29.06.2014

[Musik] Sonntagslieder #95

Was war das nur für eine Woche! Zu dem täglichen Uni-Wahnsinn gesellte sich noch mehr Ärzte-Wahnsinn und schließlich auch ein bisschen Feier-Wahnsinn. Ich liebe Konzerte ja über alles und wo sich eine Gelegenheit dazu ergibt, wird sie natürlich sofort ergriffen. Besonders freut es mich dann, wenn noch relativ unbekannte Bands richtig, richtig gut abliefern und ich neue Lieblingsmusiker gefunden habe. So sehr Lieblingsmusiker, dass ich schon überlegt habe, diese Woche nur ein einziges Lied bei den Sonntasliedern zu präsentieren, damit dieses auch angemessen gewürdigt wird. Aber ich habe mich dann doch dagegen entschieden und platziere den Künstler (der zwar einen Solo-Namen, aber dennoch eine wirklich grandiose Band hinter sich hat) einfach an die allererste Stelle: lauscht und genießt!



Maxim - Vielleicht in einem andern Leben
Wer ihn schon vor mir kannte: wunderbar! :D Wer ihn nicht kannte: jetzt schon! :D Das war wirklich eins der schönsten Konzerte, das ich je erlebt habe. Mal so ganz ohne Party-Party, aber trotzdem mit einer tollen Stimmung im Publikum und auf der Bühne. Die Lieder! Die Texte! Hach! ♥


Goo Goo Dolls - Iris
Und jetzt einfach mal ein Klassiker, den ich diese Woche oft gehört habe und der irgendwie zur melancholisch angehauchten Stimmung passt :)


Plain White T's - Our Time Now
Und zum Schluss dann doch noch ein bisschen leichteres Gedudel, das mir auf jeden Fall immer gute Laune macht :D


Das waren sie also - meine Top3 der Woche. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören und einen sonnigen, chilligen und gut gelaunten Sonntag ♥

25.06.2014

[Rezi] Gesa Schwartz - Grim III. Die Flamme der Nacht

Erscheinungsjahr: 2012
Genre: (Jugend-) Fantasy
Reihe: Grim-Bücherserie, Teil 3
Seitenzahl: 767


Teaser:
Vorsichtig berührte sie die Stirn. Sie war eisig dort, wo die Flamme sie getroffen hatte, und die Kälte drang durch ihre Finger und glitt unheilvoll über ihre Haut. Auf einmal drangen Geräusche durch die Stille, es waren Töne wie in einem Traum, und als Mias Herz schneller schlug, glitt der Laut aus ihr heraus.



Achtung! Spoileralarm!*Achtung! Spoileralarm!*Achtung! Spoileralarm!

Handlung
Nach der letzten großen Schlacht gegen die Schneekönigin ist erst einmal Ruhe und Frieden in Paris eingekehrt. Grim und Mia leben zusammen; Grim hat Carven mehr oder weniger adoptiert und dieser ist mit Jakob und Theryon auf Bildungsreise.
Doch da trübt ein seltsamer Nebel die Stimmung. Lautlos zieht er auf, wabert durch bestimmte Gebiete, hüllt die Menschen darin ein und verschwindet dann wieder - und mit ihm die Menschen darin. Auch Josi und Mias Mutter fallen diesem Nebel zum Opfer; ein zusätzlicher Anreiz für die altbewehrte Chaostruppe, herauszufinden, was es mit diesem Nebel auf sich hat. Grim setzt als Oberhaupt der Polizei der Anderwelt seine besten Spürnasen darauf an und begibt sich dann selbst in den Nebel. Da dieser ihn und später auch Mia verschont, wird schnell klar, dass ausschließlich Menschen der Macht dieses Nebels erliegen. Im tiefsten Inneren des Nebels trifft Grim auf einen Minotaurus, den er absolut nicht zuordnen kann. Normalerweise ist seine magische Kraft der eines Minotaurus bei weitem überlegen, doch im Kampf mit diesem Exemplar stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Dämonen handeln kann.
So startet die Reise von Grim, Mia, Remis und dem Vampir Lyskian, um gegen ihren bisher stärksten Gegener in den Kampf zu ziehen und ihn daran zu hindern, sich die Herrschaft über die Menschenwelt anzueignen. Dazu brauchen sie starke Verbündete und müssen sich nicht nur mit den Schrecken ihrer Gegner, sondern auch mit der Dunkelheit in ihrem eigenen Inneren auseinandersetzen.

Meine Meinung
Selten lasse ich mich zu solch einem harten Urteil hinreißen, aber bei diesem Buch ist es meiner Meinung nach absolut angebracht, von Papierverschwendung zu reden. Mir tut jeder Baum leid, der ungerechtfertigterweise sein Leben lassen musste, um diese rund 770 Seiten zu füllen.

Um den doch etwas kompromisslosen Ausspruch wieder ein bisschen zu relativieren, muss ich sagen, dass nicht alles schlecht ist an der Geschichte. Die Grundidee aus Band 1 bleibt erhalten: Das Menschen-/Hybridmädchen verliebt sich in den Gargoyl/Hybrid/Träger der Flamme des Prometheus/etc. und mit ihm zusammen entdeckt sie ihre Macht, beschützt die neue Welt und möchte am liebsten, dass sich ihre beiden Welten - die der Menschen und die der Anderwesen - wieder vereinen und in Frieden zusammeleben.
Aber leider ziehen sich die Schwächen aus Band zwei auch durch dieses Buch und werden meiner Meinung nach sogar noch deutlicher. Das Buch liest sich wie das Protokoll eines Computerspiels. Unsere altbewährte Gruppe wandert so durch die Gegend - mal bleibt sie hier in der bekannten Welt, dann gurkt mal jemand in der Traumwelt rum oder in den gefühlt 2.000 anderen Parallelwelten, die sich die Autorin da zurechtgedacht hat - muss sich hin und wieder mal ein bisschen trennen und dann erfüllt jeder so seine Prüfungen. Diese Prüfungen sind im Grunde lediglich mehr oder weniger blutiges Gemetzel, wobei die Gegner immer größer und immer stärker werden, aber em Ende gewinnt natürlich niemals der Feind. Das ist nicht nur super berechenbar, es verhindert auch, dass sich mal irgendwer oder irgendwas wirklich entwickeln kann. Die Charaktere bestehen ihre Prüfungen und rein von der Handlungslogik kann man diese 10 bis 20 Seiten Kapmf getrost streichen, denn man ist am Ende genauso weit wie am Anfang. Hat halt vielleicht ein kleines Level-Up, aber braucht das auch, weil der nächste Feind ja auch wieder ein bisschen stärker sein wird.

Es laufen verschiedene Handlungen parallel, die von der Eindimensionalität der Haupthandlung nur geringfügig ablenken, weil auch sie einfach angefangen und durchgezogen werden, ohne dass es einen Mehrwert für die Figurenentwicklung oder das Leserverständnis hat. Im Gegenteil: am Ende hat man so viele verschiedene Pseudo-Problematiken am laufen, dass der Durchblick ein bisschen schwierig wird.
Und was mich besonders aufgeregt hat: dieser gezwungene Versuch, auf Fantasy-Epos zu machen, indem nicht nur eine, sondern mehrere "erfundene" Sprachen in den Raum gestellt werden. Diese Sprachen wirken eher wie ganz schwache, quasi schattengleiche Abbilder von "Herr der Ringe" doch ohne dessen Herzblut und die Raffinesse. Es gibt einfach ein paar Wörter, die sich exotisch anhören. Niemand im Buch redet wirklich jemals in diesen Sprachen, aber die drei Ausdrücke, die im Buch auftauchen, eignen sich auch nicht für eine längere Konversation.

Die verkorkste Metaphorik habe ich ja in meiner Rezi zu Band 2 schon angesprochen und deshalb brauche ich sie hier nicht weiter ausführen. Sonst steigere ich mich nur weiter hinein und bekomme noch einen Herzanfall.
Das Ende ist dann einfach genauso vorhersehbar wie der ganze Rest der Geschichte. Das einzig spannende ist eigentlich, welche Wesen aus allen möglichen Mythologien die Autorin als nächstes auftauchen lässt. Und das verliert auch ziemlich schnell seinen Reiz.
Völlig versört hat mich dann der Epilog aus dem ich die ernsthafte Absicht herauslese, diese Reihe in der ein oder anderen Art fortzuführen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich da nicht Greenpeace einschalten sollte. Denkt doch bitte mal an die Bäume!

Also, insgesamt gibt es ein Wölkchen von mir. Selten verliehen, aber in diesem Fall mit dem größten Vergnügen. Mein einziger Trost ist, dass die Cover dieser Reihe wirklich wunderschön sind und sie deshalb hübsch in meinem Regal aussehen werden. Immerhin etwas.

22.06.2014

[Musik] Sonntagslieder #94

Dieses Wochenende gehörte nur mir ganz alleine. Abgesehen von Freitagabend, den ich eigentlich auch noch reserviert hatte. Aber man muss ja auch ans Socialising denken, oder?
Jedenfalls habe ich diese beiden Tage wirklich mal wieder gebraucht, denn seit ungefähr 8 Wochen war ich eigentlich fast jeden Tag irgendwie mit etwas oder jemandem beschäftigt und bin jetzt grade in so einer leicht sentimentalen Phase, in der ich ein bisschen alleine sein wollte. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich am Mittwoch mit meinen Mädels "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" angeschaut hab - mein Herz wurde dabei fast so sehr zerrissen wie beim Buch und musste sich erst mal wieder erholen.
Dabei hilft Musik ja bekanntlich sehr. Deshalb hier 3 Lieder meiner aktuellen Playlist:



Ed Sheeran - All Of The Stars
Vielleicht nicht das stärkste Lied des Soundtracks, aber trotzdem eins meiner liebsten. Der gesamte Soundtrack ist aber auch SO gut, da fällt die Auswahl nicht leicht :)


Rea Garvey - Catch Me When I Fall
Eine Live-Version, die ich sogar live mitgehört hab :) Ich mag seine Stimme so so gerne *.*


Pitbull feat Flo Rida - Turn Around
Und dann momentan noch mein liebstes Gute-Laune-Lied. Keine Ahnung, warum ich das jetzt wieder ausgekramt hab, aber ich freu mich jedes Mal, wenn ich es höre :D


Mein Sonntag wird jetzt genauso gemütlich weitergehen, wie der Samstag geendet hat, damit ich für die kommende Woche wieder Motivation und Energie hab. Euch wünsche ich ebenfalls einen entspannten Sonntag und einen motivierten Start in die neue Woche! ♥

20.06.2014

[Gerede] Blogger-Routine: Das Wie

So ein Blick hinter die Kulissen ist immer wieder interessant - zumindest ich lese begierig Artikel, in denen der virtuelle Vorhang etwas gelüftet wird und dem Leser einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise anderer gewährt wird.
Aus diesem Grund folgt hier der erste Teil einer kleinen wahnsinnigen Themenreihe, die da heißt: Blogger-Routine. Eröffnet wird diese Reihe mit der großen Frage nach dem Wie. Wie blogge ich eigentlich? Wie entsteht ein Post, welche Programme sind unersetzlich und welche anderen Hilfsmittel brauche ich unbedingt?

Es gibt zwei Dinge auf dieser Welt, ohne die ich definitiv nicht auskomme:

1. Pierre, mein geliebter, tapferer Laptop

2. Das namenlose, pseudo-kreativ beklebte Notizbuch

Dieses Büchlein schleppe ich eigentlich so ziemlich überall mit mir herum, weil man ja nie weiß, wann einem die Zeit oder die Muse befielt, sofort eine Idee niederzuschreiben. Von zusammenhanglosen Wortschnipseln bis vorgeschriebene und hingekritzelte Artikel enthält dieses Buch wirklich alles, was man ansatzweise als brauchbar für einen Post nennen kann. Vieles ist am Ende doch eher Ausschuss, aber Verluste gehören dazu ;) Auf alle Fälle komme ich handschriftlich viel besser in einen Schreibfluss, als an einer Computertastatur, weshalb so ein klassischen Notizbuch wirklich wichtig für meine Bloggerei ist. Außerdem kann ich am Ende, wenn ein Post veröffentlicht ist, ein Häkchen dahinter setzen. Häkchen geben mir ein Erfolgsgefühl.
Ein Post - keine Rezi oder anderes Büchergeplapper, sondern irgendein Gerede-Post - entsteht bei mir meistens mit irgendeinem Gedanken, der durch mein Hirn blitzt und den ich sofort aufschrieben muss, um ihn nicht zu vergessen. Um diesen herum baut sich anschließend ein Text auf, der mehr oder weniger brauchbar ist. Je nach Zeit und Inspiration und Mitteilungsbedürfnis kann das eine Zeitspanne von zwei Tagen bis zu zwei Wochen umfassen. Ich gebe dem Baby dann sogar einen Arbeitstitel, der zugegebenermaßen meistens am Ende erhalten und zur tatsächlichen Überschrift wird, weil er den Charakter des Posts meistens ziemlich gut verkörpert, ohne Textteile wörtlich aufzugreifen.
Nachdem der Text grob steht, setze ich mich zu Pierre und Tippe brav alles bisher geschriebene ab; diverse Schönheitskorrekturen inklusive. Manchmal tue ich danach noch so, als könnte ich Fotografieren und Bilder bearbeiten. Ich weiß, dass Posts mit Bildern meistens schöner aussehen und mag es ja auch bunt, aber mein Medium ist einfach das Wort. Jedenfalls bearbeite ich Bilder ganz simple mit Gimp und bastele die dann irgendwie so in den Textfluß ein, dass alles einigermaßen ordentlich und leserfreundlich aussieht.
Dann wird nochmals lektoriert (für alle, die sich immer über Tippfehler hier wundern: ich bin ein Schussel) und daaaaann wird auch schon veröffentlicht. Nix leichter als das also :D

Wie ist eure Blog-Arbeitsweise? Seid ihr auch mehr der komplizierte "ich schreibe gerne alles vor"-Typ, oder schießt ihr locker-flockig aus der Hüfte?

18.06.2014

[Rezi] Fynn - Hallo Mister Gott, hier spricht Anna

Erscheinungsjahr: 2010 (Original 1974)
Originaltitel: Mister God, this is Anna
Genre: Erzählung
Reihe: Anna-Buchserie, Teil I
Seitenzahl: 193


Teaser:
Abends las ich Anna aus meinen Büchern vor. Sie hatte beschlossen, mit mir zu leben, also hatte ich ihr laut vorzulesen, damit sie an meinem Leben teilnehmen konnte. Was mich interessierte, interessierte sie auch.


Handlung
Eines Nachts findet der rastlose Fynn die kleine, sechsjährige Anna mutterseelenallein am londoner Hafen. Sie ist verschüchtert und schmutzig, aber mit Hilfe einer Packung Würstchen findet Fynn schnell einen Draht zu den kleinen. Er weiß nicht, woher sie kommt und wohin sie unterwegs ist, also nimmt er sie kurzerhand mit zu sich nach Hause. Er selbst ist 19 Jahre alt, weiß nicht genau, was er mit seinem Leben anfangen möchte, hat aber von seiner Mutter ein großer Herz für verlorene Personen und Tiere mitbekommen. Deshalb bedeutet "nach Hause" auch nicht bloß zu seiner Mutter, sondern außerdem zu den geretteten Haustieren und zwei weiteren aufgelesenen menschlichen Gästen. Anna bekommt ein Bad und ein Bett - dabei wird deutlich, dass sie von ihren Eltern schwer misshandelt worden sein muss, denn ihr Körper ist mit Prellungen und Quetschungen übersät.
Doch trotz ihrer schlimmen Vergangenheit hat sie sich eine unschuldige doch gleichzeitig messerscharf logische Denkweise beibehalten, die vor Liebe und Positivität nur so strahlt. Sie verzaubert nicht nur Fynn und dessen Mutter, sondern alle in ihrem Umfeld. Am prägnantesten ist dabei ihr direkter Draht zu Mister Gott. Dieser Gott hat nur wenig Ähnlichkeit mit dem Gott der Kirche, stellt aber für Anna einen großen Halt dar und lässt sie die Welt mit erstaunlich erwachsenen Augen betrachten. Fynn begibt sich also mehr oder weniger in Annas Schule und lernt dabei viel mehr über das Leben als aus jedem Buch, das er bisher gelesen hat.

Meine Meinung
Anna ist das klügste kleine Mädchen auf der Welt. Sie schafft es, komplexe Sachverhalte, mit denen sich Philosophen, Mathematiker oder Theologen seit Jahrhunderten beschäftigen, mehr oder weniger simpel für sich selbst zu klären und diese Erkenntnisse dann weiterzureichen. Vorzugsweise an Fynn, der sie mehr oder weniger adoptiert hat (oder vielleicht auch umgekehrt?), und mit dem sie viele tiefgehende Diskussionen führt. Vor allem über die Beschaffenheit von Mister Gott. Mister Gott ist Annas ganz persönlicher Ansprechpartner bei allen Problemen und Fragen und er hilft ihr immer, auf jede Frage eine Antwort zu finden. Oder wahlweise auch 10.00000 Fragen zu stellen, die alle mit der selben Aussage beantwortet werden können.

Das Buch ist aus der Sicht von Fynn erzählt, der von diesem kleinen Mädchen viel lernt. Mit ihm diskutiert Anna am meisten, denn sie hat auf viele Dinge eine ganz eigene, von der konventionellen Meinung abweichende Sicht und lässt Fynn mehr als einmal ganz grundlegende Dinge des Lebens, die er eigentlich für selbstverständlich geklärt empfunden hat, überdenken.
Ein bisschen hat mich die Kleine an Sokrates erinnert, der seine Dialektiken in ähnlicher Weise wie Anna vor den Leuten gerechtfertigt hat. Er führt nämlich durch geschicktes Nachfragen die Argumentation seiner Diskussionspartner ad absurdum und lässt sie sich selbst widersprechen, sodass sie am Ende logisch zu dem Schluss kommen, den Sokrates schon von Anfang an vertreten hat. Genauso macht es Anna mit Fynn, wenn auch weniger ironisch und mit wesentlich weniger Widerstand seitens ihres Schülers.

Vor allem ihre Erkenntnisse rund um Mister Gott, die das kleine Büchlein dominieren, fand ich extrem genial und (so sehr ich dieses Wort auch hasse) inspirierend. Sie hat so offene und erwachsene Ansichten, die sie gleichzeitig mit einer kindlichen Naivität erklärt und so leicht verständlich macht, dass es mich wirklich begeistert hat. Gott ist für sie nicht irgendeine abstrakte Größe, die im Universum herumwabert, sondern neben Fynn tatsächlich ihr bester Freund.
Faszinierend fand ich auch Annas riesiges Herz, in dem einfach für alles und jeden ein Plätzchen zu finden ist.

Dennoch schwingt oft auch ein großer Brocken Melancholie in der Geschichte mit. Anna hat manchmal Probleme, die sie nicht lösen, Ängste, die sie nicht überwinden kann. Dann ist Fynn zur Stelle und versucht, sie so gut es geht, aufzufangen.

Dieses Büchlein habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich zum lächeln gebracht, mich meinen Blick auf die Welt überdenken lassen und auch das ein oder andere Tränchen zum kullern gebracht. Ich fand es unglaublich bezaubernd und verleihe daher feierlich 5 rosa Wölkchen und erhebe es zu einem meiner ganz besonderen Leseschätze.


15.06.2014

[Musik] Sonntagslieder #93

Nachdem der Sonntag im Grunde so gut wie vorbei ist, ist es dennoch nicht zu spät für die kleine allsonntägliche Liedersammlung hier im Haus des Wahninns.
Diese Woche habe ich tatsächlich eher weniger Musik gehört - zumindest bewusst - weil ich es noch nicht geschafft habe, mir eine sommerliche Playlist zu erstellen und meine alten Playlists langsam sowohl ausgelutscht als auch unpassend sind. Ich hoffe, nächste Woche schaffe ich es mal, mich kurz hinzusetzen. Ich konnte mich bisher noch nicht aufraffen und habe im Zweifel einfach mal die Stille genossen. Beziehungsweise das Vogelgezwitscher vor meinem Fenster. Ist auch mal ganz entspannend. Aber nichts desto trotz - 3 Lieder zum vorstellen waren dann schon dabei:



DJ Snake feat. Lil' Jon - Turn Down For What
Gibt ja Leute, die brauchen das Lied zum Feiern. Bei mir ist es eher zum Abreagieren da, wenn ich wegen irgendetwas hammer gefrustet bin. Aber Abreagieren nicht durch Tanzen sondern durch exzessives Sprinten im Wald oder so :D


Farin Urlaub - Ok
Wie unglaublich ich auf den Bass in diesem Lied stehe!


P!ink - Don't Let Me Get Me
Und Pink geht halt auch einfach immer :)

Auch wenn das Wochenende quasi vorbei ist: freut euch auf Fußball morgen! Oder lasst es bleiben! Einen schönen Wochenstart wünsche ich euch in jedem Fall! ♥

11.06.2014

[Gerede] Wer suchet...#7

Kaum zu glauben aber wahr: mittlerweile zum siebten Mal habe ich genug bescheuerte, witzige und/oder in irgendeiner Weise bemerkenswerte Suchbegriffe gesammelt, die Menschen in ihre Suchmaschine eingeben und damit zu mir geführt werden. Manchmal vielleicht ein bisschen ungerechtfertigt aber in jedem Fall wert, präsentiert zu werden.
Dabei bin ich immer wieder überrascht, wonach da alles gesucht werden kann - und ich bin sicher, die wahren Abgründe blieben mir bisher sogar noch verborgen. Hier also ein kleiner Einblick:


beziehung mit voyeur 
Würde ich grundsätzlich von abraten. Stell dir vor, du triffst deinen Typen zufällig im Park - du auf dem Weg und er im Busch sitzend und Mädels im Bikini betrachtend. Das ist doch für beide Seiten eher unangenehm.

cloudy männer
Das ist die andere Seite: Männer sorgen oft genug für Wolken in der seelischen Wetterlage. Halt vor allem, wenn sie Voyeure sind. Aber auch ohne ausgeprägte Persönlichkeitsstörung verdecken sie schonmal die Sonne.

bade nicht in selbstmitleid
Genau dieses Motto sollte man - ob in einer Beziehung mit einem Voyeur, einem Wolkenmann oder auch ohne Beziehung - auf jeden Fall beherzigen. Lieber Gute-Laune-Musik anmachen und das Ego autosuggestiv wieder aufbauen.

hab dich lieb glücksbärchi
Sollte die Autosuggestion mal versagen, kann man sich immernoch zu guten Freunden flüchten, die einen mit kosenamigen Zuneigungsbekundungen wieder aufbauen. Und knuddeln. Das hilft und vertreibt die Wolken.

movie park bottrop tauer
Und ein Ausflug in einen Freizeitpark ist ebenfalls nie verkehrt. Auch, wenn ich mich bei diesem Suchbegriff ernsthaft frage, wie jemand "Bottrop" richtig schreiben kann (ist doch richtig, oder? :D ), aber "TOWER" nicht. Sachen gibt's...

Dieses mal bin ich fast sicher, dass die Anfragen alle von der selben Person stammen. Warum sonst hätten sie alle diesen offensichtlichen Zusammenhang, in den ich sie hier stellen konnte?
Was sind die kuriosesten Suchbegriffe bei euren Blogs in letzter Zeit gewesen?

08.06.2014

[Musik] Sonntagslieder #92

Ganz Deutschland schwitzt. Ganz Deutschland? Nein, es gibt doch auch noch die Küste! Mit zwar angenehmen 24°C aber dafür zum Großteil ohne Sonne. Unfairerweise.
Aber wie der Norddeutsche sagt: es gibt kein schlechtes Wetter. Also zieht es auch uns hier massenweise zum Grillen in die Parks. Und wenn man cool ist, hat man Musik dabei. Ein kleiner Einblick in gestrige Park-Grill-Playlist bekommt ihr jetzt auf die Ohren:



Die Ärzte - Hurra
Und überall wo man hinguckt: Liebe und Frieden und so *sing* Hach, da hatten se mal wieder recht :)


Nirvana - Come As You Are
Meine regelmäßig wiederkehrende Nirvana-Phase ist eröffnet.


Linkin Park - Castle Of Glass
Und wenn es dann später wird, muss man musiktechnisch auch ein bisschen an die Stimmung angepasst werden.


Ein wundervoll warmes und sonniges langes Pfingstwochenende wünsche ich allerseits! ♥

05.06.2014

[Gerede] Für sein Glück muss man arbeiten...oder: Warum ich das Studieren liebe

Jüngst fand ich mich in einem nahezu nihilistischen Zustand wieder, in dem ich die Uni, mein Studium und alles, was damit zusammenhängt, verfluchte. Weil solche Ausbrüche zu therapeutischen Zwecken immer auch zum Teil hier im Haus des Wahnsinns verarbeitet werden, befürchte ich zur Zeit ein bisschen, einen falschen Eindruck von meiner Einstellung zur Uni zu vermitteln und verspürte das Bedürfnis einer kleinen Gegendarstellung. Denn wie es so oft im Leben passiert, gebe auch ich den negativen Aspekten wesentlich mehr Raum in meinen Reflexionen als den positiven. Und das kann so definitiv nicht bleiben. Schließlich lesen hier auch leicht beeinflussbare Schüler mit ;) Außerdem überwiegen die positiven Gefühle gegenüber Universität, Studium und vor allem meiner beiden Studienfächer ganz eindeutig. Denn um es auf den Punkt zu bringen: Ich liebe mein Studium.

Fachlich ist es zunächst einmal absolut und ganz genau das, was ich kann, mag und interessant finde. Wenn das keine ideale Mischung ist, weiß ich auch nicht! Einmal kurz zur allgemeinen Information: ich studiere Germanistik und Kulturwissenschaft, was grob gesagt bedeutet, dass ich den ganzen Tag damit verbringe, diverse Sachen zu analysieren. Sprache, Literatur, gesellschaftliche Phänomene, kulturelle Prozesse und so weiter. Und das trifft es bei mir einfach ganz genau. Die trockenen Theorie-Teile, die einen ziemlich großen Prozentsatz dabei ausmachen, sind zwar anstrengend, aber wenn man dann mal zur Essenz durchgedrungen ist, macht es unheimlich viel Spaß die einzelnen Theorien miteinander in Beziehung zu setzen, zu vernetzen und auch gegeneinander abzugrenzen. Das theoretische Wissen bildet schließlich die Basis für die ganze spaßige Analysearbeit und ist deshalb nicht nur notwendiges Übel, sondern auch wirklich praktisch (naja, soweit man in den Geisteswissenschaften halt praktisch ist, ne? ;) ) anwendbar.
Dann wäre da die Universität selbst: ein hochgradig durchstrukturierter Organismus, der zwar ein bisschen an eine Schule erinnert, aber wesentlich komplexer ist und den Studenten viel viel mehr Eigenverantwortung zugesteht. Selbst den Stundenplan basteln, dafür sorgen, dass man für alle Klausuren angemeldet ist - es liegt viel in der eigenen Hand. Dadurch kann man sowohl alles ein bisschen entschleunigen und einfach ein oder zwei Semester anhängen, oder man strafft die Modulabläufe und zieht alles ganz krass schneller als geplant durch. Diese relative Freiheit und Flexibilität passt absolut in mein Lebenskonzept. Es ist nicht so eng als das ich mich eingeschrnkt fühlen würde und auch nicht so locker, sodass durchaus genug Druck aufgebaut wird, um mich zum Arbeiten zu bewegen.
Eine weitere Kategorie sind natürlich die Studenten. Studenten sind sowohl anstrengend als auch allgemein richtig offene Menschen. Das liegt daran, dass man immer wieder mit neuen Leuten in den Seminaren sitzt und so jeder konstant dazu gezwungen ist, sich neu anzugliedern. Man kann (zumindest bei uns - Juristen sind da wahrscheinlich nicht so tolerant ;) ) rumlaufen, wie man möchte und wird nur in extremen Fällen schief angesehen. Aber meistens findet man super schnell Anschluss und das ist total schön. Natürlich kann es auch ein bisschen nerven, mit pseudo-intellektuellen und möchtergen-individuellen Menschen zu tun zu haben, aber solche habe ich bisher kaum aufgetan und würde sagen, die sind eher eine Seltenheit. Wovon ich aber abraten würde: Crime-Serien mit Biologie-/Chemie-Studenten anzuschauen. Das endet nämlich in einem realen Massaker.

Wenn ich also über das Studium jammere, dann ist das situationsbedingt möglicherweise berechtigt. Denn man muss glasklar sagen: es ist viel Arbeit. Die Art der Arbeit variiert natürlich von Fach zu Fach - bei mir ist es so, dass wir krass viel lesen müssen. Und zwar nicht einfach nur lesen, sondern die Texte komplett durchdringen, denn sonst kann man nicht wirklich darüber reden. Und die Texte haben es manchmal echt in sich - da brauche ich für 20 Seiten schonmal locker 4 bis 5 Stunden. Aber diese Quälerei lohnt sich; was ist Vergnügen ohne Arbeit denn auch wert? Zu dem Thema habe ich übrigens gestern etwas interessantes bei Platon gelesen; muss ich gleich nochmal nachschlagen... :D
Fazit ist also: wenn ich nicht so viel arbeiten müsste, würde ich die Erfolge und das Vergnügen am Studium viel geringer bemessen. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, dass man ein Fach wählt, für das man sich wirklich interessiert, denn man verbringt ungefähr 70% seiner Zeit mit den Inhalten und sollte sich darin entsprechend wohlfühlen. Wenn das der Fall ist, nimmt man auch Stress und einen hohen Workload gerne (und manchmal halt auch nicht so gerne) in Kauf.

Wie steht ihr zum Studieren? Tut ihr es schon oder plant ihr noch? Keinen Bock oder große Liebe? Das würde mich wirklich interessieren, also ab in die Kommentare!

03.06.2014

[TAG] Spieglein, Spieglein...Schneewittchen-TAG

Es ist Ewigkeiten her, seit ich das letzte Mal einen TAG mitgemacht habe. Das liegt zum einen daran, dass die Taggerei in der Bloggerweilt ein bisschen aubgebaut hat in letzter Zeit (es hat vorher aber auch wirklich Überhand genommen) und deshalb kaum jemand TAGs verteilt. Und zum anderen daran, dass die meisten TAGs schon total ausgelutscht sind.
Deshalb bin ich gleich doppelt froh, diesen Post der lieben pusteblumigen Sandra gefunden zu haben - ein TAG, den ich noch nicht kannte, den ich aber super super putzig finde. Und weil mich das RealLife stresst und ich für unkomplizierten Content dankbar bin, gibt es jetzt hier den Schneewittchen-TAG für euch!

1. Stelle drei Bücher vor: Eins soll so weiß wie Schnee, eins so rot wie Blut und eins so schwarz wie Ebenholz sein.


Linna singt von Bettina Belitz - ein Buch, das ich dringend wieder lesen muss! Auch, wenn es nicht hundertprozentig weiß ist, passt es einfach perfekt zu diesem TAG, denn auf dem Cover ist eine Schneekugel abgebildet, in der Schnewittchen und die 7 Zwerge rumhängen! :D





Liebesgedichte von Christian Morgenstern - an den Seiten sieht man, wie viele Gedichte ich mir daraus markiert habe und bei Gelegenheit und passender Stimmung nochmal anschaue.





Der Übergang von Justin Cronin - so gruselig wie das Mädchen auf dem Cover aussieht, ist das Buch gar nicht. Aber ziemlich unheimlich ist es schon, das kann ich nicht abstreiten. Ich muss mir dringend den zweiten Teil dieser Reihe besorgen, fällt mir auf!



2. Was würde dir dein Spieglein antworten bei der Frage "Wer ist der beste Autor im ganzen Land"?
"Ihr seid der Beste im Land, und MelMel im Hause des Wahnsinns hinter dem Bücherberg verschlingt jedes Buch, das stammt aus eurer Feder stammt".
Schätze ich mal. Stehen Zuaberspiegel immernoch auf Reime?
Nein, im Ernst, ich kann mich da nicht festlegen. Es gibt zu viele gute Autoren und wenn ihr mal einen Blick auf meinen Rezensionsindex werft, werdet ihr merken, dass ich da sehr gerne sehr breit aufgestellt bin.

3. Welcher Jäger hat dir schon mal aus der Patsche geholfen? 
Öhm. Bisher wollte noch keine böse Königin mein Herz haben, sodass ich dankenswerterweise noch mit keinem Jäger in Berührung gekommen bin. Von daher *klopf auf Holz*

4. Welchen Ort hinter den sieben Bergen würdest du mal gern bereisen?
Schon so lange träume ich von zwei Dingen: 1. einem Brief aus Hogwarts, denn da würde ich sofort hinfahren. Und 2. einem Kleiderschrank mit Ausgang nach Narnia. Das wäre so ultimativ fett :D
Tatsächliche Reiseziele habe ich so unglaublich viele - es kommt mir immer vor, als wäre ich noch überhaupt nicht rumgekommen. Irland steht auf jeden Fall ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von Schweden und Italien (ich war einfach noch nie in Italien, ist das zu glauben?) und überhaupt würde ich gerne einmal komplett durch Europa touren. Und dann natürlich über den großen Teich: USA, Kanada und Neuseeland reizen mich auch noch total.

5. Bei welchen sieben Zwergen aus der Buchbranche würdest du gerne mal wohnen (Schriftsteller, BookTuber, Verlagskollegen, Buchhändler, Leseratten, Buchblogger etc.)?
Wohnen im Sinn von zwei Wochen Urlaub? Für einen längeren Aufenthalt bin ich nicht bereit! :D Bei einem Autor würde ich nur wohnen wollen, wenn der gerade an der Recherche zu einem neuen Roman sitzt; beim Schreibprozess selbst würd ich ja doch nur stören :D Aber Forschungen zu historischen Romanan à la Rebecca Gablé oder Psycho-Spielchen von Sebastian Fitzek, die ja beide immer extrem gut recherchieren, dazu würde ich nicht nein sagen :D

6. Von welchem "Verlagsteller" naschst du am liebsten?
Ich bevorzuge wie meistens im Leben die bunte Mischung. Deshalb mag ich auch Verlage gerne, die ihr Programm nicht spezialisieren, sondern ein breites Spektrum abdecken. Kiebenhauer & Witsch findet sich zum Beispiel sehr oft in meinem Regal. Aber da ist wirklich von dtv über Fischer und Bertelsmann alles vertreten.

7. Aus wessen Becherchen würdest du gerne mal schlürfen, bzw. mit welchem Autor würdest du gern mal einen trinken gehen?
Erstens hätte ich gerne den oder die Drehbuchautoren von Sherlock dabei. Und dann auf jeden Fall George R. R. Martin, der ist ja sicher einem leckeren Abendessen und anschließender Trinkrunde nicht abgeneigt ( und nach ein paar Schnäppsen verrät er vielleicht Insider-Infos zu seinem neuen Buch) uuund dann gilt: es gibt keine limitierte Gästeliste, denn je mehr desto besser! :D

8. In welchem Bettchen würdest du mal schlafen, bzw. bei welchem BookYouTubern Buchbloggern würdest du gern mal übernachten?
Die ein oder andere Pyjama-Party mit meinen liebsten Blogger-Kollegen fänd ich auf jeden Fall ziemlich genial. Am liebsten so im Style vom SleepOverClub - kennt das noch jemand? :D

9. Bei Schneewittchen waren es der Schnürriemen, der Kamm und der Apfel, die ihr das Leben schwer machten. Welche Dinge bereiten dir Probleme?
Kämme sind auch bei mir ein beständiges Ärgernis. Viel schlimmer allerdings sind Wespen. Denn sie stören mich beim Freiluft-Lesen und im schlimmsten Fall ist ein Stich sicher auch nicht so nett.

10. Mit welchem Prinzen würdest du gern Hochzeit feiern?
70 Jahre Emanzipation und dann muss ich mir solche Fragen stellen. Wer braucht schon einen Prinzen? Sowieso sind die Sidekicks meistens doch viel toller. Stellt euch Harry Potter mal ohne Ron vor. Oder Sherlock ohne Watson! :O

11. Was ist dein Lieblingsmärchen? 
Aschenputtel mochte ich immer sehr gerne - so viel zur Emanzipation. Aber es gab auch ein Märchen, das habe ich richtig geliebt, nur weiß ich den Namen nicht mehr. Es ging um heißen Brei. Also ein armes Mädchen und seine arme Mutter bekommen irgendwie eine Schüssel, die bei dem richtigen Zauberspruch heißten Brei gekocht hat und mit einem anderen Zauberspruch wieder aufgehört hat. So hatten die beiden immer genug zu Essen. Natürlich gibt es noch einen Plot Twist und so weiter, aber das ist der Grundgedanke des Märchens.
...es geht also um Essen in meinem Lieblingsmärchen. Welch Wunder! :D

12. Welche modernen Märchenbücher kennst du noch außer "Schneewittchen muss sterben"?
"Schneewittchen muss sterben" kenne ich gar nicht! xD Gelesen habe ich ansonsten "Beastly" von Alex Flinn und ich glaube, das war es auch schon. Ich bin kein Fan von Märchenadaptionen, wenn ich ehrlich bin. Ich bin da mehr so der klassische Typ ;)

Taggen werde ich wie immer niemanden. Nehmt euch den TAG einfach mit, wenn ihr Bock habt! :)

01.06.2014

[Musik] Sonntagslieder #91

Gründe, warum ich den Sommer liebe:
Grillen (die zirpenden, nicht die mit den Würstchen ;) )
Lagerfeuer
Marshmallows
nächtliches Gitarrengeklimper, das bis spät in die Nacht tolle Gespräche untermalt.
Hach ja, so gehört sich das. Falls die Finger von den Saiten dann ein bisschen schmerzen und eine kleine Pause brauchen, empfehlen sich unter anderem folgende Lieder zur akkustischen Begleitung:



Joshua Radin - I'd Rather Be With You
Ein ganz sanftes, unaufdringliches und stimmungsvolles Lied ♥


LMFAO - Sexy And I Know It
Keine Ahnung, wie das passiert ist, aber dieses Lied ist mein aktueller Ohrwurm. Naja, ein bisschen lustig ist es wenigstens :D


Walk Off The Earth - Summer Vibe
Um das Niveau wieder etwas zu heben: meine Neuentdeckung der Woche. Ukulele und Wellenrauschen? Das Lied hatte mich von der ersten Sekunde an! :D

Was mögt ihr am liebsten am Sommer?
Einen sommerlichen und entspannten Sonntag wünsche ich allerseits! ♥