30.09.2012

[Musik] Sonntagslieder #7

Aloha! :D
Diese Woche ist hier bei uns endgültig der Herbst angekommen - die ganze Woche hat es geregnet und gestürmt UND in Nachbars Garten ist ein Blitz mitten in einen Baum eingeschlagen und hat diesen formvollendet gespalten. Sieht eigentlich ziemlich cool aus. Das bringt dem Nachbarn aber leider nix, denn sein hübsches Bäumchen ist irreperabel zerstört.
Trotzdem ist mir heute aufgefallen, dass ich den Herbst mag. Eigentlich mag ich hede Jahreszeit (zumindest meistens), aber Herbst und Frühling sind immer was ganz besonderes. Wahrscheinlich, weil dann alles so schön bunt ist :) Jedenfalls werde ich mich gleich dick eingemummelt in meine Kuscheldecke auf den Balkon setzten und lesen, um ganz viel den Geruch nach Herbst einzuatmen und die letzten warmen Sonnenstrahlen abzubekommen.
Vorher gibt's aber noch meine Top-3-Lieder der Woche für euch! :D





Die fabelhafte Welt der Amélie - Comptine d'un autre été
Vielleicht kein Lied im eigentlichen Sinn, aber total passend, wenn es draußen stürmt und düster und regnerisch ist und man selbst schön gemütlich mit einer Tasse Tee vorm Fenster sitzt und liest. Oder den Blitzen zuschaut :)



Milow - You don't know
Auch ein etwas ruhigeres Lied für ein hübsches Teestündchen.



Culcha Candela - Von allein
Damits hier aber nicht zu einschläfernd wird, noch einer meiner Sommerhits des Jahres ;)



Wie immer viel Spaß beim Hören und einen schönen Rest-Sonntag

29.09.2012

[Happy 2012] Im Bücherparadies

Vor zwei Monaten um diese Zeit war ich ganz ganz aufgeregt. Der Countdown zu einem wichtigen Punkt auf meiner Vorsatz-Liste war in den gefährlichen einstelliegen Bereich angekommen und meine Familie war schon ganz genervt von meinen in regelmäßigen Abständen ausbrechenden Anfällen von "was zieh ich an?" "wie komm ich hin?" "welcher Nagellack wirkt am seriösesten?" - Sermonen.
Und jetzt ist es Zeit, den Punkt auf der Liste abzuhaken:

mindestens ein Praktikum machen  → check!


Es war mal wieder Zeit für mich als Vollblutstudentin, die Nase in den knallharten Berufsalltag zu stecken. Erstens steht das in meiner Studienordnung, zweitens ist Lebenslaufoptimierung Priorität Nummer 1 bei einem geisteswissenschafltichen Studium ist und drittens sind (man glaubt es kaum) die fast 3 Monate Semesterferien wirklich langweilig, wenn man so gar nix zu tun hat.
Und wo macht eine Germanistik-Studentin mit einer bekanntermaßen hohen Affinität zu Büchern ihr zweimonatiges Pflichtpraktikum? Natürlich in der Stadtbibliothek! :D
Dass man dort nicht wirklich zum Lesen kommt, weil viele andere Aufgaben auf einen warten, ist ja klar. Aber trotzdem war schien es mir wie die perfekte Kombination: sowohl mit Menschen als auch mit Büchern zu arbeiten - klingt super! :)
Und das war es auch wirklich. Nach zwei Monaten kann ich eigentlich nur sagen, dass das Bibliothekswesen ein wirklich interessantes Berufsfeld ist; nicht im geringesten so verstaubt wie die gängigen Vorurteile es vermitteln. Zumindest, solange man in der richtigen Abteilung arbeitet ;) Was mich am meisten interessiert hat, war die Öffentlichkeitsarbeit; ein Bereich, der unahängig von Institution oder Unternehmen sehr vielseitig ist und wo auch in Bibliotheken eigentlich immer die Post abgeht :D
Total toll war auch das Team, mit dem ich zusammenarbeiten durfte. Und wenn mir das Praktikum sonst nix gebracht hätte, dann aber zumindest die Erkenntnis, dass die Aufgabe, die du erfüllen musst, noch so bescheuert und dämlich und uncool sein kann - solange man sie mit den richtigen Leuten abarbeiten kann, macht es trotzdem extrem viel Spaß :D
Gestern war also leider mein letzter Tag, und als alle mit vollen Backen die Muffins gemampft habe, die ich (mit Liebe gemacht ;) ) mitgebracht hatte, wurde ich tatsächlich etwas wehmütig. Weil ich die ganzen zwei Monate um 6 Uhr aufstehen musste und trotzdem gerne jeden Tag zur Arbeit gedackelt bin. Weil die meisten der 'Kollegen' mir richtig ans Herz gewachsen sind und weil die Worte 'Arbeit' und 'Spaß' keine Antonyme für mich waren, sondern sich (größtenteils) gegenseitig bedingt haben.
Wer also überlegt, später in einer Bücherei tätig zu sein - man kann sowohl als Ausbildungsberuf, als auch als Studiengang Fuß dort fassen - dem kann ich es wirklich ans Herz legen, einmal reinzuschnuppern in die große Welt der Bücher!
Übrigens: seriöser Nagellack war überhaupt nicht nötig. Bei den vielen Freigeistern, die dort arbeiten, war auch mein hellblauer Nagellack durchaus angemessen ;)

27.09.2012

[Rezi] Sara Gruen - Wasser für die Elefanten

Erscheinungsjahr: 2006
Originaltitel: Water for Elephants
Genre: Roman
Seitenzahl: 393


Teaser:
Und jedes Mal, wenn ein Unternehmen auseinanderbrach, war Onkel Al zur Stelle und riss sich die Überbleibsel unter den Nagel: ein paar Eisenbahnwaggons, eine Handvoll gestrandeter Artisten, einen Tiger oder ein Kamel.




Handlung
Jacob Jankowski blickt auf ein buntes, turbulentes Leben zurück. Jetzt, im Alter von 90 (oder 93... aber was macht das schon?) Jahren, sitzt er in einem Altersheim, hadert mit seinem alten Körper und erinnert sich an sein Leben zurück.
Sein Studium der Tiermedizin an der Elite-Universität Cornell bricht er mit 23 Jahren kurz vor seiner Abschlussprüfung ab, weil er vom plötzlichen Tod seiner Eltern völlig aus der Bahn geworfen wird. Ohne Familie, ohne Geld und ohne Obdach - weil die Bank das Haus pfändet, denn es liegen ungedeckte Hypotheken darauf - irrt er ohne bestimmtes Ziel durch die Gegend und landet schließlich an einem Gleisabschnitt. Als ein Zug vorbeifährt, springt er auf und findet sich in der zunächst eher unangenehmen Gesellschaft einiger Zirkus-Arbeiter vor, die ihn nach einigem Hin und Her aufnehmen. Nachdem August, der Boss der Tierpfleger, mitbekommt, dass Jacob eine tiermedizinische Ausbildung hat, stellt er ihn unumwunden als Tierarzt ein. So lernt er neben Onkel Al, dem Zirkusdirektor, auch Marlena kennen. Sie ist Augusts Frau, Artistin im Zirkus und Jacob verliebt sich sofort in sie.
Onkel Al ist stets bemüht, seinen Zirkus zu erweitern. Obwohl die Tiere schon unter sehr grenzwertigen Bedingungen leben - von den Arbeitern mal ganz abgesehen - und Jacob alle Hände voll zu tun hat, kauft er von einem bankrotten Zirkus einen Elefanten samt Elefantenwagen. Die Arbeit mit dem Tier stellt sich als schwieriger heraus, als gedacht, aber eins wird klar: Elefanten vergessen wirklich nie.

Meine Meinung
Nachdem ich vor einiger Zeit die Verfilmung des Buches gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Und das hat sich definitiv gelohnt. Die Autorin versetzt uns in die Zirkuswelt der 1930er Jahre und zwar nicht beschönigt aus der Perspektive aus dem Zuschauerraum, sondern schonungslos detalliert mit einem Blick hinter die Manege. Viele Szenen in dem Buch sind ziemlich heftig; vor allem, wenn Tiere gequält und misshandelt werden, geht es mir immer sehr nahe.
Aber unter anderem das macht die Geschichte so authentisch. Die beiden Chefs sind unbarmherzig und brutal, jeder auf seine eigene Weise. Onkel Al ist absolut profitgierig und opportunistisch. Mitleidlos kauft er den Zirkussen, die pleite gemacht haben, die Attraktionen ab, die seiner Meinung nach was taugen und lässt auch mal ein paar Tiere in brütender Hitze ohne Wasser in einem Zelt eingepfercht, um den Preis zu drücken. Und wenn ihm einer der Arbeiter nicht mehr effektiv genug vorkommt, lässt er ihn kurzerhand aus dem fahrenden Zug werfen.
So wie Onkel Al sich um die Menschn 'kümmert', ist August für die Tiere zuständig. Als sehr wankelmütiger Charakter kann er in dem einen Moment die Liebenswürdigkeit in Person sein, und im nächsten Moment drischt er wie von Sinnen auf die Elefantendame Rosie ein, weil sie nicht das tut, was er von ihr verlangt. Und mittendrin ist Jacob. Ein durch und durch sympathischer Protagonist, der seinen Idealen treu bleiben will, und dafür auch mal August widerspricht, was manchmal sehr unangeneheme Folgen hat. Hilfreich ist es dabei auch nicht gerade, dass er in Marlena, Augusts Frau verliebt ist, die neben ihrem mal groben und mal charmanten Mann regelrecht schutzbedürftig wirkt.
Neben dieser Geschichte gibt es immer wieder Einblendungen zu dem Jacob der Gegenwart; wie er im Altersheim sitzt und im wahrsten Sinne des Wortes auf seinen Tod wartet. Geistig noch fast fit, hat er Angst vor dem körperlichen, aber um so mehr um den geistigen Verfall. Seine Kinder kommen ihn einmal in der Woche abwechselnd besuchen und ansonsten ist er umgeben von Altersgenossen, mit denen er nichts anfangen kann, oder Schwestern, die ihn wie ein kleines Kind behandeln. Genauso mitreißend, wie die Zirkussequenzen gestaltet sind, lässt die Autorin den Leser hier die Verbitterung dieses Mannes, dessen einzig wahres Zuhause immer der Zirkus war, spüren.
Die Liebesgeschichte zwischen Jacob und Marlena nimmt verhältnismäßig wenig Raum ein, was mich (als Kitsch-Verächterin) aber nicht im geringsten gestört hat. Im Vordergrund stehen mehr die gesamten Verhältnisse im Zirkus, von denen ein umfassendes Bild gezeichnet wird - vor allem Rosie, die Elefantendame wächst einem richtig ans Herz.
Ein wunderbares Buch, allerdings durch einige krasse Szenen nichts für schwache Nerven. 4 Wölkchen von mir.


24.09.2012

[Award] Ein wahrer Award-Regen :D

Gestern erreichte mich zum ersten Mal seit seit langem die frohe Kunde, dass dem 'Haus des Wahnsinns' die Ehre zuteil wurde, ein paar Awards verliehen bekommen zu haben.
Genau, richtig gelesen. Nicht ein Award, was an und für sich schon richtig super und nett und schön und galant und liebenswert ist, sondern die liebe Kaugummiqueen hat mir ganze DREI Awards auf einmal überreicht! Dann lohnt sich das auch! ;D Ein dickes Dankeschön nochmal dafür :)

Ich habe dann ein bisschen hin und her überlegt, wie genau ich diesen reichen Award-Segen weitergeben möchte und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich die einzelnen Awards auch einzeln verteile. Und zwar an jeweils eine Person/einen Blog, weil das sonst einfach zu viel wird und der Award keine richtige Auszeichnung mehr wäre. Logo, oder?

Los geht's mit diesem schmucken Teil:


Die Regeln dazu lauten:
Postet den Award auf eurem Blog
Verlinkt den Nominator als kleines Dankeschön
Gebt ihn an 5 Blogger weiter - der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben
Schreibe diese Regeln auch auf deinen Blog

Sooo und weitergeben werde ich ihn aaaan *trommelwirbel*
Patricia, die In der Welt der Bücher lebt, und viel mehr Leser verdient hat! :D



Der zweite wunderhübsche Award sieht so aus:



und bringt quasi die gleichen Regeln mit wie Award Numéro uno, weshalb ich sie auch jetzt nicht mehr stoisch aufzähle, sondern gleich zum interessanten Part komme - der Verleihung. Dieser Award geeeeht aaan *nochmal ein schwungvoller trommelwirbel*
MissBlackXXL, die Büchertante, bei der ich immer wieder gerne vorbeischaue :)



Und last but not least - wie der geneigte Denglish-Sprecher zu sagen pflegt - folgt noch ein dritter Award:

Und die etwas ümfangreicheren Regeln dazu:
Jede Person, die getaggt wurde muss 11 Dinge über sich schreiben
Jede Person muss auch die 11 Fragen des Taggers beantworten
Jede Person muss sich wiederum 11 neue Fragen überlegen
Jede Person muss sich dann 11 1 Blogger aussuchen, an die der Award weitergegeben wird
Wenn die Auswahl getroffen ist, muss dies natürlich den Bloggern mitgeteilt werden
Zurück taggen ist nicht erlaubt

Aaaaalles klar. 11 Dinge über mich. Los geht's:
- Auf meinem Bauch sind immer Kratzer, weil meine Katze gerne auf mir rumturnt
-Wenn in meinem aktuellen Buch eine traurige Stelle ist und mich jemand beim Mitfühlen stört, neige ich zu mehr oder weniger kontrollierten hysterischen Anfällen 
- Ich habe gefühlte 1.000.000 Nagellacke und ca. 3/4 davon sind Rottöne
- Ich steh nämlich auf Rot
- Und auf Lila und Grün und Gelb
- Allgemein auf Bunt
- Perfektionismus nervt mich... vor allem mein eigener
- Wenn ein Lied läuft, das ich mag, singe ich mit - ohne Rücksicht auf Verluste :D
- Ich esse mindestens zwei Jogurts am Tag
- Meine Sommer-Deko wird frühstens im Oktober endgültig weggepackt
- Ich bin tatsächlich in der Lage, Blusen faltenfrei zu bügeln. Und daruf bin ich stolz ;D

Und hier sind Kaugummiquuens 11 Fragen:
  1. Wie viele Bücher hast du letzten Monat gelesen?
    6
  2.  Welches Buch liest du momentan?
    'Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie'
  3. Welches Buch liegt am längsten auf deinem SUB? 
    Umberto Eco 'Der Name der Rose'
  4. Welches Buch möchtest du als nächstes Lesen?
    Das entscheide ich immer spontan und kann ich jetzt noch gaaar nicht sagen :)
  5. Welches Buch hast du nur wegen des Covers gekauft?
    Nina Blazon 'Faunblut'
  6. Welches Buch gehört zu deinen absoluten Lieblingsbüchern?
    Carlos Ruiz Zafón 'Der Schatten des Windes' 
  7. Welches Buch hat dich sehr enttäuscht?
    Stephanie Meyer 'Bis(s) zur Mittagsstunde (die anderen giiingen noch ;P )
  8. Welches Buch hast du verschenkt, weil du es selbst so toll fandest?
    Simon Beckett 'Kalte Asche'
  9. Welches Buch hast du als letztes geschenkt bekommen?
    leider kriegt ich jetzt mit 20+ immer nur Geld geschenkt - das letzte Buchgeschenk war wohl vor Jahren von meiner Schwester Wendy Maas 'Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst'
  10. Welches Buch hast du als letztes gekauft?
    Shakespeare 'Mcbeth' (kein Scherz!^^)
  11. Welches Buch hast du schon häufiger als einmal gelesen?
    Die Harry-Potter-Bücher natürlich :D

Eigentlich müsste ich mir ja jetzt neue Fragen ausdenken, aber diese hier sind doch prädestiniert für Bücherblogger und deshalb bin ich mal faul und übergebe genau die gleichen Fragen und eben diesen Award samt Regelwerk aaaaan *ein finaler Trommelwirbel*
Mara von Books Dream *huldvolle Verbeugung*


So, ich hoffe, es sind jetzt alle Klarheiten beseitigt und jeder hat den vollen Durchblick wem welcher Award zuteil geworden ist. Und natürlich hoff ich, dass ihr euch freut :D

23.09.2012

[Musik] Sonntagslieder #6

Und schon wieder ist eine Woche vorbei. Mensch, die Zeit rennt ganz schön; meine Semesterferien neigen sich dem Ende zu und bald muss ich schon wieder aus Hotel Mama auschecken und zurück ins Uni-Leben. Und meine Socken selber waschen ;D Eine positive Begleiterscheinung bringt diese Abwanderschaft allerdings mit sich: zu Hause kann ich aus Rücksichnahme auf die übrigen Familienmitglieder nie so laut Musik hören, wie ich will - sicher kennt ihr das Problem. In meiner Studentenbude ist mir das aber möglich, was wirklich toll ist. Doch momentan hänge ich noch hier rum und lasse die Lieder nur mittellaut rumdudeln. Aber immerhin :)




Maroon 5 feat. Christina Aguilera - Moves Like Jagger
Das Lied fällt ganz klar unter die Kategorie "nicht-ruhig-sitzen-bleiben-können-wenn-es-läuft" :D



Green Day - American Idiot
Jetzt, wo ein neues Album rauskommt, flammt auch meine eigentlich lange vergangene Green-Day-Phase wieder so ein bisschen auf. Die meisten, die ich kenne, hassen die Band... ich mag sie aber! ;P



Gentleman - No Pretty
Immer wieder toll zu hören - wichtige Thematik und toller Song :)



Viel Spaß beim Hören und einen schönen Sonntag wünsche ich :D

22.09.2012

[Rezi] Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz

Erscheinungsjahr: 2010 (Original: 1943)
Originaltitel: Le petit prince
Genre: Kinderbuch
Seitenzahl 103 Seiten


Teaser:
Was wichtig ist, sieht man nicht. Das ist wie mit der Blume. Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist es schön, bei Nacht den Himmel zu betrachten. Alle Sterne sind voll Blumen.



Handlung
Antoine de Saint-Exupéry ist, wie manche vielleicht wissen, nicht nur ein bekannter Buchautor, sondern hat auch als Pilot sein Geld verdient. Diese reale Begebenheit nimmt er als Ausgangspunkt für seine wohl berühmteste Geschichte. Bei einem Flug muss er in der Wüste Sahara notlanden und findet sich mit einem defekten Flugzeug mitten im Nirgendwo alleine und verlassen wieder. Da begegnet ihm ein kleines blondes Männchen, dass weder Durst, Hunger und schon gar keine Angst zu haben scheint. Während de Saint-Exupéry nach einer Möglichkeit sucht, den Schaden am Flugzeug zu reparieren, erzählt das kleine Männchen seine Geschichte.

Meine Meinung
Das Männchen ist natürlich der kleine Prinz persönlich, der eigentlich auf einem winzigen Planeten wohnt. Zusammen mit seiner geliebten Blume führt er ein bescheidenes Leben, wird aber immer unzufriedener vor allem damit, wie die Blume ihn behandelt. Also lässt er sie alleine und macht sich auf eine Reise quer durch die Galaxie und landet dabei auf vielen unterschiedlichen Planeten, wo er viele eigentümliche Gestalten trifft. Jede von ihnen wohnt alleine auf einem eigenen Planeten und sind so versteift auf ihre Rollen, dass sie weder die Sinnlosigkeit noch die Absurdität ihres Tuns bemerken. Zum Beispiel der Laternenanzünder, der sein ganzes Leben damit verbringt, im 10 Sekunden-Takt die Laterne auf seinem Planeten an- und wieder auszumachen. So schließt der kleine Prinz auf seiner Reise außerdem Bekanntschaft mit einem König, einem Etlen, einem Säufer, einem Geschäftsmann und einem Geografen - und jeder von ihnen lebt vollkommen auf sich selbst reduziert nach dem Tunnelblick-Prinzip. Da der kleine Prinz in keiner Weise verstehen kann, wie man so sein kann, bleibt er nirgendwo lange und landet schließlich auf der Erde. Dort begegnet er einem Fuchs, der seine Freundschaft gewinnt und ihm eine wichtige Weisheit mit auf den Weg gibt:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Alle Erwachsenen, die der kleine Prinz bisher getroffen hat, haben diesen Satz nie verinnerlicht. Doch der Fuchs bringt ihm bei, dass Freundschaft ist, das Besondere zu sehen und es vor allem auch zu schätzen. Dadurch wird ihm klar, wie sehr er seine Blume vermisst und er beschließt, die Heimreise anzutreten. Vorher trifft er aber, wie schon erwähnt, den Piloten, der ihn gleich als seelenverwandten erkennt. Er darf teilhaben an den Erfahrungen des kleinen Prinzen und wird dadurch aus seinem Trott, in den er wie die anderen Erwachsenen verfallen war, herausgerissen.
Die Sprache, die der Autor verwendet, ist einfach und trotzdem zauberhaft. Einfühlsam und bildreich erzählt er die Geschichte des kleinen Prinzen, die auch seine eigene ist und weist auf die Gefahr hin, dass man im Laufe des Lebens die kindliche Unbefangenheit und naive Weltsicht verliert. Dabei wedelt er mit dem moralischen Zeigefinger, sondern vermittelt diese Botschaft, indem er das Offensichtliche poetisch verpackt.
Das Buch ist wirklich wirklich lesenswert; es hat mich vom ersten Wort der Widmung bis zum allerletzten Punkt verzaubert. 5 rosa Wölkchen von mir.


20.09.2012

[Rezi] Jennifer Brown - Die Hassliste

Erscheinungsjahr: 2010
Originaltitel: The Hate List
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 454



Teaser:
Aber der eigentliche Grund, warum ich die ganzen Details nicht recht auf die Reihe kriegte, war, dass das für mich alles nicht zusammenpasste. Anscheinend war mein Gehrin schlicht nicht imstande, das alles zu begreifen. 




Handlung
Am 2. Mai 2008 wird für die Schüler der Garvin-Highschool ein Alptraum wahr: Nick Levi betritt die Mensa der Schule, zieht eine Pistole und beginnt damit, gezielt Menschen abzuschießen. Viele sterben, andere werden schwer verletzt, aber selbst, wer keine körperlichen Wunden davon trägt, ist doch von dem erlebten Grauen für immer gekennzeichnet. Doch auch Nick befindet sich in einem Alptraum. Zumindest hält er sein ganzes Leben dafür. Er wird in der Schule gequält, gemobbt und ist mit seiner Freundin Valerie die Witzfigur der Schule. Zusammen haben die beiden eine Hassliste geführt, auf der sie systematisch jeden ihrer Peiniger aufgeschrieben haben. Valerie hat damit ihre Wut zumindest teilweise abreagiert. Aber Nick will Taten sprechen lassen und tötet sechs Schüler und einen Lehrer. Valerie beendet den Amoklauf, indem sie sich zwischen Nick und eine Mitschülerin stellt und eine Kugel ins Bein bekommt. Daraufhin erschießt Nick sich selbst, doch der Alptraum ist noch lange nicht vorbei.

Meine Meinung
Valerie wird für Nicks Ausraster verantwortlich gemacht. Schließlich war sie seine Freundin und hat mit ihm zusammen die Hassliste geführt. Die Angehörigen der Opfer machen sie verantwortlich, die Polizei, die Medien, ihre Freunde, sogar ihre Eltern. Und noch schlimmer: sie sich selbst. Ständig fragt sie sich, warum sie das nicht hat kommen sehen. Und selbst als die Polizei die Ermittlungen niederlegt, ist sie für viele trotzdem schuldig.
Einfühlsam und tiefgehend beschreibt die Autorin in diesem Buch den langen Weg von einer solch traumatisierenden Erfahrung zurück ins Leben - auch wenn sich wohl niemals wieder Normalität einstellen kann.
Wenn man in den Nachrichten von einem Amok-Lauf hört - was ja vor nicht allzulanger Zeit ein sehr präsentes Thema war und auch heute noch aktuell ist - treten die Medien das ganze Leben des Täters in der Öffentlichkeit breit. Man hat Mitleid mit den Opfern und kann es nicht fassen, wie sowas passiert. Warum niemand vorher merkt, dass mit den Tätern, die ausnahmslos negativ dargestellt werden, etwas nicht stimmt. In diesem Buch wird das ganze von der anderen Seite angegangen. Es geht weniger um die Gründe, die zu dem Amoklauf geführt haben könnten, sondern um die Traumabewältigung danach. Nick ist nicht bloß der Täter, der Böse, der wahl- und grundlos Menschen ermordet. Er ist gleichzeitig ein Opfer der sadistischen (und das können Jugendliche wirklich sein) Schüler an seiner Highschool, die ihm das Leben dort zur Hölle machen. Aber auch das ist noch nicht alles. Für Valerie war er nämlich kein Loser. Die beiden waren ein Paar, er war ihr Anker in einer Welt, zu der sie sich beide nicht zughörig fühlten, er war humorvoll, sensibel und intelligent. Und trotzdem hat sie den Amoklauf nicht kommen sehen. Wollte es nicht. Trotz der Liste. Trotz den vielen Gesprächen über den Tod. Und als ihr Nick dann allem ein Ende macht, zerbricht alles um Valerie herum. Obwohl sie von vielen als Mit-Täterin angesehen wird, muss sie genau wie alle anderen das geschehene verarbeiten.
Davon handelt das Buch. Hart und fast schon gnadenlos detailreich schildert die Autorin die Lage, immer im Wechsel zwischen dem Zeitpunkt der Tat und Valeries Leben ein Jahr danach. Sie lässt den Leser richtig fallen in Valeries Gedanken und vermittelt sehr einfühlsam, womit Valerie zu kämpfen hatte und hat und auch womit die Menschen in ihrer Umgebung fertig werden müssen. Aber auch die Rolle der Medien und die Wahrnehmung von außen wird nicht unter den Teppich gekehrt. Man könnte (beziehungsweise finde ich fast, man sollte) das Buch auch als nicht ganz so subtile Kritik an der Berichterstattung der Medien und an deren Sensationsgeilheit beziehungsweise Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit - oder zumindest der anderen Wahrheit, denn es gibt bekanntermaßen immer mehrere - verstehen, was noch ein deutlicher Pluspunkt ist.
Fazit: ein ergreifendes Buch zu einem schwierigen Thema, das zwar eichnfach zu lesen, aber nur schwer zu verdauen ist. 5 Wölkchen von mir.


19.09.2012

[Happy 2012] Yummy!

Gott sei Dank bin ich nicht wirklich kochaffin und verspüre somit weder den Drang danach, immer neue Gerichte zuzubereiten, noch einen darauf basierenden Food-Blog zu führen. Denn dazu bin ich absolut talentfrei. Es funktioniert einfach nicht, von meinem Essen schöne und ansprechende Fotos zu machen. Grrr.

Troztdem kann ich (wenn auch ohne Beweisfoto) verkünden, dass ein weiterer Punkt auf meiner Vorsatzliste abgehakt ist:

ein neues Kuchenrezept ausprobieren  → check!


Ein Mandarinen-Käsekuchen ist es geworden. Wobei man sich hier über die Definition bestimmt streiten kann. Es ist nämlich ein Kuchen ohne Backen; in meiner Studentenbude hab ich schließlich keinen Ofen, und weil Weitsicht zu meinen prägenden Charaktereigenschaften gehört, habe ich diesen Kuchen jetzt zu Hause unter fachmännischer Anleitung meiner Mutter ausprobiert, um damit dann in naher Zukunft vor meinen Mitstudenten brillieren zu können. Vielleicht hegt ihr ja ähnliche Pläne oder wollt einfach nur einen leckeren Nachtisch ohne viel Aufwand. Dann kommt hier exklusiv das Rezept:

Mandarinen-Käsekuchen

Zutaten
400g Mürbekekse
120g Butter
200g Frischkäse
300ml Kondensmilch
5 EL Zitronensaft
300g Mandarinen aus der Dose
Zucker nach Geschmack

Zubereitung
Die Kekse in eine Plastiktüte stopfen und gründlich zerbröseln. Die Butter langsam in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und die Keksbrösel dazugeben. Gründlich mischen. Den Teig in einer Springform verteilen und gleichmäßig auch den Rand hinauf andrücken. Für 30 Minuten kalt stellen.
Den Frischkäse aufschlagen, Zitronensaft und Kondensmilch unterrühren. Dann mit dem Zucker abschmecken. Die gut abgetropfen Mandarinen in der Springform verteilen und dann mit der Frischkäsemischung übergießen. Das ganze sollte am besten über Nacht kaltgestellt werden.


Frisch gepresster Zitronensaft schmeckt übrigens um Welten besser, als der fertige aus der Flasche. Hätte ich nicht gedacht, aber ernsthaft: man schmeckt den Unterschied!

18.09.2012

[Rezi] Alex Flinn - Beastly

Erscheinungsjahr: 2010
Originaltitel: Beastly
Genre: Jugendbuch/Fantasy
Seitenzahl: 329


Teaser:
Als ich nach Hause kam, brannte das Licht in meinem Zimmer. Merkwürdig. Wahrscheinlich hatte Magda dort sauber gemacht und vergessen, es auszumachen.
Aber als ich die Tür öffnete, saß die Hexe auf meinem Bett.




Handlung
Was passiert, wenn man arrogant ist und seine Mitschüler grob und fies behandelt? Eine Fee taucht auf und verwandelt einen in ein haariges Biest. Zumindest wenn man ganz viel Pech hat. So wie Kyle zum Beispiel. Er ist der verwöhnte Sohn eines berühmten Nachrichtensprechers, wohnt in New York, bekommt von seinem Vater jeden materiellen Wunsch erfüllt, und sieht auch noch super aus. Geld und tolles Aussehen haben ihm bisher jede Tür geöffnet und gerade auf zweiteres verlässt er sich.. Zu den weniger reichen und schönen Mitschülern ist er gehässig und fies. Als er sich dann mit Kendra, einem dicken Mädchen, einen gemeinen Scherz erlaubt, verwandelt sich diese in eben jene Fee, die Kyle eine Lektion erteilen will. Sie bewirkt, dass er zu einem tierähnlichen, hässlichen Ungetüm wird. Diesen Fluch kann er nur brechen, wenn er seine wahre Liebe findet - was sich als schwierig gestaltet, denn mit diesem Aussehen würde er eine Massenpanik auslösen, sollte er sich in die Öffentlichkeit wagen.

Meine Meinung
Das Märchen "Die Schöne und das Biest" neu aufgelegt und in die heutige Zeit versetzt - das klingt doch schonmal super. Natürlich kennt man den Verlauf der Geschichte schon und hat dementsprechend wenig überraschendes von dem Buch zu erwarten, doch trotzdem ist es ein kurzweiliges Leseerlebnis. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und knackig, sodass man das Buch sehr schnell durchgelesen hat. Hier liegt sowohl eine Stärke, als auch meiner Meinung nach die große Schwäche des Buches. Gut ist diese Knappheit, weil es einfach keinen Raum für langatmige Passagen gibt - man kennt die Geschichte wie gesagt ja sowieso schon und daher bestünde bei zu viel Detailreichtum die Gefahr, dass die ohnehin schon wenig vorhandene Spannung noch weiter schwindet. Allerdings wirkt das alles dadurch auch ein bisschen lieblos und ist mir auch zu schwarz-weiß dargestellt. Kyle ist der schöne, reiche Sohn, der von seinen Eltern nie beachtet wurde und deshalb reagiert er seinen Frust an anderen ab. Die Geschichte ist aus seiner Sicht und in Ich-Form geschrieben, sodass man genauen Einblick in seine Gedanken bekommt. Manchmal gerade gegen Ende musste ich mich dann aber schon fragen, ob ein männliches Wesen mit nur einem Milligramm Testosteron im Körper wirklich jemals so etwas denken würde. Gerade gegen Ende hatte ich eher den Eindruck, dass es der Autorin mehr darum ging, ihrer Zielgruppe - jungen Mädchen mit romantisch-verqueren Vorstellungen - das zu servieren, was sie lesen will, anstatt eine authentische Entwicklung darzustellen. Mit nur halb soviel Kitsch und dafür ein bisschen ausgefeilterem innenern und äußeren Konflikt Kyles wäre wirklich viel gewonnen gewesen.
Alles in allem kann ich sagen, dass die Idee der Geschichte wirklich cool und das Buch eine nette Beschäftigung für zwischendurch ist, man allerdings noch viel mehr aus der Story hätte rausholen können. Von mir gibt's knappe 3 Wölkchen dafür.


16.09.2012

[Musik] Sonntagslieder #5

Was gibt es schöneres, als Sonntagmorgens mit von Pfannkuchen gefüllten Backen vorm Laptop zu sitzen und sich zu überlegen, welche drei Lieder die vergangene Woche am besten charakterisieren? Wenig, wenn ihr mich fragt. Vor allem, wenn die Pfannkuchen dick, fluffig und mit Nutella bestrichen sind. Yummy *.*
Da wird die Musik schnell zur Nebensache; man muss ja schließlich Prioritäten setzten, oder? Weil ihr aber keine Pfannkuchen habt (ääätsch), könnt ihr euch ganz auf die folgenden Songs konzentrieren. Und solltet ihr wider Erwarten tatsächlich gerade ebenfalls in den Genuss kommen, Pfannkuchen oder eine vergleichbare Köstlichkeit verspeisen zu dürfen, hört euch einfach nebenbei die Lieder an, um die Schmatzgeräusche zu übertönen (ihr merkt, ich schließe gerne von mir auf andere ;) ). Viel Spaß mit der heutigen Auswahl!




The Baseballs - Umbrella
Ich steh einfach auf ihre Cover; die machen sogar aus so einem Leier-Lied wie Umbrella einen tanzbaren Ohrwurm :D



Lady Gaga - Alejandro
Auch schon ein bisschen älter. Aber es lief letztens im Radio und seitdem kriege ich es nicht mehr aus dem Kopf.



Cro - Super gelaunt
Bitte vor allem auf die Stelle bei 0:30 achten - sehr passend für heute. Und mein absolutes Dauerschleifelied der letzten Woche. Mann, war ich so super gelaunt... ;D



Essen verdoppelt übrigens die benötigte Post-Erstell-Zeit. Ich bin wohl einfach nicht multitasking-fähig. Einen schönen Sonntag allerseits :)

15.09.2012

[Marathon] Lang lebe Harry Potter!

Hiermit verkünde ich feierlich, dass mein insgesamt sechswöchiger Harry-Potter-Marathon vor zwei Tagen mit einem fulminanten Sprint auf der Zielgeraden beendet wurde. Hier nun die Abschluss-Evaluation.
Bevor ihr weiterlest, beachtet wie immer den Hinweis: Nur lesen, wenn ihr die Bücher schon kennt oder es euch nichts ausmacht, wenn ihr eventuell ein paar Details im Voraus wisst ;)



Harry Potter und der Halbblutprinz
Ron erklärt gegen Ende des ersten Buches, als sie auf dem Weg zum Stein der Weisen an dem Schachspiel vorbeimüssen, dass man beim Schach nur gewinnen kann, wenn man bereit ist, seine eigenen Figuren zu opfern. Und dann lässt er sich bewusstlos schlagen, damit Harry und Hermine weitermachen können. Mir scheint, dass dies so eine Art Leitgedanke ist, der sich ab dem sechsten Band abzeichnet. Dumbledore, der immer einen Ausweg aus jeder noch so schwierigen Situation wusste, stirbt. Einfach so und erstaunlich unspektakulär. Ich weiß noch ganz genau, dass ich, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen hab, einfach nicht geglaubt hab, dass er wirklich tot ist. Erst, als Fawkes verschwindet - mein Gott, was bin ich da immer am Heulen - wird das endgültig. Und ich war so dermaßen enttäuscht von Snape, den ich zwar nie mochte, aber an dessen guten Kern ich trotzdem irgendwie geglaubt habe.
Bevor der zweitgrößte Worst-Case der Anti-Voldemort-Bewegung eintritt, ist der Sonder-Unterricht von Dumbledore sehr aufschlussreich für Harry und auch für den Leser, denn man erfährt eine Menge interessanter Sachen über Voldi und warum er - von seiner soliden aggressiven Veranlagung und seiner Arroganz mal abgesehen - es auch den äußeren Umständen seiner Kindheit zu verdanken hat, dass aus ihm ein großer Vollidiot geworden ist.
Daneben gibt es natürlich auch wieder einige Liebes- und Freunschaftsdramen, wie das halt mit 16 so ist. Ron und Hermine scharwänzeln immer wieder umeinander herum, ohne dass was dabei rauskommt. Doch obwohl das einiges an Konflikten mit sich bringt, ist klar, dass am Ende, wenn der große Kampf kurz bevor steht, das unzertrennliche Trio genau das ist: unzertrennlich und bereit, sich in den Kampf gegen Voldemort zu stürtzen.


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Soooo viel hätte ich zu diesem, meinem aller-aller-aller-aller-liebsten Lieblingsteil (und das, obwohl er der letzte Teil und somit das Ende ist, was eigentlich enorm viele Wertungspunkte abzieht) der Reihe, zu erzählen. Wo fang ich denn am besten an? Vielleicht damit, dass man schon gleich zu Anfang die Bedrohung, quasi den Ernst der Situation, in der sich die Zauberergemeinschaft befindet, zu spüren bekommt. An seinem 17. Geburtstag brechen die Schutzzauber, die Dumbledore über Harry gelegt hat, in sich zusammen und deshalb ist er ab diesem Moment verwundbar. Das wollen sich Voldi und seine Spielkameraden natürlich zu Nutze machen und greifen Harry und seine Leibgarde an, die angerückt ist, um ihn in Sicherheit zu bringen. Dabei fallen Hedwig und der beständige Mad-Eye Moody im Kampf, womit zwei weitere feste und verlässliche Figuren von der Bildfläche verschwinden. Sowieso sind enorm viele Opfer zu beklagen. Nicht so viele von den liebgewonnenen Nebenfiguren, wie man vielleicht erwartet und gar keine Hauptfigur (zum Glück!), und wenn ich ehrlich bin, hätte ich um jeden Tränen vergossen, aber echt mal: der arme, kleine, mutige, liebe Dobby?! Voll traurig das. Sowieso ist es mega erschreckend, wie bedrohliche die ehemalige Friede-Freude-Eierkuchen-Welt aus dem ersten Band plötzlich wirkt. Es ist der Autorin wirklich gelungen, eine Atmosphäre der Verzweiflung und des Grauens zu schaffen, in der aber trotzdem immer wieder kleine Lichtblicke aufkommen, sodass man als Leser nicht in einen dauer-depressiven Zustand versetzt wird. Zum Beispiel die verhältnismäßig nette Verabschiedung von Dudley, der sich ehrlich um Harrys Wohlergehen sorgt; diese Entwicklungen betonen beständig die Wichtigkeit des (in Ermangelung eines treffenderen Ausdrucks) Guten und deuten schon auf den Ausgang der Geschichte hin. Ganz wichtig zu erwähnen ist uuuunbedingt Snape - nachdem man ihn ja nach dem sechsten Buch und im Verlauf des siebten nur hassen kann, stellt sich am Ende heraus, dass er Harry trotz aller Verachtung für ihn und seinen Vater immer beschützt hat. Wie viel Rückrat er immer bewiesen und wie viel Hass er von Seiten des Phönixordens zu Unrecht ertragen hat, wird erst klar, als er Harry seine Erinnerungen zeigt, die er bei den Okklumentik-Stunden sorgfältig verschlossen hat.
Der Epilog nach dem fulminanten Showdown nimmt vor dem endgültigen Schlusswort nochmal ein bisschen Anspannung beim Leser, was ich gut finde. Auch, wenn mir die Beziehungskonstellationen ein bisschen zu vorhersehbar waren. Aber trotzdem ein absolut würdiges Ende für eine wundervolle Buchreihe.


Abschließend möchte ich nochmal sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, die ganze Reihe nochmal zu lesen und ich mich über jeden eurer Kommentare dazu sehr gefreut habe. Eins meiner Lieblingszitate passt aus dem Kontext gerissen sehr gut zu diesem bei mir regelmäßig wiederkehrenden Re-read-Ereignis. Meine Mutter hat mich nämlich letztens gefragt: "Bist du etwa noch im Harry-Potter-Wahn?" Nach all dieser Zeit? - "Immer".
:)

09.09.2012

[Musik] Sonntagslieder #4

Da wacht man Sonntags auf und stellt fest, dass der halbe Tag schon vorbei ist und man noch nicht einmal die Hälfte dessen geschafft hat, was man sich vorgenommen hat. Geht es euch auch manchmal so? Mir wurde heute wieder die erschreckende Kürze des Wochenendes ins Bewusstsein gerufen - morgen früh klingelt schon wieder der Wecker - was mich dazu gebracht hat, einige Dinge von der heutigen To-Do-Liste zu streichen. Aufräumen und Wäsche sortieren kann man ja auch zwischendurch mal machen... oder auch nicht. Jedenfalls harrt der Punkt "Menschen mit Musik belästigen" seiner Erfüllung und weil ich gerne Häkchen auf meinen Listen sehe, wird er jetzt auch erfüllt.




R.I.O. - Summer Jam
Es ist ein schlechtes Cover von einem eh schon schlechten Lied... aber im Moment mag ich sowas ;) Wobei ich es mir auch nur bis zum ersten Refrain anhören kann; danach ist mein Bedarf an dem Lied wieder für ein paar Minuten (je nach Tagesform auch Stunden) gedeckt.



Adele - Rolling In The Deep
Man kann ja nicht nur sinnfreie Texte und monotone Beats hören - deshalb ein bisschen Kontrastprogramm zu obigem Song.



Maroon 5 - Payphone
Warum ich dieses Lied nicht schon längst erwähnt habe, ist mir wirklich ein Rätsel, weil ich es seit Monaten immer wieder sehr sehr gerne höre. Zum Glück konnte ich heute dieses Versäumnis nachholen.



Dann wünsche ich euch wie jeden Sonntag viel Spaß beim Hören (sofern ihr das überhaupt tun möchtet). Lasst die Woche noch schön ausklingen, damit ihr morgen frisch und fröhlich in die neue starten könnt!

08.09.2012

[Tag] Ein Buch, das ...

Heute erreichte mich ein schöner Tag von der lieben Charlie, den ich natürlich sofort beantwortet habe. Hauptsächlich, weil ich solche Bücher-Tags total super finde. Aber auch, weil er wie gerufen kam, als ich mir überlegt eben habe, womit ich euch heute so zuspammen könnte ;D
Hier also die Fragen und meine Antworten dazu:

Ein Buch, das...

... dich zum Lachen gebracht hat:
Da ich ab und zu gerne Bücher aus dem Genre Humor/Satire lese, habe ich da ein paar lustige Bücher im Angebot. Spontan ist mir auf diese Frage 'Maria, ihm schmeckt's nicht' eingefallen, einem total witzigen Buch über deutsch-italienische Beziehungen :D
Ein Klick auf die Cover führt euch zu meinen jeweiligen Rezis :)



... dich zum Weinen gebracht hat:
Ehrlich gesagt bin ich eine kleine Heulsuse bei Büchern und dementsprechend kullern bei mir ziemlich oft ein paar Tränchen. Da aber hier nur Platz für ein Buch ist, habe ich 'Wunschgeflüster' ausgesucht, einem feinfühlig geschriebenen Buch über das Leben mit einem autistischen Bruder. 



... dich nachdenklich gemacht hat:
Da fällt mir gleich das Buch mit dem coolsten Titel ein, den ich jemals gelesen hab. 'Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst' heißt es und handelt von einem 13-jährigen Jungen, der nach dem Sinn des Lebens sucht. Total schön geschrieben und obwohl das Thema eigentlich tief in metaphysische Fragestellungen geht, einfach zu lesen.



... dich nicht losgelassen hat:
'Die Welle' von Morton Rhue. Ein Buch, dass ich vor Ewigkeiten gelesen habe (weshalb es auch keine Rezi dazu gibt, denn das war vor meiner Blogger-Zeit) und dsa mich so schockiert hat, dass ich noch tagelang damit beschäftigt war, den Inhalt zu verdauen. Der Film ist genauso. Hui.



... dich total enttäuscht hat:
Seit ich in der Blogger-Welt bin, habe ich wirklich selten Bücher, die mir nicht gefallen. Dank der tollen Empfehlungen und informativen Rezis :D Aber 'Kaufrausch' wanderte spontan von einer Mängelexemplar-Kiste in mein Bücherregal und der Klappentext war eigentlich extrem vielversprechend. Leider kam das Buch nicht annähernd an meine Erwartungen ran.



... dich überwältigt hat:
Das Buch mit den wenigsten Seiten in meinem Regal hat dennoch mit die größte Wirkung auf mich gehabt. 'Der Alchimist' steckt so voll besonderer Alltäglichkeit (was eigentlich keinen Sinn macht, außer man hat das Buch gelesen), dass ich ganz von den Socken war. 170 Seiten geballte Weisheit!



... dich positiv überrascht hat:
 Wieder so eine doofe Frau-in-der-Midlife-Crisis-Geschichte, dachte ich von 'Göttin in Gummistiefeln'. Eigentlich nicht so mein Thema (noch nicht trifft es vielleicht besser^^), aber man liest ja, was man in die Finger bekommt. Was sich in diesem Fall gelohnt hat :)



... du nicht beenden wolltest, weil es so gut war:
Wenn ein Buch zu Ende geht und einem die Charaktere ans Herz gewachsen ist, ist das immer ein bisschen Abschied nehmen, was ich gar nicht mag. Als letztes ging es mir so bei 'Das Haus der Schwestern', einer spannenden Familiengeschichte.



... du nicht aus der Hand legen konntest:
Thriller kann ich allgemein nie aus der Hand legen, sofern sie (natürlich) gut und fesselnd geschrieben sind. Das sind die einzigen Bücher, die ich sogar auf dem Weg zur Bushaltestelle weiterlese. Dank 'Cupido' bin ich dann auch gegen einen Laternenmast gelaufen ;P



... du abgebrochen hast:
Da muss ich passen. Selbst richtig miese Bücher lese ich bis zum bitteren Ende. Zwar dann oftmal nur quer, aber irgendwie geht es mir gegen meinen Stolz, ein Buch abzubrechen :D

... du eigentlich nie lesen wolltest:
Die 'Eragon'-Reihe... und dann hat mein Schwesterherz mich unter Androhung physischer und psychischer Gewalt dazu gezwungen - zum Glück! :D



... du als letztes in der Schule gelesen hast:
Schule ist ja schon ein bisschen was her bei mir, aber wenn ich mich recht erinnere, was das 'Der Menschenfeind' von Molière. Anstrengend.

 ... auf deinem Nachttischt liegt:
Sagen wir Wohnzimmertisch. Und dann wäre das 'Harry Potter und die Heiligtümer des Todes'.



... du unbedingt als nächstes lesen möchest:
Schon seit eiger Zeit liebäugele ich mit 'Marina' von Carlos Ruiz Zafón, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Das wird sich aber in naher Zukunft ändern! :D



Vielleicht konnte ich euch ja mit dem ein oder anderen Buch eine kleine Leseanregung geben. Vielen Dank nochmal an Charlie für den Tag, es hat mir wirklich Spaß gemacht, mal wieder einiger Bücher, die ich gelesen habe, Revue passieren zu lassen.
Ich tagge jetzt niemand bestimmten - wenn sich jemand berufen fühlt, darf er sich den Tag gerne mitnehmen. Ich bin schon auf eure Antworten gespannt! :D

06.09.2012

[Marathon]

Langsam aber sicher komme ich mit meinem Harry-Potter-Marathon auf die Zielgeraden. Gerade bin ich mitten im vorletzten Band dieser tollen Buchreihe und habe wirklich immernoch viel Spaß daran, alle Bücher hintereinander wegzulesen. Sonst könnte ich das wohl auch nicht so gnadenlos durchziehen :)
Bevor ihr weiterlest, beachtet wie immer den Hinweis: Nur weiterlesen, wenn ihr die Bücher schon kennt oder es euch nichts ausmacht, wenn ihr eventuell ein paar Details im Voraus wisst ;)



Harry Potter und der Orden des Phönix
Es ist so schrecklich tragisch, was am Ende dieses Buches passiert. Im Ministerium geht es drunter und drüber, als Harry mit seinen Freunden in die Mysteriumsabteilung stürmt, um seinen vermeintlich in Gefangenschaft befindlichen Paten Sirius zu retten. Dieser ist natürlich nicht zugegen, denn der voll in der Pupertät steckende Harry mit seinem ein wenig aufgeblähten Ego wurde durch eine doch sehr plumpe List von Voldi ins Ministerium gelockt. Hätte der mal auf Hermine gehört. Oder Dumbledore. Oder Lupin. Oder Sirius. Oder Hagrid. Oder.... auf so ziemlich jeden seiner Freunde. Aber nein, der Herr ist ja der einzige Mensch mit Durchblick. Ständig wird er beschrieben als kühn oder verwegen; so fühlt er sich wahrscheinlich auch. Aber insgesamt betrachtet ist es einfach dumm wie er sich aufführt. Da kriegt man beim Lesen wirklich Aggressionen. Grrr. Trotzdem musste ich am Ende ganz doll weinen. Mein liebster Nebencharakter. Es ist fürchterlich ein Buch zu lesen und die ganze Zeit im Hinterkopf zu haben "Im nächsten Kapitel stirbt er - noch ein Absatz und er stirbt..." ...Folter ist das.
Dankenswerterweise gibt es aber auch ein paar Charaktere, die sich (im Gegensatz zu Harry, der in diesem Buch von Phineas Nigelus wirklich treffend charakterisiert wird) zum Positiven hin entwicklen. Hermine vor allem. Und Neville. Er ist so putzig, ich mag ihn schon seit dem ersten Buch. Aber erst ab Band Nummer fünf, wo man auch seine Eltern "kennen lernt", bekommt er für mich ein richtiges Profil. Einige alte Bekannte trifft man in diesem Band auch wieder. Allen voran Professor Lockart, der nach wie vor einen Dachschaden hat und im St. Mungo stationär behandelt wird. Das Schäfchen :D Aber auch neue Personen kommen hinzu, die noch eine große Rolle spielen werden. Hier ist Luna Lovegood am meisten hervorzuheben (Umbrige ignorieren wir jetzt einfach mal gekonnt); eine interessante Persönlichkeit, natürlich ein bisschen freaky, aber das macht doch die besten aus :D


Harry Potter und der Halbblutprinz
Voldemorts Einflussgebiet zieht weite Kreise. Der englische Premierminister musste schon informiert werden, es herrscht also höchste Alarmstufe. Das Ministerium ist im Ausnahmezustand und die endgültige Machtergreifung Voldemorts soll mit allen Mitteln verhindert werden. Fudge - die aufgeblasene Pappnase - ist natürlich seines Amtes enthoben und durch einen hoffentlich fähigeren Minister ersetzt worden.
Dumbledore versucht seine Fehler vom letzten Jahr auszubügeln und will Harry von nun an Einzelunterricht geben. So wird der Leser mit Harry gemeinsam langsam aber sicher in die komplizierten Verflechtungen von Voldemorts Vergangenheit (manchmal denke ich ja, dass es kein Wunder ist, was aus ihm geworden ist und er tut mir fast schon leid) und erarbeitet sich zusammen mit Dumbledore und Harry den Plan, Voldi ein für alle Mal zu stürtzen. Vorher allerdings muss noch eine Lehrerstelle neu besetzt werden, schließlich ist Umbrige leider leider nicht in der Lage, weiterhin zu unterrichten. Was Harry allerdings zunächst nicht weiß: Professor Slughorn soll keineswegs die leere Stelle des Lehrers für Verteidigung gegen die Dunklen Künste einnehmen. Sondern er wird in zukünft das Fach Zaubertränke unterrichten. Und dreimal darf man raten, wer stattdessen Verteidigungsunterricht gibt...Das kann ja noch was werden!

04.09.2012

[Happy 2012] Rosige Zeiten

 Gibt es was schöneres, als Menschen, die man mag, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

Nein :) So abgedroschen es auch klingen mag, so sehr ist es dennoch Tatsache. Deshalb bemühe ich mich auch meistens (und das ist immernoch nicht so oft, wie ich sollte), dass meine Lieben mit einem lachenden Gesicht rumlaufen. Und wie erreich man das? So:

lieben Menschen ohne Anlass eine Freude machen  → check!

Jaja, genauso ;)
Mit ein paar kleinen Aufmerksamkeiten erstrahlt der oftmals triste Alltag gleich in neuem Glanz. Kleine Schwestern zum Beispiel, die ihr Englisch verbessern wollen und deshalb ein paar englische Hörbücher bekommen, freuen sich zum Beispiel sehr über diese Unterstützung. Omas freuen sich eigentlich immer, wenn man mal unerwartet reinschneit und ein bisschen Zeit mit ihnen verbringt und Mamas kriegen Sonntagmorgens unheimlich gerne frische Brötchen zum Frühstück serviert.
Das sind jetzt nur ein paar kleine Beispiele, die wenig Aufwand für den Einzelnen bedeuten, aber wie schon Charles Dickens gesagt hat: "Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus".

Doch bevor ich euch jetzt weiter mit ekelhaftem Harmoniegerede und nervigen Lebensweisheiten (die ich mit meinem enormen Erfahrungsschatz selbstverständlich alle großzügig an meine Umgebung weitergeben kann) zuspamme, wünsche ich euch lieber eine wunderschöne Restwoche und verzieh mich ;D

02.09.2012

[Musik] Sonntagslieder #3

Und schon wieder ist eine Woche vorbei - irgendwie rast die Zeit im Moment nur so dahin. Aber nichts desto trotz gibt es jetzt wieder meine Top-3-Liederliste - viel Spaß beim Hören :D


Taio Cruz - World In Your Hands
Die Olympischen Spiele sind zwar vorbei, aber das Lied ist immernoch toll :)


Billy Talent - Surprise Surprise
Neue Single, neues Album, baldige Tour! *Werbemodus off* ;)


Boys like girls - Love Drunk
Auch schon etwas älter, aber das Lied passt halt jedes Jahr zum Sommerausklang :D

01.09.2012

Leserückblick August 2012

Für einen Leserückblickspost gibt es meiner Meinung nach nur zwei Tage. Entweder, man postet ihn am letzten Tag des betreffenden Monats, oder am ersten Tag des folgenen Monats? Nur dann kann man sich zum einen unauffällig in die allgemeine Flut an Statistik-Posts eingliedern und hat zum anderen eine eindeutige Existenzberechtigung für seinen Post. Und hier herrschen eiserne Prinzipien. Jawohl!

Guuut, so eng muss man das ganze auch nicht sehen. Ich durchforste sehr gerne die Statistiken anderer Blogs und freue mich auch darüber, wenn sie in der Mitte eines Monats erscheinen. Deshalb könnte ich eigentlich auch heute auf den Post verzichten, denn ich schreibe hier gerade unter gewaltigem Zeitdruck. Aber meine Neurosen protestieren dagegen ;D Also, hier kommt der Rückblick:


Gelesen
Joanne K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
Joanne K. Rowling - und der Orden des Phönix
Jeff Kinney - Gregs Tagebuch. Von Idioten umzingelt (*Rezi*)
Ingrid Noll - Der Hahn ist tot

In Seiten
3075

Durchschnitssbewertung
4,2 Wölkchen

Highlight des Monats
Die HP-Bücher rangieren alle so an der Spitze rum

Enttäuschung des Monats
keine :D

In Bildern



Vielleicht ist euch meine eine kümmerliche Rezi aufgefallen. Nun ja. An dieser Stelle möchte ich auf meine HP-Marathon-Posts verweisen, die zwar keine Rezensionen im klassischen Sinne sind, aber doch meine Endrücke des gelesenen widerspiegeln :)
Nun denn, einen schönen Samstag wünsche ich euch! :D

PS: 3000 Seiten geknackt! Wuhuu :D