23.07.2011

[Gerede] Let's go shopping! :D

Heute war es wettertechnisch ein ganz ganz übeler Tag. Dauerregen und Orkanwind. Nicht gerade ein ideales Wetter für die Samstagnachmittagsgestaltung.
Was bietet sich an solch einem Tag also mehr an, als eine schöne, ausgedehnte Shoppingtour im überdachten Einkaufszentrum? Rein zufällig hat sich das auch gerade sehr gut mit der Tatsache getroffen, dass ich nächste Woche zu einer Hochzeit eingeladen bin und noch nichts zum anziehen habe.
Doch auch wenn frau natürlich losgeht, um sich ein Kleid zu kaufen, ist das natürlich nicht mit einkaufen gleichzusetzten. Zwischen Shopping und Einkaufen muss ganz klar differenziert werden. Letzteres bedeutet gezielte Suche nach Dingen, die für den Alltag unabdingbar sind; also Getränke oder Schokolade oder Kaugummi zum Beispiel. Einkaufen soll keinen Spaß machen, es soll das Überleben sichern. Im Gegensatz zu Shopping. Shoppen nämlich kann eine Art Therapie sein oder ein Hobby, auf jeden Fall aber zählt es zum festen Bestandteil der Freizeitgestaltung. Egal ob real oder online, es dient der Entspannung, Erholung, Belohnung, ist soziale Interaktion und macht einfach Spaß.
Außer natürlich, man braucht tatsächlich ein gewisses Kleidungsstück. Wie in meinem Fall. Dann befindet man sich nämlich in einer dubiosen Schnittstelle zwischen den beiden genannten Arten des Geldausgebens: Zwar tingelt man von Laden zu Laden, sucht sich hier ein schönes Shirt und da einen süßen Cardigan, hat aber doch irgendwie eine Art Tunnelblick, die man sonst nur bei der Lebensmittelbeschaffung her kennt. So auch ich. Die ganze Zeit hielt ich Ausschau nach einem Kleid, dass meinen (ich gebe zu: harten) Kriterien entspricht: schick, aber nicht zu doll, kurz, aber nicht zu sehr und gedeckte Farbe, aber nicht zu langweilig. Jetzt gibt es in dieser Beziehung ja zwei Phänomene. Erstens: man findet genau das, was man sucht, nicht. Und zweitens: man findet wenigstens ein paar Sachen, und die passen einem dann nicht so richtig. Bei mir ist es eigentlich immer so, dass es einige total tolle Sachen gibt, die mich aber leider nicht 100%ig überzeugen können. Das finde ich ja viel schlimmer, als wenn man gar nichts findet. Da verhöhnt einen das Schicksal wenigstens nicht noch, indem es einem erst Hoffnung macht und diese dann bitter enttäuscht.
Nun gut. Ich bin also ausgezogen, ein Kleid zu besorgen und bin heimgekehrt mit einer kurzen Hose (wobei mir nicht ganz klar ist, wann ich die anziehen soll...vielleicht nächstes Jahr während des Spanienurlaubs ;D ) und einem Sweatshirt. Auch ein Shopping-Phänomen. Aber das werde ich beim nächsten Mal erläutern :)

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