31.01.2014

[Rezi] Thomas Mann - Der Erwählte

22:29 2 Comments
Erscheinungjahr: 2012 (Originalausgabe: 1951)
Genre: Klassiker
Seitenzahl: 256



Teaser:
Aber so ist es die Art des Geistes der Erzählung, den ich verkörpere, daß er sich anstellt, als sei er in allem, wovon er kündet, gar wohlerfahren und zu Hause.






Handlung
Einen zweiten Mann, der so gänzlich aus Sünde besteht und dessen Leben in so großer Sünde weitergeht, gibt es wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt. Denn Gregorius' Eltern waren eigentlich nicht dazu bestimmt, zusammen Kinder zu bekommen - sie waren nämlich Geschwister. Als Waisen eines Königspaares bleiben die beiden zurück - Wiligis, der Junge als Herrscher über das Land und Sibylla, seine Zwillingsschwester. Die Mutter der beiden starb bei der Geburt und so wurden sie nur von ihrem Vater großgezogen. Beide erhielten die beste Ausbildung und mit erblühender Jugend kann sich Sibylla vor Heiratsanträgen nicht mehr retten. Doch dem stolzen Vater will kein Werber gut genug sein und so trägt er noch im Sterbebett seinem Sohn auf, er solle sich gut um seine Schwester sorgen und sie nicht bedenkenlos verheiraten.
Als Sibylla dann entdeckt, dass sie von ihrem Bruder ein Kind erwartet, ist der Schrecken natürlich groß. Auf Anraten des einzigen Vertrauten der beiden, zieht Wiligis aus zur Buße vor Gott und Sibylla setzt ihr neugeborenes Baby in einem Fass ins Meer, auf dass Gott sein Schicksal bestimmen kann, und übernimmt die Herrschaft über das Land. Wiligis kommt bei deiner Buße ums Leben.
Das Baby hingegen wird von zwei Fischern gefunden und zu einem Abt ins Kloster gebracht. Dieser tauft es und sorgt dafür, dass das Kind großgezogen und ausgebildet wird, obwohl er durch eine Tafel, die neben dem Kind im Fass war, seine ganze Geschichte geschrieben steht und der Abt um die sündige Herkunft des Kindes weiß. Mit den Jahren wächst Gregorius heran und als er von den Umständen seiner Zeugung erfährt, ist sein einziges Ziel, seine Eltern zu finden und mit ihnen zu reden. Also macht er sich mit der Tafel auf den Weg.

Meine Meinung
Mit dieser Geschichte hat Thomas Mann einen mittelalterlichen Stoff überarbeitet, der im deutschsprachigen Raum wohl am bekanntesten von Hartmann von Aue überliefert ist. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ich mich riesig auf dieses Buch gefreut habe, denn die Fassung Hartmanns von Aue habe ich in meinem ersten Studienjahr gelesen und war sehr neugierig, was Thomas Mann daraus gemacht hat.

Nachdem Gregorius losgezogen ist, um seine Eltern zu finden, gelangt er als Ritter zu dem Schloß seiner Mutter und findet dieses belagert vor. Ein Minnekrieg um die Hand seiner immernoch jungen und schönen Mutter hält seit Jahren die Stadt gefangen. Sibylla hat nämlich nach dem Fiasko mit ihrem Bruder und dem schweren Verlust geschworen, nie wieder einen Mann auch nur anzuschauen. Gregorius - der ja nicht weiß, dass es sich bei der Schönheit um seine Mutter handelt - fordert den Werber heraus, besiegt ihn und beendet so den Minnekrieg. Auf Drängen ihres Volkes und ihrer Berater und weil sie Gregorius überaus attraktiv findet, heiraten Sibylla und Gregorius um Anschluss; natürlich nicht ahnend, dass Gregorius Sibyllas Kind ist.
Nun ja. Das sind die beiden großen Sünden, mit der Gregorius zu leben hat. Seine Frau ist gleichzeitig seine Mutter und seine Tante, was eine wirklich ungünstige Familienkonstellation ist, wenn ich das mal so sagen kann. Um den weiteren Handlungsverlauf ein wenig abzukürzen: als die Reichweite dieser Sünde ans Licht kommt, ziehen beide aus, um zu büßen. Sibylla an den Rand der Stadt, wo sie die Kranken und Aussätzigen pflegt und auf das gemütliche Leben im Schloß verzichtet. Und Gregorius kettet sich für 17 Jahre an einen Felsen, magert ab und verwahrlost in ehrlicher Reue. Der Papst stirbt und Gott sendet dem Vatikan in Form eines prophetischen Traums die Vision, dass der neue Papst in der Einöde an einem Felsen gekettet seit Jahren einer seiner treusten Diener ist. Gregorius wird also Papst, Gott hat ihm verziehen und in seiner neuen Funktion kann er auch seiner Mutter - dessen Vater er ja nun im übertragenden Sinne auch noch ist, um das Verwirrspiel komplett zu machen - ebenfalls die stellvertretend ihre Sünden vergeben.

Wenn man die Vorlage kennt, der sich Thomas Mann hier bedient hat, kann man die Adaption wahrscheinlich nur grandios finden. Charakteristische Merkmale mittelalterlicher Erzähltechnik werden so geschickt übernommen und dabei mehr oder weniger subtil ironisiert, dass es wirklich Spaß macht, den Roman zu lesen. Vor allem die Erzählinstanz ist mein persönlicher Held in der ganzen Geschichte, weil sie die ganze Zeit ihren Senf zu den Handlungen der Figuren abgibt und teilweise so stark ins Lächerliche zieht, dass es die verschachtelten Kettensätze definitiv wert sind, entschlüsselt zu werden.
Wer kein Französisch und Latein kann, wird es an manchen Stellen ein bisschen schwer haben, alles genau zu verstehen, denn genau wie Mittelhochdeutsch fließen auch diese beiden Sprachen ab und an in den Text ein. Auch besitzt er eine ganz faszinierende Metrik, die manchmal fast schon ein richtiges Versmaß hat, obwohl der Roman in Prosa geschrieben ist.

Alles in allem eine richtig tolle Adaption und vor allem ein Roman, der mich ein bisschen von meinem Thomas-Mann-Trauma geheilt hat. 5 rosa Wölkchen von mir.


26.01.2014

[Musik] Sonntagslieder #73

12:36 1 Comments
Moin Moin ihr Landratten!
Die Sonne scheint, es ist hammer kalt und ich habe die letzte Woche in einem regelrechten Rausch 50.000 Reisepläne geschmiedet. Danach habe ich das Budget berechnet, und 90% dieser Pläne wieder gecancelt. Da ich ja nur noch bis 2015 dem Steuerzahler auf der Tasche liegen kann und mein monatliches BAFöG erhalte, muss ich nämlich leider mal langsam anfangen, ein bisschen zu sparen. Damit ich dann als erstmal arbeitslose Germanistin nicht völlig auf dem Trockenen sitze. Aber statistisch gesehen habe ich spätestens 2020 einen relativ gut bezahlten Job und werde dann alle meine Reispläne wieder ausgraben. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich auch 2020 noch jung und abenteuerlustig bi. Und Musik tröstet ja bekanntlich über so manches hinweg. So auch über meine momentan stagnierende Lage :D



Revolverheld - Ich lass für dich das Licht an
Die erste Minute ist nur dummes Gelaber, das könnt ihr ruhig überspringen. Nicht aber das Lied. Denn so ungerne ich auch auf Hype-Züge aufspringe - ich mag es ♥.♥


Prinz Pi - Kompass ohne Norden
Normalerweise echt nicht mein Genre. Hauptsächlich wegen der dummen Texte. Deshalb sticht Prinz Pi raus. Ernsthaft. Metaphorik, Botschaft, alles stimmt (und im direkten Vergleich stinkt da Revolverheld doch ein bisschen ab xD )! :D


Fall Out Boy - Beat It
Um mal wieder ein bisschen der alten Linie treu zu bleiben. Eins meiner liebsten Cover überhaupt! :D

Nun werde ich mich zurückziehen und eine Münze werfen, ob ich entweder nach draußen gehe und Sonnenstrahlen aufsauge, oder doch lieber am Schreibtisch sitze und mein Referat für Dienstag vorbereite. Kopf stehtfür Schreibtisch, Zahl für Sonne. Ich werde solange werfen, bis Zahl rauskommt.
Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich allerseits! ♥

23.01.2014

[Challenge] Da war doch was...

07:30 1 Comments
Langsam beginne ich wieder, mich so ein bisschen richtiger und mehrerer und so mit den Inhalten, die im Haus des Wahnsinns publiziert werden, auseinanderzusetzten und erschüttert musste ich feststellen, dass doch einiges noch nicht abgehandelt wurde.Akut betrifft das meine diversen Challenge-Stände und (nicht-)zukünftigen Challenges. Dieses Defizit soll nun ausgeglichen werden, indem ich einmal kurz resümiere was in dieser Beziehung im Jahr 2013 hier so los war. Gleich vorweg: nicht alles war viel und nicht wenig war vergeblich. Aber sehts euch einfach selber an.




Die Regenbogenchallenge, die von Kastanies-Leseecke organisiert wurde, war mein Erfolgserlebnis 2013 schlechthin. Tatsächlich habe ich - die Inkonsequenz in Person! - es geschafft, jeden Monat ein Buch zu lesen, dass die Kriterien (12 verschiedene Coverfarben) zu lesen und zu rezensieren! Faszinierend! Am Anfang des Jahres hat sich das sogar immer mehr oder weniger zufällig ergeben, aber gerade im letzten Drittel von 2013 musste ich meinen Lesestoff durchaus gezielt nach Coverfarbe auswählen. Hat auf jeden Fall sehr sehr viel Spaß gemacht - vielen Dank fürs Organisieren der Challenge! ♥
Wenn jemanden interessiert, welche Bücher ich im Rahmen dieser Challenge gelesen habe: hier kommt die Liste

Weiß - Simon Beckett - Die Chemie des Todes (Mai)
Gelb - Khaled Hosseini - Tausend strahlende Sonnen (April)
Orange - Jodi Picoult - Neunzehn Minuten (Oktober)
Rot - Walter Moers - Rumo & die Wunder im Dunkeln (Juli)
Pink/Rosa - Mary Hooper - Das außergewöhnliche Leben der Eliza Rose (Juni)
Lila - Thomas Thiemeyer - Das verbotene Eden II. Logan und Gwen (November)
Hellgrün - Haruki Murakami - Kafka am Strand (August)
Dunkelgrün - Antinoa Michaelis - Der Märchenerzähler (Dezember)
Hellblau - Richard David Precht - Wer bin ich und wenn ja wie viele? (Januar)
Dunkelblau - Jackson Pearce - Drei Wünsche hast du frei (September)
Bunt - Sarah Dessen - Someone like you (März)
Schwarz - Justin Cronin - Der Übergang (Februar)


Womit wir auch schon bei der letzten gänzlich erfolgreichen Challenge angekommen wären: der Oldie-but-Goldie-Challenge der lieben Kaugummiqueen. Dabei ging es darum, Bücher zu lesen, die älter sind als ich - wobei sich diese Vorgabe natürlich nicht an mir persönlich orientiert hat ;) Erlaubt war alles, was vor 1990 erschienen war und Lesepensum waren 4 Bücher in 6 Monaten. Klang für mich als relativ Wenig-Leser machbar und war es letztendlich auch. Diese Challenge hat ebenfalls sehr viel Spaß gemacht, also auch hier noch einmal ein dickes Dankeschön! ♥
Gelesen habe ich folgende 4 Bücher:

William Shakespeare - MacBeth
Stephen King - Brennen muss Salem 
G. E. Lessing - Emilia Galotti 
Rainer Maria Rilke - Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke


Jou.Am liebsten würde ich diesen Post hier beenden, aber es kommt ja noch meine eigene kleine, individuelle Jahres-Vorsatzlisten-Challenge, die ich auch in diesem Jahr nicht so durchziehen konnte, wie ich mir das gewünscht habe. Aber gerade beim Durchgucken der Punkte ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich doch das meiste irgendwie gemacht habe - wenn es auch oft nach dem Motto lief: Erstens kommt alles anders und Zweitens als man denkt. Aber seht selbst:

13 für 2013
- erst denken, dann reden
- mindestens 1 Praktikum absolvieren
- disziplinierter sein
- reisen

- öfter die Bibliothek benutzen

- Grundstudium gut abschließen

- erfolgreich eine Buch-Challenge abschließen

- DYS - Geschenke basteln und verteilen

- Freizeitpark besuchen
- BWL - Grundkurs machen
- ordentlich rückwärts einparken
 
- Bücher von Autoren lesen, deren Namen mit Anfangsbuchstaben beginnen, die noch nicht im Rezi-Index stehen
- Sprachkurs machen und Französisch-Kenntnisse aufpolieren 



8 von 13. Haaach, naja. Dieses Jahr lasse ich das mit den festgeschriebenen Vorsätzen. Ich habe zwar viel viel viel vor, aber irgendwie deprimiert mich diese Bilanz am Ende des Jahres zu sehr, als dass ich sie weiterhin schriftlich festhalten wollen würde.


So Leute, fast geschafft. Als letztes kommt nun noch mein Challenge-Sorgenkind des letzten Jahres, was unteranderem auch deshalb meine einzige Challenge für 2014 sein wird. Zumindest vorerst. Es handelt sich dabei um die Rory-Gilmore-Reading-Challenge auf Seitenblicke. Die Leseliste dafür ist sooooo lang, dass es zwar keine Zeitbegrenzung für die Challenge gibt, aber ich finde, dass 2 Bücher in einem Jahr trotzdem großes Optimierungspotential haben. Ich schäme mich sogar so für diesen niedrigen Stand, dass ich mich nicht in der Lage fühle, die beiden Bücher hier aufzulisten. Macht aber nix, denn da diese Challenge weiterläuft, wurden die Fortschritte nicht von meiner Challenge-Seite verbannt und können dort immer gerne eingesehen werden ;)
Gut angefangen habe ich schon, denn gleich mein ersten Buch 2014 war eins für die Challenge - nämlich Vom Winde verweht. Auf dass es so gut weitergeht!


Uuuuuund fertig! An welchen Challenges nehmt ihr im Moment teil und seid ihr meistens eher konsequent oder verliert ihr nach und nach die Motivation? :)

21.01.2014

[Rezi] Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

07:00 2 Comments
Erscheinungjahr: 2004 (Original: 1936)
Originaltitel: Gone with the Wind
Genre: Klassiker; Entwicklungsroman
Seitenzahl: 1135



Teaser:
Wie es kam, dass Scarlett von ihm gefesselt wurde, obwohl doch sein Gemüt dem ihren so fremd war, wusste sie nicht. Gerade das Geheimnisvolle an ihm erregte ihre Neugier. Es war wie eine Tür, die weder Schloss noch Schlüssel hatte.




Handlung
Tara, die Baumwollplantage der O'Haras, ist die größte und schönste im ganzen Süden. Davon ist nicht nur Scarlett O'Hara, die älteste Tochter des Hausherren, überzeugt, sondern auch die Nachbarn können einen gewissen Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht leugnen. Unmengen an Baumwolle wirft die Plantage jährlich ab und kann gewinnbringend verkauft werden, sodass die O'Haras zu den wohlhabendsten Familien in Georgia gehören. Diesen Reichtum haben sie der harten Arbeit Gerald O'Haras zu verdanken, der mit nichts außer großen Plänen aus Irland nach Amerika gewandert kam und es innerhalb einer Generation zu einem erfolgreichen Mann gebracht hat, der nach Außen hin gerne seine harte Schale trägt, aber im Inneren einen weichen Kern hat und so auch mit den Sklaven umgeht, die auf Tara leben und auf deren Arbeitskraft viel von dem Wohlstand der Familie beruht. Auch Ellen, Geralds Frau und Scarletts Mutter, hat viel zu dem Erfolg der Plantage beigetragen, indem sie den Sklaven eine gütige Pflege zuteil werden lässt und hart aber gerecht über die Plantage herrscht. Da sie einem alten französischen Adelsgeschlecht entstammt, erzieht sie ihre drei Töchter nach strengen moralischen, religiösen und gesellschaftlichen Maßstäben.
Bei Scarlett schlägt diese Erziehung nur oberflächlich an, denn ihr Wesen gleicht doch eher ihrem stürmischen und temperamentvollen Vater als ihrer hoheitsvollen, vornehmen Mutter. Dennoch ist sie durch ihr Aussehen, das dem der klassischen Southern Belle genau entspricht, der Schwarm alle jungen Männer der vornehmen Familien und spielt sehr gerne mit diesem Bonus. Insgesamt hat sie eine wunderschöne und sorgenfreie Jugend auf Tara, die für sie abrupt endet, als sie sich in einem Trotzanfall in eine Zweck-Ehe stürzt und nach Atlanta ziehen muss.
Dann brechen die Befreiungkriege der Sklaven in den Südstaaten aus und mit der heilen Welt, die Generationen von Familien erbaut haben ist es vorbei, denn der gesamte Süden versinkt im Chaos des Krieges und des Wiederaufbaus.
Einziger Fixpunkt in dieser Welt für Scarlett ist Rhett Butler, mit dem sie eine herzliche Hass-Liebe verbindet und der sich nicht wie alle anderen Männer von ihr um den Finger wickeln lässt.

Meine Meinung
Ein dicker und entsprechend vielschichtiger Schmöker, der vom Namen her wahrscheinlich jedem bekannt sein dürfte, habe ich mir da mal vorgenommen und auch ziemlich lange daran gelesen.

Aber das Buch ist ja so gut! Der Leser wird regelrecht aus dem Alltag gerissen und in eine ganz andere Welt mit anderen Maßstäben, Wertvorstellungen und Umständen verfrachtet.
Natürlich habe ich anfangs öfter Anstoß daran genommen, wie über Sklaven oder allgemein Frauen gedacht wird und wie unreflektiert die Meinungen übernommen werden. Allerdings muss ich jetzt zum Ende des Buches hin sagen, dass die Reflexion schlicht und ergreifend vom Leser geleistet werden muss und der Text vor allem gegen Ende sehr viel Hilfestellung dazu gibt.

Nehmen wir zunächst einmal die Sklavenfrage. Natürlich wissen wir heute alle, unter welchen unmenschlichen Arbeitsbedingungen die Sklaven auf den Baumwollplantagen gelebt haben und dass die Befreiung wichtig, nötig und langfristig gesehen gut war. Am Anfang des Buches wird dagegen ein sehr romantischen Bild der Sklavenarbeit gezeichnet; die Schwarzen fühlen sich stolz, wenn sie Teil einer so renommierten Plantage wie Tara sind und werden von der Hausherrin selbst gesund gepflegt, sollten sie krank sein. Auch ausgepeitscht wird auf Tara offensichtlich niemand, was mich schon sehr stutzig gemacht hat, weil es mir sehr verklärt vorkam. Interessant schon hier ist allerdings das viele Hintergrundwissen, das im Roman vermittelt wird - nämlich dass die Haussklaven sehr wohl ein wichtiger und geliebter Bestandteil der Familie waren, denen Verantwortung und Vertrauen entgegengebracht wurden.
Im Gegensatz dazu stehen die Ansichten der Yankees, die den Süden besetzten und die Sklaven befreiten. Denn obwohl sie sich nach außen hin für die Gleichberechtigung einsetzten, waren auch in deren Köpfen Vorurteile und Geringschätzung für die Schwarzen festgesetzt, die sogar schlimmer waren als die der Südstaatler. Und das ist nur eins der Beispiele, die mich meine Meinung zur Darstellung der Sklavenarbeit revidieren ließen, auch wenn mir manche Passagen übel aufgestoßen sind. Diese ungeschönte Art, den Blick auf die Menschen darzustellen trägt auf jeden Fall zum authentischen Stil des Buches bei und ist in keiner Weise Fürspruch zur Sklaverei, sondern eine Skizze der eventuellen zeitgenössischen Thematisierung dieses Themas.

Die Geschichte um Scarlett entwickelt sich so eindrücklich und jede Station in ihrem Leben wird in so dichter Atmosphäre beschrieben, dass man sich einfach nur in dem Buch verlieren kann.
Und dabei ist Scarlett wohl der unsympathischste Hauptcharakter, der mit je untergekommen ist. Oder rangiert zumindest sehr weit oben auf der Liste der dummen Nüsse. Sie ist oberflächlich, egoistisch, gierig und stur. Sie will immer im Mittelpunkt stehen und das gelingt ihr auch meistens. Wahrscheinlich ist es aber größtenteils diesen Eigenschaften zu verdanken, dass sie ihre Familie mehr oder weniger gesund durch den Krieg bringen kann und auch beim Wiederaufbau der zerstörten Stadt gleich wieder obenauf sitzt. Denn bei allem schlechten, was sie auszeichnet, ist sie dennoch eine absolut starke Persönlichkeit.
Fast ihr ganzes Leben lang lebt sie nur für die Liebe eines Mannes, den sie nie bekommen kann, denn Ashley Wilkes ist bereits verheiratet und ein Gentleman der alten Schule, der niemals - und sei die Versuchung auch noch so groß - untreu sein kann.
Scarlett sehnt sich so sehr nach Ashley, dass sie für ihre "wahre" (es klingt so kitschig, aber es passt hier irgendwie) keine Augen hat und Rhett Butler immer wieder von sich weist.
Allerdings muss man ihr zugute halten, dass er nicht in gewohnter Gentleman-Manier um sie wirbt, sondern ihre Spielchen durchschaut, sie vorführt und ihr immer wieder ihre Grenzen aufzeigt.  Die Dialoge zwischen den beiden sind unglaublich spannend, auch wenn früher oder später immer Rhett die Oberhand hat.


Den Film kenne ich zwar nicht, aber ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Es ist leider mit den Attributen "schmalzig" und "kitschig" belegt, aber ich kann euch versichern, dass die Liebesgeschichte wirklich keinen zu großen Raum einnimmt und eigentlich überhaupt nichts kitschiges an sich hat. Eher etwas tragisches. Für mich lag der Schwerpunkt des Romans auf der einen Seite natürlich bei Scarletts persönlicher Entwicklung und ihrem Lebensweg und zum anderen bei den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen zur Zeit der Sklavenbefreiung in den USA.
Ein absolut lesenswertes Buch. 5 rosa Wölkchen von mir.


19.01.2014

[Musik] Sonntagslieder #72

11:17 5 Comments
¡buenos días!
Träume sind manchmal ganz schön verrückt - vor allem, wenn man sie auf Spanisch träumt, obwohl man eigentlich gar kein Spanisch spricht. Und wenn es dann noch um die Anmeldung der Master-Arbeit geht, die man nicht abgeben kann, weil die natürlich auf Deutsch ist und die ganzen Spanier das natürlich nicht verstehen und die gesamte akademische Karriere auf der Kippe steht, dann ist das höchst traumatisierend (höhö, Wortspiel). Naja, jedenfalls bin ich jetzt wahrscheinlich den ganzen Tag schwerst verwirrt und haue deshalb lieber gleich die Sonntagslieder raus :)



Coldplay - Fix You
Allein der erste Vers hatte mich beim ersten Hören schon überzeigt. Momentan bin ich zwar sowieso in einer Coldplay-Phase, aber das Lied ist doch auch wirklich wirklich toll ♥


Maroon 5 - She Will Be Loved
Auch wenn mir die Stimme des Sängers bei regelmäßigem Hören schnell auf die Nerven fällt (er quakt!), mag ich dieses Lied einfach. Ich muss mal ein Cover mit einer männlicheren Stimme suchen xD


Train - Hey Soul Sister
Auch schon was älter, aber dieses Lied ist meine alljährliche Frühlingshymne. Keine Ahnung warum, aber ich verbinde es irgendwie mit Frühlingsstimmung. Und ich weiß, dass eigentlich noch "Winter" ist, aber bei 10°C fällt es schwer, sich auch so zu fühlen :D


Ihr Lieben, ich muss jetzt das Finale von "Die Welle" schauen - Werbung ist vorbei und wir steuern zielgerichtet auf den furchtbaren Showdown zu. Ich halt das jetzt schon kaum aus.
Euch wünsche ich auf jeden Fall einen wunderbaren Rest-Sonntag und morgen einen entspannten Tag in die neue Woche! ♥

14.01.2014

[Gerede] Was Identitätskrisen mit Kommoden zu tun haben

07:00 7 Comments
Warum muss man Menschen eigentlich immer in Schubladen einteilen?
Ich meine, ist es wirklich so wichtig, jeden Einzelnen in ein bestimmtes Schema reinzuquetschen? Und wenn ja - warum ist das so?
Dieses Prinzip ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Das geht doch schon bei den Sternzeichen los. Die Konstellation der Sterne bei der Geburt eines Menschen sagen laut vieler Kulturen etwas über dessen Persönlichkeit aus. Pfft. Es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Erde und die sollen - nehmen wir mal unser westliches System als Grundlage - in gerade mal 16 Charaktermuster passen? ...alle?
Also, ich weiß ja nicht.
Vielleicht geht es bei diesem Schubladendenken ja gar nicht um die anderen, sondern um einen selbst. Also um das Individuum. Klingt paradox, aber könnte doch sein. Frei dem Motto: indem ich die anderen einordne, kann ich gleichzeitig auch mich selbst einordnen. Durch diese Abgrenzung erschaffe ich meine eigene Identität und deshalb muss ich die Menschen um mich herum in verschiedene Schubladen packen. Damit es nämlich für mich auch eine Schublade geben kann, nach der ich mich definiere. Und selbst, wenn ich diese Schubladen vehement ablehne und mich dadurch quasi auf die Kommode setzte, bin ich damit doch immernoch ein Teil dieses Systems.

Worum es mit grade eigentlich geht: ich weiß, Menschen in Kategorien zu ordnen, ist blöd, weil es zu Fehleinschätzungen und Vorurteilen führt. Aber irgendwie erleichtert es nicht nur das allgemeine Zusammenleben, sondern dient außerdem der persönlichen Entwicklung, sofern man diese Kategorien nicht als statisch, sondern als variable, unkonstante Vereinfachungensmethoden wahrnimmt, die nicht alle Nuancen eines Charakters erfassen kann.

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich näher mit einer besonderen, binären Einteilung der Menschen - der Extroversion und der Introversion - und habe wirklich interessante Sachen dabei herausgefunden.
Ich dachte immer, ich wäre so ein paradoxer, undefinierbarer Mischmasch-Mensch, wenn es nach dieser Einteilung geht, weil ich manchmal super gerne viele Menschen um mich herum habe und dabei total aufblühe und mich dann aber wieder tagelang zu Hause vergrabe ohne mit einer Menschenseele zu reden. Bei Gesprächen kann ich entweder keine Sekunde die Klappe halten oder ich bin zufrieden als stille Zuhörerin. Das ist je nach Tagesform einfach total unterschiedlich und deckte sich nicht mit meinem Verständnis von extrovertierten und introvertierten Menschen.
Nach meinem (mittlerweile entstaubten) Bild, waren extrovertierte Personen Rampensäue, die das große Publikum brauchen und das Leben als Bühne betrachten. Die jedes Wochenende von einer Party zur nächsten fallen, 5000 Freunde haben und bei denen immer was los sein muss.
Introvertierte Personen dagegen waren für mich die schüchternen Stubenhocker mit Hang zur Sozialphobie, die am liebsten in ihrem Zimmer sitzen und ihre Pickel ausdrücken - die sie haben, weil sie nie an die frische Luft und die Sonne kommen.

Und offensichtlich passte ich in dieses Weltbild nicht rein. Genaugenommen passen die wenigsten Menschen exakt in eins der Extreme, denn jeder Mensch hat extrovertierte und introvertierte Eigenschaften. Nur auf die Ausprägung kommt es an.
Was allerdings viel wichtiger ist: Extrovertierte Leute können schüchtern sein und introvertierte machen auch mal Party!
Woa! Erkenntnis des Tages!
Tatsächlich geht es bei dieser Einteilung nämlich weniger um das vorhandene oder nichtvorhandene Sozialverhalten einer Person, sondern vielmehr darum, unter welchen sozialen Umständen man entspannen und quasi seinen Akku wieder aufladen kann. Das ist angeboren und beides ist absolut normal. Die Extros (wie ich im folgenden liebevoll schreiben werde) brauchen den Austausch mit anderen, um ihre innere Energieleiste wieder auffüllen zu können und im Gleichgewicht zu bleiben. Intros dagegen brauchen dafür Zeit alleine, in der sie ihre Gedanken ordnen und zur Ruhe kommen können. Über Social Skills verfügen beide - nur können diese Skills bei Intros leichter untergehen, wenn man sie nur oberflächlich kennt.

Deshalb kann ich nach dieser Recherche und diesem Test klar und eindeutig sagen: Hey, ich bin nicht
merkwürdig gepolt, sondern es überwiegt nur einfach die introvertierte Seite.
Dass das natürlich die Seite der Medaille ist, die in der heutigen Zeit eher aneckt und auf Unverständnis stößt, ist nicht verwunderlich. Erstens ist bei 75% der Menschen die extrovertierte Seite ausgeprägter, was bedeutet, wir Intros sind in der Minderheit. Und zweitens ist das komplette westliche Gesellschaftssystem auf die Stärken der Extros ausgerichtet. Schaut euch mal die Ellenbogenmentalität der Kapitalisten an! Los!
Dann wisst ihr, was ich meine.
Das soll jetzt natürlich kein Rumgejammere werden, wie schrecklich gemein doch alle sind. Introvertierte Menschen haben genauso hohe Chancen, ein glückliches Leben zu führen, wie extrovertierte Menschen. Ein wichtiger Schritt für mich war aber auf jeden Fall, festzustellen, was da bei mir überwiegt. Denn es erklärt so einiges:
Ich verbringe definitiv gerne Zeit alleine; Feiern muss aber hin und wieder auch mal sein - bitte nicht jedes Wochenende, aber so ein bisschen Tanzen gehen hin und wieder macht definitiv Spaß. Smalltalk hat mich schon immer absolut gelangweilt und zeitweise sogar überfordert. Mittlerweile kann ich das zwar ganz gut, aber rede angenehm finde ich es immernoch nicht. Ich rede gerne so richtig mit Leuten über Dinge, die sie und/oder mich beschäftigen und so weiter. Weil solche Gespräche natürlich Vertrauen voraussetzten, dauert es immer ein wenig, bis sie zustande kommen; aber das hat nichts mit Schüchternheit zu tun. Und mir sind 5 gute Freunde - mit denen ich auch mal zusammen allein sein kann, um den Akku aufzuladen - viel viel lieber als 30 oberflächliche Bekannte aus dem Bungee-Jumping-Verein.
Manchmal ist es gar nicht so einfach, diese beiden Seiten in Einklang zu bringen und auch wenn meine introvertierte Seite dominant ist, mag und brauche ich trotzdem Menschen um mich herum. 
Diese Einteilung gefällt mir auf jeden Fall besser, als die Kategorisierung nach Sternzeichen. Weil sie erstens auf tatsächlichen Handlungen einer Person besteht und zweitens nicht Anspruch erhebt, den kompletten Charakter eines Menschen festlegen zu wollen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr den Test auch gemacht oder wusstet ihr schon vorher, welche Seite bei euch dominant ist? Oder seid ihr total ausgeglichene Mittelwertspersönlichkeiten?

12.01.2014

[Musik] Sonntagslieder #71

12:31 2 Comments
Hallo meine lieben Freunde der Sonne!

Es ist wahrlich kaum zu glauben, aber ich habe dem Haus des Wahnsinns nicht den Rücken zugekehrt. Es ist vielmehr so, dass ich mich in letzter Zeit quasi eingemauert habe, um mit dem ganzen Irrsinn um mich herum klar zu kommen. Ziemlich viel Stress, ziemlich viel Verwirrung und ziemlich wenig Sonne haben meine Energieleiste trotz der Feiertage in einen Bereich getrieben, der ökonomisch eher suboptimal war. Normalerweise erhalte ich dann hier die Action mit ein paar Rezis und/oder TAGs, aber leider lese ich gerade an einem wahren Schinken, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird und habe außerdem keinen TAG mehr ausstehen und kann mich auch nicht aufraffen, einen zu suchen. Denn das ist ein weiteres Problemder letzten Zeit: ich bin so gut wie gar nicht mehr im Internet unterwegs. Meine überlastete Aufnahmefähigkeit hat das die letzten Wochen einfach nicht mehr verarbeiten können und deshalb gab es eine kleine Pause. Aber so langsam geht es wieder aufwärts und ich hoffe, diese Defizite (die mich selbst wahrscheinlich am meisten nerven) schnell wieder ausgleichen zu können.
Bis dahin gibt es immerhin meine drei Lieblingslieder der letzten Woche für euch. Voilà:



Adel Tawil feat. Prinz Pi & Sido - Aschenflug
Als ich das Video das erste Mal gesehen hab, musste ich ganz ernsthaft ein Tränchen verdrücken. Obwohl ich 2/3 der beteiligten Künstler eigentlich nicht mag, geht mir der Song furchtbar nahe


Bastille - Things We Lost In The Fire
Ein Lied mit Ohrwurmcharakter, finde ich :)


Katy Perry - Unconditionally
Katy Perry ist einfach cool. Da kann keiner was gegen sagen ;)


Wie immer wünsche ich ganz viel Spaß beim Hören. Hoffentlich lesen wir uns in Zukunft wieder öfter - ich geb mein Bestes! ♥

05.01.2014

[Musik] Sonntagslieder #70

14:00 0 Comments
Langsam wird es Zeit, dass ich nach den Weihnachtsferien wieder im Uni-Alltag ankomme.

Wahrscheinlich werde ich mich spätestes übermorgen für diesen Wunsch verfluchen, aber momentan habe ich ohne geregelten Tagesablauf echt Schwierigkeiten, micht für irgendetwas zu motivieren, was nur im Entferntesten mit Arbeit zu tun hat. Und das muss sich ändern, denn schließlich bin ich in Wahrheit ein produktiver Geist :D
Aber wie auch immer - zu den Sonntagsliedern reicht es zum Glück noch. Und hier sind sie :)



The Offspring - Self Esteem
Allein das 'Lalala' am Anfang macht mir schon super gute Laune. Ich liebe dieses Lied :D


NoNoNo - Pumpin Blood
Gepfeife mag ich fast genaus gern wie 'Lalala' :)


Eminem feat. Rihanna - The Monster
Rihanna mag ich ja so gar nicht. Außer, sie macht Lieder mit Eminem zusammen. Die sind dann cool :D


Et voilà. Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Hören und einen schönen Rest-Sonntag! ♥

01.01.2014

Statistik SPEZIAL: Lesemonat Dezember & Lesejahr 2013

15:37 5 Comments
Herzlich willkommen im Jahr 2014! Ich hoffe sehr, ihr konntet das neue Jahr genauso anfangen, wie ihr es euch gewünscht habt und seid mit eurem Einstieg - egal, ob gemütlich oder partymäßig oder irgendwas dazwischen - glücklich :)
Zu meinem eigenen Leidwesen schreit die kleine Neurotikerin in mir, dass ich mich in die lange Schlange der Rückblick-Posts einreihe und euch mit meinen Statistiken belästige, damit auch das Bücherjahr 2013 ad acta gelegt werden kann. Aber wenn ihr das überstanden habt, seid ihr zumindest im Haus das Wahnsinns davor sicher. Es sei denn, mich überkommt morgen spontan das Bedürfniss, eine Jahresbilanz zu ziehen. Aber bei dem vergangenen Jahr bin ich eigentlich ziemlich froh, endlich einen dicken fetten Strich unter die Bilanz ziehen zu können, ohne da nochmal groß reflektieren zu müssen. Also seid ihr wahrscheinlich sicher ;)
Und jetzt bringen wir es hinter uns und schauen uns die Zahlen des letzten Monats und des letzten Jahres an:

Gelesen
Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler (*Rezi*)
Marie-Sabine Roger - Der Poet der kleinen Dinge (*Rezi*)
Monika Feth - Der Bilderwächter. Jette-und-Merle-Buchreihe, Teil VI (*Rezi*)

In Seiten
1162

Durchschnittsbewertung
3,7 Wölkchen

Highlight des Monats
Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler

Enttäuschung des Monats
Keine - bei dem geringen Lesepensum auch nicht schwer ;)

In Bildern



Das war der Dezember. Und jetzt folgt eine mehr oder weniger beeindruckende Collage aller Bücher, die ich über das letzte Jahr gelesen habe. Sehet und staunet:

Bücherjahr 2013

Insgesamt habe ich 55 Bücher gelesen, die zusammengerechnet 21.163 Seiten aufzuweisen haben.

Et voilà. Der erste Post des Jahres mit einigermaßen ordentlichem Inhalt - der erste Punkt meiner To-Do-Liste kann abgehakt werden - check! ;)

Für das kommende Jahr wünsche ich euch nur das Allerbeste, Erfolg, Gesundheit, Glück und dass ihr die Ziele, die ihr euch vorgenommen habt, erreicht. Fühlt euch alle einmal gaaaanz doll geknuddelt.
Allerliebste Grüße
MelMel ♥