01.02.2014

# Büchergeplapper

Lesemonat Januar 2014

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon wieder vorbei... so oder so ähnlich beginnen die meisten Rückblicks-Post dieser Tage. Dabei kann ich gar nicht sagen, ob dieses "schon wieder" auch für mich gilt. Auf der einen Seite ging es zwar schon ganz schön flott mit dem Monat, aber andererseits... ja andererseits ist er furchtbar zäh gewesen und ich hatte das Gefühl, nicht voran zu kommen. Weder mit der Zeit, noch mit meinem Studium, dem Haus des Wahnsinns oder mit meinem Leben überhaupt. Der Januar ist einfach prädestiniert dafür, in deprimierende Gedanken zu versinken, finde ich. Es dauert noch sooo lange, bis der Frühling kommt, es ist nass und kalt und dunkel und das einzig Schöne am Winter - Weihnachten - ist vorbei. Der Januar ist wirklich der blödeste Monat im ganzen Jahr und entsprechend bin ich total erleichtert darüber, dass er endlich vorbei ist. Um ihn vollständig abhaken zu können, präsentiere ich euch jetzt noch meine unglaublich beeindruckende Lesestatistik - ein weiteres Sinnbild für mein stagnierendes Vegetieren im Januar.

Gelesen
Margaret Mitchell - Vom Winde verweht (*Rezi*)
Thomas Mann - Der Erwählte (*Rezi*)

In Seiten
1391

Highlight des Monats
Zwischen diesen beiden grandiosen Werken kann ich mich definitiv nicht entscheiden, welches das beste war. Beide haben mir wahres Lesevergnügen bereitet ♥

Enttäuschung des Monats
Folglich keine :)

In Bildern



Immerhin sind es, trotz der sehr wenigen Bücher, mehr Seiten geworden als im Dezember. Aber der war ja auch so schwach, dass er außerhalb jeder Konkurrenz steht.
Dafür haben sich die beiden Werke wirklich wirklich gelohnt und vor allem "Vom Winde verweht" kann ich ausnahmslos jedem ans Herz legen. "Der Erwählte" eignet sich dagegen eher für wahre Literatur-Cracks, die sich auch ein bisschen in mittelhochdeutschen Stoffen auskennen.
Dann mache ich mich mal gleich dran, die Statistik für den Februar zufriedenstellender aussehen zu lassen ;)

Kommentare:

  1. Wow, echt mutig von dir solche dicken Schinken-Klassiker zu lesen. Könnte ich mich wahrscheinlich nie dazu durchringen.

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  2. Ja, ich finde Januar - und Februar auch als trostlose Monate und erwarte sehnlichst den Frühling - wie wohl alle.
    Du hast immerhin zwei tolle Bücher gelesen, die Du zu Deinen Highlights zählen kannst. Ein wenig Licht im Dunkel des Januar ;-). LG

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