01.11.2013

Leserückblick Oktober 2013

Lagsam aber sicher kann ich meine Augen nicht mehr vor der Tatsache verschließen, dass 2013 das Jahr der über Bord geworfenen Prinzipien ist. Für mich zumindest.
Da war ich doch gestern tatsächlich auf einer Halloween-Party. Und das auch noch verkleidet. Obwohl ich Halloween ähnlich furchtbar, unnötig und zweckentfremdet finde wie den Valentinstag habe ich mich der Masse gebeugt. Weil ich sonst sozial vereinsamt wäre. Aber gut, bevor ich jetzt in einen Monolog darüber verfalle, warum ich so gar nicht auf Halloween stehe und damit vielleicht bei ein paar Fans deutliche Sympathiepunkt-Verluste einräume, lege ich lieber gleich los mit den obligatorischen Zahlen und Fakten zu meinem Lesemonat Oktober:

Gelesen
Ron Winkler (Hg.) - Neubuch. Neue, junge Lyrik (*Rezi*)
Ian McEwan - Der Tagträumer (*Rezi*)
Jo Nesbø - Die Larve (*Rezi*)
Jodi Picoult - Neunzehn Minuten (*Rezi*)
Juli Zeh - Nullzeit (*Rezi*)
Jennifer L. Holm - Boston Jane. Ein Mädchen in der Wildnis

In Seiten
1978

Durchschnittsbewertung
3,8 Wölkchen

Highlight des Monats
Obwohl das Buch von mir nur eine mittelgute Wölkchenwertung bekommen hat, muss ich hier dennoch Neunzehn Minuten von Jodi Picoult anführen, einfach weil die Thematik eines Amoklaufes so gut und sensibel aufgearbeitet wurde und das Buch keine schwarz-weiß-Malerei betreibt. Lesen!

Entäuschung des Monats
Wunderbarerweise keine :)

In Bildern


Gerade im Vergleich zu dem traurigen September bin ich sehr zufrieden mit diesem Monat. Auch mein Genre-Mix gefiel mir sehr gut. Mal sehen, ob ich diesen Schnitt halten kann, jetzt wo die Uni wieder so richtig losgegangen ist :)

Kommentare:

  1. Sagen sie mal, Frau Wahnsinn, so rein aus statistischen Gründen: Als was warst du eigentlich verkleidet? :)

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    1. Für die Statistik: ganz unkreativ als Vampir. Ohne Vampir-Zähne, dafür aber mit selbst zusammengebrautem Kunstblut :D

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