31.01.2013

[Rezi] Richard David Precht - Wer bin ich und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise

21:11 0 Comments
Erscheinungsjahr: 2007
Genre: Sachbuch
Seitenzahl: 376


Teaser:
Für Gefühle hatte Kant nur Verachtung übrig gehabt. Denn sein Anspruch war ja gerade umgekehrt eine Moral, die nach Möglichkeit gerade ohne solche Gefühle auskommt. 






Inhalt
Drei große Themen der Philosophie werden in dem Buch aufbereitet:
Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Viele große Namen der Philosophie kommen in dem Buch zu Wort. Samt einer kleinen Minibiografie werden je nach Thema Gedanken wiederholt und ausgeführt, die die Philosophie jahrelang beschäftig haben und immernoch beschäftigen. Und auch die Biologie und die Neuroswissenschaft kommen nicht zu kurz, sodass ein umfassendes Hirnscanning in diesem Buch vorgenommen wird.

Meine Meinung
Intelligente Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie komplizierte Sachverhalte einfach verständlich darlegen können. In diesem Sinne gehört Richard David Precht auf jeden Fall zu der schlauen Sorte Mensch.
In meinem Studium sind mir schon einige Philosophen begegnet und deren Werke zu lesen verursachte mir mehr als einmal ernsthafte Kopfschmerzen. Dank der Aufbereitung Prechts konnte ich bei der Entwicklung verschiedenster Gedankengänge und den sich daraus ergebenden Folgerungen problemlos mitdenken.
Die einzelnen Erkenntnisse führten bei mir definitiv zu neuen Denkanstößen und ein bisschen hat das Buch mich sogar mit dem lieben Adorno versöhnt, mit dem ich seit gut einem Jahr auf Kriegsfuß stehe.
Aber auch, wer sich noch nie wirklich mit der Philosophie und ihren Fragen beschäftigt hat, erkennt sicher den ein oder anderen Namen. Platon und Sokrates, Kant und Freud sind natürlich mit von der Partie.
Besonders gut hat mir der Witz gefallen, mit dem die Lebensumstände der schlauen Menschen, auf die sich Precht jeweils bezieht, geschildert werden. Diese lassen ihre Einstellungen noch einmal in einem anderen Licht erscheinen und sorgen auch für das gewisse Maß an kritischem Reflektieren, das beim Denken ja nie fehlen sollte. Auch die schon erwähnten Schnitte zur Biologie und zur Hirnforschung fand ich sehr gelungen, weil das die Kernbotschaft des Buches, dass all das zusammenspielt und nicht streng getrennt werden kann, nocheinmal unterstreich.
Ein bisschen langweilig fand ich dagegen den immer gleichen Kapitelaufbau: erst eine locker flockige Biografie der jeweiligen Person und dann die Abhandlung der einzelnen Gedanken. Ein bisschen Variation wäre da schon schön gewesen.
Trotzdem: wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich der Sinn des Lebens ist und wie man glücklich werden kann, hat mit diesem Buch einen super guten Einstieg in die Welt der Philosophie. Das sehr umfassende Literaturverzeichnis im Anhang macht auch eine vertiefendere Lektüre einfach und unkomplizert.
3 Wölkchen von mir.


29.01.2013

[Gerede] Der Wahnsinn hat mich wieder

11:25 4 Comments
Es ist unglaublich, zu welch einem seelischen Wrack ich in jeder Klausurenphase werde. Langsam könnte man ja davon ausgehen, ich sei daran gewöhnt. Ist schließlich schon meine fünfte. Denkste!
Was aber hilft: drei dieser Prüfungsphasen sind durch kleinere und größere Blog-Einträge festgehalten. In Panik damals verfasst, kann ich nun ja sagen, dass alles halb so schlimm war. Überlebt ist überlebt. Das zu lesen, ist quasi der verschriftliche und unleugbare Beweis dafür, dass ich manchmal ein kleines bisschen dazu neige, mein Leben mit künstlicher Dramatik auszufüllen und in Wahrheit alles nur halb so wild ist.
Also kriegt der momentane Panikzustand ebenfalls einen virtuellen Tagebucheintrag. Mit dem Ziel, mir im nächsten Semester durch die Bachelor-Arbeit zu helfen... har har har, das wird ein Spaß.

Die Tragik der momentanen Situation: es ist wirklich total affig, wie nervös ich bin. Morgen halte ich ein dämliches Impuls-Referat. 15 Minuten. Schon 1.000 Mal gemacht. Kein Problem.
Trotzdem bin ich quasi nicht ansprechbar. Ich muss mich nämlich vorbereiten. Nachdem die Fragen nach Folien, Handout und Inhalt geklärt sind, bin ich bei den wirklich relevanten und wichtigen Dingen angelangt: ist ein dunkelroter, leicht ins lilafarbene tendierende Nagellack der Situation angemessen? Rote Signalfarbe, weil selbstbewusst (Autosuggestion ist alles!) und nicht so knallig, damit das Gesamtkonzept nicht zu aggressiv rüberkommt und bloß keinen zu komischen Fragen provoziert.
Oder lieber ein harmonisches Smaragdgrün?
Lächeln beim Vortrag oder die Mundwinkel lieber wissenschaftlich-seriös anordnen?
Wie ordnet man Mundwinkel wissenschaftlich-seriös an??
Reicht mein Abdeckstift, um die Stresspickel zu überschminken?
Und was würde ich wohl tun, wenn ich wie ein normaler Mensch denken würde?
Wahrscheinlich entspannen und mir keine Sorgen machen. Wie schön wäre das!

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle meine Lieblingsmenschen, die mich immer wieder aufs neue in meinen Psychophasen mit Bravour ertragen - das morgige Nageldesign ist nur euch gewidmet ;)

28.01.2013

[Challenge] Die 'Oldie but Goldie' - Challenge

21:07 1 Comments
Eigentlich hatte ich ja gedacht, die Challenges, für die ich mich bisher angemeldet haben, würden reichen. Ich bin ja nicht so die Viel-/Schnell-Leserin und deshalb will man sich zwecks Motivation und so natürlich nicht überfordern.
Aber bisher zieren nur (super tolle) Jahres-Challenges meine Aufgabenliste und da konnte ich bei der ebenfalls tollen Idee der lieben Kaugummiqueen nicht widerstehen und habe mich zur
Oldie but Goldie
Challenge angemeldet.

Die wichtigsten Regeln in aller Kürze:

Im Zeitraum vom 01.02.2013 bis zum 31.07.2013 müssen 4 Bücher gelesen und in irgendeiner Weise vorgestellt werden, die vor 1990 erschienen sind.

Das klingt auf jeden Fall machbar und nach ein wenig SUB- beziehungsweise Wunschlisten-Abbau. Und das schadet ja bekanntlich nie.

Was genau ich davon halten soll, dass die mit dem Wort 'Oldie' bezeichneten Bücher grade mal 1 Jahr älter sind als ich.... hm, das muss ich mir noch schwer überlegen ;D

Fortschritte werde ich wie immer regelmäßig auf meiner Challenge-Seite festhalten. Auf ins Gefecht! :D

27.01.2013

[Musik] Sonntagslieder # 23

11:10 2 Comments
Da freut man sich eben noch über das Feuerwerk an Silvester und schwupp! schreibt man den letzten Lieder-Post des Januars.
Das trägt bestimmt einen Teil zu meinem momentanen Winter-Blues bei. Kennt ihr das? Immer so Mitte/Ende Januar habe ich das Gefühl, seit Monaten keinen Sonnenstrahl mehr abbekommen zu haben - was in diesem Winter wahrscheinlich auch wirklich er der Fall ist. Außerdem ist es dunkel, kalt, nass und matschig und ich mag nicht mehr. Frühling, wo bist du?
Spiegel dieser Gemütslage ist ein bisschen meine aktuelle Playlist, aus der folgende drei Songs nicht wegzudenken sind:


David Guetta feat. Sia - She wolf
Auch wenn sich mir der Sinn des Textes nicht zu 100% erschließt, mag ich doch diesen Clubsong-Melancholie-Mix sehr gerne.



Katy Perry - E.T.
Als es in den Charts war, ging mir das Lied voll auf die Nerven, aber irgendwie habe ich es gerade für mich entdeckt. Besser spät als nie ;)



Rise Against - Wait for me
Leider finde ich keine bessere Version, aber das Lied ist mein absolutes Highlight der Woche und muss unbedingt hierhin. Auf der Album-Version kommt das Schlagzeug nicht so raus und man hört mehr Gitarre und Bass. Aber naja. Rockt trotzdem :)


Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Hören und einen schönen Sonntag ohne Winter-Blues ;)

26.01.2013

[Rezi] John Niven - Gott bewahre

13:42 0 Comments
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: The second coming
Genre: Humor/Satire
Seitenzahl: 400


Teaser:
Während Gott und Jesus in einem gläsernen Aufzug zu Hölle hinabfahren, dudelt im Hintergrund leise eine weichgespülte Panflötenversion von R. Kellys "I belive I can fly". Gott trägt einen maßgeschneiderten Anzug, hellgrau mit einem kreidefarbenen Nadelstreifen und fallendem Revers.



Handlung
Was würde Gott wohl sagen, wenn er mitkriegen würde, was die Menschheit auf der Erde für ein Leben führen? Wenn er sich die letzten 400 Jahre bei einem kleinen Urlaub entspannt hätte und sich dann bei seiner Rückkehr auf den neusten Stand der Dinge bringt und Umweltzerstörung, Kapitalismus, Kriege, Machtgier, religiöse Fanatiker nur die Spitze des katastrophalen Eisbergs sind? Erstmal würde er seine Vertretung - bestehend aus Petrus, Matthäus, Andreas, Johannes und in leitender Position sein Sohn Jesus, zur Schnecke machen und nach einem Besuch bei Satan - der zur Zeit viel Arbeit hat - beschließen, dass es so nicht weitergehen kann.
Also greift er zu einem altbewährten Mittel zurück: er schickt Jesus nochmal zur Erde, wo er den Menschen die einzig wahre Botschaft Gottes bringen soll. Seid lieb ist das einzige, was Gott von den Menschen erwartet - und was diese zu seiner Erschütterung in keinster Weise erfüllen. Jesus bemerkt schnell, dass die alte Prediger-Nummer bei den Menschen der Gegenwart nicht mehr zieht und nimmt deshalb an der größten Casting-Show Americas teil, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Meine Meinung
Jesus Christus sitzt gitarrespielend mit Jimi Hendrix im Himmel und fachsimpelt mit diesem bei einem Joint über Musik.
Und dann kommt Gott vom Urlaub zurück und vorbei ist das entspannte Leben. Der heilige Vater ist nämlich in keiner Weise amüsiert darüber, wie sich die Dinge auf der Erde entwickelt haben. Bei diesen Christen war ihm von Anfang an klar, dass man die im Auge behalten muss, aber dass das Ganze so eskaliert, konnte nicht mal Gott ahnen. Dabei ist es gar nicht so schwer seinen Willen zu erfüllen, denn er hat nur eine einzige Regel, die es zu befolgen gilt: Seid lieb. Seit Moses in einem egozentrischen Schub daraus 10 Gebote gemacht hat, ist die klare Botschaft für die Menschen zwar nicht mehr so leicht ersichtlich, aber man könnte doch trotzdem erwarten, dass die meisten diese Botschaft rauslesen können. Aber nein. Stattdessen missbrauchen tausende verschiedene christliche Abspaltungen die Religion, um ihre eigenen Ansichten zum Teil mit Gewalt durchzusetzten. Dabei ist es Gott vollkommen egal, ob jemand an ihn glaubt oder nicht, welche Sexualität jemand hat oder was in der Bibel steht. Und die Jungs von Mohammed, mit dem er umgehend eine Telefonkonferenz hält, rasten ja auch gerade völlig aus. Wie soll er diesem Wahnsinn nur ein Ende bereiten?
Gezeichnet wird ein Bild von Gott und dem Himmel, das gerade in Amerika bei so manchem sicher die Ohren schlackern lassen würde. Dabei bekommen Gott und seine Entourage einfach nur ein bisschen gesunden Menschenverstand eingehaucht.
Die Message des Buches ist im Prinzip von Anfang an klar: Jeder kann so leben, wie er mag, solange er anderen Menschen damit nicht schadet. Kants Lehren also mit göttlicher Legitimation. Die Geschichte rechnet entsprechend mit allem ab, was nicht in dieses Konzept passt und gerade natürlich in Amerika, wo der größte Teil der Handlung spielt, gibt es da so einiges in großem Maßstab.
Jesus kommt also zurück auf die Erde. Ein musikalischer Kurt-Cobain-Verschnitt, der sich wie früher schon um die Aussätzigen und Weggestoßenen kümmert. Was im New York des 21. Jahrhunderts bedeutet, er hilft Drogenjunkies, Obdachlosen und Alkoholikern. Zusammen mit seinerm Band und ein paar hilfsbedürftigen Menschen von der Straße hat der charismatische JC - so nennt er sich mittlerweise - einen Familienverband, in der jeder jedem hilft. Doch sein Ziel, vielen Menschen Gottes Botschaft mitzuteilen, ist trotzdem in weiter Ferne. Bei der größten Castingshow versucht er sein Glück und erhält Einblick in ein knallhartes, korruptes Business, das von den Egos der Chefs geleitet wird und in dem jede Kreativität erstickt wird, die nicht genug Geld ranbringt.
Humorvoll, aber trotzdem mit einer latenten Melancholie behaftet schildert der Autor eine neue Leidensgeschichte von Jesus Christus. Auch wenn die Komikdichte sehr hoch ist, gibt es auch ernsthafte, reflektierende Passagen darüber, was alles so falsch läuft.
Ein bisschen Punktabzug gibt es aber doch. Für meinen Geschmack wird ein bisschen zu viel Gras geraucht. Pflanzliche Droge hin oder her, so eine vehemmente Verharmlosung wie in diesem Buch finde ich unnötig und übertrieben. Außerdem reicht es nicht zum absoluten Lieblingsbuch wegen dem doch sehr vulgären Schreibstil. Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Buch gelesen habe, in dem so viel über Arschficks geredet wurde. Man muss aber natürlich sagen, dass die Geschichte insgesamt ein bisschen überspitzt geschrieben ist und diese ordinäre Sprache einen großen Teil dazu beiträgt. Ein schamlos fluchender Gott hat schon was.Aber trotzdem. Und was auch noch erwähnt werden sollte, ist, dass für musikalisch uninteressierte Menschen einige leicht pathetische Teile des Buches, in denen große Musiker und/oder detailiertes Spielen eines Instruments beschrieben werden, vielleicht ein wenig langweilig werden könnte. Mich persönlich hat es nicht gestört, aber ich lese auch gerne Sachen, von denen ich nichts verstehe ;)

Eine befreundete Theologiestudentin hat mir dieses Buch empfohlen und feiert es total. Das zeigt vielleicht, dass es auch für gläubige Menschen eine gute Lektüre ist - zumindest solange sie in der Lage sind, sich und vor allem den Glauben, kritisch zu betrachten.
Das Buch ist keine Hetze gegen das Christentum, gegen andere Religionen oder gegen Gott. Im Gegenteil. Es ist eine gesellschaftskritische Aufforderung, den wichtigsten Aspekt des Glaubes zu befolgen. Eben den Leitsatz: Seid lieb. Und zwar auch dann, wenn man nicht gläubig ist. Meiner Meinung nach ein großartiges Buch. 5 Wölkchen von mir.


22.01.2013

[Rezi] Jan Terlouw - Kriegswinter

07:30 0 Comments
Erscheinungsjahr: 2012 (Originalausgabe 1972)
Originaltitel: Oorlogswinter
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 193



Teaser:
Vor allem aber war Michiel heilfroh, dass bisher keine deutschen Soldaten gekommen waren, um ihn abzuholen. Anscheinend hatte Dirk seinen Namen doch nicht erwähnt, und dafür war er ihm tief dankbar.




Handlung
Die Niederlande sind im Winter 1944 seit nun vier Jahren von deutschen Soldaten besetzt. Diese verbreiten Angst, Schrecken und Tod. Auch im Dorf des 16-jährigen Michiel ist das Militär stationiert und hält die Einwohner klein. Da das Dorf sehr ländlich liegt, geht es den Menschen, die dort leben, deutlich besser als der Stadtbevölkerung, die unter der eisigen Kälte des Winters ebenso zu leiden hat wie unter der Nahrungsmittelknappheit. Jeden Abend nimmt Michiels Familie Durchreisende auf, die teilweise sehr weite Strecken zurückgelegt haben, um bei irgendeinem Bauern etwas Essbares für die Familie aufzutreiben, und mit ihren Kräften total am Ende sind.
Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird Michiel durch seinen Freund Dirk zum Teil einer Widerstandsgruppe gegen die deutsche Besetzung und muss alleine für einen verletzten englischen Piloten sorgen, der im Wald versteckt ist und ohne Hilfe seinen Verletzungen erliegen würde.

Meine Meinung
In den Niederlanden ist dieses Buch ein bekannter Roman, der zum Teil auch für die Schullektüre verwendet wird.
Dies scheint mir absolut nachvollziehbar, denn ohne zu krasse und brutale Darstellungen wird der Leser in die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs befördert und sieht diese Zeit durch die Augen eines 16-jährigen Jungen, dem eine große Verantwortung auferlegt wird, die er unter größter Gefahr für sein Leben und das seiner Familie zu tragen versucht.

Michiel und seiner Familie geht es verhältnismäßig gut. Da sie in einem Bauerndorf leben, werden sie selten Opfer von Bombardements duch die Alliierten und haben auch immer genug zu Essen. Trotzdem ist auch ihr Leben von der konstanten Bedrohung durch die deutschen Soldaten überschattet. Seit abzusehen ist, dass das Deutsche Reich den Krieg verlieren wird, neigen diese nämlich zu immer gnadenloseren Gewalttaten und die Finger sind noch lockerer am Abzug der Gewehre, als sowieso schon.

Trotzdem gibt es einige Menschen, die Flüchtlinge versteckt halten und anderweitig den Widerstand gegen die Besatzer aufrecht erhalten. So auch Michiels Freund Dirk, der ihm von einem geplanten Überfall auf eine Lebvensmittelmarken-Verteilungsstation erzählt. Dirk vertraut Michiel einen Brief an, den dieser weiterleiten muss, falls etwas bei dem Überfall schief geht. Und weil Verräter überall sind, scheitert der Überfall, Dirk wird in Haft genommen und Michiel sieht sich unvermittelt als Teil der Widerstandsgruppe. Jetzt hat er die Verantwortung für einen abgestürtzten englischen Piloten, der unter keinen Umständen den deutschen Soldaten in die Hände fallen darf.

Auf den wenigen Seiten, die dieser Roman umfasst, wird eine größtmögliche Atmosphäre von Angst und Schuld geschaffen, doch immer wieder durchsetzt von kleinen Hoffnungsfunken. Michiel muss schnell erwachsen werden, um seinen Eltern und schließlich dem Widerstand so gut es geht zu helfen. Er kann seit Monaten die Schule nicht mehr besuchen und hat insgesamt plötzlich für ein Alter eine Menge zu schultern.
Durch die besondere Verflechtung der einzelnen Handlungsstränge verdeutlicht der Autor, welcher Rattenschwanz eine einzige Aktion nach sich ziehen kann und wie viele Leben von einer falschen Entscheidnung abhängen können.

Sehr gut fand ich vor allem, dass trotz der Kürze der Geschichte auch ein Augenmerk darauf gelegt wird, keine pure Schwarz-Weiß-Darstellung zu betreiben. Es gibt nicht die bösen Deutschen und die guten Widerstandskämpfer, sondern Individuen, die auch als solche beurteilt werden müssen.
Sowieso werden viele Aspekte, die für mich in ein Buch gehören, das diese Thematik aufarbeitet, so behandelt, dass man darüber nachdenkt, aber nicht erschlagen wird von ihrer Gewalt. Diese Tatsache, und der leicht zugängliche Schreibstil machen das Buch definitv zu einer guten Lektüre für Kinder, die sich vielleicht zum ersten Mal mit dem Zweiten Weltkrieg und seinen furchtbaren Folgen für die Menschen der damaligen Zeit, auseinandersetzten. Man ist nach dem Lesen nicht verstört, aber auch nicht entspannt.
4 Wölkchen gibt es dafür von mir.




Mein Dank für dieses Rezensionsexemplar geht an den Urachhaus-Verlag und BloggDeinBuch.

20.01.2013

[Musik] Sonntagslieder # 22

12:10 3 Comments
Und wieder ist eine Woche vorbei und folglich wird es zeit für die obligatorische Musik am Sonntag :)
Heute mal ausschließlich mit Frauenpower - eher selten für mich, weil die meisten meiner Lieblingsbands/ - musiker / etc. Männer sind. Warum auch immer :D Viel Spaß beim Hören jedenfalls!




Jessie J - Domino
Genau der richtige Song, um aufkeimende Winterdepression zu ersticken..


Lenka - Everything at once
Geht aus der Windowas 8 - Werbung direkt ins Ohr ;D


P!ink - Stupid Girls
Ich liebe diesen Song! Und das Video! Immer wieder cool :D


Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

19.01.2013

[Gerede] Mel 1 versus Mel 2: Ring frei!

22:15 2 Comments
Vielleicht kennt ihr das: Abends, wenn man im Bett liegt und nach einem hektischen Tag endlich zur Ruhe kommt, schießen einem noch tausend Gedanken durch den Kopf. Manche lassen den vergangenen Tag noch einmal Revue passieren, andere grübeln noch über irgendwelchen Problemen, und ich für meinen Teil befinde mich eigentlich meistens, sobald das Licht aus ist und ich eingekuschelt im Bett liege, schon so halb in einer Traumwelt einschließlich der typisch skurrilen Bilder, die man in diesem Zwischenstadium halt so im Kopf rumschwirren hat.
Und manchmal passiert es dann, dass ich plötzlich eine ganz wundervolle Idee habe. Eine Idee für ein Geschenk oder - und das ist meistens der Fall - für einen Text, den ich super gerne verbloggen würde. Folgender Dialog entspinnt sich dann regelmäßig in meinem Gehirn; der Kampf zwischen Engelchen und Teufelchen, zwischen Faulheit und Motivation, oder einfach zwischen Mel 1 und Mel 2:

Mel 1: Ui, coole Idee. Das muss ich mir unbedingt bis morgen merken und dann gleich aufschreiben.
Mel 2: Morgen hast du das auf jeden Fall vergessen du Pappnase. Schreibs lieber gleich auf.
Mel 1: Ach was, die Idee ist so toll, die kann ich gar nicht vergessen.
Mel 2: Jaja, das sagst du jedes Mal. Und dann ärgerst du dich nach dem Aufwachen, weil du zwar noch weißt, dass du eine gute Idee hattest, aber beim besten Willen nicht mehr zusammenkriegst, was das war.
Mel 1: PAH! Dann merk ich mir halt nur ein Schlagwort, mit dem mir dann assoziativ auch der Rest einfällt.
Mel 2: Mach nur wie du willst. Aber beschwer dich dann morgen nicht.
Mel 1: Ooooch menno, aber das Bett ist so gemütlich und warm. Und wenn ich das Licht anmache, werd ich doch wieder ganz wach.
Mel 2: Das lohnt sich! Und du musst nicht mal aufstehen - das Notizbuch liegt nur eine Armlänge von dir weg!
Mel 1: Aber... aber... aber...
Mel 2: HOPP jetzt!!!
Mel 1: Ach, leck mich doch. Ich schlaf lieber!

Und so siegt die Faulheit in den allermeisten Fällen und MelMel schlummert seelig. Wenn nicht, sieht das Ganze ziemlich genau so aus:


 Denn auch die Idee zu diesem Text kam mir plötzlich kurz vorm Einschlafen. Selbst für mich ist nicht alles leicht zu entziffern, aber auf die Schrift kann ich ja nicht auch noch achten. Wenn ich mich schon aufraffe.


Aber ich muss sagen, dass ich wirklich sehr erleichtert war, den Zettel am Morgen nach diesem erhellenden Selbstgespräch zu finden, weil ich die Idee natürlich wirklich vergessen hätte. (Mel 2: Siehste!)

Was lernen wir also daraus? Notizbücher auf dem Nachtisch können ein Segen sein; und selbst die penetrantesten Stimmen im Kopf können ignoriert werden. Doch das sollte gut überlegt sein - vielleicht hat die Stimme nicht immer ganz so Unrecht ;)

18.01.2013

[Rezi] Charlotte Brontë - Jane Eyre

22:22 7 Comments
Erscheinungsjahr: 2011 (Erstausgabe 1847)
Originaltitel: Jane Eyre
Genre: Roman
Seitenzahl: 615

Teaser:
Er fand wohl, mehr brauche eine Gouvernante nicht für ihre Privatlektüre, und in der Tat war ich fürs erste äußerst zufrieden. Verglichen mit den spärlichen Krümeln, auf die ich in Lowood hie und da einen Blick hatte werfen können, versprach mir dies hier eine überreiche Ernte an Unterhaltung und Wissen.


Handlung
Eine harte und lieblose Kindheit liegt hinter der 18-jährigen Jane Eyre. Als Waisenmädchen kam sie schon mit gerade mal einem Jahr zu Verwandten, die sie nicht gerade gut behandelten. Zwar hatte ihr Onkel - der Bruder ihrer Mutter - sie pflichtschuldig und vor allem wohlwollend aufgenommen, doch verstarb er ziemlich schnell danach und hinterließ seinen Kindern und seiner Frau die kleine Jane, die von da an keinen einzigen Freund im Haus mehr hatte.
So bald wie möglich schickte ihre Tante Jane auf ein Internat für mittellose Mädchen, wo Jane unter harten Umständen Bildung und Erziehung erhält. Immer wissbegierig und gelehrig, wird sie schnell eine gute Schülerin; trotz ihrer sturen Wesensart. Deshalb bleibt sie auch nach ihrem Schulabschluss einige Zeit als Lehrerin dort. Doch irgendwann sehnt sie sich nach Veränderung und bewirbt sich um eine Stelle als Gouvernante bei der entlegenen Grafschaft Thornfield Hall. Sie soll das Mündel des Besitzers Edward Rochester unterrichten und erziehen. Mit der kleinen Adèle freundet sich Jane rasch an und auch die anderen Bewohner des großen Hauses werden ihr schnell zu einer Art Familie. Vor allem für Mr. Rochester schwärmt sie recht schnell und aufregend wird es, als sich herausstellt, dass auch er seinerseits in Jane verliebt ist. Doch ein skandalöses Familiengeheimnis verhindert die so herbeigesehnte Hochzeit.

Meine Meinung
Was habe ich mit Jane mitgelitten! Das arme kleine Mädchen hat nicht nur seine Eltern verloren, sondern wohnt jetzt auch noch bei Leuten, die ihr das Gefühl geben, ein ekliger Parasit zu sein - Verwandtschaft hin oder her. Ihre Cousinen schickanieren sie wo sie nur können - allen voran ihr Cousin - und werden dabei von Janes Tante unterstützt. Diese kann ihre Nichte überhaupt nicht leiden und verflucht ihren verstorbenen Mann dafür, das Kind ins Haus geholt zu haben.

Erst, als Jane aus dem Haus rauskommt und ihre Ausbildung auf Lowoode beginnen kann, bessern sich ihre Lebensumstände. Zwar sind die Verhältnisse dort ärmlich, aber Jane isst lieber angebrannten Haferschleim, als im Haus ihrer Tante zwar von wertvollen Dingen umgeben, aber nicht akzeptiert zu sein.
Es hat mir so viel Spaß gemacht, die Entwicklung von Jane zu begleiten - wie sie an allen Widrgkeiten wächst und das bestmögliche aus ihrem Leben macht. Sie hat ein natürlich veranlagtes Problem mit Autoritätspersonen. Das bedeutet nicht, dass sie sich nicht unterordnen kann, sondern, dass sie ihren eigenen Kopf hat und diesen auch gegen ihr überlegene Personen durchsetzten will. Als Kind gelingt ihr das noch nicht so gut, aber mit der Zeit lernt sie, wie man mit den Menschen umgehen muss und was sie sich herausnehmen kann und was nicht. So wirkt sie nach Außen hin eher still und fügsam, was wohl auch an ihrer eher schwächlichen Konstitution liegt, aber in ihrem Inneren brodelt ein Vulkan. Und wenn etwas von ihr verlangt wird, was nicht ihren Prinzipien entspricht, bricht dieser auch mal ganz schnell und heftig aus.
Das lernt mit der Zeit auch Mr. Rochester, in den sich unsere mittlerweile 18-jährige Jane, die in Lowood den herrschsüchtigen Leiter, eine Tuberkulose-Epidemie und vor allem das teilweise ungenießbare Essen überstanden hat, mit ganzem Herzen verliebt. Er empfindet Janes spitze Bemerkungen aber nicht als anstößig, sondern hat im Gegenteil Gefallen daran. Und überhaupt scheinen sich die beiden perfekt zu ergänzen, trotz eines Altersunterschiedes von 20 Jahren.

Aber bei aller Liebelei lässt sich Jane von Mr. Rochester nicht um den Finger wickeln. Um es auf den Punkt zu bringen: die ist jung und naiv und absolut romatisch veranlagt und trotzdem kann Mr. Rochester nicht über sie bestimmen wie er möchte. Ist das nicht genial?! Wann liest man bitte sowas mal in der Literatur des 19. Jahrhunderts? Und wenn ich an "Twilight denke, muss die Frage eher lauten: Wann liest man sowas schonmal überhaupt in einem Roman mit ähnlichem Plot?

Ich bin so begeistert. Und Jane quält sich so, weil sie natürlich viel lieber den "Bella"-Weg gehen würde und sich komplett an Mr. Rochester verlieren möchte. Aber ihre Selbstachtung kann sie dafür nicht opfern, sodass sich ihr Angebeteter damit abzufinden hat. Und das kann er auch. Was trotzdem nicht zur Hochzeit führt, weil sich da ein kleines familiäres Problem entwickelt.

Die Sprache im Roman ist sehr ...blumig nenne ich es jetzt einfach mal. Also verspielt und verschörkelt und sehr bildlich und kunstvoll und dabei trotzdem verständlich und einfach wunderschön. Wirklich selten bin ich von einem Schreibstil so begeistert. Die 600 Seiten gingen weg wie nix und ich habe jede Minute, in der ich in das England des 19. Jahrhunderts gebeamt wurde genossen.

Alles ist so eindrücklich geschildert, es wird so eine dichte Atmosphäre aufgebaut und Jane ist so eine charakterstarke Hauptfigur, dass ich diesem Buch nur 5 rosa Wölkchen mit Sternchen geben kann *schwärm*
Interessant in meiner Ausgabe waren übrigens nicht nur die Anmerkungen zu den gefühlt 5.000 Bibelzitaten, mit denen oft gearbeitet wird, sondern auch das aufschlussreiche Nachwort, in der man etwas über die Biografie der Autorin und die im Roman verarbeiteten Stoffe nachlesen kann. Auch wird nochmal einiges was Charlotte Brontë so verarbeitet hat, kritisch betrachtet, was bei so viel Lob durchaus angemessen ist. Zum Beispiel die Darstellung der Menschen aus den indischen Kolonien, die das komplette Gegenteil zur höflichen und anständigen englischen Bevölkerung sind und als wilde Tiere keinen Raum für menschliche Regungen eingeräumt bekommen. Das ins Bewusstsein der Rezipienten zu rufen, fand ich sehr gut, und ich muss ehrlicherweise zugeben, dass das bei mir angesichts Janes toller Lebens- und Liebesgeschichte totalin den Hintergrund gerutscht ist. 
Die Bewertung bleibt aber trotzdem unangefochten ;)

16.01.2013

[Rezept] Hähnchen mit Honig und Mandeln

22:43 1 Comments
Mittlerweile ist die Weihnachtszeit endgültig vorbei. Und die Nachweihnachtszeit (was ein verkannter, aber trotzdem nicht unwichtiger Teil des Jahres ist) ebenfalls.
Deshalb gilt es nun, wo die Weihnachtsdekoration wieder in den Kisten verstaut ist - oder man sich zumindest vorgenommen hat, selbiges am Wochenende zu tun *räusper* - die Überbleibsel der weihnachtlichen Backzutaten aus der Küche zu verarbeiten. Und zwischen den Zuckerperlen und der Lebensmittelfarbe habe ich bei mir im Schrank noch eine fast leere Packung mit ganzen Mandelkernen gefunden und diese dann in folgendem Rezept verarbeitet.


Was ihr braucht:
250g Hähnchenbrustfilet
4 Frühlingszwiebeln
1 EL Honig
2 EL geschälte, ganze Mandelkerne
50 ml Gemüsebrühe
Öl zum Braten
Basmati-Reis
Salz, Pfeffer

Außerdem:
ein Schneidebrettchen
ein scharfes Messer
eine kleine Schüssel
eine Pfanne
einen Topf mit Deckel

Und so geht's:
Das Fleisch quer in Streifen schneiden und in einer Marinade aus Honig, Salz und Pfeffer ein paar Minuten ziehen lassen. Basmati-Reis nach Packungsanweisung kochen.
Die Frühlingszwiebeln ordentlich putzen, dann ebenfalls in Streifen schneiden.
In der Pfann das Öl erhitzen, Fleisch anbraten und dann Frühlingszwiebeln und Mandeln dazugeben. Ca. 2 Minuten weiterbraten lassen, danach die Gemüsebrühe dazugeben, den gekochten Reis untermischen und alles kurz aufkochen lassen. Fertig!

So ähnlich könnte es dann bei euch auch aussehen:


Ansprechendes Anrichten muss ich auch noch ein bisschen üben ;)
Jedenfalls ist das ein sehr leckeres und furchtbar schnell gemachtes Gericht, das durch den Honig trotzdem raffiniert schmeckt. Die Mengenangaben reichen für zwei Personen beziehungsweise ungefähr für vier normalgroße Portionen. Ist also ein guter Esser dabei - und bei diesem Gericht wird das sicher passieren - könnte es knapp werden ;) Guten Hunger!

13.01.2013

[Musik] Sonntagslieder #21

14:34 0 Comments
Das ganze Wochenende ausschließlich im Bett verbringen, Fernsehen und einfach gar nichts tun - klingt super, oder?
...nein. Nicht, wenn man dies Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen und Schüttelfrost zu verdanken hat. So wie ich.
Buhu.
Und dass, wo meine mich bemutternde Mama gaaaanz weit weg ist. So macht doch Kranksein nicht mal ansatzweise Spaß.
Aber genug gejammert. Ich muss mich nämlich beeilen, die die Naseputz- und Hustenanfall- Intervalle liegen leider sehr nah zusammen und geben mir nur bedingt die Möglichkeit konzentriert an einer Sache zu sitzen.

Deshalb gibt es heute auch nur ein Lied. Kopfschmerzbedingt bin ich zu mehr musikalischer Begleitung nicht in der Lage.
Aber ich wollte ja aufhören zu jammern ;P Los geht's:




Marilyn Manson - Sweet dreams
Er/sie/es macht mir wirklich Angst... aber manche Songs mag ich halt :P


Alles klar, soweit von mir - halt! Eine kleine Jubelrunde kann ich mir trotz fehlender Stimme nicht verkneifen. Gestern wurde hier nämlich der 10.000ste Klick gezählt! Imaginiert ein begeistertes Kreischen meinerseits! :D :D Vielen lieben Dank an euch und einen wahnsinnig schönen Sonntag

10.01.2013

[TAG] 25 Fragen im neuen Jahr

11:23 4 Comments
Heute gibt es mal wieder einen TAG *jubel* :D
Die liebe Kaugummiqueen hat ihn an mich weitergereicht und natürlich mache ich da sofort mit :)


Hast du ein Haustier?
Jein. In meiner Studentenwohnung hab ich keins, weil wenig Zeit. Zu Hause bei meiner Familie lebt eine kleine dicke Katze, die ursprünglich das Haustier meiner Schwester und mir war. Letztendlich gibt sie uns aber das Gefühl, dass wir eher ihre Haustiere sind... naja, Katzen halt ;D

Nenne drei Dinge in deiner Nähe.
Keksdose (mit dem letzten Rest Weihnachtsplätzchen), Ordner mit Unikrams, MP3-Player

Wie ist das Wetter bei dir?
Wolkig aber trocken. Und ich glaube kalt. Aber ich war noch nicht draußen, also kann ich das nicht mit Sicherheit sagen ;P

Hast du einen Führerschein? Wenn ja, hast du schonmal einen Unfall gebaut?
Jep, ich darf offiziell ein Kraftfahrzeug in der Öffentlichkeit fahren. Tjaahaaa, zur Freude der Versicherung xD Naja, manchmal springen Wände oder Pfosten einfach auf meine Fahrbahn, da kann ich dann halt nix mehr machen, außer Augen zu und draufhalten ;D

Wann bist du heute Morgen/Mittag aufgewacht?
Um 8.30h hat mein Wecker geklingelt, aber dann bin ich doch bis 10.15h im Bett geblieben. Es ist schön, Studentin zu sein ;)

Wann hast du das letzte Mal geduscht?
Eben grade

Welchen Film hast du zuletzt gesehen?
"Die Welle" lief gestern im Fernsehen. Ziemlich krasser Film. Und das Buch erst!

Was sagt deine letzte SMS?
Mensa essen wie immer?

Wie hört sich dein Klingelton an?
Momentan so: *klick*

Bist du jemals in ein anderes Land gefahren/geflogen?
Manchmal verreise ich ja tatsächlich. Da waren Spanien, Frankreich, England, Belgien, und Luxemburg. Nicht zu weit weg also :)

Magst du Sushi?
Habe ich noch nie probiert und irgendwie reizt mich roher Fisch in geplättetem Seetang nicht wirklich

Wo kaufst du deine Lebensmittel?
In der Supermarktkette, die mir am nächsten ist, wenn mir einfällt, dass ich noch was brauche

Hast du jemals was genommen, um besser einzuschlafen?
Wenn heiße Milch mit Honig zählt, dann ja ;)

Wie viele Geschwister hast du?
Ein kleines Schwesterherz

Hast du einen PC oder Laptop?
Laptop

Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?
22

Trägst du Kontaktlinsen oder eine Brille?
Beides, abwechselnd, je nach Laune. Ohne bin ich blind :P

Färbst du deine Haare?
Das denken zwar viele, aber nein. Auch, wenn ich helle Strähnen habe. Alles Natur :P

Sag, was du heute noch tun willst?
Essen, lesen und ein bisschen aufräumen

Wann hast du das letzte Mal geweint?
Gestern beim "Die Welle"-Gucken.

Wie sieht deine perfekte Pizza aus?
Fluffiger Teig (ich mag den dünnen, knusprigen nicht so gerne) und viel Zeug durcheinander drauf: Salami, Schinken, Tomaten, Paprika, Artischockenherzen, Pilze, usw usw. Lecker!

Was magst du mehr - Cheeseburger oder Hamburger?
Hm... ich ess eigentlich immer nur Hühnchen auf meinen Burgern. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, wärs wohl Cheeseburger.

Hattest du mal einen "allnighter"?
Hey, ich bin hip und weiß nicht nur, was das bedeutet, sondern kann die Frage auch mit ja beantworten :P
Für alle, die zu faul zum Googlen sind, die Frage auf deutsch: Hast du mal 'ne Nacht durchgemacht?

Welche Augenfarbe hast du?
Irgendwie so braun.

Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?
Da ich beides nicht gern trinke, wahrscheinlich nicht ;P


Getagget dürfen sich alle fühlen, die Lust haben, die Fragen zu beantworten :)

06.01.2013

[Musik] Sonntagslieder #20

19:52 5 Comments
Herzlich willkommen zum allerersten musikalischen Beitrag des Jahres 2013, welcher auf Grund meines heutigen Reise-Tages zwar leicht verspätet kommt, dafür aber ganz aktuell und absolut unmittelbar aus meiner Zugfahr-Playlist entnommen wurde.
Was jetzt genaugenommen kein wirkliches Qualitätssiegel ist - eher im Gegenteil, denn seit Silvester bin ich total neben der Spur, verwirrt und unzurechnungsfähig und höre deshalb gerne komische Sachen. Und davon hört ihr jetzt die Top-3:




Ludwig van Beethoven - Für Elise
Manchmal hör ich ja gerne klassische Musikstücke. Vor allem Klavier und/oder Violine als Soloinstrument mag ich da sehr gerne :)



WOTE - Party Rock Anthem
Diese Version des Songs ist einfach nur der Hammer! :D



Chris Brown - Don't wake me up
Und jetzt noch zum Abschluss ein toller Mitgröööl-Song :)


Viel Spaß beim Hören und einen wunderschönen Sonntagabend wünsche ich euch

04.01.2013

[Rezi] Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher

15:48 2 Comments
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Thriller
Seitenzahl: 360




Teaser:
Die Freude über den knapp gewonnen Wettlauf wich der Angst. Denn in dem Moment, als sich der Schlitz zwischen den beiden Aluminiumtüren vor seinen Augen mit Licht füllte, wurde ihm bewusst, dass er dem Seelenbrecher in wenigen Sekunden waffenlos gegenübertreten würde.



Handlung
Eine abgelegenen psychiatrischen Klinik in Berlin kurz vor Weihnachten. Noch sind nicht mehr Patienten als sonst anwesend, denn die Welle der Feiertagsdepressiven, die Weihnachten alleine verbringen müssen, wird erst in wenigen Tagen erwartet. Caspar dagegen kam schon vor ein paar Tagen in die Klinik. Wie oder warum weiß er genauswenig, wie seinen Namen oder seine Identität. Er leidet an Gedächtnisverlust; seinen hoffentlich temporären Namen hat er von den Klinikmitarbeitern bekommen.
Als er im Fernseher einer Mitpatientin zufällig einen Bericht über den sogannetn Seelenbrecher zu sehen bekommt, beginnt sich der Nebel um seine Vergangenheit langsam zu lichten, auch wenn Caspar mit den Bruchstücken der Erinnerung noch nicht viel anfangen kann.
Der Seelenbrecher ist ein von der Polizei gesuchter Serientäter, dem bisher drei Frauen zum Opfer gefallen sind. Äußerlich wurde allen dreien kein Haar gekrümmt, aber trotzdem wurde sie über die Schmerzgrenze hinaus gefoltert. Sie sind solchen psychischen Qualen ausgesetzt, dass ihre Seelen gebrochen und sie in ihren eigenen Köpfen eingesperrt sind, sodass niemand zu ihnen durchdringen kann.
Durch einen extrem starken Schneesturm wird die Klinik, die weit außerhalb Berlins liegt und in der kein Handynetz Empfang hat, völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Aber voher wird noch ein Patient eingeliefert, welcher sich völlig wahnsinnig aufführt und der augenscheinlich die junge Ärztin Sophia Dorn der gleichen psychischen Folter aussetzt, die die ersten Opfer des Seelenbrechers erleiden mussten.
Und so beginnt eine wahre Horrornacht, ein Wettlauf um die Wahrheit und vor allem um Leben und Tod.

Meine Meinung
Schon nach der ersten Seite war ich mir sicher, dieses Buch nicht lesen zu können. Ich wollte es schon weglegen und nie nie wieder anrühren, weil es gleich mit einer wirklich grauenvollen Szene beginnt.
Aber es wegzulegen schien mir genauso unmöglich, wie weiterzulesen. Also habe ich den diplomatischen Mittelweg gewählt und eine Lesepause gemacht. Von ungefähr fünf Minuten. Dann musste ich das Buch einfach wieder aufschlagen, weil passiert ist, was bei guten Thrillern immer passiert: man verfällt der Sogwirkung der Worte und hört lieber mit dem atmen auf, als mit dem Lesen, weil man wissen muss, wie es weiter geht.
Es fällt mir wieder einmal schwer, etwas aussagekräftiges zu schreiben, ohne zu viel von dem Handlungsverlauf zu verraten und damit die Spannung wegzunehmen. Deshalb lasse ich die inhaltliche Zusammenfassung einfach unausgeführt so stehen und ergänze sie nur noch damit, dass es wie immer bei Büchern von Fitzek unvorhergesehene Wendungen und Überraschungen gibt. Ich liebe es, wenn man am Ende der Geschichte bemerkt, wie deutlich eigentlich alles auf der Hand liegt und man trotzdem die ganze Zeit falsch lag. Zumindest größtenteils. Denn das ein oder andere kann man auch vor der Auflösung ziemlich einfach erraten, muss aber trotzdem bis zum Ende mitfiebern, ob es auch wirklich stimmt.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich zwar auch noch, aber die tun dem Ganzen nur einen minimalen Abbruch. Zum einen gibt es sehr viele Gewaltszenen. Und ich meine damit nicht Hau-drauf-Gewalt, sondern eine ganz verstörende Mischung aus psychischer und körperlicher Gewalt. In den Momenten, in der die körperliche Gewalt überwiegt, musste ich eine Lesepause einlegen, weil die Schilderungen und vor allem die absurde Art der Gewaltanwendungen zu viel für mich waren und mir das Ekel-/Grusel-/Panikgefühl keinen Spaß mehr gemacht hat. Das kam aber zum Glück nicht oft vor, weil die Folterszenen allgemein nicht so unglaublich breit beschrieben werden. Dankenswerterweise.

Wo wir grade beim Bedanken sind. Es gibt wirklich nicht viele Autoren, deren Danksagungen ich lese, aber die von Sebastian Fitzek sind es immer wieder wert. Die sind so originell und sympatisch, dass die Länge wirklich gerechtfertigt ist.

"Der Seelenbrecher" ist alles in allem ein wie immer gut recherchierter, spannender und kaum wegzulegender Thriller aus der Feser Herrn Fitzeks. 5 Wölkchen gibt's von mir dafür.


03.01.2013

[Gerede] Jetzt ist aber gut mit dem Rückgeblicke!

14:16 1 Comments


Nach der Lesejahrzusammenfassung und dem Challengerückblick folgt jetzt abschließend - weil aller guten Dinge drei sind und ich außerdem nichts besseres zu tun habe - ein kleines persönlicheres Resümee des letzten Jahres. Das war's dann aber auch in der Richtung. Versprochen!

Wie der geneigte Leser vielleicht mitbekommen hat, hatte ich für das Jahr 2012 eine Vorsatzliste, die ich mehr oder weniger motiviert abzuhaken versucht habe.
Mit Vorsätzen ist das ja immer so eine Sache. Sie werden voller Elan am 31.12. eines jeden Jahres gefasst und dann bis ungefähr zum 05.01. des Folgejahres eingehalten. Weil man sie vergisst. Oder keinen Bock mehr drauf hat. Oder weil sonst irgendwas dazwischen kommt. Deshalb bestand meine Liste nicht aus solchen Mamut-Aufgaben wie "hör mit dem Rauchen auf" - erstens, weil ich nicht rauche, und zweitens, weil für einen solchen Schritt nicht der Kalender, sondern die persönliche Einstellung maßgeblich ist.
Also bestand meine Liste aus mehr oder weniger einmaligen Aktionen/Erlebnissen/etc. , die ich teilweise schon ewig machen wollte, aber keinen Ansporn dafür hatte, oder die ich schon seit langem wieder machen wollte, aber keine Gelegenheit. Um also Ansporn und Gelegenheit selbst zu schaffen und auch ja nichts zu vergessen, begleitete mich (und euch deshalb ja mehr oder weniger auch) diese Liste durch das letzte Jahr:

- ein altes Hobby wieder aufleben lassen  → check
- meinen musikalischen Horizont erweitern → check
- mindestens ein Praktikum machen  → check
- etwas selbst nähen
- ein Konzert besuchen  → check
- Ballast loswerden → check
- Schwester-Städte-Trip
- mindestens eine Klausur mit 1,xx bestehen  →  check
- lieben Menschen ohne Anlass eine Freude machen →  check
- mindestens zwei Bücher in der Originalsprache lesen (außer deutsche natürlich) → check
- etwas neues lernen →  check
- mich verkleiden
- ein neues Kuchenrezept ausprobieren → check
- Luftballontiere basteln  → check
- endlich das Benutzerhandbuch meiner Digicam lesen & bessere Fotos machen  → check
- Karussel fahren
- eine Pflanze kaufen und dafür sorgen, dass sie überlebt
- im Meer schwimmen
- in den Zoo gehen   → check
- eine Buchchallenge mitmachen & erfolgreich beenden   →  check
- bravourös rückwärts einparken
- Kirschkernweitspucken
- Hard-Rock-Café-Shirt kaufen
- Eiscreme selbst machen  → check
- Besuch im Theater  → check 

25 Posten hatte die Liste und 16 davon konnte ich tatsächlich durchführen. Das scheint auf den ersten Blick kein allzu guter Schnitt zu sein und das ist es vielleicht auch wirklich nicht. Aber die Dinge, die mir am meisten am Herzen gelegen haben, sind alle abgehakt. Weshalb ich das Ganze trotzdem als Erfolg verbuche.
Allein dem nicht erfüllten "Schwestern-Städte-Trip" trauere ich sehr nach, denn der hatte ebenfalls höchste Priorität. Da es aber einfach nicht in unserer Hand lag, werden wir die kleine Reise in diesem Jahr auf jeden Fall nachholen.
Womit wir beim eigentlichen Thema wären. 2012 ist bekanntlich seit drei Tagen vorbei und für das Jahr 2013 habe ich mir ein paar neue Ziele gesteckt. 
Eigentlich habe ich keine Lust auf das kommende Jahr. Es stehen ein paar Dinge an, die mir definitiv absolut gar nicht gefallen und jetzt schon überfordern, weshalb ich 2013 jetzt schon äußerst skeptisch betrachte.
Da hilft nur Autosuggestion! Wenn ich mir nur lange genug einrede, dass das ein tolles Jahr wird, glaube ich vielleicht bald dran und bekanntlich ist mit einer positiven Einstellung schon der halbe Weg gepflastert.
...ist das überhaupt eine gängige Metapher? Wenn nicht - ihr wisst schon, was ich meine ;)

Was jetzt folgt ist also eine euphorisch-dramatische Verkündigung des diesjähigen Jahresprojekts im Haus des Wahnsinns *trommelwirbel*: Let's rock 2013! 

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einiges für mich zu tun. Allerdings ist die Liste neu aufgebaut und doch wieder an traditionelleren - also unlustigen und mehr pflichtbewussten - Vorsatzlisten orientiert. Weshalb das Logo ein bisschen partymäßiger aussehen muss. Als Kontrast sozusagen.

13 für 2013 
- erst denken, dann reden (das nur so als Grundsatz fürs Jahr. Wird wohl nicht klappen, aber immerhin erinnert mich die Liste jedesmal daran)
- mindestens 1 Praktikum absolvieren (wie schon letztes Jahr auch, man muss ja den Lebenslauf optimieren)
- disziplinierter sein (vor allem im Sport. Damit mein Trainer aufhört, mich zu mobben)
- reisen (dazu gehört auch besagter Trip mit dem Schwesterlein)
- öfter die Bibliothek benutzen (wegen langsamer aber stetiger Regalüberfüllung bei mir zu Hause)
- Grundstudium gut abschließen (sprich: jetzt auf der Zielgeraden nicht nachlassen!)
- erfolgreich eine Buch-Challenge abschließen (wie letztes Jahr auch schon :) )
- DYS - Geschenke basteln und verteilen (manche Blogger basteln sooo tolle Sachen, das wird auf jeden Fall ausprobiert)
- Freizeitpark besuchen (ein bisschen Spaß muss sein! :D )
- BWL - Grundkurs machen (apropos Spaß... ach nein - apropors Lebenslaufoptimierung...)
- ordentlich rückwärts und rückwärts-seitwärts einparken (es verfolgt mich halt einfach ;) )
- gesamtes Lied samt Begleitung auf dem Keyboard und/oder der Gitarre spielen (und auch auswendig können und nicht mehr so schnell vergessen)
- Sprachkurs machen und Französisch-Kenntnisse aufpolieren (das ist auch lange wieder fällig. Sprachen verlent man einfach so schnell)

Die Liste fällt etwas kleiner und weniger bekloppt aus, weil ich wie gesagt fürchte, dieses Jahr weniger Zeit für dummes Zeug zu haben. Ob das stimmt, wird sich herausstellen - ich hoffe mal das Beste ;)

02.01.2013

[Challenge] Rückblick, Überblick, Durchblick

16:57 3 Comments
Wobei mir letzteres im Moment noch ein wenig fehlt. Doch das soll sich jetzt ändern.
Um nämlich ein bisschen Ordnung in mein persönliches Challenge-Chaos zu bringen, habe ich alle abgeschlossenen, laufenden und quasi zukünftigen Buch-Challenges gesammelt. Was genau 3 Stück sind, also eigentlich zu wenige, um wirklich verwirrend zu sein. Für meine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne reicht es aber, also folgt sogleich eine kleine Challenge-Zusammenfassung:


Abgeschlossen
 

Letztes Jahr habe ich bei meiner allerersten Buch-Challenge mitgemacht. Und tadadaaa - erfolgreich beendet. Auch wenn der Blog der Organisatorin seit Juni leider irgendwie brach liegt, bin ich an der Read...the Classics - Challenge von Lynesque drangeblieben. Ihr wisst schon, fürs Ego und so. Jedenfalls habe ich das zu erreichende Ziel von insgesamt 6 Klassikern sogar tatsächlich um 1 Buch getoppt und mir damit einen Schulterklopfer verdient.
Falls es jemanden interessiert, ist hier die Liste der Challenge-Bücher:
Friedrich Schiller - Die Räuber (*Rezi*)
Charles Dickens - Große Erwartungen (*Rezi*)
Günther Grass - Die Blechtrommel (*Rezi*)
Lewis Carroll - Alice im Wunderland (*Rezi*)
Victor Hugo - Der Glöckner von Notre Dame (*Rezi*)
Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz (*Rezi*)
Bram Stoker - Dracula (*Rezi*)

Allgemein hat mir diese Challenge wirklich sehr viel Spaß gemacht; nicht nur, dass es ein paar Klassikern auf meinem SUB an den Kragen ging, ich hatte durch sie auch genug Motivation, um mich beispielsweise durch "Die Blechtrommel" zu schlagen, was ich sonst wahrscheinlich niemals getan hätte.

 
Laufend


Seit ungefähr 4 Wochen nehme ich an der zeitlich unbegrenzten Rory-Gilmore-Reading-Challenge auf SeitenBlicke mit, die einen erfrischend übersichtlichen Regelkatalog mit sich bringt. Dieser besteht nämlich genau aus einem einzigen Satz, welcher lautet: Lest alle Bücher, die Rory Gilmore in der Serie "Gilmore Girls" gelesen hat. Für alle, die die Serie nicht kennen: Das ist viel. Gute 300 Bücher stehen auf der Liste, und deshalb gibt es auch keine weiteren Richtlinien betreffend Reihenfolge und Pensum, sonst wären viele (unter anderem auch ich) sehr schnell frustriert und entmutigt.
Beendet habe ich für die Challenge noch kein Buch, allerdings habe ich mit "Jane Eyre" von Charlotte Brontë begonnen und werde damit wohl auch diesen Monat fertig werden.


Neu für 2013


Im Prinzip auch schon laufend, aber für mich neu, ist die Regenbogenchallenge auf Kastanies Bücher Blog. Gestern habe ich sie entdeckt und mich tierisch über eine Regenbogenchallenge gefreut, die mal so konzipiert ist, dass auch Wenigleser wie ich eine mehr als realistische Chance haben, erfolgreich teilzunehmen. Und so viel zu spät war ich zum Glück auch nicht dran mit dem Anmelden ;)
Das Ziel ist, im Zeitraum vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013 jeden Monat ein Buch zu lesen, bei dem entweder das Cover eine der Regenbogenfarben aufweist, oder das Farbwort im Titel des Buches enthalten ist. Das sollte doch zu schaffen sein, würde ich meinen. Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf diese bunte Challenge und bin gespannt, was so alles gelesen wird :)


Das wars auch schon. Eigentlich doch ziemlich übersichtlich. Die Fortschritte zu den beiden laufenden Challenges findet ihr in zukunft ordentlich aufgelistet und regelmäßig aktualisiert hier.
Auf ein lesereiches Jahr 2013! ;)

01.01.2013

Statistik SPEZIAL: Lesemonat Dezember & Lesejahr 2012

17:50 0 Comments
Als zuverlässige, disziplinierte, und vor allem ambitionierte Bloggerin lasse ich mich natürlich auch nicht am Neujahrsmorgen (genau, "Morgens" ist immer dann, wenn ich gerade aufgestanden bin) davon abhalten, die obligatorische Lesestatistik des vergangenen Monats zu veröffentlichen.
Diese ist wundersamerweise unglaublich toll ausgefallen. Was wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich den halben Dezember keinen Laptop zur Verfügung hatte und meine Zeit deshalb mit lesen und nicht auf Blogs und/oder Youtube verbracht habe. Aber egal. Los geht's:


Gelesen
Eoin McNamee - Requiem (*Rezi*)
Stephan Orth/Antje Binder - Sorry, wir haben uns verfahren. Kurioses aus der Bahn (*Rezi*)
Ian McEwan - Solar (*Rezi*)
Nina Blazon - Totenbraut (*Rezi*)
Nina Blazon - Faunblut (wiederholt gelesen; zur "alten" Rezi geht's hier)
Timur Vermes - Er ist wieder da (*Rezi*)
Bram Stoker - Dracula (*Rezi*)

In Seiten
2.798

Durchschnittsbewertung
3,7 Wölkchen

Highlight des Monats
Nina Blazon - Totenbraut

Enttäuschung des Monats
Ian McEwan - Solar

In Bildern
 


Das kann jetzt natürlich noch nicht alles gewesen sein, denn sonst wäre das hier ja nicht Statistik spezial. Aber weil ich es relativ ermüdend finde, mich durch ewig lange Jahresstatikstiken zu lesen, haue ich euch jetzt nicht alles um die Ohren, was meine Excel-Tabelle hergibt, sondern lasse viele viele Bilder und nur ein paar ausgewählte Zahlen sprechen:

Bücherjahr 2012



Insgesamt genau 70 Bücher gelesen. Das macht 28.542 Seiten, was die letztjährige Statistik um 13 Bücher und runde 4.000 Seiten toppt. BÄM!

Das war auch schon der Spezialteil - kurz und schmerzlos ;) Jedenfalls bin ich mehr als zufrieden mit meinem Bücherjahr und freue mich schon auf ein neues Jahr mit weiteren tollen Büchern und inspirierenden Gesprächen darüber.

In diesem Sinne: imaginiert ein schmetterndes HAPPY NEW YEAR meinerseits oder ein Proschd Neijoohr, wie man bei uns zu sagen pflegt oder einfach ein Alles Gute für euch im neuen Jahr! Genießt den Rest des ersten Feiertags 2013 und starten morgen gut in den alltäglichen Wahnsinn (oder nächste Woche, oder heute schon...wann auch immer ihr eben wieder von den Pflichten in Beschlag genommen werdet ;) )