19.09.2012

[Happy 2012] Yummy!

Gott sei Dank bin ich nicht wirklich kochaffin und verspüre somit weder den Drang danach, immer neue Gerichte zuzubereiten, noch einen darauf basierenden Food-Blog zu führen. Denn dazu bin ich absolut talentfrei. Es funktioniert einfach nicht, von meinem Essen schöne und ansprechende Fotos zu machen. Grrr.

Troztdem kann ich (wenn auch ohne Beweisfoto) verkünden, dass ein weiterer Punkt auf meiner Vorsatzliste abgehakt ist:

ein neues Kuchenrezept ausprobieren  → check!


Ein Mandarinen-Käsekuchen ist es geworden. Wobei man sich hier über die Definition bestimmt streiten kann. Es ist nämlich ein Kuchen ohne Backen; in meiner Studentenbude hab ich schließlich keinen Ofen, und weil Weitsicht zu meinen prägenden Charaktereigenschaften gehört, habe ich diesen Kuchen jetzt zu Hause unter fachmännischer Anleitung meiner Mutter ausprobiert, um damit dann in naher Zukunft vor meinen Mitstudenten brillieren zu können. Vielleicht hegt ihr ja ähnliche Pläne oder wollt einfach nur einen leckeren Nachtisch ohne viel Aufwand. Dann kommt hier exklusiv das Rezept:

Mandarinen-Käsekuchen

Zutaten
400g Mürbekekse
120g Butter
200g Frischkäse
300ml Kondensmilch
5 EL Zitronensaft
300g Mandarinen aus der Dose
Zucker nach Geschmack

Zubereitung
Die Kekse in eine Plastiktüte stopfen und gründlich zerbröseln. Die Butter langsam in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und die Keksbrösel dazugeben. Gründlich mischen. Den Teig in einer Springform verteilen und gleichmäßig auch den Rand hinauf andrücken. Für 30 Minuten kalt stellen.
Den Frischkäse aufschlagen, Zitronensaft und Kondensmilch unterrühren. Dann mit dem Zucker abschmecken. Die gut abgetropfen Mandarinen in der Springform verteilen und dann mit der Frischkäsemischung übergießen. Das ganze sollte am besten über Nacht kaltgestellt werden.


Frisch gepresster Zitronensaft schmeckt übrigens um Welten besser, als der fertige aus der Flasche. Hätte ich nicht gedacht, aber ernsthaft: man schmeckt den Unterschied!

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