29.05.2013

[Rezept] Buttermilch-Pancakes

15:45 4 Comments
Eigentlich steh ich ja so gar nicht auf Buttermilch. Als ich aber vor kurzem dieses furchtbar leckere Muffin-Rezept ausprobiert hab, musste ich notgedrungen ganze 500 ml davon kaufen und konnte kaum etwas davon verwenden. Folglich hatte ich einiges übrig; und weil es mir als arme Studentin gleich doppelt und dreifach widersteht, noch genießbare Lebensmittel wegzuschmeißen - oder in diesem Fall in den Ausguss zu schütten - habe ich mich auf die Suche nach Ideen gemacht, wie man Buttermilch sonst noch verarbeiten kann. Denn die "Ich trinke zu Erfrischung ein großes Glas kalte Buttermilch" - Variante fällt bei mir flach. Pfui! ;D
Aber zusammen mit ein paar einfachen Zutaten kann man mit Buttermilch ein richtig leckeres Frühstück zaubern.


Was ihr braucht:
5 EL zerlassene Butter
300 ml Buttermilch
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 El Zucker
1 Prise Salz

Außerdem:
eine große Schüssel
eine Pfanne
einen Schneebesen
eine Waage

Und so geht's:
Zuerst die Butter in der Pfanne zerlassen und dann alle Zutaten nacheinander in Schüssel geben und das ganze gut mischen. Der Teig sollte ziemlich dick sein. Danach zwischen zwei und drei Teigklopse in die Pfanne geben (je nach Größe der Pfanne) und diese zu kleinen Pancakes zerlaufen lassen. Von beiden Seiten goldbraun backen. Mit Beilagen wie Ahornsirup oder Fruchtmarmeladen schmeckt das ganze suuuper lecker. Ich habe natürlich meinen All-Time-Favourite Nutella genommen :D

Bei mir sah das ganze so aus:


Der kleine braune Klumpen da links im Bild ist übrigens besagte Nutella - Beilage. Sieht irgendwie im Nachhinein gar nicht mal so lecker aus ;D

26.05.2013

[Musik] Sonntagslieder #40

10:45 7 Comments
Aloha Freunde der Sonne :)
Heute gibt es kurz, knapp und ohne viel Gelaber die Top-3-Lieder der Woche. Erstens bin ich ein bisschen deprimiert (mein armer BVB!) und zweitens ist mir gerade eingefallen, dass ich bis morgen ein Exzerpt abgeben muss und naja... bisher besteht selbiges aus vier Wörtern - nämlich der Überschrift. Das reicht natürlich nicht und deshalb werde ich heute meinen Schreibtisch wohl nur dann verlassen, wenn ich aufs Klos muss xD




Mike Posner - Cooler Than Me
Auch mal wieder ausgegraben. Fand ich lange Zeit sehr nervig, aber grade steh ich drauf :D


Jason Derulo - Don't Wanna Go Home
Keine Ahnung, wieso diese ollen Kamellen plötzlich in meiner Liste auftauchen :D


The Rolling Stones - You Can't Always Get What You Want
Wo wir grade bei alten Kamellen sind :D


Et voilà. Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag, einen guten Start in die neue Woche und natürlich viel Spaß beim Hören ♥

24.05.2013

[Rezi] Anna Gavalda - Zusammen ist man weniger allein

19:05 1 Comments
Erscheinungsjahr: 2007
Originaltitel: Ensemble c'est tout
Genre: Roman
Seitenzahl: 550


Teaser:
Nein, Camille bereute ihren Kaminkauf nicht, auch wenn sich der Preis auf die Hälfte ihres Monatseinkommens belief. Ach, na ja, egal. Was sollte sie sonst mit ihrem Gehalt anfangen... Im Bus lies sie die Gedanken schweifen und fragte sich, wen sie wohl zur Einweihung einladen könnte.



Handlung
Drei vom Leben nicht gerade mit Glück überhäufte Menschen stehen bei dieser Geschichte im Mittelpunkt. Da ist zum einen Camille, eine sehr talentierte Künstlerin, die durch die Kindheit mit einer depressiven Mutter und wegen ihres sensibelen Wesens in einem schwarzen Loch gefangen ist und im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hinvegitiert. Dazu kommen Philibert und Franck - zwei völlig gegensätzliche Typen, die sich vielleicht gerade deshalb so git verstehen. Philibert entstammt einer verarmten Adelsfamilie und ist krankhaft schüchtern - er ist sehr gebildet und kennt sich mit der französischen Geschichte aus wie kein zweiter, aber bei menschlichen Kontakten ist er überfordert, obwohl ein liebenswürdiger Charakter in ihm schlummert. Franck dagegen strotzt scheinbar vor Selbstbewusstsein und ist am Herd ein Genie. Diese drei augenscheinlich so grundverschiendenen Menschen verbindet ein Gefühl: sie sind alle unglaublich einsam uns sehnen sich nach Stabilität und Vertrauen. Dadurch verbunden gründen sie mehr oder weniger zufällig eine ganz besondere Wohngemeinschaft.

Meine Meinung
Als ich gestern einer Freundin erzählt habe, was ich gerade lese, sagt sie nur "Ooooooh, das Buch ist ja sooooo schöööön" (O-Ton^^) und im Prinzip ist damit die Quintessenz schon gesagt. Es ist ein sehr spezielles Buch und ich kann mir vorstellen, dass es zu der Sorte gehört, die entweder bedingungslos geliebt oder abrundtief gehasst werden. Nun ja, ich gehöre definitv zu der ersten Lesergruppe.
Anfangs ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und verwirrend - es gibt viele Absätze und Gedankensprünge, die man nicht immer sofort nachvollziehen kann. Außerdem ist die Dialogstruktur ein bisschen ans Drama angelehnt - also einfach nur Gespräch ohne ergänzende Erzählerkommentare. Aber leider auch ohne Namen vor den einzelnen Gesprächsteilen, sodass man sich nicht sofort sicher sein kann, wer jetzt überhaupt redet. Auch die Perspektive ist nicht leicht zu durchschauen. Mal ist es Innensicht, mal Außensicht und hin und irgendwie kommt alles ein bisschen durcheinander rüber. Das Buch hat mich vom Stil her sehr an den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" erinnert und genau wie den Film würde ich auch die Art des Buches folgendermaßen bezeichnen: skurril und einfach sehr französisch.
Als ich aber durchgestiegen bin und auf den Schreibstil eingestellt war, bin ich regelrecht in die Geschichte versunken. Das ist mir schon Ewigkeiten nicht mehr passiert. Ich fange an zu lesen und wenn ich aufhöre, sind einfach mal zwei Stunden vergangen - so läuft das bei mir normalerweise nicht ab.
Die Charaktere sind ähnlich schwer zugänglich wie der Schreibstil und richtig verstanden habe ich sie auch erst nach und nach und hauptsächlich am Ende, aber man weiß, warum das so ist. Sie alle sind total am Mauern, weil sie vom Leben mehr als nur enttäuscht sind. Sie mussten alle ziemlich großen Mist durchmachen und sind deshalb total verstört. Auch, wenn sie das nicht immer einsehen. Aber gleichzeitig sind alle drei so liebenswert, dass es eine richtige Freude ist, dabei zu sein, wenn sie sich nach und nach einander öffnen und ihre Probleme in den Griff bekommen.
Die Geschichte ist sehr melancholisch und erzählt von großer Einsamkeit, von Schicksalsschlägen und von Resignation, aber gleichzeitig auch von Talent, Empathie, Freundschaft und Hoffnung. Der Titel hat mich anfangs ein wenig abgeschreckt, das Buch zu lesen, weil er doch etwas platt klingt - was bin ich froh, meinem ersten Eindruck nicht geglaubt zu haben.
Als einzigen Minuspunkt muss ich anführen, dass im letzten Drittel die Geschichte ein bisschen auf der Stelle tritt; man kennt die Macken und Probleme der Charaktere mittlerweile so gut, dass sich fast schon sowas wie Routine einstellt beim Lesen und man endlich ein bisschen mehr Entwicklung möchte. Aber zum Glück hielt diese Phase nicht lange an.
Insgesamt erhält dieses wunderbare Buch von mir 5 Wölkchen :)

22.05.2013

[Gerede] Wer suchet... #4

07:00 8 Comments
Lange ist meine letzte Suchbegriff-Sammlung her. Und das, obwohl in letzter Zeit immer mehr lustige und auch irgendwie skurrile Schlagwörter auftauchen, die Internetnutzer anscheinend hierher ins Haus des Wahnisnns geführt haben. Bei manchen frage ich mich wirklich, wie das zustande kommt und bei anderen wiederum frage ich mich außerdem, was manche Leute ernsthaft alles in ihre Suchmaschine eingeben. Aber naja. Das ist wohl eher eine Frage für die Psychoanalytiker. Die meinen Statistiken zufolge einen großen Zulauf haben sollten. Entweder das, oder es rennen einige verwirrte Menschen ohne therapeutische Hilfe hier herum. Was ein bisschen beunruhigend ist. Aber nun geht's los - I proudly present die Top Suchbegriffe der letzten Monate:


aufhängen druch herrin Genau sowas meinte ich! Und mir fehlen ein bisschen die Worte dazu. Außer: hier wird niemand aufgehängt :D

in welcher epoche wurde das retikül erfunden Gar keine Ahnung. Aber ich hätte da mal eine andere Frage. Was bitte ist ein Retikül?! xD

elefantenkopf logo ...Das einzige Logo mit einem Elefanten, das ich kenne, ist folgendes. Aber ich bezweifle, dass das dem gesuchten entspricht ;P

student nachts produktiv Ganze ohne Zweifel trifft diese Aussage auf mich zu. Wie ich in diesem Post erläuterte :D

ein doofe frau Intelligenz ist halt ungerecht verteilt. Aber ich versuche, das beste daraus zu machen ;P


Jou, das waren die aktuellen Top-5. Aber ich sammele natürlich fleißig weiter. Wie kommen die Leute so zu euch? :D

20.05.2013

[Rezept] Mini-Rhabarber-Käsekuchen

10:00 2 Comments
Wenn ihr das Bild unten seht, bin ich quasi entlarvt. Denn es handelt sich im weitestens Sinn zwar um Mini-Kuchen, aber eigentlich sind es Muffins. Natürlich. Das ist schließlich das einzige, was ich wirklich ganz ohne Panik und Küchenkatastrophen zaubern kann. Und sie sind ja so variabel! :D Trotzdem sieht das in dem Post-Titeln immer ein bisschen eintönig aus. Aber wenn ihr jetzt ja schonmal da seid, guckt euch mein super leckeres Rezept für richtig frühlingshafte Muffins an. Vielleicht inspiriert es euch ja zum nachmachen :)


Was ihr braucht:
3 - 4 Stangen Rhabarber (je nach Größe - geschält sollten sie ca. 300g wiegen)
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200g Frischkäse Doppelrahmstufe
100g Butter
180g Zucker
2 Eier
125ml Buttermilch
1 Päckchen Vanillinzucker

Außerdem:
zwei große Schüsseln
ein Messer
einen Schneebesen (oder ein Handrührgerät - aber es funktioniert auch mit Armschmalz)
einen Messbecher und eine Waage
viele Muffinförmchen

Und so geht's:
Zuerst den Rhabarber gut putzen, schälen und dann in wirklich kleine Stücke - so ungefähr 1 cm groß - schneiden. In einer Schüssel zur Seite stellen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Dann den Frischkäse, die Butter und den Zucker in eine weitere Schüssel geben und das ganze so lange verrühren, bis die Mischung schön schaumig ist. Besser zu lang als zu kurz rühren! Die Eier danach einzeln unterrühren und anschließend Buttermilch und Vanillinzucker dazugeben und wieder gut rühren.
Mehl und Backpulver mischen und in den Teig geben. Nur so langer verrühren, wie nötig, sonst geht die ganze Luft wieder aus dem Teig. Am Schluss vorsichtig den Rhabarber unterheben.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen und mindestens 25 Minuten backen lassen.

Bei mir sah das Ganze dann so aus:

Für mich gehört Rhabarber einfach zum Frühling. Allein die Farbkombination grün und pink ist so charakteristisch für diese Jahreszeit, dass er einfach verarbeitet werden muss. Und diese säuerliche Note in süßem Muffin-Teig ist einfach richtig göttlich :D Wenn ihr mehr Rhabarber in den Teig tut, müsst ihr die Muffins eventuell länger backen lassen, damit er weich wird. Also dann lieber die Temperatur leicht runterdrehen und alles länger im Ofen lassen.
Guten Hunger! :D

19.05.2013

[Musik] Sonntagslieder #39

12:03 3 Comments
Der Auftakt zu diesem ja eigentlich schönen (weil langem) Wochenende brachte eine wahre Tragödie mit sich: ich habe meine allerliebste Jacke verloren. Einfach verloren. Nicht irgendwo lokalisierbar liegen gelassen, sondern v.e.r.l.o.r.e.n.! Ich fühlte mich wie damals mit 8 Jahren, als ich meinen Lieblingshandschuh (so ein rosafarbener Fäustling mit Puschelfutter ♥ ) nicht mehr finden konnte und ich untröstlich über diesen Verlust war. Damals hat meine Mama mich geknuddelt und mir dann andere Handschuhe gegeben. Jetzt trösteten mich mitleidbekundende SMS und ich musste mir eine neue Jacke kaufen. Iiiiih, Shoppen! Ein dramatisches Erlebnis, das für meine Gemütslage und für meinen eigentlich verschlossenen Geldbeutel nicht sehr förderlich war. Doch zum Glück gibt es Musik. Da kann man sich seinem Selbstmitleid hingeben oder sich aufmuntern lassen. Ich bevorzugte ersteres :D




Rihanna - Stay
Mir wärs auch echt lieber, meine Jacke wäre bei mir geblieben. Ich bin ja so ein materiallistischer Mensch.


Linkin Park - Castle Of Glass
Wie einigen vielleicht mittlerweile aufgefallen ist, gehört LP ganz weit oben auf die Liste meiner Lieblingsbands. Und das Lied gehört ganz oben auf die Liste meiner Lieblingslieder :)


Frédéric Chopin - Nocturne Op. 9 No. 2
Um hier mal ein bisschen Niveau reinzubringen ;D Zumindest den Anfang kennt wahrscheinlich jeder, aber auch der Rest ist wunderschön :)

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Hören, einen schönen Rest-Sonntag und diesmal auch einen erholsamen Pfingstmontag

17.05.2013

[Rezi] Simon Beckett - Kalte Asche

22:48 1 Comments
Erscheinungsjahr: 2012
Originaltitel: Written in Bone
Genre: Thriller
Reihe: David-Hunter-Serie, Teil II
Seitenzahl: 430

Teaser:
Der Sturm hatte einen Teil des Daches abgerissen. Was noch davon übrig geblieben war, hing gefährlich knarrend und schwankend herab, während der Wind sein Werk vollenden wollte. Wenn die Leiche im Inneren noch unbeschädigt war, dann würde sie es nicht mehr lange bleiben.



Achtung! Spoileralarm!*Achtung!Spoileralarm!

Handlung
Nach einem langen und schwierigen Fall sehnt sich David Hunter nach seiner Wohnung in London und vor allem nach Jenny, seiner Freundin. Doch auf dem Weg zum Flughafen erhält er einen Anruf, der seine Planung über den Haufen wirft. Ein neuer Fall wartet auf David und seine Anwesenheit ist unabkömmlich. Auf der abgelegenen Insel Runa wurde ein Leichenfund gemeldet und er soll nun dorthin fahren und klären, ob es sich um einen Unfall oder um Mord handelt. Sollte letzteres zutreffen, kommt sofort eine Mordkommission nach, doch da die Leiche von einem pensionierten Ex-Inspectors gemeldet wurde, hat der leitende Ermittler Bedenken, dass sich ein gelangweilter Rentner wichtig machen will. Der Fall klingt so interessant, dass David nach einigen Bedenken seine Zusage gibt und sich auf den Weg nach Runa macht. Um dort in eine skurille und gefährliche Geschichte verwickelt zu werden.

Meine Meinung
Vielleicht war es ein Fehler, den zweiten Band der David-Hunter-Reihe unmittelbar nach dem ersten zu lesen, denn so sind mir einige der Mechanismen, mit denen schon das erste Buch arbeitet, viel deutlicher aufgefallen.
Die Parallelen sind aber auch nicht wirklich subtil. Schon wieder landet David in einer von der Außenwelt quasi unberührten Gemeinde, in der sich alle kennen. Dort wird eine sehr stark verbrannte Leiche gefunden, was zuerst nur für den typischen Tratsch sorgt. Dann allerdings sickert durch, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Mordermittlung handelt und die Dinge spitzen sich dramatisch zu, als der ominöse Täter daraufhin versucht, alle Beweismittel zu zerstören und die Ermittler unschädlich zu machen. Ein heftiger Sturm, der die Telefonleitungen lahm legt und eine Überfahrt von der Insel zum Festland und natürlich auch vom Festland zur Insel unmöglich macht, spielen dem Täter dabei in die Hände, denn das winzige Ermittlerteam, das aus David, 2 Polizisten und dem ehemaligen Inspector Brody besteht, kann weder die Beweise sichern, noch Verstärkung anrufen.
Spätestens nach einem zweiten Mord wird jedem auf der Insel klar, dass die Geschichte wirklich ernst ist. Und vor allem steht fest, dass der Täter definitiv aus der kleinen Gemeinde kommt.
Doch obwohl sich unter diesen Umständen eigentlich niemand mehr sicher fühlen kann und die Atmosphäre immer bedrohlicher wird, steht hier - anders als in "Die Chemie des Todes" - nicht die geladene Stimmung in der kleinen Gemeinde im Vordergrund. Der Fokus liegt eher auf den Ermittlungen, die schrittweise immer mehr Details ans Licht bringen. Die Kombinationsarbeit und die forensischen Untersuchungen Davids nehmen einen großen Raum der Geschichte ein. Gleichzeitig nimmt sich Beckett aber auch Zeit die Dynamik der Dorfgemeinschaft zu erklären und einige vom Schicksal gezeichnete Charaktere einzuführen. Gerade Brody fand ich in dieser Beziehung sehr faszinierend und relativ gut ausgearbeitet. Vor allem im Vergleich zu den übrigen (Neben-)Charakteren, die doch eher in ein bestimmtes Rollenmodell eingepasst waren und mehr oder wenige eindimensional wirkten. Da haben wir den ambitionierten Jungpolizisten, der total was auf der Pfanne hat und wegen seiner Unerfahrenheit noch ein bisschen Grün hinter den Ohren ist. Mit ihm kommt der alte, gelangweilte Chefermittler, der natürlich an der Flasche hängt und dem ständig dumme Anfängerfehler unterlaufen, die die Eskalation der Handlung stark vorantreiben. Ein bisschen stereotyp war die Figurengestaltung also. Aber zum Glück wie gesagt nur teilweise. David ist als Protagonist genauso gut ausgestattet wie im ersten Band, und auch andere Inselbewohner - zum Beispiel Maggie - sind mir in ihrer Konzeption sehr positiv aufgefallen.
Die Handlung springt von einem Höhepunkt zum nächsten und lässt sich dadurch gut und spannend lesen. Der Schreibstil ist ähnlich wie im Vorgängerband eine ziemlich perfekte Mischung aus wissenschafltich-analytischen Termini und rasanten, lockeren Passagen, sodass man immer gut durchkommt. Ganz so sehr konnte mich dieser zweite Teil trotzdem nicht überzeugen und bekommt deshalb von mir "nur" 4 Wölkchen.


15.05.2013

[Challenges] Langsam geht es voran

17:00 1 Comments
Einen wunderschönen Mittwoch wünsche ich euch! :D

Falls ihr im momentanen Weltuntergangs-Wetter-Gebiet wohnt (so wie ich) und noch nicht von einer Windböe ans andere Ende Deutschlands geweht wurdet oder im Regen ertrunken seid - Gratulation! :D Dass das gar nicht so einfach ist, durfte/musste/konnte ich heute mal wieder ausprobieren. Und weil ich deshalb in den nächsten Stunden keinen Schritt mehr aus der wind- und wassergeschützten Wohnung tun werde, habe ich spontan etwas Zeit gefunden, den aktuellen Stand meiner Challenges aufzulisten.
Und hier kommt er:


Meine Erfolge bei dieser Challenge, die Pia von Seitenblicke organisiert hat, halten sich in extrem überschaubaren Grenzen. Der Berg an zu lesenden Büchern ist einfach so groß, dass meine Motivation quasi unter dem Berg verschütt gegangen ist. Aber die Räumungsarbeiten laufen und haben immerhin schon das zweite Buch abgetragen. Und das war Emily Brontë - Sturmhöhe.
Auch wenn meine Haltung diesem Buch gegenüber eher zwiegespalten ist, handelt es sich hierbei definitiv um ein sehr lesenswertes Buch.





Uuuund jetzt noch das allmonatliche Buch für die Regenbogenchallenge auf Kastanies Bücherblog. Immerhin bei dieser einen Challenge zeige ich etwas Disziplin und lese das entsprechende Buch quasi sofrot, wenn der Kalender umspringt :D Diesen Monat war die Farbe 'weiß' dran und folgendes Buch habe ich dazu gelesen:
Simon Beckett - Die Chemie des Todes. Ebenfalls ein sehr lesenswertes Buch - und diesmal ist meine Meinung auch nicht gespalten ;)









Eine magere Ausbeute diesmal. Aber was solls. Ich liege zumindest bei den Pflichtbüchern ganz gut im Rennen; was will man alo mehr? :D

12.05.2013

[Musik] Sonntagslieder #38

11:44 4 Comments
Wenn die Motivation mich plötzlich hinterrücks überfällt und nicht nur dafür sorgt, dass ich alle meine Uni-Aufgaben erledigt habe, sondern auch noch geputzt, gekocht (!) und sogar Wäsche gewaschen habe, dann grusele ich mich immer ein bisschen vor mir selbst.
Zum Glück halten diese Phasen nie lange an und ich melde mich gewohnt faul aus meinem gemütlichen Bett zurück, wo ich heute den ganzen Tag verbringen werde. Das hab ich aber auch verdient! ;D
Und für euch gibt es jetzt die Top-3-Lieder meiner Woche. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass es diesmal eher eine Top-3 der tollsten Youtube-Videos sind. Aber egal. Die Lieder sind schließlich elementarer Bestandteil der Videos ;)




AVByte - Draw My Life Harry Potter
Irgendwie sehe ich zur Zeit mal wieder überall Harry Potter :D Dieses Video ist eine super tolle Mischung aus Musical plus Zusammenfassung der HP-Geschichte. Richtig toll! :D


NateWantsToBattle - I'm At A Center
Bitte keine Kritik! :D Ich muss sofort lachen, wenn ich das Lied höre, also ist es toll xD


Victora Justice & Max Schneider - Bruno Mars Medley
Und zum Schluss dann doch noch was ordenltiches :D Da ich sowieso grade in einer Bruno-Mars-Phase bin, passt das Video perfekt :D

Ich hoffe, ihr habt beim Gucken genauso viel Spaß wie ich :) Einen schönen und gemütlichen Sonntag wünsche ich euch

10.05.2013

[Trick 17] Improvisiertes Nudelholz

08:00 2 Comments
Als typisch studentisch eingerichtete Küche hat man manchmal mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Keine Küchenwaage, nur eine große Schüssel und ein elektrisches Rührgerät gibts schon mal gar nicht. Aber das macht alles nichts, denn bisher sind meine Koch- und Backversuche meistens trotz dieser minimalistischen Ausstattung von Erfolg gekrönt gewesen. DENN für jedes Problem gibt es eine Lösung - man muss sie nur finden. Deshalb gibt es ab jetzt hin und wieder ein paar kleine Ideen, um auch kleinen Alltagsproblemen abzuhelfen :)
Bei meinem letzten Küchenexperiment sollte ein Blechkuchen her, bei dem ein Mürbeteig ziemlich großflächig ausgerollt werden musste. Das war ziemlich genau in drei Jahren das zweite Mal, dass ich ein Nudelholz gebraucht hätte. Abgesehen von dem nicht vorhandenen Platz, bin ich für eine solche offensichtlich eher unnötige Anschaffung zu geizig. Anstatt des Nudelholzes kaufe ich mir lieber 20 Tafeln Schokolade und behelfe mir mit diesem einfachen Trick.


Die umfunktionierte Wasserflasche

Rein theoretisch bin ich zu faul, um mir ständig Wasserflaschen zu kaufen. Ohne Auto ist das eine elende Schlepperei.
Ganz praktisch gesehen mag ich Leitungswasser aber nicht und habe mit diesen Flaschen ein super tolles und vor allem multifunktionales Alltagswerkzeug. Da lohnt sich die Anstrengung gleich doppelt.



In diesem Fall ersetzt eine einfache Flasche Mineralwasser aus Plastik das nicht existente Nudelholz. 
Der Teig klebt meiner Erfahrung nach nicht so doll wie am Nudelholz und durch die 1,5 Kilogramm, die zusätzlich auf den Teig drücken, geht das Ausrollen sogar ein bisschen leichter.
Was ich damit sagen will: nehmt eine volle Flasche. Und was ich außerdem sagen will: wenn ihre eine noch versiegelte volle Falsche nehmt (weil ihr zu faul seid, um Leitungswasser in eine schon leere Falsche zu füllen), dann kommt nach dem Ausrollen nicht auf die Idee, daraus trinken zu wollen; das könnte äußerst nass ausgehen. Ich spreche da aus Erfahrung ;)

09.05.2013

[Rezi] Simon Beckett - Die Chemie dies Todes

19:26 1 Comments
Erscheinungsjahr: 2006
Originaltitel: The Chemestry of Death
Genre: Thriller
Reihe: David-Hunter-Reihe, Teil I
Seitenzahl: 429


Teaser:
Am Abend wollte ich noch einmal nach ihm sehen und seiner Mutter sagen, dass sie ihn noch ein paar Tage aus der Schule nehmen sollte, bis die unmittelbare Erinnerung an das, was er gesehen hatte, ausreichend vernarbt war, um die bohrenden Fragen seiner Mitschüler auszuhalten.



Handlung
Die beiden Brüder Neil und Sam stoßen beim Spielen im Wald eine Spur aus fetten Maden. Aus Neugier, und um sich gegenseitig auf die Probe zu stellen, verfolgen die Kinder diese Spur und entdecken dabei die Leiche einer Frau aus ihrem Dorf.
Sally Palmers Verschwinden wurde in dem kleinen Manham noch nicht entdeckt, weil dort zwar jeder jeden kennt, aber Zugezogenen wie Sally eine war immer mit ein wenig Distanz gegenübergetreten wird. David Hunter, einer der beiden Ärzte im Dorf, behandelt die Jungs in ihrem Schockzustand und führt dann die Polizei zum Fundort der Leiche. Einst war er einer der führenden Experten auf dem Gebiet der forensischen Anthropologie und das Auftrauchen einer Leiche scheint wie ein Rückblick in die Vergangenheit, die er mit aller Macht abzustreifen versucht. Deshalb möchte er auch gar nicht in die Ermittlungen hineingezogen werden, doch der Zusatnd des Körpers macht es für die Pathologen der Polizei unmöglich, Spuren zu finden, die konkret zu dem Täter führen können. So lässt sich David, der seit dem schweren Schicksalsschlag, den ihn dazu veranlasst hat, von London nach Manham zu ziehen, keine Leiche mehr untersucht hat, die Polizei als Berater zu unterstützen. Doch trotz aller Bemühungen kann niemand verhindern, dass weitere Frauen aus dem Dorf verschwinden.

Meine Meinung
Thriller sind einfach nichts für mich. Und gute Thriller sind schonmal gleich gar nichts für mich. So furchtbar wie ich da emotional immer mitgehen muss, kann das nicht gut für mein Herz sein. Wenn ich jemals einen Herzinfarkt bekomme, dann garantiert bei der Lektüre eines ähnlich guten Thrillers wie diesem hier.
Er beginnt gleich einmal ganz dem Titel getreu zu erläutern, welche biologischen Prozesse in einem toten, sich zersetztenden Körper stattfinden. Und in diese sachlichen Informationen eingeflochten wird die Geschichte um den Fund der Leiche. Diese Dualität aus medizinischer Terminologie und spannender Erzählweise zeiht sich durch das gesamte Buch, sodass es weder zu trocken noch zu anspruchslos wird.
David Hunter ist seit ein paar Jahren Teil der ärztlichen Praxis in Manham. Gerade als er beginnt, sich als Teil der kleinen Gemeinde zu sehen, taucht die Leiche Sally Palmers auf und plötzlich herrscht eine angespannte Stimmung im Dorf. Jeder ist jedem verdächtig und als erstes knöpft man sich da natürlich die "Neuen" vor.
Allein dieses Setting machte die Story für mich schon sehr spannend. Eine kleine, verschworene Gemeinschaft, die scheon seit Generationen zusammengewachsen ist und in der jeder seinen bestimmten Platz hat. Dazu versteht Beckett es wirklich, eine sich stetig weiter ausbauende, drohende Stimmung zu schaffen, das steigende Misstrauen der Menschen untereinander zu illustrieren, sodass die Konflikte sprichwörtlich greifbar in der Luft liegen.
Auch ist David ein sehr sympatischer Protagonist und vor allem - das möchte ich betonen - ist er ein denkender Mensch! Das ist gar nicht selbstverständlich. Gerade in diesem Genre weiß man als Leser ja ganz oft, dass etwas ganz schlimmes passiert, wenn der Protagonist jetzt das macht, was er vorhat. Und David ist tatsächlich in der Lage, sich zu sammeln und eine rationale Entscheidung zu treffen, sodass ich erstens hochzufrieden von dieser Handlungsweise war und zweitens der Spannungsbogen immer weiter nach oben führt, bis er schließlich ins große Finale mündet.
Durch das medizinische Wissen hat man einen eher distanzierten Blick auf die Morde, aber durch David als Protagonisten und Abstecher in sein Privatleben wird man auch auf der Gefühlsebene abgeholt. Ein tolles Buch, das 5 verdiente Wölkchen von mir erhält.



08.05.2013

[TAG] Harry Potter

08:00 3 Comments
Bei der lieben Kaugummiqueen gab es vor kurzem diesen wundervollen Harry-Potter-TAG und wer vor ungefähr einem halben Jahr meinen kleinen Marathon mitverfolgt hat, weiß spätestens seitdem, dass ich erklärtes Mitglied der Harry-Potter-für-Immer-Bewegung bin, weshalb ich natürlich sofort und unbedingt mitmachen musste :D



Deine Harry Potter Geschichte? Deine erste Begegnung mit Harry Potter?
Meine allererste Begegnung mit Harry Potter hatte ich an einem Weihnachtsabend vor vielen Jahren (ich schätze es war das Jahr 2000), als ich den vierten Band geschenkt bekommen habe. Damals kannte ich diese ganze Welt noch nicht und wusste nur, dass ich da ein ziemlich dickes Buch vor mir hatte. Nachdem ich die ersten paar Kapitel gelesen hatte, war ich zur selben Zeit verwirrt und bezaubert. Verwirrt, weil ich natürlich nichts verstanden habe und bezaubert, weil ich trotzdem sofort im Bann des Geschehens war. Zum Glück für mich war in der Ausgabe eine Auflistung der Vorgänger des Buches, sodass ich die Lektüre unterbrechen konnte und meine Eltern solange genervt habe, bis sie mir Band 1 bis 3 gekauft hatten. Und meine Reise begann :D

Hast du alle Bücher gelesen, alle Filme gelesen?
JA!
Das könnte man schon so stehen lassen, aber ich ergänze diese Antwort gerne um ein weiteres Wort: natürlich! :D Die Bücher habe ich so oft gelesen, dass ich diverse Passagen auswendig weiß. Die Filme habe ich auch mehrmals gesehen, allerdings haben nur der erste Film und die beiden letzten (also 7.1 und 7.2) wirklich Eindruck bei mir hinterlassen.

Wenn du sie gelesen hast - bevor du die Filme geguckt hast, oder danach?
Selbstverständlich habe ich zuerst die Bücher gelesen. Und jedesmal wenn ein neuer Film in die Kinos kam, habe ich mir alle Bücher in einem Rutsch erst nochmal vorgenommen - like a real fan ;D

Dein liebster Harry Potter Band/Film? Und der schlechteste?
Bei den Büchern fällt mir das sehr schwer. Früher fand ich Band 2 super toll und Band 3 super mega toll. Jetzt sieht meine Staffelung so aus, dass ich Band 7 wirklich am besten finde, weil sich dort die Entwicklung, die die Charaktere und die ganze Welt im Laufe der Geschichte durchgemacht haben, besonders deutlich wird und zu einem fulminanten Showdown geleitet wird. Band 5 war definitv am schwächsten; er ist viel zu langatmig und man hätte ihn locker um 30% kürzen können. Außerdem ist Harry einfach ein Idiot.
Bei den Filmen sieht es ähnlich aus: Platz 1 teilen sich die letzten beiden letzten Filme und natürlich der erste, der einfach zuckersüß ist. Ansonsten kann ich gar nicht genau sagen, welcher Film am schlechtesten war. Eigtenlich fand ich die Umsetzung immer in Ordnung, wenn auch nicht überragend; von daher gibt es keinen letzten Platz bei mir :)

Dein Lieblingscharakter gut/böse?
Ron, weil er immer so schön sarkastisch ist. Sirius, weil er halt cool ist. Und die Weasley-Zwillinge, weil sie lustig sind und Umbrige so richtig fertig machen :D
Von den bösen Charakteren finde ich in riguroser schwarz/weiß-Manier alle doof ;D

Dein/e Lieblingsschauspieler/in?
Meiner Meinung nach sind die Rollen alle ziemlich super und passend besetzt. Anfangs war ich ja gerade bei Daniel Radcliff skeptisch, aber das hat sich spätestens nach dem zweiten Film gelegt.

In welchem Haus würdest du am liebsten sein, wenn du Schüler/in von Hogwarts wärst?
Ich wäre mit großer Wahrscheinlichkeit in Hufflepuff :D Es heißt ja immer, dass dort nur die Ausschussware hinkommt und alle dadrin Pflaumen sind, aber ich finde, das Haus ist ganz tragisch unterschätzt. Außerdem ist der Fette Mönch ja wohl eindeutig der sympatischste Geist von allen.

Welches Haustier hättest du am liebsten?
Von den dreien, die zur Auswahl stehen - also Kröte, Eule oder Katze - bin ich eindeutig für die Katze. Und auch sonst. Außer, ein Einhorn lässt sich von mir zähmen. Dann bin ich immer für das Einhorn ;D

Gefällt dir das Ende oder hättest du es dir anders gewünscht?
Ein perfektes Ende. Auch, wenn es viele Tote zu beklagen gibt, und der Epilog ein bisschen zu Friede-Freude-Eierkuchen ist, bin ich höchst zufrieden damit. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn sich Autoren nicht von ihren Figuren trennen können. Wobei ich froh bin, dass es keinen Protagonisten getroffen hat.

Wolltest du schon immer mal Butterbier trinken?
Natürlich ;) Obwohl es nicht grade lecker klingt, würde ich auf jeden Fall ein Schlückchen probieren, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte :D

Was ist dein Lieblingsort aus den Harry Potter Büchern?
Die Winkelgasse auf jeden Fall, weil sich dort zum ersten Mal die magische Welt für Harry entfaltet. Und gleich danach kommt der Fuchsbau. Mit seinem wohnlichen Chaos und den vielen Bewohnern, bei denen immer was los ist, hat er seinen ganz eigenen Charme :)

Wer ist dein Lieblingsleherer? Und was dein Lieblingsschulfach?
Professor Lupin ist zwar leider nur kurz da, doch er ist ein toller Lehrer, weil sein Unterricht nicht nur Wissen sondern auch Spaß vermittelt. Mein Lieblingsfach wäre aber nicht VgddK gewesen, sondern Zauberkunst. Wutschen und Wedeln! :D

Was war für dich der traurigste Moment in den Harry Potter Büchern?
Dobby.
Ich will auch nicht darüber reden.
Okay, doch. Es gab viele bewegende Momente, bei denen ich furchtbar geweint habe, aber bei diesem war ich so entsetzt und schockiert über die Ungerechtigkeit, dass der arme kleine Dobby so hinterrücks ermordet worden ist. Und wenn Harry dann dieses Grab aushebt...traurig. Ganz ganz traurig.

Welches Fabelwesen magst du am liebsten?
Einhörner. Das hatten wir doch schon :D

Welches Buchcover gefällt dir am besten?
Ich kenne nur die deustchen Hardcoverausgaben und da gefällt mir das Cover zum vierten Band am besten. Es zeigt auch eine meiner Lieblingszenen des Buches, nämlich Harrys erste Aufgabe beim Trimagischen Turnier :)

Was wäre bei dir im Raum der Wünsche?
Ein Einhorn? :D
Nein, Spaß beiseite. Wahrscheinlich wäre der Raum der Wünsche bei mir ein großer Raum mit einem leckeren Buffet, einer coolen Musikanlage und vielen Sofas. Und im Idealfall sitzen auf diesen Sofas alle meine Lieblingsmenschen, essen und reden und haben sich alle lieb :)

Hast du mit elf Jahren auch auf einen Brief aus Hogwarts gewartet?
Aber sicher. Leider habe ich keinen bekommen. Auch mit 12 nicht. Oder mit 15. Oder mit 20. Aber ich warte jedes Jahr aufs Neue- irgendwann fällt denen schon auf, dass ich kein Muggel bin ;D

In was würde sich ein Irrwicht bei dir verwandeln?
Das wollte ich in der Tat immer schon wissen. Leider kann ichs wirklich nicht sagen, denn ich hab zwar vor so einigem Angst, aber davon echt keine Rangliste.

Was ist dein Lieblingsartefakt (z.B. Zeitumkehrer, Denkarium...)?
Der Zeitumkehrer würde mich verwirren und für das Denkarium denke ich wahrscheinlich zu wenig, das würde nur ungenutzt in der Ecke stehen. Ich find dagegen den Tarnumhang ziemlich ziemlich super. Außerdem ein fliegender Besen. Wobei, der wäre mir wahrscheinlich zu ungemütlich; aber so ein fliegender Teppich, wie er im vierten Band mal kurz erwähnt wird, hätte schon was :)


Diesen herrlichen TAG gebe ich gern an jeden Harry-Potter-Fan weiter. Nehmt ich euch mit und lasst mich eure Antworten wissen :D

06.05.2013

[Rezi] Emily Brontë - Sturmhöhe

06:30 4 Comments
Erscheinungsjahr: 1962 (Erstausgabe: 1847)
Originaltitel: Wuthering Heights
Genre: Klassiker
Seitenzahl: 352


Teaser:
Ich wollte nur sagen, daß der Himmel nicht meine Heimat zu sein schien; ich habe mir fast das Herz aus dem Leibe geweint, daß ich wieder zurück auf die Erde käme, und die Engel waren so böse, daß sie  mich zuletzt hinauswarfen, mitten in die Heide, an der höchsten Stelle von Wuthering Heights.



Handlung
Im Hochmoor Yokshires lebt die Familie Earnshaw auf dem Gut Wuthering Heights. Ziemlich weit von der nächsten Stadt entfernt sind die einzigen Nachbarn die Mitglieder der Familie Linton, deren Anwesen Thrushcross Grange trotzdem immernoch ein gutes Stück Richtung Tal gelegen ist.
Die finanziellen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Familie Linton sind einwandfrei, während sich auf Wuthering Height schon langsam der Verfall ankündigt. Mr. Earnshaw bringt von einer Geschäftsreise nach Liverpool einen kleinen, verwahrlosten Jungen mit, den er in die Familie aufnimmt. Niemand weiß, wer seine Eltern sind oder wo er herkommt, aber die Haushälterin Mrs. Dean übernimmt bereitwillig Heathcliffs Pflege. Auch von Cahterine, der Tochter von Mr. Earnshaw, wird er sofort akzeptiert und mit den Jahren entsteht eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden. Hindley, Catherines Bruder, dagegen fühlt sich von Anfang an bedroht von dem neuen Lieblingskind seines Vaters und lässt keine Gelegenheit aus, ihn bloßzustellen. Als Mr. Earnshaw stirbt und Hindley der neue Herr von Wuthering Heights wird, degradiert er Heathcliff zum Hilfsarbeiter und setzt ihn immer weiter herab. Er verspielt und vertrinkt das meiste seines Geldes, sodass Catherine trotz ihrer Liebe zu Heathcliff relativ zügig Edgar Linton heiratet, um eine gesicherte und finanziell abgestützte Zukunft zu haben.

Meine Meinung
Alles sehr merkwürdig. Dieser Satz fasst meine Gedanken zu dem Buch wohl am besten zusammen.
Die obige Inhaltangabe ist extrem unvollständig und nur gut für einen groben Überblick. Viele Personen habe ich dabei wegrationalisiert, weil das ganze ansonsten eher verwirrend wäre. Es herrschen nämlich nicht nur extrem chaotische Verwandtschaftsverhältnisse - nein, die Menschen tragen auch alle die gleichen Namen. Da wird für die nächste Generation dann der Vor- als Nachname gebraucht und umgekehrt, allerdings trägt das nich gerade zur Transparenz der Geschichte bei.
Erzählt werden die Geschehnisse dreier Generationen Earnshaws und Lintons. Die alte Haushälterin von Wuthering Heights Mrs Dean erzählt rückblickend im Tagebuch-Stil, was sich über Jahrzente hinweg zugetragen hat. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die Beziehung zwischen Heathcliff und Catherine, die von vorneherein unter keinem guten Stern steht und immer mehr Qual als Freude ist. Beide können sie nicht voneinander lassen und haben einen Hang zum Drama, sodass immer irgendjemand fürchterlich deprimiert ist. Das läuft dann darauf hinaus, dass alle Beteiligten - denn es werden immer noch andere reingezogen in die Konflikte, die sich aus dieser Liebe ergeben - verbittert und verzweifelt sind. Verwarlost und verroht sind zumindest die Bewohner von Wuthering Heights sowieso schon, aber die beiden nehmen den Familien jede Chance auf eine Entwicklung zum Besseren.
Sowieso scheinen mir sowohl Heatcliff als auch Catherine sehr labile Persönlichkeiten zu sein, die einen guten Psychiater mehr als nötig hätten. Deshalb verstehen sie sich auch so gut - ihre Psychosen sind sich sehr ähnlich. Heathcliffs Einstellung kann man vielleicht noch verstehen, wenn man bedenkt, mit wie wenig Liebe er aufwachsen musste. Durch die Eifersucht von Hindley musste er sich in der Familie Earnshaw immer wie eine Art Eindringling vorkommen und konnte nie wirklich Wurzeln schlagen. Im krassen Gegensatz dazu steht die Art, wie Cathy ihn behandelt hat und deshalb ist seine absolute Fixierung auf sie noch irgendwo nachvollziehbar.
Cathy selbst dagegen hätte die Position, ihre Liebe zu realisieren und Heathcliff zu heiraten; tut es aber aus Angst vor einem sozialen Abstieg nicht. Aber anstatt dann damit zu leben, quält sie ihn, sich und ihren Mann einschließlich dessen Familie, weil sie nicht von ihm loskommt. Zusätzlich sind Heathcliff und Catherine total launisch, herrisch und egoistisch. Sogar in ihrer Liebe denken sie immer nur an sich und steigern sich beide so darin hinein, dass es schon eine regelrechte Besessenheit ist.
Aber um nicht die ganze Zeit nur auf den beiden rumzuhacken noch ein paar kurze Worte zum Buch allgemein: Ich fand die Geschichte sehr spannend, weil man auf Grund der Charaktereigenschaften der Figuren (die, wenn ich ehrlich bin, eigentlich außnahmslos alle einen an der Waffel haben) niemals weiß, wer als nächstes eine irrationale Handlung durchführt und wie die anderen darauf reagieren. Der Schreibstil ist so, wie man es von englischen Klassikern halt kennt: lieber zu viele Worte als zu wenige, sehr blumige Sprache und viele Emotionen. Auch ohne Identifikationsfigur war das Buch angenehm zu lesen und bekommt deshalb 4 Wölkchen von mir.


05.05.2013

[Musik] Sonntagslieder #37

15:10 3 Comments
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: alle meine geplanten Posts sind in dieser Woche irgendwie auf der Strecke geblieben. Die gute: dafür kommen die jetzt alle nächste Woche :D
Da nämlich meine liebsten Eltern bei mir zu Besuch waren und quasi rund um die Uhr bespaßt werden wollten, war ich komplett auf Internet-Entzug und verbringe deshalb schon den ganzen Tag damit, mich wieder auf den neusten Stand zu bringen. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, die beiden mal hier zu haben :)

Musik gabs natürlich wie immer trotz allem Stress und einen Teil davon bekommt ihr jetzt ebenfalls auf die Ohren :)



Joan Jett & The Bleackhearts - I Love Rock'n'Roll
Kennt jeder, rockt total super und ich mag diese kratzbürstige Stimme so gerne :D


Taylor Swift - I Knew You Were Trouble
Ein piepsiger Gegensatz zum obigen Song. Eigentlich mag ich diesen hier auch gar nicht. Aber ich muss ihn trotzdem immer wieder hören. Kennt ihr das? xD


Leslie Clio - I Couldn't Care Less
Und hier dann wieder eine Stimme mit mehr Charakter. So schließt sich der Kreis. Und der Refrain ist soooo ein Ohrwurm :D

Und jetzt geh ich noch ein paar Posts vorbereiten und ...ach ja! Uni gibts ja auch noch. Euch viel Spaß beim Hören und noch einen schönen Rest-Sonntag

01.05.2013

Leserückblick April 2013

08:44 2 Comments
Grade ärgere ich mich unglaublich darüber, dass Sky so teuer ist und sich das ZDF für die CL nur Übertragungsrechte für die Mittwochsspiele gesichert hat. Aber dieser Ärger ist hoffentlich verflogen, wenn der Post hier online geht - sofern ich das mit den Voreinstellungen hinbekomme und alles wie geplant klappt. So einfach das auch erscheinen mag - bedenkt, dass ich davon abgelenkt bin, alle 5 Sekunden meinen Fußball-Live-Ticker zu aktualisieren und dementsprechend nur runde 40% meiner sowieso schon stark eingeschränkten Hirnleistung für den Post aufbringen kann. Deshalb ist er aber nicht minder liebevoll erstellt und um das zu beweisen hier die allmonatliche Bücherstatistik aus dem Haus des Wahnsinns:


Gelesen
Khaled Hosseini - Tausend strahlende Sonnen (*Rezi*)
Jennifer McVeigh - Das Leuchten des Fieberbaums (*Rezi*)
Bettina Belitz - Linna singt (*Rezi*)
Emily Brontë -Sturmhöhe (*Rezi*)

In Seiten
1741

Durchschnittsbewertung
3,5 Wölkchen

Highlight des Monats
Ganz klar und unumstößlich Linna singt von Bettina Belitz. Lest. Dieses. Buch! :D

Enttäuschung des Monats
Das war wohl Das Leuchten des Fieberbaums von Jennifer McVeigh - obwohl so richtig enttäuscht war ich auf Grund meiner sowieso sehr niedrig angesetzten Erwartungen eigentlich nicht ;)

In Bildern


Man merkt ganz eindeutig, dass die Uni wieder angefangen hat und ich nicht mehr so doll zum Lesen komme. Aber mit vier Büchern bin ich doch verhältnismäßig zufrieden :)
Und jetzt drückt dem BVB die Daumen, dass die Pflaumen sich nicht noch ein Tor einfangen. Zwei sind okay, aber drei werden zum Problem.

Edit:
FINALE! :D