16.09.2011

# Büchergeplapper

Literarische Interferenzen

Es passieren manchmal seltsame Dinge in meinem Kopf. Assoziationen, die kein Mensch nachvollziehen kann oder für andere unverständliche Schlussfolgerungen sind keine Seltenheit. Deshalb bin ich auch so schlecht in Mathe. Jedenfalls führt das gleichermaßen oft zu ausgedehnten Lachanfällen und großer Verwirrung in meinem Umfeld.
Und jetzt habe ich eine neue Synapsfehlzündung entdeckt, die mir bisher noch nicht aufgefallen ist.
Ich schleppe nämlich seit neustem Inhalte des Buches, das ich als letztes gelesen habe, in das aktuelle. Dabei ertappt habe ich mich gestern, als ich gerade dabei war, eine Schlachtszene in „Isenhart“ zu lesen und als es brenzlig für den Protagonisten wurde die ganze Zeit nur dachte: „Warum zaubert der Depp denn nicht endlich und rettet alle?“. Inspiriert war das natürlich von dem lieben Eragon, der bekanntermaßen auch öfter mal in einen Kampf verwickelt wird und am Ende meistens durch Zauberei das Blatt zu seinen Gunsten wendet. Aber wie konnte das passieren? Schließlich ist „Eragon“ ein Fantasy-Roman, während „Isenhart“ eine wundervolle historischer Geschichte ist.
Vielleicht lag es daran, dass beide Geschichten in etwa in der gleichen Zeit spielen (bei „Eragon“ wird das zwar nicht explizit erwähnt und es ist bei einem Fantasy-Roman vielleicht auch schwer zu sagen, aber ich würde die Geschichte trotzdem ins Mittelalter setzten) und deshalb oft das selbe spezifische Vokabular verwendet wird. Oder mein Hirn leidet an Reizüberflutung. Oder es hatte „Eragon“ noch nicht genügend verarbeitet.
Was es auch war, ich hoffe, das passiert ab jetzt nicht regelmäßig. Sonst bin ich am Ende ganz verwirrt. Selbstversuch folgt :)

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