31.05.2012

Leserückblick Mai 2012

Gerade hat der Gong zu den letzten zwei Stunden des Monats Mai geschlagen und mir ist aufgefallen, dass mein Blog-Baby nächsten Monat tatsächlich seinen ersten Geburstag hat! o.Ô Krasse Sache das! :D Dabei kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, als aus einer Schnapsidee das Haus des Wahnsinns entstanden ist ;) Doch bevor ich mich jetzt hier in nostalgischen Schwelgereien verliere, kommt hier lieber die Monatsstatistik für den Mai.
Ein durchschnittlich guter Monat würde ich sagen mit überdurchschnittlich guten Büchern. Voilà, die Zahlen:

Gelesen
Jilliane Hoffman - Cupido (Rezi)
Karin Slaughter - Unverstanden (Rezi)
J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe. Die Gefährten (Rezi)
J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe. Die zwei Türme (Rezi)
Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht! (Rezi)

In Seiten
1769

Durchschnittsbewertung
3,8 Wölkchen

Highlight des Monats
Jilliane Hoffman - Cupido

Entäuschung des Monats
Karin Slaughter - Unverstanden

In Bildern


Alles in allem ein schöner Monat. Ich findes es zwar immernoch faszinierend, wie manche Menschen in einem Monat locker in den zweistellingen Bereich kommen mit ihren gelesenen Büchern, denn da werde ich wohl nie auch nur entfernt rankommen, aber für mich reicht das hier völlig aus :)

30.05.2012

[Rezi] Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht!

Erscheinungsjahr: 2003
Genre: Humor
Seitenzahl: 255


Teaser:
Mittags geht es zurück ins Haus, denn keiner ist hier so blöd, sich zwischen zwölf und drei am Strand aufzuhalten. Viel zu heß. Die Sachen bleiben zurück, es besteht keine Gefahr, dass sie geklaut werden, denn nach der Logik meiner Leute sind ja alle Italiener in der Mittagszeit zu Hause, also kann niemand etwas stehlen. Es ist tatsächlich nichts geklaut worden.



Handlung
Man trifft beim Bäcker die Frau seines Lebens. Man verliebt sich und heiratet sie - und ihre gesamte italienische Verwandtschaft. So ergeht es dem Ich-Erzähler (dessen Namen wir nie erfahren, aber höchstwahrscheinlich lautet er "Jan" ;D ) und davon handelt auch dieses Buch. Es werden viele schwankhafte Geschichten über den egozentrischen Familienvater, die bunte neue Familie und die italienische Lebensweise präsentiert. Vom gemeinsamen Sommerurlaub am Meer oder dem italienischen Weihnachtsfest und vor allem den unterschiedlichen Lebensauffassungen. Nach seiner vollständigen Integration in seine italienische Familie, entführt ihn sein Schwiegervater in dessen Heimatdorf und erzählt ihm seine Lebensgeschichte, die der Protagonist trotz anfänglichen Widerstrebens schließlich sehr spannend und rührend findet.

Meine Meinung
Ein zuckersüßes Buch! Humorvoll, leicht und spaßig zu lesen.
Der Protagonist verliebt sich in Sara, eine Halbitalienerin und lernt dadurch zunächst ihre Eltern kennen: die gutmütige Ursula und den Lebenskünstler Antonio Marcipane. Genial illustriert der Autor von Anfang an Antonios italienischen Akztent, sodass ich mir beim Lesen wirklich so vorkam, als stünde ein wild gestikulierender Italiener vor mir. Natürlich spielt die Geschichte mit Klischées und lebt regelrecht davon. Aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Richtig witzig wird es dann, als das frisch verheiratete Paar nach Italien fährt, um die gesamte große Familie kennenzulernen. Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich bestätigen, dass es nicht einfach ist, sich im Ausland verständlich zu machen, selbst, wenn man sich vorher mit der Sprach beschäftig hat. Versteht man aber kein Wort von dem, was man sagt, führt das oftmals zu herrlich witzigen Missverständnissen und Jan Weiler hat eine eigene Art, von diesen zu berichten. Mit seinem trockenen Humor macht er an sich komische Situationen noch mal lustiger.
Im zweiten Teil des Buches wird es dann auch ein bisschen nachdenklicher- nämlich als Antonio von seiner Kindheit in ärmlichen Verhältnissen erzählt und seinen ersten Jahren als Gastarbeiter in Deutschland. Dort erklärt sich für den Leser (und auch für den Protagonisten der Geschichte) einiges an Antonios gesamter Art, die er sich zugelegt hat, um in einer Welt voller Ablehnung zu bestehen. Allerdings wird es niemals schwermütig, denn Antonio ist einfach ein Original und weiß, eine Geschichte - und sei es seine eigene - gut zu erzählen.
Alles in allem ein perfektes Buch für den Sommer oder für Zwischendurch. 5 Wölkchen von mir.


[Happy 2012]

Rasant hüpfe ich durch meine Vorsatz-Liste und arbeite fleißig Punkt für Punkt ab. Momentan hab ich grade nen "Run", wie man so schön sagt. Und das ist auch gut so, weil das Jahr schon fast zur Hälfte vorbei ist, und es noch eine ganze Menge zu tun gibt :)

Der heute abzuhakende Punkt lautet:
Ballast loswerden → check!

Unter Ballast kann man sich ja vieles vorstellen und ich wusste auch die ganze Zeit nicht, welchen Ballast ich für diese Aufgabe aussuchen soll. Seelischer Ballast, menschlicher Ballast (in Form von Personen, die man durchaus so bezeichnen kann) oder doch irgendwelche Sachen, die ich nicht mehr brauche?
Entschieden habe ich mich für die klassische Variante: Klamotten ausmisten! Neben der Erfüllung eines Punktes auf der Liste hat das den positiven Nebeneffekt, in meinem Kleiderschrank mehr Platz für neue Klamotten zu schaffen und deshalb wurde rigoros aussortiert.
Nun ja, ich kann mich nur schwer von Dingen trennen, sodass das ein oder andere Teil immernoch bei mir rumgammelt, obwohl ich es entweder schon lange nicht mehr getragen habe oder seine besten Tage lange lange zurück liegen. Aber jeder braucht doch eine löchrige Jogginghose, oder? ;)

Fotos von der Ausmist-Aktion erspare ich euch lieber; das Chaos auch noch bildlich zu dokumentieren, grenzt an Selbst-Denunzination, wo ich doch seit meiner frühsten Kindheit gegen die (Vor-!)Urteile meiner Eltern bezüglich meines Ordnungssinns ankämpfe ;)
Jedenfalls ist ein weiterer Punkt abgehakt. Wer sagt, dass alle guten Vorsätze nach Silvester vergessen werden?! ;D

28.05.2012

[Rezi] J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe II. Die zwei Türme

Erscheinungsjahr: 2001
Origialtitel: The Two Towers
Genre: Fantasy
Reihe: Herr-der-Ring-Reihe, Teil II
Seitenzahl: 441

Teaser:
Der Tod beherrschte alle Gedanken der Númenórer, weil sie noch immer wie in ihrem alten Reich, das sie darum verloren hatten, nach einem endlosen, unveränderlichen Leben gierten. Könige ließen sich Grabmäler errichten, die prächtiger waren, als die Häuser der Lebenden, und die alten Namen auf den Ahnentafeln waren ihnen teurer als die Namen ihrer Söhne.


Handlung
Der Auftrag, den Einen Ring zu zerstören, ist noch nicht ausgeführt, und o geht die beschwerliche Reise nach Mordor weiter. Die Gruppe muss nun ohne Gandalf den richtigen Weg finden und Aragorn übernimmt die Aufgabe des Anführers, weil er sich noch am besten in den weitläufigen Gebieten, die es zu durchschreiten gilt, auskennt. Doch wegen eines überraschenden Orkangriffs wird die Gruppe getrennt – Sam und Frodo können sich retten und machen sich nun alleine auf den Weg nach Mordor, Merry und Pippin werden von den Orks verschleppt und der übrig gebliebene Rest macht sich auf, die beiden gefangenen Hobbits zu retten. Dabei begegnen sie wiederum altbekannten Feinden, aber auch neuen Freunden. So arbeiten die zersplitteten Teilgruppen unabhängig voneinander an dem großen gemeinsamen Ziel: Sauron zu stürzten und den Ring zu vernichten.

Meine Meinung 
Die zweite Runde der Herr der Ringe – Trilogie hat mir insgesamt besser gefallen, als sein Vorgänger. Zumindest die erste Hälfte, in der es hoch her geht – was in der zweiten Hälfe leider wieder etwas abflaut, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Alles, was das erste Buch vermissen lies, wird hier nachgeholt: Spannung statt ewigem Wandern durch die Landschaft und Action anstatt uninspirierter Dialoge. Die Gruppe wird nämlich zunächst dreifach gespalten: Frodo und Sam setzten sich ab, um die übrigen Gefährten nicht in die Gefahr zu bringen, sich mit ihnen nach Mordor zu kämpfen. Normalerweise könnte wahrscheinlich nichts in der Welt den Rest der Truppe davon abbringen, den beiden Hobbits zu folgen, aber weil ein Heer von Orks ihr Lager angreift und Merry und Pippin entführt, trifft Aragorn die Entscheidung, denen nachzueilen, die ihre Hilfe am dringendsten brauchen. So beginnt eine fast aussichtslose Jagd nach den Orks, die keinen Schlaf und keine Rast zu benötigen scheinen und deshalb nur sehr schwer zu verfolgen sind. Hier switcht dann die Geschichte zwischen den Erlebnissen der beiden entführten Hobbits und denen ihres Rettungstrupps hin und her – ein Gestaltungsmittel, das den Fluss der Geschichte und vor allem den Spannungsbogen erheblich schöner zu lesen macht, und das ich im ersten Teil der Trilogie schmerzlich vermisst habe. Im zweiten Teil fällt der Autor dann wieder in seinen alten Stil zurück und erzählt außnahmslos und chronologisch, wie es Frodo und Sam ergeht, was dazu führt, dass dieser Teil im Vergleich zum vorangehenden etwas zäh und langatmig zu lesen ist. Tolkiens Hang zur detaillierten Landschaftsbeschreibung trägt auch hier nicht zur Entschärfung der Langeweile bei. Trotzdem lässt es sich noch gut lesen, weil die Handlung unheimlich schnelle Fortschritte macht: Frodo und Sam treffen endlich auf Gollum, der die Gruppe ja schon einige Zeit lang verfolgt hat und bringen ihn dazu, sie zum Eingang von Mordor zu führen. Immer neue Hindernisse stellen sich ihnen in den Weg, und seien es „nur“ große Selbstzweifel und Hoffnungslosigkeit, die sich breit macht. Diesen Blick ins Innere des Ringträgers macht die Geschichte abwechslungsreich, den auch dieser Aspekt kam im ersten Teil leider zu kurz. Was mir persönlich insgesamt fehlt (ich bin nun mal ein Mädchen^^), ist eine kleine süße Liebesgeschichte, ohne die für mich kaum ein Roman funktioniert. Aber gut, angedeutet wurde eine solche ja. Das lässt doch für den dritten Teil hoffen. Vier Wölkchen von mir.


27.05.2012

[Gerede] Nerdismus?

Langsam aber sicher drängt sich mir ein erschreckender Verdacht auf.
Anstatt nämlich draußen in der Sonne zu sitzen und das Wetter zu genießen, habe ich mich heute schon den ganzen Tag zu Hause verbarrikadiert und an meinem Blog-Design rumgefeilt. Eine Tätigkeit übrigens, die mich die ganze letzte Woche und die halbe gestrige Nacht beschäftigt hat. Der Schluss, den ich daraus ziehen muss, ist ebenso simpel wie unausweichlich: ich mutiere zum Computer-Nerd!!
Mit dem Unterschied, dass ein wahrer Nerd natürlich weiß, welche Befehle im HTML-Code welche Auswirkungen im Layout haben, wohingegen ich einfach fröhlich irgendwas eintippe und mal schaue, was passiert. Meistens leider nicht das, was ich will. Deshalb hab ich auch so lange gebraucht. Aber nach ewig langer Bastelei, Aufschieberei und vor allem großer Frustration hat mich dann heute der Ehrgeiz gepackt, wenigstens etwas annehmbares zustande zu bringen. Wenn ich etwas perfektes schon nicht hinbekomme. Und das Ergebnis seht hier jetzt hier: TAADAAA!

Im Großen und Ganzen ist das hier alles ganz nett anzusehen. Finde ich zumindest :) Ein paar große und viele kleine Sachen stören mich noch, aber da setzte ich mich mal dran, wenn meine Augen aufgehört haben vom vielen auf-den-Bildschirm-starren zu brennen ;)
Eigentlich wollte ich eine kleine Liste posten, auf der alles steht, was noch verbessert werden muss (kann ja sein, dass jemand von euch spontan eine Lösung dazu weiß). Aber ich habe vor kurzem ein Seminar zu Präsentationstechniken besucht und eines der wenigen Dinge, die ich von dort mitnehmen konnte, ist, dass man nie nie niemals und unter keinen Umständen selbst auf seine Fehler hinweisen soll. Das lenkt nur zusätzliche Aufmerksamkeit darauf. Also lasse ich das mit der Liste sein und hoffe, ihr überseht einfach alle temporären Unzulänglichkeiten des Designs, bis ich sie nach und nach ausgemertzt habe ;)

Und jetzt: Computer aus und ab nach draußen! Schließlich ist käsige Nerd-Haut ein Klischee, das unbedingt widerlegt werden muss. Und wer weiß, wie lange das Wetter noch so toll bleibt? :D Ein schönes Pfingstwochenende wünsche ich euch

22.05.2012

[Rezi] Karin Slaughter - Unverstanden

Erscheinungsjahr: 2009
Originaltitel: Martin Misunderstood
Genre: Thriller
Seitenzahl: 176


Teaser:
Er wäre schon zufrieden gewesen mit einem durchschnittlichen Männerkörper, einem, dem er mit seinen vielen Stunden auf dem Total-Gym-Heimtrainer so etwas wie einen Muskeltonus verleihen könnte und nicht nur eine horizontale Neuschichtung von Speckringen.




Handlung
Martin Reed ist eigentlich kein schlechter Mensch. Er hatte nur einfach eine Menge Pech in seinem Leben. Pech mit seiner Mutter, die sich nie richtig um ihn gekümmert hat und mehr mit sich selbst beschäftigt war; Pech mit seinem Aussehen, das schon seine Schulkameraden immer wieder dazu bewogen hatte, ihn zum Opfer ihrer Späßchen zu machen; und letztlich auch Pech mit seiner steifen, überkorrekten und gleichzeitig unterwürfigen Art, die ihn nicht gerade zum Sympathieträger macht. Jeder, der ihm begegnet, durchschut sofort, dass er hier das geborene Opfer vor sich hat und Martin schafft es einfach nicht, aus dieser Rolle auszubrechen. Mit Anfang 40 wohnt er noch bei seiner tyrannischen Mutter und lässt sich sowohl von ihr als auch von seinen Arbeitskollegen ohne Ende schikanieren.
Eines Tages findet die Polizei eine Frauenleiche. Die Tote war eine Arbeitskollegin, die es immer besonders auf Martin abgesehen hatte. Und ihr Blut klebt an der Stoßstange seines Autos. Als dann eine zweite Kollegin von Martin tot aufgefunden wird, zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zu.

Meine Meinung
Martin Reed ist einfach der typische Loser. Er ist komplexbeladen, lässt sich von wirklich jedem unterbuttern und findet, dass das gar nicht mal das schlechteste Los ist. Lieber irgendwie Aufmerksamkeit bekommen, als komplett ignoriert zu werden, das scheint sein Motto zu sein. Aber seine Figur hat wenigestens ein bisschen Substanz. Alle anderen Charaktere dieses Buches sind und bleiben Stereotypen: Martins fiese Mutter, seine Arbeitskollegen und überhaupt eigentlich alle. Immer schön im Klischee. Nur Detective Albada, die die Ermittlungen gegen Martin leitet, sticht ein bisschen aus der Masse der vorgefertigeten Figurenmuster heraus, allerdings hat man auch zu ihr keinen wirklichen Zugang. Gerne würde ich sagen, dass es an der Kürze des Buches lag, aber ich fürchte, wenn es länger gewesen wäre, hätte ich es nicht zu Ende lesen können. Allein schon die Charaktere wie gesagt, sind unheimlich leer und langweilig, jeder bekommt ein bis drei psychische Problemchen und dann werden sie irgendwie aufeinander losgelassen. Aus der Story an sich hätte man sicher etwas machen können, aber so ist die Geschichte eher nichts-sagend (vielleicht passend zu Martin, der ebenfalls einfach nichts-sagend ist), es ist nie spannend und man erlebt als Leser den "Thrill"-Effekt, den man bei einem Buch dieses Genres wohl erwarten darf, in keinster Weise.
Der Schreibstil der Autorin ist trotz allem recht fesselnd und einnehmend, allerdings macht das die Story nicht besser. Nur das Lesen wird angenehmer.
Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass das Buch langweilig war. So würde ich das nicht zusammenfassen. Im Gegenteil: es lässt sich gut an einem Nachmittag zwischendurch lesen, man kommt flüssig durch und wird mehr oder weniger gut unterhalten dabei. Allerdings ist die Geschichte nichts Halbes und nichts Ganzes und für jemanden, der einen fetzigen Thriller erwartet hat, sicher eine Enttäuschung. Alles in allem gibt es 2 Wölkchen von mir.


20.05.2012

[Challenge] Etappe Nummer 2 geschafft

Die READ...the classics! - Challenge von Lynesque schreitet weiter voran und auch ich bin immernoch fleißig dabei, meine persönliche Klassiker-Liste abzuarbeiten.

Gerade haben wir Mitte Mai und ich konnte meine März/April - Zusammenfassung noch gar nicht posten. Glücklicherweise habe ich es nämlich geschafft in beiden Monaten jeweils einen Klassiker zu lesen, sodass ich jetzt genau genommen mit der Mai/Juni-Etappe auch schon durch bin. Genug Zeit also, um in diesen Monaten noch ein bisschen vorzuarbeiten, denn im Juli beginnen wieder meine Prüfungen und die dadurch bedingte Leseflaute kündigt sich schon jetzt an.

Die Zusammenfassung für Etappe Nummer 2:
März: Charles Dickens - Große Erwartungen
April: Günther Grass - Die Blechtrommel

Somit stehen bis zum 31.12.2012 noch drei Bücher aus. Was für mich bedeutet: Kein Stress :D
Die gesamte Übersicht über meine Fortschritte könnt ihr *hier* nachlesen, wenn ihr mögt.

18.05.2012

[Happy 2012] Dance into the light

Dieses Mal geht es im Happy 2012 - Post um etwas, das mir ganz besonders am Herzen lag und ein Punkt auf der (nennen wir es einfachheitshalber mal so) Vorsatz-Liste bekam, der oberste Priorität hatte.
Die gesamte Liste könnt ihr euch *hier* anschauen, wenn ich Lust dazu habt :)


An folgenden Punkt konnte ich schon vor einiger Zeit ein Häkchen machen:
ein altes Hobby wieder aufleben lassen → check! :D

Einer ganz gewissen Sportart bin ich seit meinem zwölften Lebensjahr mit Haut und Haaren verfallen. Und weil es nicht so einfach ist, die Sportart für sich zu finden, musste ich mich vorher auch durch diverse Schwimmbecken, Baskettball-Plätze und Volleyball-Felder kämpfen, bis ich schließlich im Tanzstudio gelandet bin. Seitdem mache ich (und wehe, ihr lacht; seit ich im Norden wohne, wo dieser Sport mehr als Witz angesehen wird, bin ich da sehr sensibel^^) karnevalistischen Tanzsport. Wer sich darunter nix vorstellen kann (beziehungsweise die äußerst verqueren Ansichten dazu hat wie meine nordischen Mitmenschen), sollte *hier* mal draufklicken und sich diese außerordentlich gute Formation ein bisschen ansehen.

Auch wenn meine Gruppe und ich niemals auf diesem Niveau getanzt haben, konnten wir uns doch einige Titel auf Turnieren erkämpfen und durch das dafür nötige Training war das Tanzen ganz ganz lange ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Durch das Studium und diverser anderer Sachen, musste ich leider von heute auf morgen damit aufhören und habe diesen Teil fast eineinhalb Jahre verbannt. Gefehlt hat es mir von Anfang an, und jetzt endlich konnte ich wieder mit dem Training anfangen. Es ist unglaublich, wie stark Muskeln und Kondition abbauen können und wie grottenschlecht man nach so einer Zeitspanne ohne Sport werden kann. Aber ich arbeite daran. Und Erfolge sieht man auch schon :)
Jedenfalls bin ich total happy, "meinen" Sport wieder machen zu können - und alleine dafür hat sich die Vorsatz-Liste schon gelohnt :D

17.05.2012

[Rezi] J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe. Die Gefährten

Erscheinungsjahr: 2001 (Erstveröffentlichung: 1954)
Originaltitel: Fellowship of the Rings
Genre: Fantasy
Reihe: Herr-der-Ringe-Reihe, Teil I
Seitenzahl: 526


Teaser:
Die Sonne ging unter. Beutelsend sah trüb, düster und verlassen aus. Frodo machte noch eine Runde durch die vertrauten Zimmer. Die letzten Sonnenstrahlen erblassten an den Wänden, und aus den Ecken krochen die Schatten hervor.



Handlung
Die Hobbits aus dem Auenland führen ein glückliches Leben - sie beschäftigen sich mit ihrem Vieh, ihren Gärten und erfreuen sich gegenseitig mit Klatsch und Tratsch von den einzelnen Hobbitfamilien. Auch Frodo und sein Onkel Bilbo gehören diesem idyllischen Leben an. Bis der weise Zauberer Gandalf ins Auenland kommt und Bilbo eine Geschichte über dessen ganz besonderen Schatz erzählt. Dieser Schatz ist ein äußerst mächtiger Ring, der von Sauron, dem Herrscher über Mordor, mehr als alles andere gesucht wird, damit dieser damit seine Macht noch weiter ausbauen kann. Gandalf enthüllt den Hobbits Frodo und Bilbo den wahren Charakter des Rings: "Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden". Mit allen Mitteln muss nun verhindert werden, dass dieser Ring Sauron in die Hände fällt, denn das würde das Ende von Mittelerde bedeuten und alle Bewohner zu ewigen Dienern eines grausamen Herrschers machen. Damit beginnt für Frodo und acht auserwählte Gefährten eine lange Reise zum Schicksalsberg in Mordor, um den Ring zu zerstören und zu verhindern, dass Sauron ihn bekommt.

Meine Meinung
Kaum jemandem wird diese Geschichte völlig fremd sein. Selbst wenn man wie ich weder die Bücher gelesen, noch die Filme gesehen hat (Schande über mein Haupt), kennt man doch den groben Handlungsverlauf. Um dennoch die Lücke in meiner Allgemeinbildung zu schließen, habe ich mir vorgenommen, alle drei Bände dieser Reihe zu lesen.
In Band eins wird man erst einmal in die Umstände eingeführt. Mittelerde, das Auenland und seine Bewohner, sowie die Beziehungen der einzelnen Völker zueinander werden erklärt und die Problematik des Ringes wird eingeführt. So ist die Geschichte weniger geprägt von Handlung, sondern mehr von Beschreibungen; selbst, als Frodo und seine Gefährten auf Wanderschaft sind, legt der Autor viel wert auf eine detailierte Beschreibung der Umgebung und weniger auf actiongeladene Szenen. Teilweise macht das den Text ein bisschen zäh und langatmig, aber nicht so stark, dass ich mich durch die Kapitel durchquälen musste. Nur mit den Liedtexten, die gefühlt alle zwei Seiten einen großen Teil der Geschichte einnehmen, wurde mir hin und wieder etwas langweilig. Ich mag ja Gedichte sehr gerne, aber so gerne wie die Hobbits und Elben im Buch dann offensichtlich doch nicht. So ziemlich alles wird mal kurz in ein Lied reingedichtet und sich dann beim Lagerfeuer vorgesungen. Eine ganz nette Unterbrechung eigentlich, allerdings meiner Meinung nach ein bisschen zu häufig eingesetzt.
Dennoch ist die Geschichte gut zu lesen, sobald man mit den vielen Namen, die am Anfang auf einen einprasseln, klarkommt. Die Geheimnisse um den Ring, seine Macht und auch um Sauron werden Stück für Stück enthüllt und im Verlauf der Geschichte immer deutlicher - wenn auch noch nicht ganz gelüftet - sodass eine unterschwellige Spannung immer mitschwingt. Die Orte, zu denen der Leser geführt wird, sind großartig dargestellt; hier ist der Detailreichtum des Schreibstils wirklich von Vorteil. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass die gesamte Geschichte nur aus Wanderungen von einem Ort zum nächsten besteht, reißen einen doch die wundervollen Orte, sowie auch die immer größeren Gefahren und Verluste aus diesem Trott heraus.
4 Wölkchen bekommt der erste Teil der Herr der Ringe-Trilogie.


15.05.2012

[Rezi] Günther Grass - Die Blechtrommel

Erscheinungsjahr:  1993 (Erstveröffentlichung 1959)
Genre: Roman
Seitenzahl: 784



Teaser:
Mein Pfleger kann also gar nicht mein Feind sein. Liebgewonnen habe ich ihn, erzähle dem Gucker hinter der Tür, sobald er mein Zimmer betritt, Begebenheiten aus meinem Leben, damit er mich trotz des ihn hindernden Guckloches kennenlernt.



Handlung
Als stationärer Patient einer Heil- und Pflegeanstalt resümiert der Protagonist Oskar seine Lebensgeschichte, indem er jeden Tag ein weiteres Stück davon ausfschreibt und sie so für die Nachwelt festhält. Sie beginnt damit, wie sich seine Großeltern mütterlicherseits kennlernen, wie seine Eltern zusammenkommen und wie er dann schließlich geboren wird und aufwächst. Oskar berichtet von allem, was er erlebt, gesehen und gedacht hat, von der Affäre seiner Mutter zu seinem - seiner Meinung nach - tatsächlichen Vater und vor allem von seiner Trommel. Im Alter von drei Jahren bekommt Oskar nämlich eine Blechtrommel geschenkt und von da an wird diese zu seinem ständigen Begleiter. An diesem Geburtstag beschließt er, der er eigenen Angaben zufolge da schon geistig völlig entwickelt ist, nicht mehr weiterzuwachsen und auf dem körperlichen Stand eines dreijährigen Kindes zu bleiben. Von dieser Position aus spielt er die meiste Zeit den kleinen, zurückgebliebenen Zwergenmenschen und vermeidet dadurch soziale Kontakte soweit wie möglich. Aus der Distanz des Beobachters beschreibt und beurteilt er das Verhalten der Menschen seiner Umgebung bis er mit seiner Geschichte an seinem 30. Geburtstag angekommen ist und ein neuer, ihm noch unbekannter Lebensabschnitt beginnt.

Meine Meinung
Oskars Geschichte spielt in den 1920er bis 1950er Jahren, also quasi in der Nachkriegs- undmittelbaren Vorkriegs-, Kriegs- und wieder Nachkriegsjahren. Von den zwei Weltkriegen bekommt der Leser aber bis auf ein paar kleine Kapitel nichts mit - weil Oskar vom Krieg nichts mitbekommt. Als sehr auf sich selbst fixierter Hauptcharakter ist er nicht nur in seiner Vermessenheit total unsympathisch, sondern auch absolut ignorant gegen alles, was sich außerhalb seines direkten Interessensgebiets befindet. Sofern man ihm - der er ja in der Psychatrie sitzt und dort seine Biografie niederschreibt - glauben kann, war er schon als Fötus viel verständiger für die Zusammenhänge der Welt als alle um ihn herum. Sein einziger Sinn im Leben ist es, auf seiner Blechtrommel zu spielen und jeder, der sich diesem Tun in den Weg stellt, bereut es bitter. Denn nicht nur ist er außergewöhnlich intelligent, sondern Oskar hat noch ein anderes Talent. Er kann gezielt Glasscheiben zersingen. Sobald ihm also jemand seine Trommel wegnehmen möchte - etwa die Lehrerin in der Schule - lässt er mal ganz locker deren Brillengläser platzen.
Viel Zeit verbringt Oskar auf Friedhöfen, weil im Laufe seines Lebens recht viele Menschen aus seinem Umfeld sterben. Dieser Platz passt auch irgendwie zu der Stimmung im ganzen Buch, die eher düster und trostlos ist.
Die Menschen, die Oskar trifft, beschreibt er in etwa so kurios, wie er selbst dem Leser vorkommt. Es ist mir die gesamten gut 700 Seiten nicht gelunge, einen Zugang zu diesem Buch zu bekommen. Oskar ist für mich keine Figur, mit der man sich gut identifizieren kann. Der Schreibstil von Günther Grass ist wirklich gewöhnungsbedürftig; sehr viele ineinander verschachtelte Sätze, ungewohnte und absurde Metaphern und Vergleiche und allgemein schwer zu lesen, obwohl an sich nicht schwer verständlich. Aber es kommt so vieles zusammen, dass ich teilweise nicht mehr durchsteigen konnte und ganze Passagen nur quergelesen habe. Es gibt auch viele wirklich sehr eklige Szenen, in denen ich auf den detailgenauen Schreibstil des Autors gerne verzichtet hätte.
Zusammengenommen muss ich leider sagen, dass dieses Buch nichts für mich war. Vielleicht habe ich es einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen, oder ich bin nicht verständig oder gelehrt genug, um den literarischen Wert davon erkennen zu können. Mir jedenfalls ging Oskar sehr auf die Nerven und ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was Herr Grass mir mit diesem Roman sagen wollte. Und das zuzugeben fällt mir wirklich nicht leicht, denn etwas muss das Buch ja an sich haben, damit es dem Autoren einen besonderen Platz in der deutschen Nachkriegsliteratur verschafft hat. Letztlich bleibt es mir nur, zwei Wölkchen zu vergeben und mir vorzunehmen, den Roman irgendwann später noch einmal zu lesen, um dann vielleicht das Besondere daran zu entdecken.


14.05.2012

[Rezi] Jilliane Hoffman - Cupido

Erscheinungsjahr: 2010
Originaltitel: Retribution
Genre: Thriller
Seitenzahl: 476


Teaser:
Drei Artikel. Drei Eindringlinge mit Clownmaske. Immer der gleiche Modus Operandi: Erdgeschosswohnungen, maskierter Einbrecher, brutale Vergewaltigungen. Es musste ein und derselbe Täter sein.




Handlung
Für die 24-jährige Chloe wird der Alptraum einer jeden Frau zur bitteren Realität: mitten in der Nacht wacht sie auf - an Händen und Füßen an ihr Bett gefesselt und wehrlos daliegend, während sie ein fremder Mann über Stunden hinweg auf brutalste Weise vergewaltigt. Der Unbekannte trägt eine Clownsmaske und hinterlässt außer den physischen und seelischen Schmerzen bei seinem Opfer keine Spuren, die die Polizei zu ihm führen könnten. Chloe überlebt nur knapp, ist aber durch die vielen Narben auf ihrem Körper und die Tatsache, dass sie von nun an keine Kinder mehr bekommen kann, nicht nur innerlich für ihr ganzes Leben gezeichnet.
Knapp zehn Jahre später hat sie ihr Jurastudium abgeschlossen und sich eine harte Schale zugelegt, sodass sie zumindest nach Außen hin ein Leben als erfolgreiche Staatsanwältin führen kann. Doch der Fall, an dem sie seit über einem Jahr arbeitet, lässt diese sorgfältig erbaute Fassade langsam bröckeln

Meine Meinung
C. J. Twonsed vertritt den Staat Florida gegen einen der abscheulichsten Verbrecher, der dort je angeklagt wurde. Der, dem die Presse den Namen Cupido gegeben hat, entführt junge Frauen, hält sie wochen- und monatelang gefangen, foltert und vergewaltigt sie, enfernt ihnen dann die Herzen und legt die geschändeten und verstümmelten Leichen irgendwo ab, wo sie dann schließlich gefunden werden.
Was nach einem furchtbaren Horrorfilm klingt, ist in Buchform mindestens genauso krass mitzuerleben. Der Schreibstil der Autorin ist präzise und unverblümt, aber nicht neutral oder objektiv-distanziert. Jeder Satz erzeugt ein Bild im Kopf des Lesers und man hat die Szenen so klar vor Augen, als wäre es tatsächlich ein Film.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Chloe, oder C.J. wie sie sich später nennt. Vor der Vergewaltigung war sie eine ganz normale Jura-Studentin, doch der Überfall lies sie in den Trümmern ihrer Karriere und ihrer Träume zurück.
Zehn Jahre nach dem traumatischen Ereignis ist der Täter noch immer nicht gefasst und es besteht auch keine Hoffnung mehr darauf. C.J. versucht, ihr Leben trotzdem - oder gerade deshalb - so gut wie möglich auf die Reihe zu bekommen und wird eine der besten Staatsanwältinnen in ganz Florida. Doch bei den Ermittlungen im Fall Cupido wird sie mit Dingen aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie erneut zu erschüttern drohen.
Der Spannungsbogen der Story verläuft fast wie bei einer Achterbahn. Kaum hat man sich von der Spannung des letzten Höhepunktes erholt, wird dieser von einem noch viel fesselnderen getoppt. Man bekommt sowohl die Möglichkeit, den Fall Cupido aus dem objektiven Blickwinkel der Ermittler zu sehen - interessante Exkurse über das amerikanische Rechtssystem inklusive - als auch auf der subjektiven und emotionalen Ebene bei C.J.
Eine kleine Liebesgeschichte ist auch noch dabei, was ich als willkommenen, sanften Ausgleich zu den krassen Vergewaltigungsszenen empfunden habe.
Ein ausgewogener, unheimlich spannender Thriller, der nichts für schwache Nerven und Menschen mit eine Antipathie gegen blutige Szenen ist. Von mir wird es auf jeden Fall in die Riege der absoluten Lieblingen aufgenommen und erhält 5 rosa Wölkchen.


13.05.2012

Leserückblick April 2012

Woa, endlich kann ich wieder regelmäßig ins Internet! Zwar erstmal nur die nächste Woche, in der ich nämlich einen kleinen Urlaub bei meinen Eltern mache (Anwesenheit bei Vorlesungen wird eh total überbewertet) und die haben dankenswerterweise einen funktionierenden Computer zu Hause.

Deshalb kommt die Statistik für April auch erst jetzt. Aber besser spät als nie ;)
Man könnte ja meinen, dass ich ohne Laptop zu Hause unverhältnismäßig viel Zeit zum Lesen hatte. Weil ich ja meine Zeit nicht unnötig im Internet verbringen konnte. Aber falsch gedacht! Da ich ohne Lappi einige Arbeiten für die Uni einfach doppelt machen musste (zu Hause vorschreiben und dann in irgendeinen PC eintippen), hat sich an meinem Lesepensum nicht wirklich was geändert. Aber mehr als letzten Monat habe ich trotzdem geschafft:

Gelesen
Mahjgull Axelsson - Eis und Wasser, Wasser und Eis (Rezi)
Günther Grass - Die Blechtrommel (Rezi)
Jennifer L. Holm - Boston Jane. Ein Mädchen in der Wildnis
Sarah Eder - Herr Leben, die Rechnung bitte! (Rezi)
Auerbach&Keller - Dinner for one, murder for two

In Seiten
2078

Durchschnittsbewertung
3,6 Wölkchen

Highlight des Monats
Sarah Eder - Herr Leben, die Rechnung bitte!

Enttäuschung des Monats
Günther Grass - Die Blechtrommel

In Bildern


Die ausstehenden Rezis verlinke ich, sobald sie geschrieben und veröffentlicht sind (zumindest "Die Blechtrommel" wird nachgereicht, bei den anderen kommt ist es tagesform- und zeitabhängig ;D )
Jedenfalls alles in allem ein Monat, der immerhin lesetechnisch zufriedenstellend war :D
Ein schönes Restwochenende euch - und knuddelt eure Mami wenn möglich mal ganz doll - kommt an Muttertag besser, als 100 Blumen! :D

03.05.2012

[Gerede] Lebenszeichen?

Aloha Freunde der Sonne! :)

Dies wird ein kleiner (nicht ganz, aber doch teilweise) unnützer Post, der aber die durchaus wichtige Funktion erfüllen soll, euch mitzuteilen, dass ich weder verschollen bin, noch dem Bloggen abgeschworen habe. Es ist nur leider nach wie vor so, dass ich ein Laptop-Waise bin und nur ins Internet kann, wenn hilfsbereite Menschen mir ihren leihen oder ich in der Uni Zeit dazu habe, mich in den Computer-Raum zu setzten. Was an sich schon echt nervig ist auf die Dauer. Und gerade im Moment habe ich so viel zu sagen!
Aber ich versichere euch, dass sobald wie möglich meine (dürftige) technische Ausstattung um einen entweder reparierten alten oder funktionierenden neuen Laptop ergänzt wird und dann hole ich alles nach: Kommis beantworten, Rezis schreiben (bzw. abtippen, denn ein paar habe ich schon vorgeschrieben), Statistiken zum Lesemonat und der Challenge veröffentlichen und was sonst noch alles auf meiner riiiiiiiesigen Liste steht.
Ganz oben steht natürlich erstmal ein ausgiebiger Rundgang durch eure Blogs; es fehlt mir wirklich schmerzlich, im Moment gar nicht verfolgen zu können, was ihr alle so schreibt.
Also, wenn ihr bis hierhin mit lesen durchgehalten habt: bemitleidet mich doch kurz (Balsam für meine Seele ;D ) und esst einen Keks. Das mache ich jetzt nämlich auch ;D
Bis hoffentlich bald wieder!