22.08.2012

# Rezensionen

[Rezi] Jeff Kinney - Gregs Tagebuch. Von Idioten umzingelt

Erscheinungsjahr: 2012
Originaltitel: Diary of a wimpy kid
Genre: Humor/Kinderbuch
Seitenzahl: 224


Teaser:
Ich möchte hier nur mal gesagt haben, dass die Junior Highschool die bescheuertste Idee aller Zeiten ist. Da schmeißt man Kinder wie mich, frisch aus der Grundschule, mit riesigen Gorillas zusammen, die sich zweimal täglich rasieren müssen.
Und dann wundern sich alle, dass es so viele Prügeleien gibt.


Handlung
Dank seiner Mutter muss Greg von nun an Tagebuch führen. Seine Mutter kommt nämlich immer auf die merkwürdigsten Ideen. Weil es aber total peinlich ist, als 13-jähriger Frischling auf der Junior High Tagebuch zu schreiben, benennt er das ganze kurzerhand um; Greg verfasst seine Memoiren.
Er sammelt darin alle möglichen Geschichten über seinen Alltag - egal ob Familie, Schule, Freunde oder Hobbys, zu vielen Themen gibt es kleine lustige Geschichten samt begleitenden Comic-Zeichnungen, die oftmals die Pointe der Erzählungen bilden.

Meine Meinung
Greg ist das mittlere Kind einer durchschnittlichen amerikanischen Familie. Seine Eltern sind verheiratet, sein großer Bruder probt mit seiner Metal-Band in der Garage und sein kleiner Bruder wird von vorne bis hinten verwöhnt. Kein Wunder also, dass da einiges an Konfliktpotential existiert. In seiner Freizeit spielt Greg am liebsten Videospiele und wird deshalb von seinen Eltern des öfteren aus dem Haus geschmissen, damit er an der frischen Luft ein wenig Bewegung bekommt. Immerhin läuft er dann meistens zu seinem besten Freund Rupert, um dort weiter Videospiele zu zocken. Auch in der Schule läuft nicht alles rund. Greg ist wie gesagt, völlig durchschnittlich, sehnt sich aber nach mehr Beliebtheit - vor allem bei den Mädchen. So bleiben große und kleine Blamagen und Streitereien nicht aus. Zumal Greg einen Charakter hat, der Ärger in jeder Form wirklich provoziert. Ziemlich auf sich selbst fixiert, nimmt er relativ wenig Rücksicht auf andere - die meisten Leute sind sowieso viel dümmer als er - und bekommt eben die Rechnung für dieses Verhalten. Das klingt jetzt zwar alles andere als sympatisch, aber durch die zynischen Bemerkungen und die lustigen Comics konnte ich trotzdem nicht umhin, ihn irgendwie zu mögen.
Das Buch ist sicherlich nicht sehr anspruchsvoll, weil es ja auch an Kinder als Zielgruppe orientiert ist. Trotzdem habe ich mich beim Lesen sehr amüsiert. Ob das jetzt an meinem leicht zu befriedigenden Humor oder an den clever konzipierten Witzen liegt, kann ich nicht beurteilen. Allerdings kann ich das Buch jedem empfehlen, der was nettes und entspannendes für zwischendurch sucht. 3 Wölkchen gibt's von mir.


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