31.03.2012

Music Day Saturday N°19

So, zum final countdown des Monats gibt es wie immer den Music Day Saturday.
Diese Woche war bei mir nicht allzu viel los. Bis auf eine exzessive Shopping-Tour, bei der ich trotz enormem Zuwachs für meinen Kleiderschrank unter meinem finanziellen Limit geblieben bin, und entsetzte Blicke auf die an den Zapfsäulen der Tankstellenasngezeigten Benzinpreise, die eben genannte Ersparnis mehr als ausgleichen, ist nichts so wirklich berichtenswert ;)
Musiktechnisch steh ich momentan sehr auf locker-flockige Songs (jaaa, sehr präzise Beschreibung, ich weiß). Eben passend zum Frühling. Deshalb musste auch gleich eine neue Autofahr-CD her, damit ich musikalisch untermalt cool rumgurken kann. Daruf sind unter anderem folgende Lieder:


1. Bruno Mars - The Lazy Song
Sowieso. Hab schließlich Semesterferien :D



2. Revolverheld - Spinner
Ganz toll, um in den Sonnenuntergang zu fahren xD


3. Taio Cruz - Troublemaker
Der Anfang irritiert mich jedes Mal, aber dann find ich den Song total toll :D


Ganz viel Spaß beim Hören und ein supertolles Wochenende wünsche ich euch (auch wenn sich das Frühlingswetter vorerst wieder verabschiedet ); )

30.03.2012

Leserückblick März 2012

Dieses Mal kommen die Statistiken zu meinem Lesemonat außnahmsweise pünktlich :)
Auf den ersten Blick sieht es mit ganzen drei gelesenen Büchern ein bisschen erbärmlich aus - allerdings ist der März tatsächlich mein bisher lesestärkster Monat, denn jedes dieser Bücher war (für meine Verhältnisse) überdurchschnittlich dick. Also, trotzdem ein erfolgreicher Monat - vor allem, weil ich auch fast nur Top-Bewertungen vergeben habe :D

Gelesen
Charles Dickens - Große Erwartungen (Rezi)
Christopher Paolini - Eragon. Das Erbe der Macht (Rezi)
Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus (Rezi)

In Seiten
2157

Durchschnittsbewertung
3,7 Wölkchen

Highlight des Monats
Christopher Paolini - Eragon. Das Erbe der Macht

Enttäuschung des Monats
Gab's nicht! :D

In Bildern



Nächste Woche beginnt an meiner Uni das Sommersemester. Bis dorthin muss ich noch einiges an Literatur lesen, damit ich ein bisschen auf die Seminare vorbereitet bin. Also wird Anfang April wohl auch nicht so viel los sein. Aber dann! :D

28.03.2012

[Rezi] Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus

Erscheinungsjahr: 2012
Originaltitel: The Night Circus
Genre: Romam
Seitenzahl: 460

Teaser:
Es gibt keine Schlachten mehr zwischen Gut und Böse, keine zu erlegenden Ungeheuer, keine in Bedrängnis geratenen Jungfrauen. Nach meinen Erfahrungen können sich die meisten Jungfrauen durchaus selbst retten, zumindest die, die etwas taugen.





Handlung
Der Cirque des Rêves ist kein gewöhnlicher Zirkus. Er zieht ohne bekannten Spielplan durch die Welt und kommt ohne Vorankündigung zu seiner nächsten Station. Die Vorstellungen laufen ausschließlich nachts und auch an ihnen ist nichts so wie bei anderen Zirkussen. Zunächst einmal ist da die vollständige Abwesenheit von bunten Farben; sowohl die Planen der Zelte als auch die Kostüme der Darsteller sind nur in Schwarz-, Weiß- und Grautönen gehalten. Auch die Show konzentriert sich nicht auf ein großes Zelt, in dem nacheinander die einzelnen Artisten auftreten, sondern in verschiedenen Zelten laufen die ganze Nacht über viele im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Darbietungen parallel.
Doch der Zirkus ist nur der Rahmen für etwas nicht weniger magisches: er stellt den Schauplatz für einen Kampf zwischen zwei alten Zauberern dar, die jeweils einen Kandidaten ins Rennen geschickt haben, um diesen Kampf für sie auszufechten. Was für die beiden abgestumpften Männer bloß ein Spiel ist, wird für Celia und Marco zu einem Wettstreit um Leben und Tod. Denn laut den Regeln wird so lange weitergespielt, bis einer der beiden klar verloren hat; das heißt, tot ist. Also machen sie – ohne das Wissen, dass einer am Ende sterben muss – jahrelang jeder abwechselnd Zug um Zug und erweitern den Zirkus um ein Zelt voller Wunder und Magie nach dem anderen, um ihre Zauberkraft unter Beweis zu stellen. Anders als bei ihren Meistern schwingt dabei allerdings kein böser Gedanke mit. Und als die beiden schließlich aufeinander treffen, verlieben sie sich hoffnungslos ineinander und versuchen ab diesem Zeitpunkt einen Weg zu finden, dass beide und der Zirkus unbeschadet aus diesem Wettstreit herauskommen.

Meine Meinung
Diese Geschichte ist eindeutig etwas ganz besonderes. So viele außergewöhnliche Ideen sind in einmaliger Weise miteinander kombiniert, dass es mir wirklich Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Trotzdem ist mein Verhältnis zu ihm ein bisschen zwiegespalten.
Die Story finde ich schonmal sehr vielversprechend: ein Kampf zwischen zwei alten Magiern mit starken Fähigkeiten, darin eingesponnen eine tragische Liebesgeschichte und alles findet hinter den Kulissen dieses besonderen Zirkusses statt. Man ist schon gleich von Beginn an in dieser geheimnisvollen Welt, versteht zwar bis ungefähr zur Mitte nur einen Bruchteil der hintergründigen Gedanken, auf denen der Wettstreit, der Zirkus und damit die ganze Story aufbaut, aber das wird am Ende mehr oder weniger restlos geklärt. Der Schreibstil der Autorin ist eher nüchtern und sachlich. Keine verschachtelten Sätze, keine ungewöhnlichen Vergleiche oder sonstiges. Einzig bei der Beschreibung der einzelnen Zelte, die Celia und Marco durch ihre Magie erschaffen, wandelt sich das zu detaillierten Beschreibungen, die die ganze energiegeladene Atmosphäre einfangen und transportieren. Der Gesamteindruck von zurückhaltender Distanz bleibt allerdings. Man ist zwar dabei, aber nie wirklich in der Geschichte; sie lebt eher von dem, was nicht im Buch steht und was man höchsten zwischen den Zeilen erahnen kann. Es gibt viele Sprünge, sowohl zeitlich als auch personell und erst am Ende werden die vielen einzelnen Handlungsstränge zu einem Gesamtbild verknüpft. Es ist teilweise etwas schwierig, dem Geschehen zu folgen, weil so oft die Perspektive gewechselt wird und die einzelnen Figuren selbst einen unterschiedlichen Wissensstand haben. So bleibt es dem Leser selbst überlassen, die vielen Teile zu kombinieren und sich das zu erschließen, was die meiste Zeit über unausgesprochen bleibt.
Wegen dieser Mängel gibt es ein bisschen Abzug, allerdings habe ich trotz allem das Lesen sehr genossen und vergebe 3 Wölkchen.



Mein Dank geht an vorablesen.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

27.03.2012

[Challenge] Neuer Stand

Wie der aufmerksame Leser vielleicht mitbekommen hat, nehme ich an meiner ersten Challenge überhaupt teil. Mit dieser habe ich mir einiges vorgenommen, denn sie zieht sich durch das komplette Jahr 2012 und bedeutet für unstete und tendenziell disziplinlose Personen wie mich schon einiges an Durchhaltevermögen.
Da es allerdings schon lange ein erklärtes Ziel von mir ist, mehr Klassiker der Literatur zu lesen, fällt es mir vergleichsweise leicht bei der READ...the classics! - Challenge von Lynesque den inneren Schweinehund zu überwinden und mit gebührendem Elan die geforderte Anzahl an Büchern zu lesen.

Deshalb gibt es auch wieder einen Teilerfolg zu vermelden. Unter den (bedauerlicherweise sehr wenigen) Büchern, die ich diesen Monat gelesen habe, war auch ein ganz schön dicker Schmöker von Charles Dickens dabei, der auf der offiziellen Challenge-Liste steht. Hier geht's zu meiner Rezi dazu.
Damit stehen jetzt nur noch vier Bücher aus und das Pensum ist erfüllt. Das sollte doch zu schaffen sein :)

25.03.2012

[Rezi] Christopher Paolini - Eragon. Das Erbe der Macht

Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Inheritance. The Vault Of Souls
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 957

Teaser:
So ernst wie vor einem Altar versammelte Priester legten alle Elfen bis auf Bloëdhgarm Saphira die Hände auf die Brust, und wie ein Wispern des Windes, der durch die Weiden raunt, sangen sie. Von Wärme und Wachstum sangen sie, von Muskeln und Sehnen und pulsierendem Blut und von anderen, geheimnisvollen Dingen.



Achtung!*Spoileralarm!*Achtung!*Spoileralarm!*Achtung!*Spoileralarm!

Handlung
Der Abschluss der Eragon-Reihe schließt dort an, wo der Vorgängerband aufgehört hat: Galbatorix ist immernoch alleiniger Herrscher über Alagaësia und die Varden bereiten sich auf die entscheidende Schlacht vor. Sie ziehen quer durch das Land und erobern nach und nach wichtige Städte, um Galbatorix' Macht zu schwächen. Ganz vorne dabei sind natürlich Eragon und Saphira, auf denen die Hoffnung der gesamten Rebellion liegt: sie sind die einzigen, denen es möglicherweise gelingen kann nicht nur Murthag und dessen Drachen Dorn, sondern auch Galbatorix samt seines Drachen unschädlich zu machen und die Mission, das unterdrückte Land zu befreien, zum Erfolg zu führen. Unterstützt von allen Völkern des Landes kämpfen sie sich den Weg zum unausweichlichen letzten Gefecht frei. Auf diesem Weg liegen scheinbar endlos viele Hindernisse und Geheimnisse, die es zu überwinden und zu lüften gilt. Als nach einem gleichermaßen klugen wie grausamen taktischen Zug von Galbatorix alles verloren scheint, erinnert sich Eragon an eine alte Prophezeiung, durch die sich das Blatt eventuell zu ihren Gunsten wenden könnte.

Meine Meinung
Lange mussten die Leser auf den heißersehnten vierten Teil von Eragon warten und ich finde, dieses Warten hat sich eindeutig gelohnt.
Dankenswerterweise beginnt das Buch (wie Band zwei und drei ja auch) mit einem Rückblick, einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen Verlaufs der Geschichte. Ich brauchte diese Auffrischung auch, weil es doch schon einige Zeit her war, seit ich die anderen Teile gelesen hatte.
Nach diesem Resümee steigt man auch gleich wieder in die Geschichte ein und fühlt sich direkt zu Hause, weil alle altbekannten und liebgewonnen Figuren gleich auf der Bildfläche erscheinen. Die Rebellion, die sich in den ersten drei Teilen ausgebaut hat, steuert den größten Teil des Buches auf den finalen Kampf zu; die Krieger sowie Eragon, Saphira, Roran und alle andern müssen sich in die schweren und teilweise hoffnungslosen Schlachten mit den Soldaten des Imperiums stürzten und erleben Erfolge genauso wie Rückschläge, Erleichterung so wie Verzweiflung und Siege wie Verluste. Viele Schilderungen sind sehr brutal, aber für meinen Geschmack nicht zu blutrünstig. Bei allem Gemetzel bleibt der strategische Aspekt der Kämpfe nicht auf der Strecke; hier hat mich vor allem Roran sehr begeistert, der aus der größten Herausforderung durch List und Schlauheit das Beste herausholt und sich nicht nur auf seine Muskeln, sondern auch auf sein Köpfchen verlässt. Auch Eragon muss sich vielen anspruchsvollen Prüfungen stellen und entwickelt sich in diesem Teil mehr denn je zu einem vollwertigen Drachenreiter. Ein bisschen verliert er dabei für mich an Profil, weil sein Charakter plötzlich so glatt und rund ist, er immer selbstlos das Richtige tut und für alles eine Lösung hat. Auf diesem Fundament baut die ganze Story auf und das Konzept funktioniert. Zum Glück hat man als Leser Einblick in die Gefühlswelt von Eragon, sodass man seine Gewissenskonflikte mitbekommt und erlebt, dass er bei aller Selbstlosigkeit doch eigennützige Gedanken hat – auch wenn er diesen nie nachgibt.
Ich mag Paolinis Schreibstil wirklich sehr gerne, man kann ihm locker und leicht folgen, ohne dass Zusammenhänge oder Beschreibungen platt werden würden. Allerdings neigt er dazu (denn in den Vorgängerbänden hatte ich das Problem auch schon) ein bisschen ausschweifend zu werden und sich so in eigentlich unwichtigen Nebenhandlungen und Details zu verlieren, dass die Geschichte teilweise sehr gedehnt und damit langatmig wird. Vor allem die letzten 100 Seiten hätte er sich schenken und auf 30 Seiten runterkürzen können. Gerade am Ende fällt es mehr ins Gewicht, denn nach dem spannungsgeladenen Kampf auf Leben und Tod gegen Galbatorix, bei dem man total mitfierbert und der bis zum Ende spannend bleibt, ist danach die Luft raus aus der Geschichte.
Trotz kleiner Mängel war dieses Buch für mich ein würdiger Abschluss der Eragon-Reihe. Auch wenn mir nicht entgangen ist, dass es durchaus Spielraum für eine Fortsetzung gibt, finde ich, ist die Geschichte zu einem angemessenen Ende gekommen und ich vergebe 4 Wölkchen dafür.


24.03.2012

Music Day Saturday N°18

Aloha! :D
Schon wieder ist eine Woche vorbei und es wird wieder musikalisch. Wie jeden Samstag stelle ich euch hier im Rahmen von Jessis Music Day Saturday drei meiner Lieblingssongs vor.

Heute gibt's mal wieder einen nicht ganz so bunten Mix - da ich am Montag auf einem mega genialen Konzert war und immernoch total geflasht bin, wird meine Playlist dominiert von einer bestimmten Band, die viele für nicht in mein Schema passend erachten, ich aber trotzdem liebe liebe liebe ;D
Viel Spaß beim Hören! :D


1. Simple Plan - This Song Saved My Life
Momentanes (kaum pathetisches) Lieblingslied


2. Simple Plan - You Suck At Love
DA! Da war ich. Genau da! Yeahi :D


3. Stone Sour - Reborn
Doch noch ein bisschen Abwechslung ;)

22.03.2012

[Gerede] Es grünt so grün

Nach ewiger Bastelei hält nun wieder einmal ein neues Design Einzug.
Weder bin ich dem irischen Saint-Patricks-Day verfallen, noch stehe ich seit neustem außnahmslos auf die Farbe grün - trotzdem passt dieses Design grade perfekt zu meiner Stimmung und (wie ich finde) auch zur Jahreszeit und überhaupt. Denn jetzt ist offiziell Frühling! Also, mir gefällt's; euch hoffentlich auch ;D


 Einen schönen Tag wünsche ich euch - haltet durch, bald ist Wochenende!

19.03.2012

[Happy 2012] Update

Und ein weiterer Punkt auf der Vorsatz-Liste ist abgehakt - jippii! :D
Die vollständige Liste könnt ihr euch bei Interesse *hier* anschauen.

Diesmal war der Plan, bewusst etwas neues zu lernen  → check

Leider hatte ich als Kind nie die Möglichkeit, ein Instrument richtig spielen zu lernen. Das hatte mehrere Gründe und nagt heute immer noch an mir. Ich finde es total bewundernswert, ein Instrument zu beherrschen; vor allem, wenn jemand Klavier spielen kann, bin ich jedes Mal begeistert und neidisch gleichzeitig. Irgendwann kaufe ich mir einen Flügel und nehme auch Klavierunterricht. Bis es soweit ist, begnügen meine Schwester (die nämlich diesbezüglich vor den selben Problemen steht) und ich uns mit einem Keyboard und klimpern dort so vor uns hin.

Zumindest auf mich trifft dieses Wort zu hundert Prozent zu. Meine Schwester, der das Keyboard gehört und somit für sie ständig zugänglich ist, übt mehrmals am Tag und kann das auch mittlerweile richtig gut. Ich für meinen Teil bin mittlerweile immerhin soweit, Noten sowohl im Violin- als auch im Bassschlüssel samt Vorzeichen (!) lesen zu können und die jeweils passende Taste dafür zu finden. Und einen Song kann ich auch tatsächlich einschließlich Begleitung spielen, weshalb Punkt 2 der Liste hiermit (fürs Erste) abgehakt wäre :) Gut, er ist auch nicht besonders schwierig und die Keyboard-Noten sind sowieso immer ein wenig leichter als die fürs Klavier. Aber trotzdem bin ich stolz drauf ;) Autodidaktik erfordert verdammt viel Disziplin ;D

17.03.2012

Music Day Saturday N°17

Heute ist es wieder mal an der Zeit für einen Music Day Saturday! :)
Wie eigentlich jede Woche stelle ich euch hier drei meiner momentanen Lieblingssongs vor. Die Idee dazu stammt von Jessi, bei der es demenstsprechend ebenfalls jeden Samstag musikalisches zu entdecken gibt :)
Leider konnte ich (wie euch vielleicht aufgefallen ist - vielleicht aber auch nicht ;D ) letzte Woche nicht am MDS teilnehmen, weil ich das komplette Wochenende total und absolut ausgeknockt war. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfscherzen, Fieber... das volle Programm. Deshalb konnte ich keine drei Minuten auf den Bildschirm schauen, ohne dass meine Augen wahlweise zufielen, anfingen zu brennen oder enome Mengen an Tränenflüssigkeit ausschütteten.
Mittlerweile geht es mir aber zum Glück wieder besser und ich kann euch heute stolz die Top-3 der letzten Woche präsentieren! :D Sei es dem ewigen Fernseh-Hören von meinem Krankenlager aus geschuldet, heute steht der MDS unter dem Motto: Werbesongs! Viel Spaß :D




1. Radical Face - Welcome home, son
Kennt jeder. Ist ja auch toll :)




2. Gypsy & The Cat - Time to wander
Zeit, durch die Gegend zu streifen :D




3. Tiziano Lamberti - Wouldn't it be nice
Zu meiner Schande muss ich gestehen, das Original nicht zu kennen. Aber was soll's ;D


Wer die enorm anspruchsvolle Aufgabe löst und die passenden Werbespots zu den Songs findet, bekommt nen Keks ;D

15.03.2012

[Rezi] Charles Dickens - Große Erwartungen

Erscheinungsjahr: 2011 (Originalaugabe: 1860)
Originaltitel: Great Expectations
Genre: Klassiker
Seitenzahl: 740


Teaser:
An diesem Abend ersuchte mich Joe mehrmals, unseren gewöhnlichen freundschafltichen Wettstreit zu beginnen, indem er mir seine in raschem Verschwinden begriffene Schnitte zeigte; aber jedes Mal sah er meine gelbe Teetasse auf dem einen Bein und meine unangerührtes Butterbrot auf dem anderen.



Handlung
Spätes 19. Jahrhundert. Der kleine Pip hat keine einfache Kindheit: seine Eltern sind schon so lange tot, dass er sich nicht einmal mehr an sie erinnern kann und aufgezogen wird er von seiner erheblich älteren Schwester und deren Ehemann Joe. Die kleine Familie führt ein einfaches und bescheidenes Leben, denn Joe bestreitet ihren Unterhalt mit seiner Schmiede. Doch trotzdem könnte Pips Leben um einiges behaglicher sein, wäre seine Schwester nicht unheimlich jähzornig, gewaltbereit und unfair gegen den Jungen. Joe, der ebenso gutmütig wie seine Frau überreizt ist, bemüht sich, deren Schläge und Gemeinheiten auszugleichen und Pip ein guter Freund zu sein. Dies gelingt ihm auch und Pips Dasein hat deshalb immerhin einen kleinen Hoffnungsschimmer, doch trotzdem reift der Wunsch in dem Jungen heran, mehr aus seinem Leben zu machen, als bei Joe in die Lehre zu gehen und bis ans Ende seiner Tage ein Schmied zu sein. Pip erwartet einfach mehr von seinem Leben – Bildung, Karriere und Erfolg. Gestärkt wird dieses Bedürfnis noch, als eine reiche Dame aus der Stadt, Fräulein Havisham, ihn zu ihrem temporären Spielkind auserwählt hat und er einige Zeit lang in gehobener Gesellschaft verkehrt. Dort verliebt er sich unsterblich in Estella, die Pflegetochter seiner Gönnerin, und auch um ihr zu gefallen, möchte er seinem absolut gewöhnlichen Leben ein Ende machen. Durch zunächst mysteriöse Umstände gelangt Pip zu einigem Vermögen, verlässt Joe und seine einzige andere Freundin Biddy, um in London sein Glück zu machen. Es dauert sein halbes Leben lang, bevor Pip nach vielen Rückschlägen, gelüfteten Geheimnissen und endlosen Gewissensbissen erkennt, dass mehr zum Glücklichsein gehört als Geld und Einfluss.

Meine Meinung
Genau 200 Jahre ist Charles Dickens jetzt tot. Seine Bücher werden aber nach wie vor gelesen und zählen zu den größten Werken der Weltliteratur. Warum das so ist? Ich denke, es liegt daran, dass Dickens die Stimmungen seiner Zeit genau erfassen und verarbeiten konnte und auf besondere Art Lebensweisheiten vermittelt, die auch heutzutage noch gelten.
Die Geschichte des Waisenjungen Pip bietet dem Leser die Möglichkeit, sich mit der Hauptfigur zu entwickeln und einiges mitzunehmen. Wir verfolgen die Geschichte des Jungen von seinem neunten Lebensjahr an bis ins Erwachsenenalter und er macht dabei einiges mit. In dem kleinen ärmlichen Dörfchen, in dem er aufwächst, gibt es viel Klatsch und Tratsch, aber keine richtige Schule. So hat er sein ganzes Wissen von seiner etwas beleseneren Freundin Biddy, die ihm ihre Fertigkeiten gerne beibringt. Außerdem sind die Erziehungsmethoden von Pips Schwester, die gerne mal zum Rohrstock greift, nicht gerade das, was man pädagogisch wertvoll nennt. Meistens lässt sie nur ihren gesamten Frust an dem Jungen aus, weil sie mit ihrem Leben im Grunde nicht zufrieden ist, und wirft ihm den restlichen Teil der Zeit vor, dass er nicht so undankbar sein soll gegen die Person, die ihn „mit der Hand aufgezogen“ hat. Joe, sein Ziehvater, ist ein gemütlicher Kerl, der brav seine Arbeit verrichtet und ordentlich unter dem Pantoffel seiner Frau steht. Trotzdem tut er sein möglichstes, um die Wut seiner Frau von Pip abzulenken und bleibt ihr beider Leben lang Pips treuster Freund. Ich mochte Joes Figur beim Lesen mit Abstand am meisten, doch auch die anderen Charaktere des Buches sind so ausgearbeitet, dass sie sowohl ihre Funktion in der Geschichte erfüllen, als auch eine Identifikationsmöglichkeit für den Leser bieten. Von einer besonders raffinierten Gestaltung der Personen möchte ich zwar nicht reden, weil sie meistens doch nur die Eigenschaften haben, die für die Story wichtig sind, doch sind sie dabei trotzdem nicht platt und langweilig.
Obwohl es mit seinen 740 Seiten ein sehr dickes Buch ist, das vor allem im Mittelteil – wenn Pip gerade eine extrem unsympathische Phase hat – ein paar Längen hat, kommt man beim Lesen gut durch. Natürlich ist der Schreibstil der Geschichte nicht gerade leichte Kost und man muss sich erst ein wenig damit anfreunden. Teilweise arbeitet mir Dickens auch zu oft mit Wiederholungen; dabei ist mir zwar bewusst, dass er das der Hervorhebung einzelner Wörter und Bedeutungen willen tut, dennoch hat es mich zeitweise gestört, den ein und selben Begriff über mehrere Sätze hinweg ständig zu lesen. Ansonsten ist der Stil sehr bildlich, es wird viel mit Metapher gearbeitet, was schön die Atmosphäre der jeweiligen Momente verdeutlicht, und wenn man sich erstmal an die monströsen Schachtelsätze gewöhnt hat (was mir persönlich nicht schwer fällt – man beachte meine eigenen) macht es richtig Spaß, einen Roman in dieser ältlichen Sprache zu lesen. Mit einigen Begrifflichkeiten konnte ich zwar überhaupt nichts anfangen und in meiner Ausgabe gibt es auch keine Erläuterungen dazu, aber das tut dem Lesefluss nur geringfügigen Abbruch und Google weiß ja auch meistens Rat.
4 schnuckelige Sterne gibt es für diesen Klassiker von Herrn Dickens.


13.03.2012

[Gerede] Bloglovin' hält Einzug

Eigentlich wollte ich dazu gar keinen Extra-Post verfassen.
Aber Bloglovin' hat mich gezwungen.
Als vorbelastetes und extrem gestörtes Kind der "Generation Google" beuge ich mich natürlich dem Willen der Web-Institutionen und tue, was Bloglovin' verlangt.
Amen.

Jedenfalls habt ihr da draußen jetzt auch die Möglichekeit, dem Haus das Wahnsinns per Bloglovin' zu folgen, wenn ihr das möchtet. Denn diverse Quellen berichteten mir schon vor geraumer Zeit, dass GoogleFriendConnect in naher Zukunft nur noch für Anhänger des Google-Imperiums selbst zur Verfügung steht und Menschen mit Blogs von Wordpress und anderen Anbietern quasi diskrimminiert werden. Also, hier meine Gegenmaßnahme (die ich abgeschaut habe. Bei vielen anderen ;D )
Follow my blog with Bloglovin

Also, ich freue mich immer wie verrückt über jeden neuen Leser, sei es nun über GFC oder jetzt auch Bloglovin' und möchte auch gleich mal die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen momentanen 64 Lesern zu bedanken - dann hat der Post hier auch wenigstens einen höheren Sinn ;) Ich weiß, meine Posts kommen unregelmäßig, sind oft ein bisschen bescheuert und ich bin auch nicht vorne dabei, wenns ums Kommentieren geht. Aber genau deshalb freue ich mich umso mehr darüber, dass 64 liebe Leute den Weg zu meinem Blog gefunden haben und bei jedem neuen Kommentar grinse ich wie ein Honigkuchenpferd. Ihr seid echt super! Danke schööön ♥ :D

05.03.2012

[Happy 2012] Fortschritt

Wie hier bereits angekündigt habe ich im Jahr 2012 so einiges vor. Vieles davon ist mehr oder weniger dummes Zeug, aber der erste Punkt auf der Liste, den ich abgehakt habe, war tatsächlich sowohl sinnvoll als auch nützlich.



Denn die Aufgabe war: mindestens eine Klausur mit 1,xx bestehen → check!

Dass mein Genius allgemein verkannt wird, ist mir ja schon immer klar gewesen. Doch jetzt habe ich den institutionellen Beweis dafür, der alle Nörgler („Mehr Glück als Verstand“-, „Schriftlich ist es ja auch leichter, schlau zu wirken“ - Bemerkungen etc) zum Schweigen bringen wird, denn ich habe sie bravourös gemeistert: die verrufene und gefürchtete Zwischenprüfung meines Studiengangs. Verrufen weil unglaublich viel Stoff abgefragt wird und gefürchtet weil *tataaaa* mündlich! BÄM. Punkt 1 der Liste kann abgehakt werden ;)

04.03.2012

Leserückblick Februar 2012

Besser spät als nie lautet das Motto bei der Lesestatistik für den letzten Monat. Spät warum? Weil wir momentan ein krasses Hinterwäldler-Dasein fristen - ohne Internet, ohne Telefon und ohne Fernsehn. Weil die Leitungen kaputt sind. Schrecklich ist das. Naja, deshalb lebt der Blog momentan von vorgeschriebenen Posts. Bei der Statistik war das natürlich nicht möglich, denn am 22. konnte ich noch nicht wissen, was ich am 29. alles gelesen haben würde.
Jetzt allerdings weiß ich es und unter erheblicher Anstrengung bin ich kurzzeitig an einen Internetzugang gekommen und deshalb gibts jetzt hier schnell den Leserückblick des vergangenen Monats :)


Gelesen
Cornelia Funke - Tintenherz (Rezi)
Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Rezi)
Sophie Benning - Das Leben ist ein Kitschroman (Rezi)
Charlotte Link - Das Haus der Schwestern (Rezi)

In Seiten
1832

Duchrschnittsbewertung
4 Wölkchen

Highlight des Monats
Puuh, schwer diesmal. Die Entscheidung fällt aaauuuuf: Sebastian Fitzek - Der Augensammler

Enttäuschung des Monats
Sophie Benning - Das Leben ist ein Kitschroman

In Bildern


So. Ab jetzt geht es aber wieder bergauf. Für März habe ich mir eine 50%ige Steigerung vorgenommen. Mindestens! ;)

03.03.2012

Music Day Saturday N°16

Die Woche ist so gut wie vorbei - das Wochenende grüßt freudig und bringt wie immer den Music Day Saturday mit. Die Aktion stammt von Jessi, die uns jeden Samstag eins ihrer Lieblingslieder präsentiert. Und weil dabei jeder mitmachen darf, der möchte und ich möchte, tue ich das ebenfalls. Wegen akkuter Entscheidungsschwierigkeiten beschränke ich das allerdings nicht auf einen Song, sondern stelle euch meine wöchentlichen Top-Drei vor. So auch heute wieder. Viel Spaß beim Hören und einen schönen Samstag wünsche ich euch


1. Roman Lob - Standing still
Es nervt mich, dass jeder ESC-Song spätestens 2 Wochen nach Veröffentlichung ununterbrochen in meinem Kopf rumirrt. Irgendwann finde ich sie alle toll. 




2. Train - Hey, soul sister
Nach aktuell kommt wieder Evergreen :)




3. Aura Dione - Geronimo
Erinnert mich immer an Pochahontas das Lied :D