27.02.2012

[Challenge] Erstes Etappenziel erreicht

09:04 0 Comments
Die ersten beiden Monate der READ...the classics - Challenge von Lynesque (klickt *hier* und ihr kommt auf direktem Weg dorthin) sind vergangen und daher ist es Zeit für eine kurze Bilanz.

Kurz und knapp besteht das Ziel bei dieser Challenge darin, alle zwei Monate einen Klassiker der Literaturgeschichte zu lesen. Das soll über das gesamte Jahr 2012 durchgezogen werden und insgesamt hat man dann am Ende 6 Klassiker gelesen. Dieses Minimalziel ist gut erreichbar und ich bin voller Optimismus, dass mir das gelingt :)

Eigentlich wollte ich am Anfang ein bisschen "vorlesen" und sowohl im Januar als auch im Februar jeweils einen Klassiker von meiner Liste streichen. Ich strebe nämlich tatsächlich an, über das Mindestmaß hinaus ein paar mehr Bücher zu lesen. Wenn schon, denn schon! ;) Jedenfalls hat mir dummerweise die Klausurenphase einen Strich durch die Rechnung gemacht und obwohl es im Januar noch ganz gut aussah, konnte ich mich im gezwungenermaßen sehr lernintensiven Februar nicht dazu aufraffen, über die Pflichtleküre hinaus zu kommen. Und wenn man nicht mit dem nötigen Engagement und Spaß bei der Sache ist, hat die ganze Aktion natürlich auch keinen Sinn, was mich dazu bewogen hat, die Challenge im Februar einfach Challenge sein zu lassen. Dafür freue ich mich aber umso mehr auf die nächsten beiden Monate, denn zwei weitere Klassiker der Liste liegen bereits auf meinem SUB und warten auf mich :)

Also, die Zusammenfassung für die erste Station der Challenge:
Friedrich Schiller - Die Räuber (*hier* geht's zur Rezi)

Aktzeptabler Auftakt würde ich sagen :)
Hier geht's übrigens zu meiner Übersichtsseite für diese Challenge, die zugegeben momentan noch nicht wirklich viel bringt, weil im Prinzip nicht mehr draufsteht, als in diesem Post. Was sich aber noch ändern wird, sobald ich weitere Fortschritte mache ;)

26.02.2012

[Rezi] Charlotte Link - Das Haus der Schwestern

05:30 0 Comments
Erscheinungsjahr: 1997
Genre: Roman
Seitenzahl: 599


Teaser:
Dieses Krankenhaus ließ sich in nichts vergleichen mit dem Lazarett, in dem Frances gearbeitet hatte. Es hatte keine Ähnlichkeit mit jener zur Krankenstation umfunktionierten Scheune auf einem Acker gleich hinter der Front, wo die ganze Welt getaucht schien in Blut, zerfetzte Gliedmaßen, Schreien und Stöhnen, in Rauch und Feuer und das unablässige Dröhnen der Attilerie.



Handlung
Zwei Handlungsstränge laufen in diesem Roman parallel zueinander:
Erstens sind wir im Jahr 1996 mit Barbara und Ralph, einem erfolgreichen Anwaltsehepaar in Yorkshire. Die beiden wohnen eigentlich in Deutschland, verbringen aber Weihnachten, Silvester und Ralphs vierzigsten Geburtstag in einem einsamen Dörfchen im Norden Englands. Es war schon lange ein großer Traum von Ralph, einmal in diesen rauen und einsamen Teil des Landes zu fahren, weshalb Barbara ihm dieses vorzeitige Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Sie haben ein großes Farmhaus etwas außerhalb des Dörfchens gemietet, in dem normalerweise die alte und verschreckte Laura lebt; aus Geldmangel stellt sie ihr Haus hin und wieder Touristen zur Verfügung und kommt für diese Zeit bei ihrer Schwester unter. Das Ehepaar hat große Beziehungsprobleme; durch die viele Arbeit, die der Job als Anwalt mit sich bringt, haben sie sich total auseinandergelebt und hoffen nun, während des Urlaubs wieder zueinander zu finden. Ironischerweise fegt der schlimmste Schneesturm seit Jahren über das abgeschiedene Dörfchen hinweg; der Schnee liegt mehrere Meter hoch und der einzige Weg zum Zentrum des Dorfes ist absolut unpassierbar. Eingeschlossen, vor Hunger fast verrückt werdend, ohne Telefon und Strom, brodelt es nun ganz gewaltig zwischen den beiden, obwohl sie sich so gut es geht mit der Situation zu arrangieren versuchen. Da findet Barbara durch einen dummen Zufall ein Manuskript zu einem Roman. Und hier beginnt der zweite Handlungsstrang der Geschichte.
Frances Gray, die mittlerweile verstorbene ehemalige Besitzerin des Farmhauses hat ihr gesamtes Leben in einem Roman festgehalten. Er war nicht dazu bestimmt, jemals von einem Außenstehenden gelesen zu werden, sondern war eine Art Selbstthearpie. Denn Frances hatte ein bewegtes Leben; zwei Weltkriege hat sie mitgemacht, saß für die Frauenbewegung Englands im Gefängnis und viele Intrigen und Schicksalsschläge überstanden. Zusammen mit Barbara lesen wir diese Biographie und tauchen ein in Frances Welt, in ihr Leben, ihre Geschichte.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich absolut begeistert. Die Biographie von Frances Gray alleine hätte schon gereicht, um eine fesselnde Geschichte zu schreiben, aber die Rahmenhandlung um Barbara und Ralph gibt dem ganzen Roman eine ganz besondere Würze und macht ihn zu einem großartigen Werk.
Gut, bevor ich mir hier in Superlativen und hochtrabenden Adjektiven verliere, werde ich mal konkret. Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen das Leben eines Menschen von vorne bis hinten erzählt wurde. Dabei kann der Schreibstil noch so flüssig sein, irgendwann kommt immer der Punkt, an dem man sich langweilt. Denn man kann bei einer Lebensgeschichte zwar gut die Entwicklung der Person verfolgen, aber genau das ist auch oft das Problem: man hat oft nur diese eine Identifikationsfigur und irgendwann wird das oftmals langweilig. Nicht so hier. Denn Frances' Geschichte wird immer wieder unterbrochen von Sequenzen, in denen Barbara die Lektüre des Manuskripts unterbricht und wir uns wieder mit dem Schneegestöber, den Krisen ihrer Beziehung zu Ralf und den Rettungsversuchen ihrer Ehe beschäftigen. Man liest mit diesem Buch quasi zwei Geschichten auf einmal und das hat mir sehr gut gefallen.
Der Charakter von Frances Gray ist schwer zu fassen und zu verstehen; noch ein Grund, weshalb es nie langweilig wird. Sie entwickelt sich zu einer sehr starken Frau, die geprägt ist von vielen Konflikten und Hass sowohl in ihrem engsten Bezugskreis als auch allgemein im Weltgeschehen. Schließlich hat die zwei Weltkriege miterlebt, war ein einem eher zufällig als Krankenpflegerin tätig und hat unter den grässlichsten Bedingungen verwundete Soldaten direkt am Schlachtfeld gepflegt. Allein das Lesen darüber hat mich so mitgenommen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie unendlich furchtbar es sein muss, so etwas tatsächlich mitzuerleben. Dabei geht die Autorin allerdings nie zu weit bei ihren Schilderungen der Grausamkeiten. Man kann sich alles gut vorstellen, doch sie geht nicht zu sehr ins Detail. Diesen Stil behält sie auch den ganzen Roman über bei; die Fantasie des Lesers wird angeregt und bekommt nicht die Bilder der Autorin aufgezwungen. Der Krieg spielt zwar eine Rolle in der Geschichte, es ist aber definitiv kein Kriegsroman. Es geht außerdem noch viel um Familie, ihren traditionellen Stellenwert und – wie der Titel schon sagt – um Frances Schwester. Victoria hieß sie. Immer hübsch, immer im Zentrum der Aufmerksamkeit und wenn sie dies mal nicht sein sollte, gab es jedes Mal ein gewaltiges Drama. Frances' Leben ist so bewegt, sie hat viel mitgemacht und das hat natürlich einige Narben hinterlassen. Vor allem, wenn sie älter und erwachsen wird, entwickelt sie sich zu einer etwas verbitterten und ruppigen Person, die aber dennoch nur das Beste für ihre Lieben wünscht und sich nach Kräften bemüht, die Familie zusammen zu halten. Auch wenn ich ihr Verhalten oft nicht gutheißen konnte, es war immer nachvollziehbar für mich, warum sie auf genau diese Weise handeln muss. Man sieht einfach die Entwicklung ihres Charakters die ganze Zeit über sehr deutlich: von dem eigenwilligen, freiheitsliebenden Mädchen über die junge Frau, die konsequent für ihre Ziele und Ideale kämpft bis hin zu der einsamen alten Frau, die ihre Lebensgeschichte aufschreibt.
Frances' Schicksal reicht bis in die Gegenwart von Barbara und Ralph hinein, und als Barbara sich dessen bewusst wird, eskaliert die Situation in dem einsamen Haus und bringt alles zu einem würdigen Ende.
Link hat mit diesem Buch etwas ganz Besonderes geschaffen; jede einzelne Minute habe ich das Lesen genossen und ich vergebe 5 Wölkchen dafür.


25.02.2012

Music Day Saturday N°15

12:54 2 Comments
Wie jeden Samstag ist es auch heute wieder Zeit für den Music Day Saturday - einer Aktion von Jessi, in deren Rahmen ich euch die Top-Drei meiner Lieblingslieder der Woche vorstelle.
Dem heutigen Tag habe ich seit gefühlten 5 Monaten (und tatsächlichen 3 Wochen) entgegengefiebert, denn ich bin endliche frei! Alle Klausuren sind überstanden (ob auch bestanden ist natürlich eine andere Frage ;) ) und morgen früh, oder eher heute Nacht, trete ich die achtstündige Fahrt nach Hause zu meinen Eltern an. Meine Familie und meine Freunde fehlen mir bei aller Begeisterung für das Studium und für meine "neuen Freunde" doch sehr und entsprechend groß ist jedesmal meine Vorfreude.  Uuuuund dann hab ich endlich Ferien. So bitter nötig wie jetzt hab ich Urlaub noch nie gebraucht :P
Hier ist also meine Playlist zum Einstimmen auf Frühling, Ferien und Familie :D


1. Bon Jovi - Who says you can't go home?
Die Heimat ruuuuft ;D


2. Simple Plan - Summer Paradise
Eventuell neige ich dazu, ein bisschen pathetisch zu werden... aber was soll's?! ;)


3. Die Ärzte - Der Himmel ist blau
Wenn auch momentan nur metaphorisch ;)

24.02.2012

[Stöckchen] Sammelwahn: Bin ich bibliophil?!

22:33 0 Comments
Ein Stöckchen flog durch die Luft und ich habe es mir trotz quasi non-existenter Feinmotorik mit erstaunlicher Sicherheit gefangen. Warum? Weil es mich schon immer interessiert hat, ob meine Büchersucht Ausmaße angenommen hat, die einen Besuch beim Psychiater als äußerst ratsam erscheinen lassen.
Das Stöckchen macht ja grade mal wieder eine Blog-Runde und ja, ich springe auf den fahrenden Zug auf - wenn jemand Lust hat, es mir gleichzutun: immer gerne, schnapp das Stöckchen ;)

Also, los gehts:

[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.
 
[  ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.

[  ] Du teilst dein Bett mit Büchern.

[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.

[X] Du streichelst Bücher.

[  ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.

[  ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.

[X] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.

[X] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.

[  ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.

[X] Du hälst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .

[  ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.

[X] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.

[X] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.

[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.

[  ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.

[  ] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.

[  ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.

[  ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.

[  ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.

[  ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.

[X] Dein SuB weigert sich verhement dagegen kleiner zu werden.

[  ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.

[  ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.

[  ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.

[  ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.

[X] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.

[X] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.

[X] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“

[  ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).

[X] Du magst keine eBooks.

[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.

[  ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.

[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.

[  ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

Genau 16 mal "ja" ... nein! Ich bin nicht süchtig. Ich kann sofort damit aufhören, wenn ich will! Jawohl! Ich will nur einfach nicht ;)

0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.

11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.

Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

 

20.02.2012

[Gerede] ACTA ad acta?

23:34 2 Comments
Der kurzzeitig entbrannte, die gesamte Internetgemeinschaft verbindene Kampf gegen ACTA scheint vorbei. Und aus diesem Grund habe ich beschlossen, in Ermangelung eines aktuellen Anlasses, nun auch einfach so einen höchsteigenen ACTA-Post zu verfassen.
 Viele habe sicher schon darüber gelesen oder davon gehört. Doch nach dem Hype vorm und am 11. Februar ist nicht mehr so viel von dem Kampfgeist zu hören oder zu lesen, der von sehr vielen an den Tag gelegt wurde. Doch auch wenn die deutsche Regierung beschlossen hat, ACTA vorerst nicht zu unterschreiben, ist es trotzdem ein aktuelles Thema, das man nicht aus den Augen verlieren sollte.

Doch was genau ist ACTA eigentlich? Fragte ich mich. Denn die meisten Infos, die ich bei oberflächlicher Beschäftigung darüber bekommen habe, waren mir zu... ja, zu was? Ideologisch aufgeladen ist wahrscheinlich ein bisschen zu krass ausgedrückt, aber sehr neutral sind die Infovideos auf Youtube und viele der Berichte auch nicht gerade. Unsachlich trifft es da wohl eher. Gerade dieses Video machte mich schon von Anfang an stutzig. Sehr dramatisch, sehr auf Emotionen abzielend impliziert es für mich eine gewisse Unglaubwürdigkeit. Die Kernaussagen mögen stimmen, aber bei dieser Art der Darstellung muss ich einfach davon ausgehen, dass ein paar Fakten im Sinne Anonymus-Gruppe verdreht oder zumindest angepasst wurden. Das ist ja auch eine völlig legitime Art auf Stimmenfang zu gehen und auch Sinn der Sache, denn die ACTA-Gegner wollen schließlich dramatisieren. Um wachzurütteln. Um zu provozieren. Und, um die Menschen (sprich: uns!) davon zu überzeugen, dass sie die richtigen Vorstellungen vertreten.
Trotzdem lasse ich mir nur ungerne einfach die Meinung anderer aufdrücken und habe deshalb noch ein bisschen tiefer gegraben - noch stehen mir schließlich die Weiten des Internets zur Verfügung ;)
Jedenfalls dachte ich mir, dass euch die Ergebnisse meiner Recherche vielleicht auch interessieren könnten. Natürlich lade ich weder die Verantwortung für Richtigkeit oder Vollständigkeit der hier von mir aufgeführten Aussagen/Links/etc auf meine Schultern. Ich finde lediglich, dass es diese Info wert sind, erwähnt zu werden und zu einer fundierten Meinungsbildung führen und die Basis zu sachlichen Diskussionen bilden können.

Also. Erste Frage: Was ist ACTA überhaupt?
Das Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement oder auch auch Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen ist ein Vertrag zur Bekämpfung von Produktpiraterie. Dieser Vertrag soll international - Staaten, die dabei mitmachen sind zum Beispiel die USA, Japan oder die EU-Staaten . regeln wie Dokumente auch im Internet besser geschützt werden können; darunter fallen auch Filme und Musik, die natürlich dem Urheberrecht unterliegen.

Urheberrecht?
Grob gesagt bestimmt das Urheberrecht den Schutz geistigen Eigentums.

Was soll durch ACTA erreicht werden?
Es sollen wirksamere Methoden geschaffen werden, um gegen Produktpiraterie vorgehen zu können. Dies soll global geregelt sein, sodass die Bedingungen für alle beteiligten Staaten gleich sind. Bekämpft werden sollen vor allem solche Nachahmungen und Piraterie, die den rechtmäßigen Handel und die nachhaltige Entwicklung der Weltwirtschaft untergraben. Also sowohl Urheberrechtsverletzungen auf ideeller Ebene also auch der Handel mit gefälschten oder nachgeahmten Produktionen sollen mit ACTA geahndet werden.

Wie wirkt sich ACTA in der Praxis aus?
Geschürt werden Befürchtungen dahingehend, dass durch ACTA das Phänomen des "gläsernen Menschen", dessen Schritte detailgenau verfolgt werden , Realität wird. Das könnte deshalb passieren, weil Internetprovider auf der Grundlage von ACTA dafür haftbar gemacht werden, wenn ihre Kunden zum Beispiel illegal Musik runterladen. Deshalb müssten sie schärfere Überwachungsmechanismen einführen und kontrollieren, was ihre Kunden im Internet so treiben.
Das allerdings ist tatsächlich nicht direkt im ACTA-Text erwähnt. Der Text, wie er momentan vorliegt, ist wirklich recht ungenau und es ist in keiner Weise die Rede davon, dass Mitglieder des Vertrags zur Überwachung verpflichtet sind. Allgemein hängt viel von der Auslegeung und Interpretation des Textes ab.
Im Prinzip ändert sich zumindest in Deutschland gar nicht so viel, wenn ACTA tatsächlich greifen würde. Ziemlich alle Bestimmungen werden hierzulande eh schon durch das geltende Urheberrecht eingehalten.


Soviel also dazu. Ich gebe zu, dass ich politisch und wirtschafltich ziemlich ungebildet bin und bei weitem die vielen Zusammenhänge nicht genau verstehe. Genau deshalb fand ich es so wichtig, mich nicht nur von den Antis berieseln zu lassen, sondern so rational wie möglich an die Sache ranzugehen und meine bestehenden Wissenslücken - wenn schon nicht zu stopfen - wenigstens zu verkleinern.
Persönlich denke ich auch, dass ACTA keine zeitgemäße Lösung für das Problem der Produktpiraterie ist - sei es nun aufs Internt bezogen oder nicht. Dieser Vertrag schließt nur an bestehende Maßnahmen dagegen an, und da selbige offensichtlich mehr oder weniger erfolglos waren, wird ACTA wohl auch keine Besserung bringen, zumal es nur an Interessen der Industrie ausgerichtet ist und den Nutzer ziemlich ignoriert.

Das war jetz viel geballte Info und hoffentlich habt ihr euch nicht allzusehr gelangweilt. Am Ende des Posts habe ich eine Linkliste mit meinen Quellen gebastelt - wenn ihr euch dafür interessiert, dann schaut euch da mal um.
Und zum Abschluss gibts noch ein sehr schönes Video, dass ich neben den anderen hochdramatischen Youtoube-Stopp-ACTA-Videos gefunden habe. Anschauen. Spaß haben :D


Quellen:
Tagesschau.de
ACTA-Text Übersetzung
Was ist ACTA nicht?
Was ist ACTA wirklich?

18.02.2012

Music Day Saturday N°14

11:09 1 Comments
Einen wunderschönen guten Morgen alle zusammen! :D
Die für mich bisher grausamste Woche des Jahres ist vorbei, überstanden und kann ad acta gelegt werden. Musikalisch wird es jetzt natürlich trotzdem wieder. Wie jeden Samstag präsentiere ich euch im Rahmen von Jessis Music Day Saturday (der nebenbei erwähnt das geschafft hat, was mir diverse Englischlehrer seit der fünften Klasse erfolglos versuchten beizubringen; nämlich, dass man Saturday nicht Satureday schreibt ;D ) drei Lieder, die mich die Woche über begleitet haben.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Mischung aus aktuellen und neuen Songs tatsächlich ziemlich ausgewogen war die letzten Wochen. Von wegen, ich verschließe mich dem Neuen! PAH! Gut, diese Woche war eher eine off-Charts und off-aktuelle Playlist aktiv. Aber wie heißt es so schön? Oldies but Goldies. Viel Spaß beim Hören! :D


1. Nirvana - Come as you are



2. Madsen - Du schreibst Geschichte



3. Sum 41 - The Hell Song

16.02.2012

[Mini-Rezi] Sophie Benning - Das Leben ist ein Kitschroman

22:16 0 Comments
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Frauenroman
Seitenzahl: 228


Teaser:
Wir schafften es, wie zwei zivilisierte Menschen Tee zu trinken: Sie machte mir keine Vorschläge, wie ich mein Leben zu leben hatte und ich machte keine provozierenden Bemerkungen, sondern hörte mit Engelsgeduld zu, welche Probleme überraschend bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung aufgetaucht waren.





Charlotte ist eine richtige Vorzeigetochter. Ihre Familie – allesamt erfolgreiche Geschäftsmenschen – ist stolz: sie hat einen wirklich guten Studienabschluss in BWL und Marketing geschafft und wird in sechs Wochen in der Kanzlei eines befreundeten Anwalts anfangen erste Berufserfahrung zu sammeln. Ihr Leben wurde von ihren Eltern, und vor allem von ihrer herrischen Mutter, komplett durchgeplant und bisher hat sie sich immer brav an diesen Plan gehalten. Doch jetzt, wo es ernst wird und die Aussicht auf einen staubigen Bürojob, dem sie für den Rest ihres Lebens nachgehen muss, setzt Charlotte ganz schön zu. Denn eigentlich würde sie am liebsten etwas ganz anderes machen. Romanautorin ist ihr Traum, doch bevor sie bereit ist, ihren Eltern mit dieser für sie unakzeptablen Zukunftsgestaltung unter die Augen zu treten, muss sie sich ihrer selbst erst noch richtig sicher werden.

Oben genanntes ist eigentlich der Stoff zu einer richtig tollen Geschichte. In diesem Buch wird das allerdings eher als Nebenhandlung dargestellt. Viel wichtiger ist nämlich Charlottes Liebesleben beziehungsweise das der anderen Personen im Buch. Darauf wird größten wert gelegt. Dabei erfüllt die detailgenaue Beschreibung beispielsweise des „Mister Sex-Pur“ oder der wilden Nacht von Charlottes Nachbarin eher einen Selbstzweck, als eine Bedeutung für die Handlung zu haben.
Witz und Charme hat der Schreibstil der Autorin aber durchaus. Die ganze Geschichte ist ähnlich wie eine Kolumne in Frauenzeitschriften gehalten; es ist also kurzweilig und humorvoll zu lesen. Ich hatte wohl einfach die falschen Erwartungen an das Buch. Für mich klang der Titel nach Selbstironie und ich dachte, dass der Roman eher mit ein paar Klischees abrechnet. Dass der Titel tatsächlich Programm ist und die Geschichte quasi ein einziges Klischee darstellt war mir leider nicht bewusst. Naja, für Fans dieses Genres ist das Buch sicher sehr ansprechend, doch für mich war es zwar ganz nette Unterhaltung für zwischendurch und die Rezepte am Ende des Buches werde ich sicher mal nachkochen. Doch richtig warm konnte ich mit der Geschichte leider nicht werden; zu vorhersehbare Handlungen, zu klischeehafte Figuren und das konnten auch die witzigen Stellen nicht ausgleichen. Also von mir gibt’s 2 gutgemeinte Wölkchen dafür.


12.02.2012

[Rezi] Sebastian Fitzek - Der Augensammler

10:13 2 Comments
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 439

Teaser:
Wir hinterfragen meist nur unsere Fehler. Nie unsere Erfloge. Wenn etwas gutgeht, nehmen wir es als gottgegeben hin. Wir grämen uns, wenn wir Geld verlieren oder von der Liebe unseres Lebens verlassen werden. Doch weshalb sie bei uns bleibt, fragen wir uns ebenso selten, wie wir uns über eine bestandene Prüfung wundern. Dabei sind es meiner Meinung nach weniger die Fehler, aus denen wir Menschen lernen können, als die Erfloge, die wir nicht verdienen. Wenn wir diese nicht hinterfragen, lullen sie uns ein, machen uns slebstgefällig und wir können sie niemlas wiederholen.



Handlung
Die grausamste Mordserie in seiner Karriere wird zu seinem persönlichen Albtraum. Der Polizeijournalist Alexander Zorbach, ehemals selbst Polizist bei der Mordkommission, ist auf der Spur des Augensammlers. So hat die Presse – und vor allem auch er selbst in seinen Artikeln – den Menschen getauft, der Grundschulkinder entführt und irgendwo in Berlin versteckt, deren Mütter umbringt und den Vätern knapp zwei Tage Zeit lässt, ihre Kinder zu finden. Keinem ist es bisher gelungen. Erst die Leichen werden entdeckt und diesen fehlt immer das linke Auge.
Als der Augensammler erneut zuschlägt und eine Frauenleiche gefunden wird, ist Zorbach, der den Polizeifunk anzapft und abhört, der erste Reporter am Tatort. Das verdächtige für seinen ehemaligen Kollegen Philipp Stoya daran ist, dass der Fund der Leiche gar nicht über Funk durchgegeben worden ist. Als dann noch Zorbachs Brieftasche am Tatort gefunden wird, wächst der Verdacht, er habe etwas mit dem Fall zu tun, oder sei, noch schlimmer, selbst der Mörder. Zorbach kann sich selbst nicht erklären, wieso er plötzlich nicht mehr bloßer Beobachter ist, sondern mittendrin steckt in dem kranken Spiel des Augensammlers. Die blinde Physiotherapeutin Alina, die dann plötzlich auf der Bildfläche erscheint, macht das Chaos in Zorbachs Kopf komplett. Sie behauptet nämlich, dass ein Mann zur Behandlung bei ihr in der Praxis war und sie, als sie ihn berührte, durch die seine Augen gesehen hat, wie sie ein Kind entführt und die Mutter umbringt. Da sie über Details Bescheid weiß, die nicht in der Öffentlichkeit bekannt sind, Zorbach aber auch nicht an Esoterik oder menschliche Medien glaubt, weiß er nun gar nicht mehr, was er denken oder tun soll, um nicht völlig durchzudrehen.

Meine Meinung
Es gibt Bücher, die nehmen dich gefangen und lassen dich nicht mehr los. Nicht, wenn du schläfst oder im Bus sitzt und selbst dann nicht, wenn du sie schon längst beendet hast und eigentlich ein neues Buch anfangen möchtest.
Der Augensammler ist ein solches Buch, das immer noch in mir nachklingt und meinen Kopf fast pausenlos beschäftigt. Ich brauche dringend die Fortsetzung!
Alexander Zorbach war ein guter Polizeibeamter. Er war einer der geschicktesten Verhandlungsführer bei der Mordkommission und genau das wurde ihm bei einem Einsatz zum Verhängnis. Seit diesem schicksalhaften (oder war es doch einfach Zufall?) Tag, an dem etwas in ihm zerbrochen ist, befindet Zorbach sich in psychologischer Behandlung und musste seinen Dienst bei der Polizei beenden. Weil er sich aber nach wie vor zu Verbrechen hingezogen fühlt, hat er einen Job als Reporter bei einer großen Zeitung angenommen und versucht nun als Polizeijournalist seinen Beitrag zur Aufklärung dieser zu leisten. Und jetzt ist er an dem schrecklichsten und perversesten Fall seiner Laufbahn: dem des Augensammlers. Auch für seine ehemaligen Kollegen ist diese Mordserie das schlimmste, was ihnen je untergekommen ist. Die Zeit rennt ihnen allen davon. Denn das Ultimatum kommt Sekunde für Sekunde näher. Die Nerven liegen blank. Auch beim Leser. Unter den Kapitelnummern steht meistens die genaue Angabe, wie lange es dauert, bis das Ultimatum abgelaufen und somit das Leben des entführten Kindes vorbei ist. Man spürt förmlich, wie einem die Zeit durch die Finger rinnt und die eigene Verzweiflung wächst mit der der Figuren. Das liegt zum einem an dem wirklich rasanten Schreibstil. Es geschieht so viel und die Geschichte hat so viele Schichten und Abzweigungen, dass man fast schon von Reizüberflutung sprechen kann. Dann sieht man den Handlungsverlauf aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem auch – und das hat mich wirklich fertig gemacht – aus der Sicht von dem 9-jährigen Tobias, dem aktuellen Opfer des Augensammlers. Dadurch ist natürlich ganz klar, dass man als Leser emotional viel mehr mitfiebert, denn die Gnadenlosigkeit des Täters bekommt so noch eine zusätzliche Dimension.
Hier sollte ich vielleicht noch eine kleine Warnung aussprechen: Teilweise sind die Schilderungen wirklich sehr brutal; also zumindest brutaler, als ich es von Fitzek gewöhnt bin. Dabei ist das schlimme nicht die äußerliche Gewalt, die den Figuren angetan wird, sondern – und gerade das macht dieses Buch zu einem grandiosen Psychothriller) wie sie auf geistiger Ebene gequält werden. Wer also schwache Nerven hat, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen (ich hab zwar schon krassere Darstellungen gelesen, wollte den Hinweis aber dennoch gerne anbringen).
Die Kapitel und die Seitenzahlen laufen ebenfalls rückwärts, genau wie der Countdown zur Suche nach dem Kind. Doch diese Parallele ist nicht der einzige Grund, der Fitzek zu dieser zunächst verwirrenden Einteilung geführt hat. Aber wozu das noch gut sein soll, erfährt man erst am Ende des Buches. Und was ist das für ein Ende! Genial und gleichzeitig eiskalt. Erbarmungslos. Ich muss den zweiten Teil der Reihe haben! JETZT!!
5 rosa Wölkchen von mir. Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.


11.02.2012

Music Day Saturday N°13

12:27 2 Comments
Nun ist auch die letzte Schonungswoche vorbei und die Klausurenphase pocht unerbittlich an meine Tür. Was auch der Grund für die äußerst geringe Aktivität hier im Haus des Wahnsinns ist. Allerdings lasse ich es mir (trotz gefährlich löchrigem Wissensstand) nicht nehmen, ein paar Minütchen der wertvollen Lernzeit zu opfern und euch wie jeden Samstag im Rahmen des Music Day Saturday ein paar meiner Lieblingslieder vorzustellen. Die Idee dazu stammt von Jessi und es macht jede Woche von neuem Spaß, daran teilzunehmen :)

In meiner Playlist diese Woche vertreten waren:

1. Die Ärzte - Ohne dich
Jeder hat doch jemanden, zu dem dieser Song passt... ;)

2. Linkin Park - Numb
Ein Evergreen bei mir :D

3. Bon Jovi - Have A Nice Day
JA! Ich mag Bon Jovi ;P

08.02.2012

[Mini-Rezi] Cornelia Funke - Tintenherz

22:57 5 Comments
Erscheinungsjahr: 2003
Genre: Jugend/Fantasy
Seitenzahl: 566


Teaser:
Welche Geschichten sollte sie diesmal mitnehmen? Welche Geschichten halfen gegen die Angst, die gestern Nacht ins Haus geschlichen war? Wie wäre es mit einer Lügengeschichte?, dachte Meggie. Mo log sie an.





Meggie ist 12 Jahre alt und ihr Vater hat eibeb ganz besonderen Beruf: er restauriert alte Bücher, verpasst ihnen neue Einände, heftet die Seiten neu zusammen und tut, was eben getan werden muss, um sie noch für viele Jahre zu erhalten. Ihre kleine Familie besteht nur aus ihnen beiden, Meggie und Mo. Meggies Mutter ist verschwunden, als das Mädchen gerade drei Jahre alt war. Wohin weiß sie nicht, aber die Erinnerung verblast sowieso allmählich. Seine Liebe zu Büchern hat Mo an Meggie weitergegeben und so strotz ihr ganzes Haus nur so von Büchern aller Art. Lesen bedeutet für Meggie, sich in eine andere Welt zu begeben, dem Alltag un der Realität zu enfliehen und sich in Abenteuer oder andere Geschichten hineinzuträumen. Schon ganz früh hat sie von ihrem Vater das lesen gelernt, denn niemals liest er ihr aus einem Buch etwas vor.
Als eines nachts ein seltsamer Mann namens Staubfinger vor ihrer Tür steht, der von Mo als alten Bekannten begrüßt wird und seltsame Dinge über ein Buch erzählt und Mo, den er aus welchen Gründen auch immer Zauberzunge nennt, vor einem grausamen Mann namens Capricorn warnt, fliehen Mo und Meggie überstürzt aus ihrem Haus. Sie werden aber trotz aller Vorsicht von Capricorn geschnappt und erst Stück für Stück entblättert sich für Meggie das Geheimnis um das Buch "Tintenherz", welche Rolle ihr Vater in dem Stück spielt und was mit ihrer Mutter geschehen ist.

Zugegeben, diese Inhaltsangabe ist ein bisschen schwammig, aber ich wollte nicht zu viel verraten, um nichts von der Geschichte vorwegzunehmen. Viele werden es ja schon kennen, und für alle, die das Buch noch lesen werden/wollen/sich überlegen, dies zu tun, sei gesagt: es geht darin um den Zauber, der Worten und Büchern innewohnt und was geschieht, wenn diese Macht unkontrolliert entfesselt wird. Ähnlich wie bei einem großen Feuer (das auch eine nicht unwichtige Rolle in der Geschichte spielt), breitet sich die Wirkung der Worte aus und durchdringt das Leben vieler Menschen. So geschieht es auch mit dieser Geschichte. Man wird entführt ine eine fantastische Welt voller Wunder, und alles dreht sich um Bücher und die Magie der Worte. Das lässt ein Bücherwurmherz doch höher schlagen. Das Buch wird zwar oft in das Genre der Jungendliteratur eingeordnet, doch ich finde, vom recht blumigen Schreibstil her und der oftmals sehr düsteren Atmosphäre kann man es auch als Erwachsener noch gut lesen. Ich hatte allerdings teilweise den Eindruck, dass die Autorin sich sehr um einen fast schon poetischen Schreibstil bemüht hat und es dadurch zu teilweise überzogenen Metaphern kam. Das stört den Lesefluss zwar nicht unbedingt, ist mir aber negativ aufgefallen. Die Charaktere bleiben relativ eindimensional gezeichnet und erfüllen die meiste Zeit nur ihren Zweck als Handlungsträger. Bei Meggie fiel mir das nicht so deutlich auf, weil sie ja noch ein Kind ist, aber bei ihrem Vater Mo und vor allem später bei ihrer Mutter hat mich das ein wenig gestört.
Was mir total gut gefallen hat, waren die Zitate aus anderen Büchern jeweils am Anfang jedes Kapitels, die jeweils immer auf dessen Inhalt abgestimmt waren. Zum Beispiel aus Tolkiens "Herr der Ringe" gab es das mehrere Zitate oder auch aus "Peter Pan" und noch vielen anderen. Die Idee ist wirklich toll.
Also, ein schönes Buch, aus dem ich mir viele wundervolle Zitate herausgeschrieben habe, das mich gefesselt hat. 4 Wölkchen von mir.


04.02.2012

Music Day Saturday N°12

11:19 2 Comments
Moin Moin! :)
Samstag, 11 Uhr im Haus des Wahnsinns. Zeit für den Music Day Saturday! Wie jeden Samstag poste ich in diesem Rahmen ein paar meiner Lieblingslieder. Die Idee dazu stammt immernoch von der lieben Jessi und ist eine super tolle Sache, um einen Teil seiner Playlist mit der Welt zu teilen :)
Los geht's!

1. Bruno Mars - Marry you
Ich habe extra genau dieses Video genommen, weil es der allerallertollste Heiratsantrag ist, den ich je gesehen habe. Wenn ihr es noch nicht kennt, unbedingt mal ansehen! :)


2. Clueso - Gewinner
*Thumps up* :)

Fall Out Boy - I Don't Care
What the hell happend on Rock'n'Roll? xD