29.11.2013

[Rezept] Couscous allerlei

Eine wahre Leidenschaft von mir ist seit Neustem Couscous. Ganz ernsthaft. Bisher ging dieses phänomenal köstliche Nahrungsmittel vollständig an mit vorbei - nun habe ich aber die vielen Vorzüge entdeckt. Zu nennen wären da unter anderem: große Variabilität, super leckerer Geschmack (mit den richtigen Gewürzen natürlich) uuuund es geht so so schnell. Couscous nehmen, heißes Wasser drauf, 5 Minuten warten, fertig. Total genial.
Und deshalb präsentiere ich euch jetzt meine aktuelle Lieblingskombination. Die hat übrigens noch einen Vorteil: meine sich vegan ernährende Mitbewohnerin kann auch mal bei meinem Essen naschen und nicht immer nur umgekehrt. Denn aus Versehen habe ich hier tatsächlich etwas Veganes gekocht. Ohne es zu merken! :D

Was ihr braucht:
200g Couscous
200ml Gemüsebrühe
1/2 Gurke
2 Möhren
1 Dose Mais
2-3 Tomaten

Außerdem:
ein scharfes Messer
ein Schneidebrettchen
eine große Pfanne
einen Messbecher

Und so wird's gemacht:
Gemüse kleinschnibbelnund die Möhren ein bisschen in der Pfanne anschwitzen, damit sie etwas weicher werden. Dann das Couscous in die Pfanne geben, die Gemüsebrühe hinzufügen und kurz quellen lassen. Das restliche Gemüse dazugeben, alles verühren, kurz komplett durchwärmen lassen und fertig!

Am Ende kommt dann sowas raus:

Ein kunterbuntes, gesundes und schnell gezaubertes Essen.
Schmeckt natürlich auch kalt als Salat sehr gut - ich glaube, das nennt man dan Taboulé oder so :)
Man kann so ziemlich alles dazumischen, was einem schmeckt - ich glaube, dazu passt alles.


Ich persönlich mag diese Zusammenstellung am liebsten, habe aber auch nichts gegen Paprika, Erbsen oder sogar mal ein bisschen Putenbrust. Dann ist es logischerweise zwar nicht mehr vegan (oder vegetarisch), aber mit macht das ja nix aus ;) Dann wünsche ich mal viel Spaß beim Nachkochen - kennt ihr Couscous schon länger? Oder wäre das für euch auch Neuland? ;)

28.11.2013

[Gerede] Traumbedingte Irritationen

Schlafen gehört ja meistens zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Wenn man den ganzen Tag durch die Gegend gerannt ist, gibt es doch nichts schöneres, als in ein kuschelig weiches Bett zu fallen, sich zu entspannen und dann gemütlich wegzuschlummern.
Glücklicherweise habe ich im Regelfall keine Schlafprobleme und bin ungefähr nach zehn Minuten im Bett eingeschlafen und wache auch bis zum nächsten Morgen nicht mehr auf. Das ist auch gut so, denn wenn mich etwas wirklich zu einer kleinen Kratzbürste macht, dann ist es Schlafmangel.
Allerdings muss ich gestehen, dass die Menschen, die mit mir im selben Raum schlafen (oder noch gravierender: im selben Bett) durchaus ein klitzekleines bisschen unter Schlafstörungen leiden könnten. Und diese Störung bin ich. Selbst bekomme ich davon wirklich nichts mit und am nächsten Morgen wache ich frisch und ausgeruht auf. Im Gegensatz zu der armen Person bei mir, denn ich schlafe wohl etwas unruhig. Das fängt mit gelegentlichem Umherwälzen an und geht mitunder zu regelrechten Monologen und Selbstgesprächen über, die die armen gequälten Seelen neben mir am Schlafen hindern.

Ich vermute, meine nächtlichen Aktivitäten hängen direkt mit meinen sehr lebhaften Täumen zusammen. Alle Menschen träumen ja bekanntermaßen jede Nacht. Dabei gibt es dann diejenigen, die sich an überhaupt nichts erinnern können, diejenigen, die zwar wissen, dass sie etwas geträumt haben, den Traum aber nicht mehr zu fassen kriegen. Und es gibt Menschen, die am nächsten Morgen noch genau wissen, wovon sie geträumt haben.
Ich schätze, bei den meisten Menschen liegt eine Mischform aus diesen drei Varianten vor - zumindest ist es bei mir so. Allerdings dominieren Fall zwei und drei ganz deutlich. Normalerweise überwiegt dabei dann noch Fall zwei; ich werde also morgens mit dem Gedanken wach, den totalen Irrsinn geträumt zu haben, weiß aber nicht mehr, was das für ein Irsinn war. Oder ich habe beim Aufwachen einen dicken Kloß im Hals und bin zu Tode deprimiert, ohne zu wissen warum. Das war dann wohl auch ein sehr lebhafter Traum, an den ich mich nicht erinnern kann. Was im Moment allerdings so gruselig ist, dass ich mich jeden Morgen ziemlich genau an alles erinnern kann, was ich geträumt habe. Und das verstört mich. Meine Träume sind nämlich meistens genau das: verstörend. Ich bin sicher, jeder Psychoanalytiker hätte seine schiere Freude an mir. Vor allem, wenn man kein Klaträumer ist und deshalb nicht weiß, dass man gerade träumt, ist es wirklich schwierig, zwischen Traum und Realität zu unterscheiden. Jeder, der schonmal einen richtig schlimmen Albtraum erlebt hat, wird wissen, wovon ich rede. Das Szenario muss dabei ja nicht einmal schrecklich, gruselig oder beängstigend sein. Schon wenn einfach etwas total Surreales passiert und ich mich eine ganze Nacht auf diese neuen Umstände einstelle, sie akzeptieren lerne und mich einfach damit beschäftige, überfordert mich der profane und tatsächliche Alltag nach dem Aufwachen mehr, als ohnehin schon.

Ein paar (harmlose) Beispiele gefällig? Hier sind sie:
Vor einiger Zeit habe ich geträumt, dass ich mein Zimmer von oben bis unten sauber machen wollte. Und natürlich gehört zu so einer Grundreinigung auch, das Bett frisch zu beziehen. Aber hier gilt das Motto: keine halben Sachen! Und deshalb musste die komplette Matratze in eine Waschmaschine gestopft werden, die so groß war, wie ein kleines Gartenhäuschen. Eine gute Freundin von mir stand daneben, als ich gerade dabei war, das Ding in die Maschine zu wuchten und hielt mir einen Vortrag über mutierte Hausstaubmilben, zu deren Bekämpung es sich empfehlen würde, nicht nur die Matratze, sondern das komplette Bett einschließlich Lattenrost und Rahmen in die Maschine zu stellen. Damit alles schön gesäubert würde. Gesagt, getan. Und am Ende kam aus der Maschine kein frisch desinfiziertes Bett, sondern eine pinkfarbene Zuckerwattenwolke... so groß wie mein Bett. Bevor ich allerdings ausprobieren konnte, ob man das Ding transportieren konnte, bin ich aufgewacht. Glücklicher- und verwirrenderweise in meinem Bett.
Und noch ein kleiner Albtraum für Bücherwürmer: ich habe von einer Buchreihe Teil 1 gelesen und Teil 3 liegt auf meinem SUB. Was fehlt also? Teil 2, damit ich endlich weiterlesen kann. Soviel als Hintergrundinfo aus der realen Welt ;) Geträumt habe ich dann, dass ich mit meiner Patentante, die mir das Bch schenken wollte, in die Buchhandlung meines Vertrauens gewandert bin, um eben diese Mission zu erfüllen. Teil 1 und Teil 3 lagen da schon friedlich auf dem Tisch. Nur Teil 2 lag etwas abseits. Und es war nur noch ein Exemplar da. Freudig stürzte ich darauf zu, mein Glück, noch das letzte Buch erwischt zu haben, kaum fassend. Doch dann winkte mir das Preisschild entgegen: dieser zweite Teil der Reihe kostete ernsthaft 9666,98 €! Drama! Die Verkäuferin unterhielt sich mit meiner Patentante über Verlage und irgendwelche Rechte, die ver- und gekauft würden und deshalb dieses Buch - sonst keins - leider etwas teurer verkauft werden konnte. Meine Patentante erklärte mir dann, dass sie gerne die 98 Cent übernehmen würde, wenn ich den Rest des Preises dazu zahlen würde. Jetzt mal zur allgemeinen Info: Ich will dieses Buch wirklich haben. Sowohl im Traum als auch im wachen Zustand. Ich verdaute also den Schock und fand mich mit dem Unausweichlichen ab. Was will man auch sonst machen? Also habe ich geplant, wo ich mich für einen oder zwei Nebenjobs bewerben kann und ausgerechnet, wie lange ich sparen muss, um mir dieses Buch leisten zu können. Und dann klingelte der Wecker und ich wurde mit dem Vorsatz wach, mir dringend einen Job suchen zu müssen. Ich hatte schon fast den Laptop hochgefahren, um nach Stellenanzeigen zu schauen, als mir die Absurdität der Situation bewusst wurde. Und nach einem schnellen Blick auf Amazon war ich dann beruhigt. Ich werde mir dieses Buch defintiv ohne schlechtes Gewissen zu Weihnachten wünschen können, weil es nicht so viel kostet wie ein Kleinwagen. Puh!

Ihr seht also: auch für mich kann Schlafen sehr anstrengend sein. Zumindest im Nachhinein. Aber immerhin komme ich überhaupt dazu ;)

26.11.2013

[Rezi] Kristin Cashore - Die Beschenkte. Seven Kingdoms Trilogie, Teil I

Erscheinungsjahr: 2009
Originaltitel: Graceling
Genre: (Jugend-)Fantasy
Reihe: Seven Kingdoms Trilogie, Teil I
Seitenzahl: 487


Teaser:
Katsa lag auf dem Rücken und horchte auf das gleichmäßige Atmen der Männer. Auch die Pferde schliefen. Nicht aber Katsa: Nach zweitägigem anstrengendem Ritt und einer schlaflosen Nacht dazischen war sie hellwach.



Handlung
Es gibt in den sieben Köigreichen eine ganz besondere Sorte Menschen. Diese Menschen stechen optisch schonmal hervor, denn sie ihre Augen haben unterschiedliche Farben - und zwar nicht zwingend natürlich vorkommende Farben. Doch was sie viel stärker von der Masse abhebt, sind ihre Fähigkeiten. Jeder Mensch, der zwei verschiedenfarbige Augen hat, besitzt außerdem eine ganz spezielle Fähigkeit, die er meisterlich beherrscht. Diese können harmlos sein, wie etwa einen stark ausgeprägten Fürsorgesinn, sie können übersinnlich sein, wie beispielsweise Gedanken lesen oder sie können todbringend sein. Zur letzten Kategorie zählt Katsas Gabe - sie hat die Fähigkeit, besser und schneller zu kämpfen als mehrere mit Rüstungen und Waffen ausgestattete Männer und vor allem kann sie alles und jeden töten. Deshalb wird sie von den Menschen noch mehr gefürchtet und gemieden als die Beschenkten sowieso schon.

Katsa lebt am Hof König Randas und in seinem Auftrag ist sie sozusagen als Racheengel unterwegs: immer, wenn jemand König Randa verstimmt hat, schickt er Katsa aus, um diese Person gewaltvoll dazu zu bringen, zu tun was der König befiehlt. So sehr Katsa diese Touren auch hasst, sieht sie trotzdem keine Möglichkeit, ihnen zu entgehen. Damit festigt sie ihre Position als gewaltvolle Wilde die von König Randa dressiert ist und mit der kaum jemand etwas zu tun haben will. Einzig ihr Cousin Raffin - Randas Sohn - ist ihr ein guter Freund, der sieht, wie sehr sie teilweise unter ihrer Gabe und der Unfähigkeit, die Gewalt im Zweifel zurückzuhalten, leidet.

Als eine Art Ausgleich hat Katsa mit einigen Vertrauten den sogenannten Rat gegründet - einer geheimen Organisation, deren Mitglieder inkognito reisen und dafür sorgen, dass der auf sehr wackeligen Beinen stehende Frieden in den sieben Königreichen gewahrt bleibt. Ihre aktuelle Mission besteht darin, einen alten Mann aus Lienied, der von einem der sieben Könige entfürt wurde, zu befreien und den Grund für seine Entführung zu erfahren. Im Zuge dieser Befreiungsaktion trifft Katsa auf Bo, den Prinzen von Lienid, der ebenfalls ein Beschenkter ist, im Gegensatz zu ihr aber nicht darunter zu leiden scheint. Der gerettete Mann aus Lienid ist Bos Großvater und so machen sich die beiden gemeinsam auf, um herauszufinden, warum er entführt worden ist.

Meine Meinung
"Die Beschenkte" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die ich schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste habe. Vor kurzem lief ich dann in der Bibliothek an diesem Buch vorbei und habe das als Schicksalswink betrachtet, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Und ich kann sagen: manchmal ist das Schicksal wirklich nett zu mir ;)

Die Protagonistin ist natürlich Katsa, die Beschenkte mit der Fähigkeit zu Töten. Weil ihre Eltern beide tot sind, lebt sie bei ihrem Onkel König Randa am Schlosshof. Als sich ihre Gabe das erste Mal offenbart hat - sie tötete versehentlich ihren Onkel, als dieser ihr zu nahe kam - hat er angefangen, sie systematisch zu seinem Werkzeug aufzubauen. Seit sie ihre Kampfkunst einigermaßen kontrollieren kann, reist sie durch die Länder und quält oder tötet in Randas Auftrag Menschen. Diese Aufgabe behagt ihr in keiner Weise und immer öfter stellt sie Randas Urteilsfähigkeit in Frage. Vor allem, seit sie mit der Arbeit für den Rat begonnen hat und viel mehr die persönlichen Hintergründe ihrer Opfer zu hinterfragen lernt.
Glücklich ist Katsa mit ihrem Leben nicht - sie fühlt sich als ein Spielzeug Randas, das springen muss, wenn er mit den Fingern schnippst, aber ansonsten keinen Funken Liebe oder Anerkennung bekommt - weil sie beides nicht verdient hat. An diese Einsamkeit gewöhnt, hat sie sich eine raue Schale angewöhnt, durch die sie nur sehr wenige Menschen dringen lässt. Ihr Cousin Raffin ist einer dieser Menschen, den von ihm fühlt sie sich akzeptiert. Und was das wichtigste ist: er betrachtet sie nicht als willenlose Tötungsmaschine.

Die Arbeit für den geheimen Rat ist eine Art Gegenpol zu Katsas Aufträge für Randa - dabei kann sie endlich auf ihr Gewissen hören und sich für die Schwachen einsetzten, sie sich nicht selbst helfen können. Es macht sie zufrieden, dass sie ihre destruktive Gabe auch dafür nutzen kann, gute Dinge zu tun.
Bei dieser Arbeit trifft sie auf Bo - er ist mit einer Gabe beschenkt, die Katsas Gabe sehr ähnlich zu sein scheint. Er ist der erste Mensch, der Katsa beim Kampf ebenbürtig ist und die beiden fangen an, gemeinsam zu trainieren. Doch beim kämpferischen Talent enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Bo zieht sich nicht in eine selbstgewählte Isolation zurück, er schämt sich nicht für seine Gabe und er hat keine Angst vor der Ablehnung durch andere Menschen. Alles in allem ist er völlig anders sozialisiert als Katsa und diese Tatsache macht sie gleichermaßen neugierig wie eifersüchtig. Nach und nach baut sich ein vertrautes Verhältnis zwischen den beiden auf und durch Bos Zuspruch erkennt Katsa, dass sie sich nicht von Randa oder ihrem Temperament - das für andere tödlich enden kann, wenn sie die Beherrschung verliert - instrumentalisieren lassen muss. Denn sie zusätzlich zu ihrem Kampftalent auch innere Stärke.

Und Stäke ist auch genau das richtige Stichwort, um Katsa zu charakterisieren. Sie ist eine starke, unabhängige Protagonistin, die aber erst in diese Rolle hineinwachsen muss. Anfangs versucht sie durch ruppiges Auftreten ihre Unsicherheit zu überdecken und es dauert eine ganze Zeit, bis sie sich zu der Person entwickelt, die sie gerne sein möchte. Es ist sehr spannend, diese Entwicklung mitzuverfolgen, die eingebettet ist in eine tolle Story über königlichen Machtmissbrauch und familiäre Konflikte.
Die erste Hälfte schreitet rasant von einem Höhepunkt zum nächsten, während für mich die Spannungskurve in der zweiten Hälfte kontinuierlich abgenommen hat. Da gibt es einige Längen, die den Verlauf unnötig gestreckt haben und teilweise sehr gedehnte Landschaftsbeschreibungen, mit denen ich ja generell einfach nicht so viel anfangen kann. Aber am Ende wartet der Roman nocheinmal mit einer Überraschung auf und entschädigt dadurch wieder ein bisschen für die Langatmigkeit.
Der Schreibstil ist locker-flockig und insgesamt so, wie man es von einem guten Jugendbuch erwartet; nicht zu einfach, um uninterssant zu sein, aber nicht so anspruchsvoll, dass man sich großartig konzentrieren muss beim Lesen.

Was ich auch noch als sehr positiv vermerken muss, ist, dass die Liebesgeschichte, die obligatorischerweise natürlich enthalten ist, nicht so viel Raum einnimmt und weder kitschig, romantisch verklärend noch schmalzig ist. Im Gegenteil - ich fand es mal sehr erfrischend, dass Katsa sich anfangs mit aller Macht dagegen wehrt, diese Liebe zuzulassen, weil sie um ihre Unabhängigkeit füchtet. Vielleicht hat sie ja Twilight gelesen ;D Im Vordergrund steht also nicht irgendeine Liebesbeziehung, sondern die verschiedenen Fähigkeiten der Beschenkten und was diese daraus machen: Gutes oder Schlechtes.
Insgesamt also auf jeden Fall ein schönes Buch, dem ich gerne 4 Wölkchen verleihe und auf dessen Nachfolger ich schon mehr als gespannt bin! :D


24.11.2013

[Musik] Sonntagslieder #64

Guten Morgen allerseits! :D
Heute ist ein motivationsreicher Tag - keine Ahnung, wieso, aber ich bin voller Tatendrang. Wahrscheinlich liegt es daran, dass draußen die Sonne scheint und der Himmel ganz blau ist und es einfach nochmal ein richtig strahlender Spätherbst-Tag ist - so herbstlich, dass ich nicht wie geplant meine Weihnachtsdeko aufstellen werde. Es ist noch nicht Winter genug :D Jedenfalls habe ich viel geplant für heute: einige Blogs-Posts vorproduzieren, Weihnachtsgeschenk-Teile basteln und natürlich obligatorischen Uni-Kram erledigen. Außerdem bin ich grade dabei, mich mit Bloglovin' anzufreunden. Gestern habe ich entdeckt, dass die Funktionen dort um einiges erweitert wurden, seit ich das letzte Mal richtig dort online war und das gefällt mir alles total gut! :D
Wie immer wird mich den Tag über ziemlich viel Musik begleiten - die drei meist-gehörtesten dieser Woche gibt's jetzt für euch auf die Ohren :)



Bruno Mars - Count On Me
Los geht's mit einem der süßesten Lieder, die es gibt :) Hach. So schön :)


Linkin Park - A Light That Never Comes
Und ab jetzt herrscht hier aggressives Kontrastprogramm. Ich muss sagen, ich mag die "neue" Richtung, in die sich LP entwickelt. Endlich hauen sie mal wieder auf den Putz. Wenn auch mit Elektro-Beats ;)


Eminem - Bezerk
Hätte mir vor 4 Jahren jemand gesagt, dass ich mal ein Lied von Eminem ernsthaft gut finden würde, wäre ich in Lachen ausgebrochen. So kann's gehen, was? :D


Und jetzt seid ihr hoffentlich alle wach ;)
Wie sieht es bei euch so mit bloglovin' aus? Habt ihr vor mir die Neuerungen bemerkt oder seid ihr sogar noch weniger involviert als ich und ignoriert das alles. Würde mich echt mal interessieren! :D
Einen schönen Sonntag wünsche ich ♥

22.11.2013

[Rezi] Thomas Thiemeyer - Das verbotene Eden II. Logan und Gwen

Erscheinungsjahr: 2012
Genre: (Jugend-)Dystopie
Reihe: Das verbotene Eden - Reihe, Teil II
Seitenzahl: 457


Teaser:
Logan drehte das Radio in seiner Hand hin und her. Er war nachdenklich geworden. Er musste zugeben, die Sache mit dem Tellerrand klang irgendwie schlüssig. Kaum einer hatte Zeit, über so etwas wie Gesellschaftsformen nachzudenken.


Achtung!*Spoileralarm!*Achtung!*Spoileralarm!*Achtung!*Spoileralarm!

Handlung
Nach der Flucht ihrer Gefährtin Juna ist die Pflegerin Gwen enttäuscht. Enttäuscht von ihrer Beziehung, von ihrem Leben, enttäuscht von einfach allem. Nur in ihrem Beruf - dem Heilen - fühlt sie sich noch wohl, denn dort weiß sie meistens genau, was sie zu tun hat. Sie ist so gut, dass sie demnächst die Prüfung zur vollwertigen Heilerin ablegen soll. Doch selbst nach dieser Nachricht kann sie ihre Gedanken nicht fokussieren - immerzu fragt sie sich, warum Juna ausgerechnet mit einem Mann hatte fliehen und damit ihrer beider Beziehung verraten können. Denn eine Beziehung zwischen den Geschlechtern ist nicht nur gesellschaftlich geächtet, sondern auch politisch verfolgt. Seit vor vielen Jahren ein Virus die Menschheit befallen hat, stoßen sich Männer und Frauen gegenseitig ab, sodass sie sich räumlich getrennt voneinander ihre Existenzen aufgebaut haben und sich nur zur Fortpflanzung treffen. Dennoch hat sich Juna in David verliebt und Gwen im Stich gelassen.
Weil sie sich so verlassen fühlt, einsam und verzweifelt ist und irgendetwas tun muss, meldet Gwen sich deshalb freiwillig, einige ausgewählte Kriegerinnen der Frauenstadt Glânmor bei einer gefährlichen Mission in das Territorium der Männer zu begleiten. Die Truppe gerät in einen Überfall. Gwen ist die Einzige, der die Flucht gelingt; sie wird von Logan, einem ausgebildeten Kämpfer eines der männlichen Clans, gefunden, gerettet und aufgepäppelt. Unschlüssig, wie er mit ihr verfahren soll, nimmt Logan sie ersteinmal mit zu sich nach Hause. Dort bleibt ihm ersteinmal nichts anderes übrig, als Gwen an einen Sklavenhändler zu verkaufen - was soll man auch sonst mit einer Frau anstellen? Aber weder er noch Gwen selbst sind auf die Gefühle vorbereitet, die bei ihnen plötzlich aufflackern - Gefühle, die sie eigentlich gar nicht haben dürften...

Meine Meinung
Genau wie schon im ersten Teil dieser Reihe begenen sich hier entgegen aller Konventionen eine Frau und ein Mann und entdecken ihre Gefühle füreinander. Die Wirkung des Virus', das für diesen biologisch verheerenden Abstoßungsmechanismus verantwortlich ist, lässt langsam nach, sodass die Feindschaft zwischen Männern und Frauen hauptsächlich auf Gesellschaftsstrukturen und Gewohnheit beruht.

Zu Anfang knabbert Gwen ganz schön an Junas Flucht mit David. Wieder und wieder liest sie den Abschiedsbrief, der - Ironie des Schicksals! - von David geschrieben wurde, weil Juna als Kriegerin nie lesen und schreiben gelernt hat. Sie sühlt sich richtiggehend in ihrem Liebeskummer und ihrem Leid und versteht es fast schon als gerechte Strafe dafür, dass sie Juna nicht hatte halten können und an einen Mann verloren hat. Im Laufe der Geschichte macht Gwen dann eine krasse Entwicklung durch und wird mehr und mehr von dem unsicheren, sich selbst kasteienden Mädchen zu einer mutigen jungen Frau. An sich hat mir diese Entwicklung sehr gut gefallen - ein wenig besser ausgebaut hätte sie allerdings werden können. Zuerst muss man sich Ewigkeiten mit dem Mäuschen Gwen herumschlagen und irgendwann hat man plötzlich eine selbstbewusste Figur, ohne das eine wirkliche Zwischenstufe thematisiert wurde.

Logan dagegen ist schon gleich als gefestigter Charakter angelegt, der sich zwar über einiges klar werden muss, aber der sich seiner Stärken genauso bewusst ist wie seiner Schwächen und danach handeln kann. Im Grunde sind bei den beiden Protagonisten die Beziehungsverhältnisse genau anders herum als im ersten Teil bei David und Juna - da war Juna die draufgängerische Kriegerin und David der besonnene Mönch. Obwohl man die Konstellation durchaus auf diese Aussage herunterbrechen kann, möchte ich damit nicht sagen, dass es sich hier um ein Äquivalent zum ersten Teil heißt. Die Figuren sind jeweils vielschichtig genug gezeichnet, dass jede eine eigene Identität und vor allem Individualität zukommt. Sowieso finde ich, dass es eine Stärke von Thiemeyer ist, seinen Figuren Leben einzuhauchen; ein bisschen schade ist gerade deshalb, dass den Nebenfiguren nicht auch ein bisschen Raum zukommt, um sich zu entfalten und ein bisschen aus ihrer stereotypen Rollenfunktion herauszutreteten.

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht Logans und Gwens geschrieben; mich hat ein bisschen gewundert, dass es doch ziemlich lange dauerte, bis die beiden sich endlich begegnen. Gerade in der ersten Hälfte gab es auch einige Längen, die nicht hätten sein müssen. Dennoch wird die typisch dystopische Atmosphäre anschaulich transportiert. Ein sehr rudimentärer Lebenstil ergänzt von einem fast völligen Verlust der technischen Fähigkeiten zwingen die Menschen zu einem Leben ohne Elektrizität und allgemein ohne die Erfindungen der Moderne. Außer natürlich, es gelingt einem schlauen Zeitgenossen, eines der übrigegebliebenen Autowracks wieder zum Laufen zu bringen. Diese Fähigkeit haben natürlich hauptsächlich Männer - die Frauen reiten Amazonen gleich mit Pfeil und Bogen durch die Gegend. Ein bisschen Klischee muss halt doch sein.

Was ich sowohl bei Teil eins als auch bei Teil zwei aber einfach am faszinierendsten finde, ist die Debatte darum, welchem Geschlecht der Lebenspartner angehören muss. Die kann man umgedreht eins zu eins auf die aktuelle Gegenwart übertragen. Thiemeyer macht ein interessantes "wenn - dann"-Gedankenspiel auf. Was wäre, wenn die gemischtgeschlechtliche Beziehung so krass verurteilt werden würde, wie es in der Realität mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen (hust...zum Beispiel in Russland...hust) geschieht? Die Argumente sind in beiden Szenarien haargenau die selben und das finde ich schon sehr bezeichnend dafür, die unlogisch diese Debatte ist.

Insgesamt hat mir der zweite Teil dieser Trilogie tatsächlich einen Hauch besser gefallen, als der Auftakt. Das ist schon eine Seltenheit. Hier werden die Gesellschaftsstrukturen, in denen Gwen und Logan leben, mehr und mehr hinterfragt und beginnen langsam aber sicher zu bröckeln. Das war für mich irgendwie das Zünglein an der Waage. 3 Wölkchen gibt's von mir dafür.


19.11.2013

[Schatzkiste] Lieblingskrimskrams

Schon vor einiger Zeit hatte ich die Idee zu einer neuen Kategorie hier, in der ich mehr oder weniger unsystematisch die verschiedensten Sachen kurz ansprechen kann, die ich auf dem Herzen habe, aber für die ich keinen ganzen Post "verschwenden" möchte - weil sie entweder nicht genug hergeben, zu banal sind oder einfach gesondert keinen Menschen interessieren ;) Dabei soll es total egal sein, ob es sich gerade um Nachrichten aus dem aktuellen Weltgeschehen, Bücher, Filme, mein momentanes Lieblingsparfüm oder Marmeladenbrote handelt. Ob sich früher oder später nicht doch ein Schwerpunkt herauskristallisiert, schließe ich natürlich nicht aus, aber vorerst wird hier einfach gesammelt und gekramt. Wie in einer Schatzkiste eben :)
Und die Preisverleihung für den ersten Krimskrams des Tages beginnt genaaaauuuu.... jetzt! Ich habe dafür 10 Sachen, die diesen Titel in der letzten Zeit für mich verdient haben, rausgesucht:

Wort des Tages
Ihr müsst euch dieses Wort unbedingt mal wiederholt aufsagen: japsen japsen japsen japsen japsen japsen japsen japsen japsen japsen. Das klingt doch total seltsam :D Aus gegebenem Anlass musste ich in letzter Zeit leider sehr häufig dieser Tätigkeit nachgehen - also verzweifelt nach Luft schnappen - weil im Moment die Busse einfach pünktlich fahren! Wo gibt's denn sowas?! Das ist natürlich blöd, weil ich meinen Zeitplan mit den regulären drei Minuten Verspätung synchronisiert habe, die die Busse normalerweise haben. Und dementsprechend muss ich relativ oft rennen, um den Bus noch zu erwischen.

Panik des Tages
Da will  man ganz gemütlich in der ortsansässigen Stadtbibliothek ein paar Bücher und ein bisschen Musik ausleihen, geht zu den Ausleihautomaten (die übrigens relativ neu sind und die ich immernoch mit respektvoller Distanz betrachte), zieht seinen Nutzerausweis durch dieses Lesegerät und was passiert? Nix. Man tut es nochmal. Und nochmal. Und dreht die Karte dabei immer wieder um in der Hoffnung, dass dann vielleicht der Strichcode gelesen werden kann. Doch es passiert nichts. Aber die Bücher! Aber der Ausweis! Drama! Wegen der angestauten Menschenmassen im Rücken wendet man sich dann hilfesuchend dem Bibliothekspersonal zu. Und dieses klärt einen dann auf, dass man vielleicht idealerweise auch die richtige Nutzerkarte nehmen sollte und nicht die aus der Universitätsbibliothek. Hach ja. Man ist ein Genie. Man ist übrigens ich. Zur Veranschaulichung im unteren Bild die beiden Karten. Oben die richtige und unten die falsche. Die sehen sich so ähnlich, da kann eine Verwechslung schonmal passieren.


Ort des Tages
Der Ort ist auf den ersten Blick vielleicht nicht so gut zu erkennen, deshalb ein kleiner Tipp: es ist warm und kuschelig da und gemütlich und der perfekte Ort, um langsam mit dem Winterschlaf anzufangen. Na klar, es handelt sich um mein Bett :D Sehr kreativ, ich weiß. Aaaaber: ich habe neue Bettwäsche! Und die ist wirklich wirklich wirklich mega toll - ich fühle mich jedes Mal wie ein Glücksbärchi in seinem Wolkenbett, wenn ich da eingekuschelt bin. Und genau so sehe ich auch aus:

Beschäftigung des Tages
Wo wir gerade bei dem Stichwort "kuschelig" sind - was gibt es bitte schöneres zu dieser Jahreszeit, als nach einem Tag im Sturm des Jahres (Falls es jemand nicht mitbekommen hat: wir hatten einen Orkan im Norden. Und der hat alle Bäume mitgenommen. Und viele Dächer. Unseres zum Glück nicht) trocken und warm zu Hause zu sein, ein paar Kerzen anzuzünden, einen tollen Film zu schauen und dabei gemütlich Schokolade zu mampfen? Wenig, würde ich mal sagen. Deshalb ist das momentan auch meine liebste Abendbeschäftigung. Auf dem Foto übrigens mit einem Bildausschnitt aus "Harry Potter und der Orden des Phönix". Ist vielleicht nicht so gut getroffen, aber es ist das Bild, bei dem die Schokolade am schlausten positioniert war. Man muss ja Prioritäten setzten ;)

Nagellack des Tages
Falls es jemandem bisher entgangen sein sollte: ich bin manchmal voll das Mädchen. Das lasse ich meistens nicht so raushängen, aber wenn es um Nagellack (oder Schuhe ;) ) geht, kann ich mich einfach nicht beherrschen. Meine momentane Lieblingsfarbe auf den Nägeln ist von p2 aus der color victim-Reihe mit dem schönen Namen "forever". Ob er für immer zu meinen Favoriten gehören wird, ist ein bisschen fraglich, weil die Farbe doch sehr speziell ist, aber für den Herbst finde ich sie wirklich richtig schön. Ich würde sie mal vorsichtig als schlammiges Lila bezeichnen, schicke euch aber lieber ein Bild nach, damit ihr nicht sofort angeekelt seid bei dieser unvorteilhaften Beschreibung ;)

Serie des Tages
Vielen von euch wird meine aktuelle Lieblingsserie sicher schon ein Begriff sein. Ich bin bei neuen Serien nämlich grundsätzlich immer skeptisch und finde die alle blöd, bis ich dann doch mal zufällig eine Folge davon sehe. Total dumm, aber ich verfahre dabei immer nach dem Motto "Kenn ich nicht, mag ich nicht" - das war früher bei Pokémon schon genauso :D Jedenfalls handelt es heute um die Verfilmung der Buchreihe "Das Lied von Eis und Feuer" vor George R. R. Martin. In Game of Thrones geht es um Intrigen und Machtkämpfe zwischen den adeligen Familie der 7 Königslande. Die Serie ist sehr düster und spielt in einer Welt, die unserem Mittelalter relativ ähnlich ist. Es gibt also Ritterkämpfe, Festgelage und viel Blutvergießen. Dass es sich um eine fiktive Welt handelt, merkt man aber spätestens daran, dass Jahreszeiten teilweise über Jahre andauern. So ist der letzte Winter zum Beispiel zu Beginn der ersten Staffel mehrere Jahrzehnte her und viele Figuren haben noch nie einen erlebt, obwohl sie schon fast 20 Jahre alt sind. Einen richtigen Überblick über alle Beziehungsnetze habe ich noch nicht - bin ja erst in der Mitte der ersten Staffel. Aber gepackt hat mich die Story auf jeden Fall. Hier mal der deutsche Trailer zur ersten Staffel:


Eigenschaft des Tages
Zuverlässigkeit. Eine kleine Huldigung an diesen bei einigen Menschen bedauerlich selten auffindbaren Charakterzug. Und damit meine ich jetzt keine Situation im Speziellen, sondern diese Wesensart im Allgemeinen. Es ist natürlich kein Ding, mal ein Treffen kurzfristig abzusagen. Oder zu vergessen. Oder etwas wirklich wichtiges (!) für einen anderen zu Hause zu vergessen. Aber in der Summe machen diese Kleinigkeiten halt schon was aus.

Essen des Tages
Im Moment liebe ich es, Naturjoghurt mit Honig, Zimt und irgendeiner Frucht zu mischen. Morgens auch gerne noch mit Haferflocken, abens zum Nachtisch aber lieber ohne. Aktuelle Lieblibngskombination: Bananen! Oder Äpfel. Letzteres irgendwie passender zur Jahreszeit. Aber Bananen sind auch sooo lecker in dieser Mischung♥

Kosmetikprodukt des Tages
Um die beiden Infos "Mädchen" und "zur Jahreszeit passend" nocheinmal zu verknüpfen, präsentiere ich euch jetzt meine neu entdeckte und absolut geliebte Bodylotion. Abendschimmer von bebe young care riecht, wenn man an der Flasche schnüffelt, seeeehr süß und fast schon unangenehm penetrant. Aber weil auf der Verpackung das Stichwort "Karamell" steht, musste ich sie trotzdem kaufen und wurde positiv überrascht. Denn nach dem Auftrag riecht sie sehr dezent und total lecker. Man verwandelt sich in ein kleines Karamellbonbon... und hat auch noch gepflegte Haut. Beides sehr wichtig im Herbst *nick* Sooo toll! :D


Vorsatz des Tages
Ja ist den schon wieder Weihnachten?! Noch nicht ganz, aber weil ich dieses Jahr für meine Lieben viel vorhabe was Leckerein und Gebastel angeht, bin ich in die Bibliothek getingelt (siehe oben ;) ) und habe schonmal ein paar kulinarische und basteltechnische Inspirationen gesammelt. Und ich muss sagen, dass ich gerade noch rechtzeitig gekommen bin - die besten Sachen sind schon alle ausgeliehen! oO Aber gut, meine Beute hat auch einige schöne Ideen parat :)

Und das war auch schon alles, was ich aus meiner Schatzkiste ausgegraben habe.Ich hoffe, es hat euch nicht zu sehr gelangweilt ;) Welche Serien schaut ihr regelmäßig und seid ihr schnell angefixt oder sperrt ihr euch erstmal, so wie ich? ;)

17.11.2013

[Musik] Sonntagslieder #63

Ein bisschen spät heute am Abend - weil es gestern bei mir ebenfalls ein bisschen später wurde, ich außnahmsweise mal nichts vorproduziert hatte und mich heute einfach nicht aufraffen konnte - aber immerhin noch auf den Tag kommen auch heute wieder die allwöchentlichen Sonntagslieder mit meinen Top-3-Songs. Und diese Woche in Dauerschleife gehört wurde bei mir:



The Offspring - Can't Get My Head Around You
Mal wieder eine Live-Version. Aber eine gute. So klingt das halt bei handgemachter Musik :D Jedenfalls ist der Text bei momentan bei einigen Menschen Programm und das kann echt frustrierend sein xD


Amy MacDonald - This is The Life
Schon ein bisschen älter, aber ich mag es gerade wieder total gerne. UND: ich kann die Lyrics noch in der selben Geschwindigkeit wie sie. Strike! :D


Joey Ramone - What A Wonderful World
Wo wir grade bei ollen Kamellen sind: dieses Lied ist auch schon ein bisschen angestaubt. Aber es. macht. gute. Laune. Immer :D Ich liebe es!


Und jetzt geh ich directement zurück ins Bett. Weil es da warm und gemütlich ist und ich außerdem morgen früh aufstehen muss. Ganz entgegen dem Studenten-Klischee :D Also gute Nacht zusammen und morgen einen schönen Start in die neue Woche - zum Beispiel mit dem hier letztgenannten Lied, um den Montagsblues zu vertreiben ;) ♥

14.11.2013

[Challenge] Kleines Riesen-Update

Seit fast 5 Monaten habe ich hier keinen aktuellen Challenge-Stand mehr gepostet. Das liegt hauptsächlich daran, dass das Leben allgemein in dieser Zeit so eine Herausforderung für mich war, dass ich diese Blog-Challenges zwar nebenbei ein wenig laufen gelassen habe, aber mich nicht wirklich damit beschäftigen konnte. Deshalb habe ich sofort und augenblicklich eine aktuelle Musestunde genutzt, und die Ergebnisse der letzten Monate zusammengetragen. Und diese sind auf jeden Fall mit Abstand viel viel besser, als ich erwartet hab. Aber seht selbst:

Doch erst fange ich mit dem einzigen richtigen Negativ-Puntk auf der Liste an:
Der Rory-Gilmore-Reading-Challenge von Pia. Seit ich keine Bücher davon mehr auf dem SUB habe, weil ich die alle weggelesen habe, liegt diese Challenge bei mir leider total auf Eis. Ich habe mir aber für den nächsten Buchgroßeinkauf vorgenommen, meinen SUB mal um ein paar sich auf dieser Liste befindlichen Werke zu erweitern. Hoffentlich klappt das, denn so gar kein Fortschritt ist schon ein klitzekleines bisschen deprimierend ;)

Weiter geht es dann aber aufbauenderweise mit der Regenbogen-Challenge von Kastanies Leseecke. Da diese ein wenig strammere Regeln hat und ein Pensum abverlangt, das sogar ich bei meiner doch eher minimalistischen Monats-Leseliste bewältigen kann, ist meine Motivation für diese Challenge ungebrochen und ich bin guter Dinge, sie auch abzuschließen. Stehen geblieben war ich bei der Berichterstattung beim Juli-Buch, weshalb ich hier nun ganz stolz das August-, das September-, und das Oktoberbuch präsentieren kann.




Im August konnte ich die Farbe hellgrün abhaken - mit dem Buch "Kafka am Strand" von Haruki Murakami.
Hier kommt ihr zu meiner Rezi dazu.






Für den September habe ich "Drei Wünsche hast du frei" von Jackson Perace gelesen und konnte damit hinter der Farbe. dunkelblau einen Haken machen.
Zur Rezi geht es hier.






Der Oktober kam dann mit einem orange-farbenem Buch daher - "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult hat mich wirklich ziemlich beschäftigt - auch lange nach dem Lesen noch. Und das spricht ja eigentlich schon für sich.
Hier geht's zur Rezi.



Und das November-Buch befindet sich auch schon auf der Zielgeraden - ich bin relativ optimistisch, es dieses Wochenende zu beenden :)


Als letztes gibt es dann noch... ach ja, meine eigene kleine, persönliche Challenge für das Jahr 2013, die sozusagen die Vorsätze, die ich mir am Anfang des Jahres gesetzt habe, zur Aufgabe hat. Damit ich diese Vorsätze auch einhalte und nicht Ende Januar schon wieder vergessen habe. Tatsächlich gibt es da zum Jahresende hin auch mal einen Fortschritt - und 3 Punkte harren sogar noch der Abarbeitung und werden mit ein bisschen Glück und Disziplin ebenfalls noch erfüllt. Das wäre zumindest wünschenswert, weil ich mir schon die ganze Zeit extrem inkonsequent vorkomme :D
Folgende Punkte kann ich dennoch endlich - aber leider unbebildert - abhaken:
  • mindestens 1 Praktikum absolvieren --> Yeahi. Organisation einer riesigen wissenschafltichen Tagung. Hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab einiges gelernt.
  • Grundstudium gut abschließen --> Oh ja, das habe ich ebenfalls. Glücklicherweise :D
  • Französisch-Kenntnisse aufpolieren --> Zwar ohne Sprachkurs, aber mit französischen Youtubern klappt das auch ganz gut ;) Eine Youtuberin, die ich sehr gerne schaue, ist unten befindliche (Jaaa, ich gucke immer Beauty-Youtuber. Das macht Spaß :D )



D'accord les amies, das wars auch schon. Ist ja doch ein bisschen was zusammengekommen. In 5 Monaten. Was für eine Arbeitsmoral! ;D

12.11.2013

[Sammel-Rezi] Jennifer L. Holm - Boston-Jane-Trilogie


Erscheinungsjahr: 2002, 2003, 2004
Genre: historischer Jugendroman

Heute führe ich offiziell eine neuartige Kategorie ein: die Reihen-Rezension.
Wahrscheinlich wird diese Kategorie nicht soooo oft bedient werden, weil ich generell nicht gerne viele Reihen lese und wenn ich es tue, meistens mit so viel Abstand zwischen den Büchern, dass ich niemals nach Beenden des letzten Buches noch irgendetwas Produktives zum ersten schreiben könnte, aber heute hat es sich angeboten. Also los!

Die Boston-Jane-Reihe gehört mit zu den Büchern, die mich durch meine Jugend begleitet haben, mit denen ich viel verbinde und die ich deshalb immer wieder sehr gerne lese - obwohl ich sie stellenweise fast auswendig aufsagen kann.
Es geht darin um die 16-jährige Jane Peck, die ihre Heimat hinter sich lässt und im Grenzgebiet Amerikas eine neue Existenz aufbaut. Zeitlich lässt sich die Geschichte also auf die Mitte des 19. Jahrhunderts eingrenzen, als der Westen Amerikas besiedelt wurde.
Los geht es allerdings erst einmal mit Janes Kindheit in Philadelphia, wo sie die ersten 15 Jahre ihres Lebens zusammen mit ihrem Vater und Mrs. Parker, ihrer geliebten Haushältern, verbringt. Janes Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und ihr Vater - ein guter Arzt und in der Gesellschaft hoch angesehener Mann - wollte nicht noch einmal heiraten. Weil es also keine feine Dame in diesem Haus gab, hat Jane auch nie gelernt eine zu sein. Ihr Vater hat sie zur Volksschule geschickt, damit sie lesen und schreiben lernen konnte, aber von Etikette, Manieren und allgemeinen Verhaltensregeln hat Jane keine Ahnung. Ihr bester Freund ist der Sohn der Haushälterin und zusammen mit ihm ist sie den ganzen Tag auf den Straßen Philadelphias unterwegs, wirft Pferdeäpfel auf vorbeifahrende Kutschen oder spuckt den feinen Herren auf den Hut. Zusammen mit ihrem Vater liest sie Bücher und führt viele anregende Gespräche, denn James Peck ist ein Freigeist, der wenig Wert auf die Meinung anderer legt und allgemein sehr moderne Ansichten zu den Problemstellungen dieser Zeit - zum Beispiel dem Sklavenhandel - hat. Einziger Schatten in Janes Leben: Sally Biddle, die mit ihrern tadellosen Umgangsformen, ihren perfekten blonden Ringellöckchen und ihren wunderschönen Kleidern der inbegriff einer perfekten jungen Dame ist und immer versucht, Jane eins auszuwischen. Die Dinge spitzen sich ein bisschen zu, als William auf der Bildfläche erscheint - blond, groß, gutaussehend - und bei Janes Vater seine Ausbildung zum Arzt vervollständigt. Er wohnt also bei den Pecks im Haus, isst mit ihnen zu Abend und schon am ersten Tag ist Jane hoffnungslos verliebt. William ist es, der ihr den Tipp gibt, Miss Hepplewhite's Akademie für junge Damen zu besuchen, um mit ihren 12 Jahren endlich zu lernen, wie man sich als Erwachsene in der Gesellschaft bewegt. Unermüdlich arbeitet Jane an sich, zähmt ihr wildes Wesen und ihre unbändigen roten Locken und wird eine ebenso tolle junge Dame wie Sally. Sie ist still, fügsam und immer bestrebt, anderen angenehm zu sein. Und im Zweifelsfall ist sie bereit, auf Kommando in Ohnmacht zu fallen.
Und dann beschließt William, dass er nach Ende seiner Ausbildung in den noch unbesiedelten Westen Amerikas auswandern will, um dort ein eigenes Stück Land zu erwerben. Janes Welt bricht zusammen und nach Williams Abreise ist sie am Boden zerstört. Doch nach einer unregelmäßigen Brieffreundschaft kommt dann irgendwann die Frage, die Janes Leben verändern wird: William bittet sie darum, seine Frau zu werden. Natürlich nimmt Jane den Antrag an und macht sich auf den Weg in den Westen zur Shoalwater Bay in eine neue, ihr gänzlich unbekannte Welt.

Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, besteht eine ziemliche Jane-Konzentration, aber das ist in keiner Weise schlimm. Sie bietet nämlich eine sehr gute Identifikationsfläche, ohne dabei in die Profil- und/oder Gesichtslosigkeit abzurutschen. Was umso bewundernswerter ist, weil die Damen des 19. Jahrhunderts im Idealfall schon von vorneherein keinen wirklichen Charakter haben sollten; Bescheidenheit und Schweigsamkeit sind die Werte, die in Miss Hepplewhites Akademie vermittelt werden und denen Jane sich anzupassen versucht. Sie ist angelegt als rothaariges, temperamentvolles Mädchen, das ziemlich naiv durch ihr Leben läuft. In Philadelphia hatte sie da auch alles, was sie brauchte - eine liebe Familie, ein warmes Bett und relativen Wohlstand. Im Grenzland sieht das natürlich ganz anders aus - ihr Bett steht nun zusammen mit den Betten vieler Pioniere in einem kleinen, dreckigen Blockhaus und Jane muss unter anderem lernen, was Arbeit bedeutet. Auch so manch andere Lektion erfährt sie dort und macht eine Entwicklung durch, bei der es Spaß macht, sie zu verfolgen.
Auch die übrigen Charaktere sind authentisch gezeichnet - die Autorin hat einige nach realhistorischen Vorbildern gestaltet und ich finde, das merkt man auch. So ist der Abenteurer und Amateur-Anthropologe James G. Swan, der für Jane zu einer Art Vater-Ersatz an der Shoalwater Bay wird, einem der ersten Siedler dieses Territoriums nachempfunden. Natürlich sind die Figuren an moderne Ansichten angepasst; eine Tatsache, die mich bei historischen Romanen normalerweise stört, hier aber gerade noch in vertretbarem Rahmen bleibt. Swan erforscht die Lebensweise der ortsansässigen Indianer, Flora und Fauna der Region und ist eine Art vermittelnde Instanz bei Geschäften, Streitigkeiten oder wo auch immer er gebraucht wird. Wie fast alle Männer an der Shoalwater Bay ist er eine kleine Schnapsnase aber dadurch trotzdem kein unsympatischer Charakter. Im Gegenteil ist er maßgeblich dafür verantwortlich, dass Jane sich an diesem ihr anfangs nicht sehr einlandend erscheinenden Ort zuhause fühlen kann.

Die Themen, die im Buch abgehandelt werden, können auch ganz leicht in die Gegenwart übertragen werden. Es geht um Rivalität mit Mitschülerinnen, richtiges gesellschaftliches Verhalten (was man heute wohl eher soziale Kompetenz nennen würde), die erste Liebe, Desillusionierung nach einer sehr komfortablen Kindehit und allgemein ums Erwachsen-Werden und sich auch so zu verhalten lernen. Das Setting ist aber dafür ein ganz besonderes - die Umgebung und die Umstände in dem ehemaligen Territorium Washington - in dem die Shoalwater Bay liegt - sind so eingängig beschrieben, dass man fast selbst das Meer rauschen hört und sich gedanklich schon bereit macht, um mit dem Kanu die nächste Ladung Austern einsammeln zu gehen. Obwohl ich vielleicht nicht die objektivste Bewertung abgeben kann, weil ich mit dieser Buchreihe sehr viel verbinde und ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ohne diese romantische Verklärung, die ich dafür empfinde, die Bewertung vielleicht einen Ticken strenger ausfallen würde, kann ich nur eine allgemeine Leseempfehlung aussprechen und der gesamten Reihe 5 rosa Wölkchen verleihen.


10.11.2013

[Musik] Sonntagslieder #62

Und schon wieder ist eine Woche vorbei. Eine Woche, in der mir aufgefallen ist, dass das Jahr schon wieder fast zu Ende ist. Bald steht Weihnachten wieder an, dann Silvester und überhaupt geht das jetzt ruck zuck. Dabei hatte ich die ersten 5 Monate des Jahres das Gefühl, dieses 2013 zieht sich und zieht sich und zieht sich endlos. Und jetzt muss ich mir schon wieder Gedanken über Weihnachstgeschenke machen - ich fange damit nämlich immer früh an, werde mir meiner Kreativitätslosgkeit bewusst und gehöre dann doch zu den Last-Minute-Shoppern xD
Aber gut - nächste Woche steht erstmal ein ausgiebiger Inspirations-Einkaufsbummel an, der hoffentlich der Weihnachtspanik etwas vorbeugt. Oder zumindest meinen Kleiderschrank auffüllt - Multitasking ftw. Und für euch gibt es jetzt wie immer meine Lieblingslieder der letzten Woche! :)



Simple Plan - Save You
Sehr oft gehört diese Woche. Passt grade.


Casper - Im Ascheregen
Ebenfalls sehr sehr oft gehört. Vor allem der Klavier-Teil am Anfang holt mich jedes Mal wieder ab :D


Bosse - So oder So
Dieses Video könnte ich mir stundenlang am Stück angucken. Und das Lied mindestens so oft anhören. Macht gute Laune :D


Und damit entlasse ich euch in euren wohlverdienten Sonntag, wünsche natürlich ganz viel Spaß beim Hören und morgen einen gelungenen und gut gelaunten Start in die neue Woche ♥

08.11.2013

[Gerede] Wer suchet...#5

Jaja, wer suchet, der findet.
Im Idealfall deckt sich ja das Gefundene mit dem Gesuchten. Allerdings hoffe ich bei manchen Suchbegriffen, die die lieben Internetnutzer bei Google eingeben und sie ins Haus des Wahnsinns führen, dass diese Leute hier nicht fündig geworden sind. Denn sonst müsste ich mir langsam schwer Gedanken über die Inhalte hier machen. Warum? Das könnt ihr anhand folgender ausgewählter Beispiele ersehen.
Zumindest die ersten beiden Suchanfragen haben mich doch zweimal hinsehen lassen :D Die letzten drei Plätze habe ich diesmal weniger an irritierende, sondern mehr lustige Anfragen vergeben. Denn die gibt es ebenfalls in Massen :)

frettchen effektiv bestrafen
Jetzt wo ich das so lese, könnte es tatsächlich eine ernsthafte Frage sein, falls man Erziehungsprobleme mit seinem Frettchen hat. Kann ja passieren. Aber beim ersten Lesen war ich trotzdem sehr verwirrt ;D

bikini foto ohne kopf
Das verstört mich ja auch so vielen Ebenen. Leute, wenn es euch nur um Möpse geht, seit ihr hier in jeder Hinsicht falsch! :D

kaminkauf
Sobald ich mir einen Kamin leisten kann, werde ich es hier vermelden und einen Kauf-Erfahrungsbericht schreiben. Das kann aber noch ein paar Jahre dauern.

markus gärtner gitarre
Nope. Der wohnt hier nicht. Und seine Gitarre hat er auch nicht hier vergessen.

astrologie haus des irrsinns
Einfach geradeaus und die erste Abzweigung links. Da sitzen die irrsinnigen Astrologen. Hier gehts nicht um Sterne. Meistens zumindest :)


Es ist auch wirklich lustig zu verfolgen, wieso bei manchen Anfragen, die eigentlich so gar nichts mit dem Blog zu tun haben, trotzdem hierher verlinkt ist. Bei dem Bikini-Foto zum Beispiel: In meinem Blogger-Profil steht, dass ich mit dem Kopf in den Wolken hänge. Und ich hab mal bei diesem Kuchen-Rezept über die Bikini-Figur geredet. Und schwupp - in Kombination ist das wohl die Essenz männlicher Fantasien xD
Was waren die kuriosesten Suchbegriffe, durch die die Leute in letzter Zeit zu euch gelotst wurden?

07.11.2013

[Award] Der "Ihr-werdet-nie nerven"-Award

Gerade habe ich mal mein Dashboard ein bisschen ausgemistet - einschließlich meiner Post-Entwürfe, von denen einige kurze Schnappsideen beinhalteten, die ich wahrscheinlich nie realisieren werde und die deshalb der Übersicht halber endlich mal gelöscht wurden. Doch bei einem Entwurf blickte ich entsetzt auf die Datumsanzeige und dann noch entsetzter auf die Uhr (keine Ahnung warum gerade auf die Uhr - bei fast 5 Monaten, die dieser Post schon auf Realisierung wartet, ist jede Zeiteinheit, die eine Uhr anzeigen kann, auch irrelevant) und dann wieder zurück zu dem Entwurf. Da ist mir doch tatsächlich ein Award durch die Lappen gegangen; und dann auch noch so ein toller und unspamiger - ist das ein Wort? Aber ihr wisst schon, was ich damit meine - und überhaupt. Naja. Dafür aber jetzt.

Es handelt sich, wie ihr aus der Überschrift ersehen könnt, um den "Ihr-werdet-nie-nerven"-Award. Dieser richtet sich an alle Kommentatoren, die so einem Blog mit ihren lustigen, konstruktiven und/oder lieben Beiträgen Leben einhauchen. Deshalb ist es natürlich erst einmal eine große Ehre, diesen Award überhaupt zu bekommen - vielen Dank dafür, liebe Charlie! :) Ich hoffe, du hattest keine Zeit, um dich ignoriert zu fühlen ;)
Zum zweiten ist es aber auch suuuuper schwer, den Award weiterzuverleihen. Mit Awards ist das ja allgemein so eine Sache. Sie werden schnell zum Selbstläufer und wahllos an jeden Blog verteilt, sodass es irgendwann keine Auszeichnung mehr ist, einen zu erhalten. Dieses Thema ist in der Bloggerwelt schon mehrfach diskutiert worden und entsprechend ausgelutscht, aber dennoch wollte ich nochmal darauf hinweisen. Und was die Sache natürlich am schwierigsten macht ist die Tatsache, dass ich mich (wie jeder von euch sich sicher auch) einfach über jeden einzelnen Kommentar immer riesig freue und ich deshalb eigentlich keinen außen vor lassen möchte. Bisher hatte ich nämlich das Glück, dass sich noch nie ein nervendes Subjekt hier ins Haus des Wahnsinns eingeschlichen hat, sondern außnahmslos ganz tolle Leute, die entsprechend ganz tolle Kommentare schreiben.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich nutze den Award hiermit als kleinen Anstoß, um mich bei euch allen zu bedanken, die ihr hier immer so liebe Kommentare hinterlasst ♥ und gebe ihn einfach mal nicht an jemand speziellen weiter. Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass jeder von euch, der sich jetzt angesprochen fühlt (okay, jetzt würde ich noch gerne einige Namen nennen, nur im sicher zu gehen. Aber nur keine falsche Bescheidenheit, ihr wisst schon, dass ich euch meine. Ja, dich meine ich auch! ;) ), den Award natürlich mitnehmen kann, wenn er möchte. Dann solltet ihr euch allerdings von Charlie die Regeln kopieren; die übernehme ich einfach mal nicht, weil ich - Bad Ass wie ich nunmal bin - sowieso fast alle Regeln nicht befolge xD Also fürs Protokoll: keiner der hier anwesenden Personen *im imaginären Stuhlkreis umherblick* wird mich jemals in irgendeiner Art und Weise mit seinen Kommentaren nerven. So wahr ich hier an meinem Schreibtisch sitze und besser Uni-Texte lesen würde, als einen Blogeintrag zu verfassen. Im Gegenteil: schon so mancher Kommentar hat mir an regnerischen und rundum doofen Tagen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und motiviert mich doch immer wieder, weiter zu bloggen.
(Jetzt müsst ihr sagen: "Hört, hört" ...in 3, 2, 1 los!
Sehr gut! :D )

Gut, dass ich mir das mal von der Seele schreiben konnte. Eigentlich ist dieser Post vielleicht ein bisschen unnötig, weil ich den Award ja nicht so richtig weitergebe, aber ich hätte ein derbe schlechtes Gewissen gehabt, ihn einfach untergehen zu lassen. Also fühlt ihr euch jetzt hoffentlich alle gewertschätzt. Nein? Fühlt nochmal genau nach. Merkt ihrs jetzt? So ein freudiges Kribbeln im Bauch? Ja? Könnte natürlich auch sein, dass ihr einfach nur Hunger habt. Aber wie dem auch sei, ich bin froh, dass es meine lieben Kommentatoren gibt, denn durch euch fühle ich mich jedenfalls ganz doll gewertschätzt. Einmal Gruppenkuscheln! ♥
...und jetzt ist Schluss mit der Gefühlsduselei ;) Wir lesen uns! :D

05.11.2013

[Rezept] Apfel-Zimt-Schnecken

Da nun offiiziell die kalte Jahreszeit bei uns angekommen ist, hatte ich mal wieder Lust, mich ein bisschen in die (dank dem Ofen) kuschelig warme Küche zu begeben und ein paar Leckerein zusammenzurühren.
Dabei herausgekommen sind unter anderem die absolut leckersten Apfel-Zimt-Schnecken, die es gibt (jaja, Eigenlob stinkt - aber ich lobe hier mehr das idiotensichere Rezept und weniger meine Backfähigkeiten ;) ). Seit dem Frühjahr wollte ich dieses Rezept ausprobieren, aber ich musste erst die passende Jahreszeit abwarten. Und weil die Dinger wirklich lecker schmecken und total einfach zu machen sind, gibt's heute hier das Rezept für euch.

Das braucht ihr:
400g Äpfel (bei mir waren das 5 Stück)
50g Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt
1 EL Zitronensaft (optional - hatte ich gerade nicht da und kann man auch einfach weglassen)
40g Butter
1 EL Mehl

375g Mehl
1 Pk Fr. Oetker Hefeteig-Garant
50g Zucker
170 ml Milch
100g weiche Butter oder Magarine

2 EL Schlagsahne
1 EL Zimz-Zucker (1/2 TL gemahlener Zimt und 1 EL Zucker vermischen)

Außerdem:
einen Topf
eine Schüssel
ein Schneidebrettchen und ein Messer
ein Nudelholz
einen Messbecher und eine Waage
 Backpapier

Und so geht's:
Als erstes wird die Füllung vorbereitet. Das bedeutet: Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Diese dann mit Zimt, Zucker, dem optionalen Zitronensaft und der Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam aufkochen lassen. Danach den Esslöffel Mehl auf die Masse streuen und alles nochmal unter Rühren kräftig aufkochen, bis sie richtig zähflüssig ist. Das ganze abkühlen lassen und dabei ab und zu umrühren.
Für den Teig das restliche Mehl in eine Rührschüssel geben und sorgfältig mit dem Dr. Oetker Hefeteig-Garant vermischen. Zucker, Milch und Butter/Magarine dazugeben und alles so lange ordentlich durchkneten, bis es eine homogene Masse ist. Dann den Teig aus der Schüssel nehmen - wegen dem Hefeteig-Garant muss er nicht ruhen - und nach nochmaligem Durchkneten zu einem Rechteck (30x40 cm) ausrollen. Die Apfelmasse darauf verteilen und verstreichen. An den langen Seiten einmal 2 cm und einmal 4 cm freilassen. Dann den Teig von der langen Seite her aufrollen, bei der nur 2 cm frei sind. So hat die Masse gegen Ende hin mehr Platz, um sich zu verteilen. Danach die Rolle erst halbieren und dann aus jeder Hälfte 8 Scheiben schneiden. Die Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 5 Minuten stehen lassen. Dann mit Sahne bestreichen und die Zimt-Zucker-Mischung darauf streuen. Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) die Schnecken dann 20 Minten lang backen. Und fertig!

Und am Ende könnte das bei euch dann so aussehen:

 Zugegebenermaßen hat das bei mir mit der Schneckenform nicht so ganz funktioniert. Es waren dann doch eher Häufchen :D
Aber das hat dem Geschmack überhaupt nicht geschadet. Ich schätze, dieses Rollen muss man einfach üben. Vor allem, wenn man eher ein bisschen der Grobmotoriker ist - so wie ich ;)
Den Dr. Oetker-Hefeteig-Garant kann ich übrigens empfehlen, wenn es mal ein schneller Hefeteig werden soll. Der braucht dann nämlich keine stundenlange Gehzeit und wird trotzdem richtg schön locker. Allerdings finde ich, kommt dabei der Hefegeschmack ein bisschen zu wenig durch. Als ich würde auf jeden Fall "echte" Hefe bevorzugen :)
Ach ja: das Rezept stammt natürlich aus meinem heißgeliebten Dr. Oetker Studentenfutter - Kochbuch. Wer hätte das gedacht? ;)

03.11.2013

[Musik] Sonntagslieder #61

Nachdem diese Woche der Sturm des Jahres im Norden gewütet hat (also bis jetzt), die Uni Flensburg quasi dachlos ist und es auch an meiner Uni bei diversen Gebäuden von der Decke tropft - ganz dramatisch: auch bei einigen Bibliotheken ist das der Fall und es rennen die ganze Zeit panische Bibliotheksangestellte mit Eimern durch die Gegend! - liege ich nun hier in meinem Bett und werde von dem allerschönsten Sonntags-Strahlewetter geweckt. Da soll mal einer mitkommen. Wetter ist wirklich eine anstrengende Erfindung. Wetter und zwischenmenschliche Beziehungen weisen übrigens viele Ähnlichkeiten miteinander auf. Allen voran, dass mich diese Woche beides an den Rand der Schizophrenie getrieben haben; wie soll man sich auch bei ständigem Auf und Ab auf irgendetwas einstellen? Regenjacke oder Sonnenbrille? Das ist hier die Frage.
Musik ist dabei in jedem Fall eine gute Unterstützung, um die Stimmung zu betonen. Und hier kommen deshalb meine Top-3-Lieder dieser schizophrenen Woche :)



Fall Out Boy - Thanks For The Memories
Ein relativ altes Lied. Aber immernoch absolut genial! *.*


Katy Perry - Roar
Manche Lieder sind einfach mal gut für das Selbstwertgefühl. Das gehört für mich auf jeden Fall dazu. I am the champion! :D


Three Doors Down - So I Need You
Und zum Schluss mein absolutes Lieblingslied zur Zeit ♥


Und das wars auch schon wieder. Wie immer wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Hören und einen schönen Rest-Sonntag. Lasst euch nicht wegwehen! ;) ♥

01.11.2013

Leserückblick Oktober 2013

Lagsam aber sicher kann ich meine Augen nicht mehr vor der Tatsache verschließen, dass 2013 das Jahr der über Bord geworfenen Prinzipien ist. Für mich zumindest.
Da war ich doch gestern tatsächlich auf einer Halloween-Party. Und das auch noch verkleidet. Obwohl ich Halloween ähnlich furchtbar, unnötig und zweckentfremdet finde wie den Valentinstag habe ich mich der Masse gebeugt. Weil ich sonst sozial vereinsamt wäre. Aber gut, bevor ich jetzt in einen Monolog darüber verfalle, warum ich so gar nicht auf Halloween stehe und damit vielleicht bei ein paar Fans deutliche Sympathiepunkt-Verluste einräume, lege ich lieber gleich los mit den obligatorischen Zahlen und Fakten zu meinem Lesemonat Oktober:

Gelesen
Ron Winkler (Hg.) - Neubuch. Neue, junge Lyrik (*Rezi*)
Ian McEwan - Der Tagträumer (*Rezi*)
Jo Nesbø - Die Larve (*Rezi*)
Jodi Picoult - Neunzehn Minuten (*Rezi*)
Juli Zeh - Nullzeit (*Rezi*)
Jennifer L. Holm - Boston Jane. Ein Mädchen in der Wildnis

In Seiten
1978

Durchschnittsbewertung
3,8 Wölkchen

Highlight des Monats
Obwohl das Buch von mir nur eine mittelgute Wölkchenwertung bekommen hat, muss ich hier dennoch Neunzehn Minuten von Jodi Picoult anführen, einfach weil die Thematik eines Amoklaufes so gut und sensibel aufgearbeitet wurde und das Buch keine schwarz-weiß-Malerei betreibt. Lesen!

Entäuschung des Monats
Wunderbarerweise keine :)

In Bildern


Gerade im Vergleich zu dem traurigen September bin ich sehr zufrieden mit diesem Monat. Auch mein Genre-Mix gefiel mir sehr gut. Mal sehen, ob ich diesen Schnitt halten kann, jetzt wo die Uni wieder so richtig losgegangen ist :)