31.05.2015

[Musik] Sonntagslieder #119

11:20 0 Comments
Seit langer Zeit habe ich dieses Wochenende mal wieder ein Einsiedler-Leben geführt. In den letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren, und obwohl das meiste eher Vergnügen als Arbeit oder Pflichterfüllung war, haben mir die Tage alleine wirklich gut getan. Endlich konnte ich all die Dinge tun, die ich mir schon lange vorgenommen hatte, aber nie bemüßigt dafür war: Küche und Badezimmer von oben bis unten komplett saubermachen und ein bisschen umstrukturieren. Generell den Haushalt mal wieder richtig schmeißen und nicht nur auf Sparflamme. Mit bügeln. Und kochen. Liegengebliebenen Papierkram fertig stellen. Den Sommer planen. Die ein oder andere Überraschung für den ein oder anderen lieben Menschen aushecken. Und nach vollbrachtem Werk mit einem Buch oder einer Serie im Bett liegen und Pfannkuchen mit karamelisierten Äpfeln drin essen. Wundervoll! Heute steht noch eine Make-Up-Pinselreinigung an und dann kann das gesellschaftliche Leben wieder losgehen.
Folgende Lieder haben mich unter anderem bei meiner Mini-Auszeit begleitet:



Dire Straits - Walk Of Life
Immernoch bin ich so ein bisschen im Oldie but Goldie - Fieber. Bei diesem Lied krieg ich einfach immer gute Laune :D


The Gaslight Anthem - Mulholland Drive
Die von mir im Moment am öftesten gehörte Band. Das wird wahrscheinlich meine persönliche Entdeckung des Jahres ♥


The Subways - We Don't Need Money To Have A Good Time
Diese Helden meiner Jugend sehe ich ganz bald live! Ich freu mich schon riesig darauf und höre zur Einstimmung schonmal alle Songs rauf und runter :D

Das letzte Lied ist auch ein gutes Schluss-Statement für diesen (oder jeden anderen) Post. Und ein Lichtblick für alle Studenten mit leeren Kassen :D Ich werde mich nun meinen Pinseln widmen - klingt das nur in meinen Ohren schrecklich falsch? :D - und wünsche euch allerseits einen entspannten und schönen Sonntag! ♥

28.05.2015

[Rezi] Sebastian Fitzek - Die Therapie

08:59 0 Comments

Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Thriller
Seitenzahl: 266



Teaser:
Rückblickend war Viktor sich sicher. Hätte er bei der ersten Begegnung nur etwas aufmerksamer zugehört und die Zeichen richtig gedeutet, dann wäre ihm bereits viel früher die Erkenntnis gekommen, dass etwas nicht stimmte. Ganz und gar nicht stimmte.



Handlung
Es ist für alle Eltern die schlimmste Vorstellung überhaupt: wenn das eigene Kind spurlos verschwindet und niemals gefunden wird. Dem berühmten Psychiater Viktor Larenz und seiner Frau Isabell ist genau das passiert: ihre zwölfjährige Tochter Josy wird aus einer Arztpraxis entführt und es gibt keinerlei Hinweise darauf wer sie wohin gebracht hat. Nach vier Jahren ist immernoch kein Hinweis aufgetaucht und Viktor zerfällt seelisch immer weiter. Während seine Frau wieder arbeitet und durch die Welt reist, hat er seine Praxis geschlossen, behandelt keine Patienten mehr und hängt an der Schnapsflasche.
Um wieder ein wenig auf die Beine zu kommen, hat er sich nach Parkum, einer kleinen, abgeschotteten Nordseeinsel, zurückgezogen, um dort an einem Exklusiv-Interview zu arbeiten. Doch dort erhält er Besuch; eine Patientin seines frühere Mentors erscheint und möchte sich wegen einer schizophrenen Störung nur von Dr. Larenz behandeln lassen. Weil die Geschichten dieser Frau unglaubliche Parallelen zu der Entführung seiner Tochter aufweisen, willigt er ein - und begibt sich damit auf eine gefährliche Spurensuche.

Meine Meinung
Ein guter Start, etwas zäh in der Mitte und ein Ende, auf das ich beim besten Willen nicht selbst gekommen wäre - so ungefähr würde ich in kurzen Worten meinen Eindruck von diesem Buch beschreiben. Man merkt einfach - vor allem, wenn man schon andere Bücher des Autoren kennt - dass es sich hier um ein sehr frühes bzw ja sogar um das erste Werk Fitzeks handelt. Einiges ist noch etwas unausgegoren und ausbaufähig, aber dennoch handelt es sich um ein kurzweiliges, spannendes Buch mit einem interessanten Konzept dahinter.

Der Protagonist ist ein verzweifelter Vater, der auch nach vier Jahren noch nach jedem sich bietenden Strohhalm greift, um seine Tochter zu finden. Immernoch beschäftigt er einen Privatdetektiv, der jeder Spur nachgehen soll. Als dann Anna Spiegel, die Frau mit der schizophrenen Persönlichkeitsstörung, auftaucht und ihm von ihrer Geschichte berichtet, lässt Viktor Larenz alle Einzelheiten von diesem Detektiven überprüfen und scheint damit in ein Wespennest von Informationen gestochen haben. Doch auch, wenn immer mehr Informationen auftauchen, die anscheinend irgendwie mit Josy und ihrer Entführung zusammenhängen, wird es nicht leichter, Licht ins Dunkel zu bringen. Im Gegenteil - je mehr er weiß, desto weniger Sinn ergibt alles.

Und genau das ist es auch, was ich an den Fitzek-Romanen so mag. Der Leser hat die Antwort im Grunde die ganze Zeit vor der Nase, aber die Geschichten sind oft so vielschichtig angelegt, dass die einzelnen Puzzelstücke einfach nicht sinnvoll zusammenpassen. Das geht in diesem Falle dem Protagonisten so, mit dem der Leser seinen Frust darüber teilen kann, einfach nicht hinter das Rätsel zu kommen.

Hier liegt dann aber auch gleich schon mein großer Kritikpunkt: trotz der wenigen Seiten geht der Erkenntnisprozess sehr schleppend voran. Die Spannung steigt und steigt - und dann fällt sie ab und dümpelt erstmal wieder ein paar Seiten lang vor sich hin, bis sie erneut steigt. Und dann wieder etwas absackt. Larenz kam mir zeitweise vor, als würde er orientierungslos im Kreis rennen und einfach nicht aufhören. Und das alle 10 Seiten, was dann doch ein wenig zäh war. Vor allem, weil diese Verzögerungen so künstlich in den Verlauf eingebaut sind, denn Anna kann immer nach ein paar Sätzen nicht mehr weiter sprechen und muss die Auflösung bis zum nächsten Tag aufschieben. Auch die etwas hölzernen Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel waren eher unnötig.

Ansonsten aber muss ich sagen, dass mich das Ende wirklich überrascht hat. Und gerade jetzt, wo ich noch einmal alles Revue passieren lasse, fällt mir auf, wie deutlich manche Sachen darauf hingewiesen haben. Und es ist ja auch nicht so, als hätte ich nicht die eine oder andere Theorie gehabt. Die haben sich aber alle als falsch erwiesen - Fitzek 1, MelMel 0. 
Also, zusammengefasst hat mir das Buch zwar gefallen, aber nicht komplett begeistert. Deshalb gibt es gute 3 Wölkchen von mir dafür.


26.05.2015

[Gerede] Stell dich nicht so an, ist doch nur ein bisschen Kopfweh

08:23 6 Comments
Es gibt ja Leute, die haben einen sechsten Sinn dafür, in jedes bereit stehende Fettnäpfchen zu treten. Dabei ist das - wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann - selten böse Absicht, sondern eher eine Mischung aus Unwissenheit und erst-reden-dann-denken-Mentalität. Um dem ein wenig abzuhelfen, sind wir heute hier.

Wenn es um Krankheiten geht, sind wohl die meisten Menschen etwas befangen. Schließlich hat man idealerweise eher weniger damit zu tun und ist demenstsprechend unerfahren und nur bedingt einfühlungsfähig. Daher weiß man oft nicht genau, wie man vor und mit den Betroffenen am besten darüber spricht. Handelt es sich dann auch noch nicht um ein gebrochenes Bein oder eine Grippe, wo jeder sofort empathisch einsteigen kann, sondern um etwas, was man nicht direkt sieht, wird die Situation gleich noch viel komplizierter. Deshalb habe ich hier aus erster Hand (nämlich meiner eigenen) einige Hinweise über den Umgang mit Krankheit. In diesem Fall beziehen diese sich speziell auf Migräne - mit anderen Krankheiten kann ich zum Glück nicht dienen - aber ich bin sicher, ein wenig abgewandelt treffen sie auf so ziemlich alle übrigen, vor allem nach Außen unsichtbare, Leiden zu.

Der gröbste und schlimmste Fehler, den man als Außenstehender machen kann, ist zu sagen: "Ach, das bisschen Kopfweh wirst du ja wohl aushalten können". Diese Art von Runterspielen ist respektlos, unsensibel und verdient eine Ohrfeige. Mindestens eine verbale. Die meisten Migräne-Patienten drücken sich schon mehrere Jahre - bei mir selbst sind es insgesamt 15 mit mal schlimmeren und mal besseren Phasen - rum, und ihr glaubt nicht, was man sich da alles anhören muss. Von Lehrern, Mitschülern und im dümmsten Fall sogar von Freunden und Teilen der Familie. Das ging bei mir soweit, dass ich mir Ausreden ausgedacht habe, wenn ich migränebedingt irgendwo absagen musste, weil für einige Leute damals so ziemlich alle anderen Entschuldigungen glaubwürdiger und nachvollziehbarer waren als eine Migräneattacke.
Als wären die Schmerzen und auch die Begleiterscheinungen wie Aura, taube Gliedmaßen oder Übelkeit nicht belastend genug. Denn wirklich niemand legt sich wegen ein bisschen Kopfweh tagelang in einen dunklen Raum. Migräneschmerz changiert gerne mal zwischen ein-Pizzabäcker-hat-dein-Gehirn-mit-seinem-Hefeteig-verwechselt-und-knetet-jetzt-möglichst-brutal-durch und dein-Kopf-ist-in-einem-sich-langsam-zudrehenden-Schraubstock-eingeklemmt-und-kommt-nicht-mehr-raus - Gefühl. Das mehrere Tage lang auszuhalten ist kein Spaß. Ganz im Ernst.

Was mich auch wirklich aggressiv macht, sind Leute mit einem Pseudo-Verständnis. Die "haben auch Migräne, das ist wirklich schlimm, ich leide mit dir. Aber nach einem Cognac ist die auch sofort wieder weg".
Im Grunde ist es sehr einfach: geht der Schmerz nach einem Cognac weg, ist es keine Migräne. Eigentlich ist es sogar noch einfacher: hat man überhaupt Bedürfnis und Fähigkeit, sich einen Cognac einzuschenken, ist es keine Migräne. Also trinkt still euren Schnaps und erzählt keine Märchen. Die versauen den echten Betroffenen nämlich die credibility.

A propos Märchen: es gibt Menschen, die brauchen ein Attest. Weil Klausuren immer so plötzlich kommen. Oder sie keinen Bock auf ihre Arbeit haben. Und als Ausrede nehmen sie dann Migräne, "ist nämlich voll einfach; du gehst zum Arzt und sagst, dass du so 'nen drückenden Schmerz hinter der Stirn. Er kann dir ja nicht das Gegenteil beweisen, also gibts das Attest zack zack."
Wenn diese Leute das tun, ist das schon schlimm genug. Aber einem wirklich Betroffenen das auch noch mit vor Stolz geschwellter Brust zu erzählen, ist frech und gehört bestraft. Mit einer richtigen Migräneattacke. Einer einzigen nur. Danach wär ganz sicher Ruhe.

Und zu guter letzt etwas, was ich nicht als ganz so schlimm empfinde, aber einige Leute kenne, die davon sehr genervt sind. Tipps verteilen. "In der Apotheken-Umschau hab ich was gelesen..." oder "Kennst du schon die und die Tabletten/Kräuter/Massagen?". Die Antwort ist: ja. Die meisten Patienten kennen sowohl die Kräutertees, diverse Tabletten, hatten Akkupunktur, Entspannungstherapie und haben allgemein zu viele Neurologie-Praxen von Innen gesehen. Solche Ratschläge sind lieb gemeint, führen einem aber doch immer wieder die endlose Arztgeschichte vor Augen und deprimieren einige. Ich empfinde das allerdings durchaus als nett - vielleicht ist ja doch mal der ein oder andere Rat dabei, den man so noch nicht kennt. Aber trotzdem sparsam mit Wundermittel-Anpreisungen umgehen; damit ist man auf der sicheren Seite.

Also, was tun? Ganz simpel: Anteilnahme zeigen. Zuhören, wenn darüber geredet werden will. Und einfach ein bisschen ungezwungen damit umgehen. Manche machen gerne Witze darüber - so wie ich - andere verdrängen lieber. Grundsätzlich ist es einfach wichtig, eine solche Krankheit ernst zu nehmen, bei Absagen nicht sauer zu werden und auch nach der 8. geplatzten Verabredung die Person immernoch einzuladen. Während eines akuten Anfalls in Ruhe lassen, wenn es nicht explizit anders gewünscht ist. Grade für Eltern oder Partner ist das ziemlich furchtbar, weil die dem dann wirklich offensichtlich Leidenden nur zusehen können, aber da müssen alle durch. Und ich persönlich mag es auch sehr gerne, wenn jemand mit mir zusammen sauer auf die Migräne ist. Kurz gemeinsam darüber schimpfen zeigt erstens Verständnis und baut zweitens auch meinen Frust ab. Denn niemand ist mehr genervt von einer Migräneattacke als der Betroffene selbst.
Am besten ist halt immer signalisierte Unterstützung. Wie in vielen anderen Situationen ebenfalls.

24.05.2015

[Rezi] Haruki Murakami - Mister Aufziehvogel

11:18 2 Comments
Erscheinungsjahr: 1997
Originaltitel: Nejimaki-dori Kuronikuru
Genre: Roman
Seitenzahl: 764



Teaser:
Und ist es für einen Menschen überhaupt möglich, einen anderen vollkommen zu verstehen?
Wir können unendlich viel Zeit und Energie in den ernsthaften Versuch investieren, einen anderen Menschen kennenzulernen, abere wie weit können wir uns dessem innerstem Wesen, dessen Essenz, letzten Endes nähern?


Handlung
Auf der Suche nach sich selbst hat Toru Okada seine relativ gute Arbeitsstellung in einer Anwaltskanzlei in Tokio verlassen und versucht nun, die Welt zu verstehen, um seiner Existenz einen Sinn zu geben. Ermöglicht wird ihm das durch seine Frau Kumiko, die die beiden einstweilen mit ihrem Job durchbringen kann - nicht einmal ihr Haus müssen sie verkaufen, auch wenn natürlich einige finanzielle Einschränkungen nötig sind. Toru übernimmt den Haushalt und ist nun ansonsten eher ein Beobachter des Alltagsflusses, dem er vor Kurzem noch selbst angehörte.
Dabei lernt er verschiedenste Persönlichkeiten kennen, die alle ihre eigene Geschichte mitbringen und auf irgendeine Art und Weise in einer übergeordneten Ebene alle mit ihm und miteinander verbunden zu sein scheinen. 

Meine Meinung
Wer Murakami kennt, weiß, dass seine Geschichten oftmals surreal, im klassischen Sinne phantastisch und meistens auch von einer gewissen Melancholie durchsetzt sind. Aber weil sie dennoch Interpretationsansätze anbieten und die Texte den Eindruck erwecken, trotz aller Meta-Ebenen verstanden werden zu wollen, lese ich seine Bücher so gerne. Und dazu gehört definitiv auch dieses Buch hier.

Alleine schon der Titel lässt sich aus so vielen verschiedenen Perspektiven auf die Geschichte - oder besser: die Geschichten - beziehen. Am dominantesten war für mich dabei aber, ihn im direkten Zusammenhang mit Toru selbst zu lesen; Mister Aufziehvogel wird schließlich auch zu seinem Spitznamen. Dieser Name ist auch sehr passend für einen Menschen, der mehr oder weniger aus der Maschinerie des Alltags ausgestiegen ist und erst einmal kein Zahnrad in diesem Uhrwerk der Gesellschaft mehr sein kann. Und zwar so lange, bis er herausgefunden hat, was alles zusammen hält. Denn letztlich geht es auch in diesem Roman um die berühmte Frage nach dem Sinn hinter all dem Leben, nach der Frage, die schon Goethes Faust nicht zu beantworten in der Lage war.

Dafür werden sehr viele Charaktere eingeführt, die alle gemeinsam haben, dass sie Toru ihre Geschichte erzählen und dadurch auch für den Leser plastischer werden. Da wäre zum Beispiel die kleine May, die von ihren reichen Eltern mehr oder weniger ignoriert wird und nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Also geht sie nicht mehr in die Schule, sondern sonnt sich im Garten. Und wenn ihr ganz langweilig ist, arbeitet sie für eine Perückenfirma in der Stadt. Toru lernt May kennen, als er auf der Suche nach seinem und Kumikos vermissten Kater ist. Mit diesem Kater überhaupt scheint die gesamte Geschichte zu beginnen - zumindest aber ist er der Anstoß für die skurrilen Geschehnisse, die in Torus Leben nun passieren und ihn zum Grunde seines Bewusstseins führen.

So facettenreich das Buch ist, so schwierig ist es auch, eine angemessene Rezi darüber zu schreiben. Durch die unheimlich vielen Personen, die eingeführt werden und die alle ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Arten, die Welt zu deuten, mitbringen, gibt es viele Themenkomplexe, die angeschnitten werden. Im Fokus steht dabei sicher die Beziehung eines Individuums zu seinem Körper und die Frage, ob sich das Bewusstsein vom Körper lösen und an eine anderen Stelle etwas "tun" kann. Es geht darum, dass die Wahrheit nicht immer in der Wirklichkeit greifbar ist und das, was wir die Wirklichkeit erscheint, nicht immer die Wahrheit enthält.

Neben all diesem etwas abgehoben (im positiven Sinn!) klingenden Inhalt muss ich sagen, dass der Schreibstil für die Thematik untypisch geradlinig, wenig verschnörkelt und sehr klar ist. Also kein esoterisches Gequatsche. Gerade das ist an manchen Stellen etwas unangenehm; wenn zum Beispiel von verschiedenen Foltermethoden im Krieg die Rede ist und eben diese sehr exakt und neutral beschrieben werden. Das ist nichts für schwache Nerven; aber diese Passagen machen nur einen geringen Teil des Buches aus. Ansonsten schwingt immer eine gewisse melancholische Grundstimmung mit, was mich dazu brachte, relativ lange für das Buch zu brauchen. Denn man muss sich darauf einlassen können, finde ich, damit sich die Wirkung des Textes entfalten kann.

Abgesehen von der Handlung an sich fand ich auch die geschichtlichen Details zur Vergangenheit Japans und zu seiner Rolle im zweiten Weltkrieg sehr interessant. Mehr als die Umstände zu den Atombomben kannte ich davor nämlich nicht und habe deshalb die Informationen über die Verhältnisse zu Russland, den USA und China begierig aufgesogen.

Für mich ist es also kein Buch, das ich locker weggelesen habe, sondern das mich lange beschäftigt hat und wahrscheinlich auch noch ein bisschen beschäftigen wird. Es ist sehr vielschichtig, was auf der einen Seite spannend und auf der anderen Seite eventuell überfordernd ist, weil man die Masse an Informationen zu den einzelnen Personen nicht vollkommen aufnehmen kann. Dennoch oder gerade deshalb gibt es von mir 4 Wölkchen dafür.


20.05.2015

[Gerede] Wer suchet...#9

06:17 3 Comments
Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal die kuriosesten Suchbegriffe aufgelistet habe, die Menschen in ihre Suchmaschine eingeben und dadurch zu diesem Blog hier führt. Irgendwie sah es da in letzter Zeit etwas mau aus, was Originalität anging. Entweder haben sich die üblichen Verdächtigen endlich professionelle Hilfe gesucht und schon diverse Therapie-Erfolge erzielt (in dem Fall: weiter so!), oder aber - und das ist viel wahrscheinlicher - meine Posts enthielten in letzter Zeit keine verstörenden Inhalte. Aber dennoch ist mittlerweile wieder ein bisschen was zusammengekommen, weshalb ich euch hier die skurrilsten Suchbegriffe der letzten Zeit präsentieren kann:

glücksbärchen sagen gute nacht
Das finde ich irgendwie süß. Aber hier sagt einem niemand gute Nacht, und schon gar kein Glücksbärchi. Das ist die traurige Wahrheit.

hsp syndrom seelen verstorbener
Dieses ominöse Syndrom musste ich selber googlen. Dem Sucher muss ich jetzt allerdings sagen, dass ich nicht denke, jemand kann die Seele eines Verstorbenen spüren - auch nicht, wenn er noch so hypersensibel ist.

kopf auf blauem grund
Auch wenn hier wahrscheinlich ein Bild gesucht wurde, finde ich die wörtliche Vorstellung dieser Anfrage gruselig.
Übrigens: kann man mit gimp ganz leicht und schnell und kostenlos selbst basteln!

smiley goldstück
Vorm großen Finale noch etwas nettes. Unter diesem Smiley kann ich mir zwar nichts vorstellen, aber es sind zwei positiv konnotierte Worte, also ist das Ergebnis bestimmt etwas schönes. Auch, wenn man dafür hier wahrscheinlich nicht fündig wird.

komische blasse stängel in wiese 
Tjaaaa. Jetzt weiß ich auch nicht.

So, das wärs! Was sind die merkwürdigsten Suchbegriffe, mit denen Leute bei euch landen?

17.05.2015

[Musik] Sonntagslieder #118

19:21 0 Comments
Die heutigen Sonntagslieder laufen unter dem Motto Rock-Klassiker. Ich sag das lieber direkt. Denn was ich in den letzten Wochen extrem gerne getan habe, war, mal wieder in den ganzen alten Musikordnern meines Vaters zu wühlen (natürlich hat er alles auch auf Vinyl - aber der Einfachheit halber auch alles nochmal digitalisiert) und ein bisschen nostalgischen Klängen zu lauschen. Hin und wieder muss das einfach sein - solche Phasen habe ich ungefähr alle zwei Jahre und dann schallen die Stones, Doors und Dire Straits durch mein Zimmer. Und wenn ihr mögt, jetzt auch durch eures:



Dire Straits - Sultans Of Swing
Kennt fast jeder, mag irgendwie auch fast jeder. Bei mir war es einige Zeit lang sogar mal mein Wecker-Klingelton. Kriegt man direkt gute Laune :D


Mark Knopfler - Get Lucky
Ach, diese Stimme. Diese Gitarre. So ein schönes Lied! ♥


The Doors - 4 Billion Souls
So ein bisschen country-angehauchtes Zeug ist auch manchmal ganz nett, wie ich finde.

Soweit dazu. Hört ihr auch manchmal ältere Musik an, oder seid ihr lieber im aktuellen Jahrtausend unterwegs? Einen schönen restlichen Sonntag zusammen! ♥

14.05.2015

[Gerede] Blogger? Youtube? Oder beides?

09:35 8 Comments
Für Blogger geht meinen Beobachtungen entsprechend in letzter Zeit der Trend zur Bigamie. Neben blogimmanenten Texterzeugnissen produzieren sie nun auch gehäuft Werke aus Ton und Bild, um diese dann auf der allseits bekannten und gleichermaßen geliebten wie gehassten Webvideo-Plattform Youtube zu veröffentlichen. Oftmals wird dabei das Video dankenswerterweise auch noch auf dem eigentlichen Blog verlinkt, um sowohl die Rezipienten des alteingesessenen Buchblogs als auch die neuen Zuschauers des frisch gebackenen Booktuber erreichen zu können.

Dieser Trend "Youtube" ist ja nicht nur in der Buchblogger-Szene aktuell, sondern drückt sich bei der allgemeinen Medienlandschaft immer stärker in den Fokus. Skandale, lukrative Geschäfte oder einfach eine andere Plattform, um seine Gedanken mit der Welt zu teilen. So vielfältig wie die Nutzer sind auch die Inhalte auf Youtube.
Ich selbst verbringe - zu meinem Leidwesen - auch sehr viel Zeit auf dieser Videoplattform und habe Kanäle von so ziemlich jeder Kategorie in meiner Abo-Liste. Abgesehen von Gaming-Kanälen. Und Booktubern. Und eben letzteres hat mich zum Nachdenken gebracht - scheint es doch in Anbetracht der Tatsache, dass ich fast ausschließlich Blogs lese, in denen es mehr oder weniger um Bücher geht, doch ein bisschen verwunderlich, dass es mich so gar nicht reizt, mir Videos anzusehen, in denen Leute über Bücher sprechen, oder?

Von der Produzenteseite aus betrachtet erscheint mir (die ich ja nur Produzentin auf einer Seite des dualen Systems Blog/Youtube bin) Blog und Youtube fast schon als eine Art Gegensatzpaar, selbst wenn es um die gleichen Inhalte geht, die vermittelt werden. 
Text steht Bild und Ton gegenüber.
Deshalb liegt das Hauptaugenmerk bei der Bloggerei auch auf dem Inhalt. Dieser ist zunächst nicht direkt personell zuzuordnen, weil der Verfasser selbst nicht in Erscheinung tritt. In einem Video stehen Inhalt und Verfasser nebeneinander; oder mehr noch: der Verfasser ist gleichzeitig Teil des Mediums, das den Inhalt vermittelt. Die Unmittelbarkeit ist daher sehr hoch - der Charakter des Verfassers wird gleichmaßen in Szene gesetzt, während ein Text nur geringfügige Rückschlüsse auf seinen Autoren zulässt - wie etwa Wortwahl oder sorgfältige Interpunktion.

Um es ein bisschen überspitzt darzustellen, erscheinen Videorezensionen für mich ganz oft wie eine Dauerwerbesendung, weil sie Bücher auf eine ähnliche Ebene stellen wie das Duschgel, zu dem gerade irgendein überschminkter Beautyguru eine Review gedreht hat.
Wobei - ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Einige Videorezensionen gehen durchaus über die Beschreibung des Covers hinaus und beschäftigen sich tiefgreifend mit dem Inhalt des Buches. 
Aber es sind dennoch nicht nur nostalgische Gründe, aus denen ich am Geschriebenen über Geschriebenes festhalte. Denn ein Text kann seine Unzulänglichkeiten nicht so leicht durch eine charismatische Präsentation überspielen. Er steht erstmal einfach für sich. So wie ein Buch auch einfach für sich steht, egal wie toll der Umschlag gestaltet ist. Wenns nix is, dann isses nix. Hinter einer Videorezension steckt genauso viel Arbeit und Herzblut wie hinter einer schriftlichen Rezi, so viel ist sicher. Aber eine gut geschrieben, stilistisch saubere und ausformulierte Rezension beeindruckt mich einfach mehr. Genauso wie mich Bücher tendenziell mehr beeindrucken als Filme. Das Schriftliche ist wahrscheinlich mehr mein Medium. Deshalb ist es natürlich trotzdem schön, auch die Persönlichkeiten hinter den Blogs kennenzulernen und das klappt in Videoform sehr gut. Ich bleibe aber in der Beziehung lieber eingleisig - sowohl was das Produzieren als auch das Rezipieren angeht ;)

10.05.2015

[Rezi] Haruki Murakami - Die unheimliche Bibliothek

22:04 0 Comments
Erscheinungsjahr: 2005
Originaltitel: Fushigi na Toshokan
Genre: Kurzgeschichte
Seitenzahl: 63



Teaser:
Wie haben die eigentlich damals im osmanischen Reich die Steuern eingetrieben? Und wenn ich etwas nicht wusste, ging ich immer sofort in die Stadtbücherei, um es herauszufinden. Schon von klein auf.




Handlung
Auf der Suche nach einer bestimmten Information begibt sich der junge Protagonist dieser Geschichte nach der Schule in die Bibliothek seines Vertrauens. Nachdem er seine ausgeliehenen Bücher zurückgegeben hat, bittet er bei seiner Recherche um Hilfe und wird daraufhin zu Zimmer 107 geschickt, wo ein gruseliger alter Mann auf ihn wartet. Unfähig, diesem bestimmt auftretenden Menschen zu widersprechen, findet er sich unversehens eingesperrt in einem dunklen Kellerverlies wieder. Mit den gesuchten Büchern zwar, aber ansonsten sind die Aussichten eher weniger rosig.

Meine Meinung
Besonders an diesem Buch hervorzuheben - neben dem Inhalt natürlich - sind sicherlich die viele Illustrationen, die wichtige Punkte der Story verbildlichen. Diese machen daraus ein wirklich schönes Büchlein zum Blättern und schön finden. Gleichzeitig handelt es es sich bei der Geschichte, so kurz sie auch sein mag, um eine hurakami-typisch komplexe Erzählung, die ihre volle Wirkung sicher erst bei wiederholtem Lesen entfaltet.

Rätselhafte und schauerliche Dinge gehen unterhalb dieser Bibliothek vor sich. Ein Schafsmann und ein wunderschönes Mädchen bringen dem Protagonisten erstaunlich gutes Essen und werden schnell seine Verbündeten, als es darum geht, einen Fluchtplan zu entwickeln. Der Junge möchte so schnell wie möglich zu seiner Mutter und seinem Haustier - einem Star, der ihm sehr am Herzen liegt - zurück. Verständlicherweise.

Die Episode, die aus dem Leben des Jungen erzählt wird, ist in sich zwar abgeschlossen und der Rezipient ist dem Genre entsprechend gefordert, sich viele selbst zusammenzureimen, doch deutet das Ende an, dass die Zeit im Verlies nie wirklich vorbei ist. Zumindest metaphorisch nicht. Und gerade auch das Spiel mit den Metaphern, vor allem mit den gängigen Bedeutungserwartungen und eine vielfältige und daher spannende Symbolik machen das Lesevergnügen dieses Buches aus. Schnell für zwanzig Minuten zwischendurch.
3 gute Wölkchen dafür von mir.

06.05.2015

[Lieblinge] Von viel viel Wasser und Lamentierereien

08:33 5 Comments
Freud und Leid liegen bekanntlich nahe zusammen.
Diese Volksweisheit gilt zwar nicht als allgemeingültige Regel, die auf alles und jeden angewendet werden kann, enthält aber - wie alle Volksweisheiten - einen wahren Kern. In diesem Fall kann ich besagten Kern empirisch belegen. Manche Sachen sind einfach super toll und zur selben Zeit richtig furchtbar. 
Andere Sachen dagegen lassen sich eindeutig zuordnen. Entweder schön oder unschön. Und von diesen Sachen gibt es jetzt eine Liste. Abgesehen vom letzten Punkt. Der dann tatsächlich wieder beides und wird aus gegebenem Anlass angeschnitten. Wenn auch nur kurz.

Ort des Tages
Seit fünf Jahren leben ich jetzt an der Ostsee. Und obwohl das im Vergleich zu meinem Heimatdörfchen quasi um die Ecke zur Nordsee ist, habe ich es bisher trotzdem nie geschafft, mal eine Expedition zum Watt zu machen. Dieses Versäumnis konnte ich dank ein paar meiner Lieblingsmenschen kürzlich nachholen. Und ich sage euch: für jemanden aus dem Süden ist die Landschaft an der Nordsee fast schon beängstigend weitläufig und ...still! Gut, letzteres lässt sich vielleicht darauf zurückführen, dass wir in einem sehr kleinen, eher abgelegenen Dörfchen waren. Aber trotzdem. Ich war beeindruckt und begeistert!


Ereignis des Tages
Damit aber auch die Ostsee gebührend gewürdigt wird, und damit ich ein bisschen mit meinem Zuhause angeben kann, möchte ich meine momentane Lieblingszeit des Tages anführen: Feierabend. Aber natürlich kein 0/8/15-Feierabend. In den letzten Wochen hat es zeitlich immer so ideal hingehauen, dass ich perfekt den Sonnenuntergang abgepasst habe und das ist wirklich traumhaft schön. Vor allem, weil im Moment noch wenig los ist am Wasser, sodass wirklich Entspannung angesagt ist.


Mädchenkram des Tages
Meiner Nagellack-Obsession und einer 25%-Aktion im hiesigen Rossman geschuldet (die bauen um und haben ALLES reduziert rausgeworfen... das war KRIEG dadrin), sind ein paar neue Farben bei mir eingezogen. Nicht, dass es nötig gewesen wäre. Da mit diesem hübschen Pastellgelb aber nun auch alle Grundfarben bei mir stehen, ist nun ein offiziellen Kaufverbot verhängt worden - genaugenommen kann ich mir jetzt auch alle Farben mischen. Muss ich aber nicht, denn diese Farbe erfüllt grade alle meine nageldesigntechnischen Wünsche ;)


Ärgernis des Tages
Und weil zu viel Friede-Freude-Eierkuchen natürlich sowohl unglaubwürdig als auch unreflektiert ist, schreibe ich mir stilistisch völlig vereinfacht eins meiner momentan größten Probleme von der Seele. Dieses Problem betrifft mein Knie. Und die Hobbysportler unter euch werden schon nach dieser Aussage nichts gutes ahnen. Denn wenn das Knie schmerzt, ist Drama vorprogrammiert; vor allem, wenn man einen Sport betreibt, der sehr zu Lasten des Knies geht - und welcher Sport tut das nicht? Jedenfalls war der dritte Arzt, bei dem ich meine Symptome geschildert habe, dann tatsächlich auch mal in der Lage, das vor 5 Monaten erstellte MRT auszuwerten. Mit der Diagnose: irreparabeler Knorpelschaden. Wunderbarst. Dann habe ich ja jetzt eine Ausrede, um nie wieder Treppen steigen zu müssen.


Hinweis des Tages
In meiner mir selbst auferlegten Funktion als Kulturbeauftragte möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass am übernächsten Sonntag - also am 17. Mai - der Internationale Museumstag stattfindet. Schon seit runden 40 Jahren ist das der Tag im Jahr, an dem durch interessante Aktionen die viele verschiedene Museen daran arbeiten, ihr verstaubtes Image loszuwerden. Denn das sind sie wirklich nicht. Also verstaubt. Zumindest die guten nicht. Falls ihr also am Sonntag noch nichts vorhabt, schaut euch mal um - bestimmt gibts in eurer Nähe auch das ein oder andere Museum, das irgendwelche coolen Angebote hat!


Wort des Tages
Es gibt ja Worte, die sind ungerechtfertigterweise vom Aussterben bedroht. Das tut mir besonders um solche Worte leid, die einen so schönen Klang haben wie "Lamentieren". Die Bedeutung ist ja sicherlich jedem bekannt, aber ich möchte hiermit auch für eine quantitativ höhere Verwendung plädieren - es hört sich doch so viel besser an, wenn man lamentiert, als wenn man sich beschwert :D


Beschäftigung des Tages
Letzten Monat bin ich sehr häufig sehr weite Strecken mit dem Zug gefahren. Allgemein bin ich regelmäßiger Nutzer dieses Transportmittels. Außerdem kenne ich einige Leute, die entweder als Lokführer oder als Zugbegleiter bei der Bahn arbeiten und kann daher mit Bestimmtheit sagen, dass es mehr als angebracht ist, dem Vorstand endlich mal gewaltig in den Hintern zu treten. Und dieses Gejammer - dieses Lamentieren! ;) - über die böse GDL geht mir wirklich auf die Nerven. Viel mehr, als es der Streik jemals könnte.


Yo yo, soweit dazu. Wie siehts an der Leserfront aus? Was beschäftigt euch in letzter Zeit besonders? Denkt ihr auch manchmal über den Klang von Wörtern nach und habt ihr ein Lieblingswort, das man mal öfter benutzen könnte? Und welches Museum besucht ihr am liebsten? ;)

03.05.2015

[Musik] Sonntagslieder #117

11:08 0 Comments
Heute ist ein großer Tag! Es ist der eine, besondere Tag des Jahres, an dem ich alle sozialen Kontakte runterschraube, ganz laut Musik aufdrehe und mich den gesamten Tag mit dem Inhalt meines Kleiderschrankes beschäftige. Dieser wird nämlich jedes Jahr im Frühling gnadenlos ausgemistet: alles, was ich im vergangenen Jahr nicht wenigstens einmal getragen habe, muss gehen. Das ist immer mehr, als man denkt. Und manchmal tauchen auch Sachen auf, die ich schon total vergessen habe - und das vielleicht auch aus einem guten Grund. 
Es gehört auf jeden Fall zu den befreiendsten Gefühlen, die ich kenne, einfach Zeug auszusortieren, das man sowieso eigentlich nicht braucht. Als würde man Ballast abwerfen. Besonders toll ist es, wenn man parallel noch eine kleine Modenschau veranstalten kann. Also ran ans Werk! Mit folgender musikalischer Untermalung:



The Offspring - You're Gonna Do Far, Kid
Vor Kurzem habe ich das Album mal wieder ausgegraben und feiere es seitdem wieder quasi durchgängig.


Hämatom - Bilder im Kopf
Eigentlich bin ich ja nicht mehr so das Metal-Mädchen. Aber manchmal finde ich doch wieder dahin zurück. Vor allem bei den tollen Coverversionen dieser Band!


The Glaslight Anthem - Too Much Blood
Diese Band kenne ich noch nicht sooo lange, aber ich finde ihre Songs einfach grandios! Dieses Lied ist grandios zum Aufräumen und gedankenverloren mitsingen ♥


Und weil ich - habe ich es schon erwähnt? ;) - großes vorhabe heute, mach ich mich direkt an die Arbeit. Wie immer wünsche ich euch einen wundervollen Sonntag, egal ob entspannt oder produktiv genutzt! ♥

01.05.2015

Leserückblick April 2015

20:07 2 Comments
Da heute ja Tag der Arbeit ist und man deshalb trotz Feiertag vielleicht nicht den gesamten Tag faulenzend verbringen sollte, "arbeite" ich eben für eins meiner liebsten Hobbys - den Blog. Daher kommt pünktlich wie die Eisenbahn des Streik-Notfallfahrplans mein Monatsrückblick des ab heute vergangenen Monats. Das kann ich auch jetzt schonmal leisten, denn den restlichen Tag habe ich tatsächlich (und glaube das auch selbst kaum!) in der Sonne liegend am Strand verpasst. Woah! :D 
Na gut, ich hatte nen Pulli an. Aber Sonne ist Sonne! ♥

Gelesen
Selma Lagerlöf - Die Löwenskölds (*Rezi*)
James Dashner - Die Auserwählten im Labyrinth (*Rezi*)
Félix Palma - Die Landkarte der Zeit (*Rezi*)
James Dashner - Die Auserwählten in der Brandwüste (*Rezi*)
James Dashner - Die Auserwählten in der Todeszone (*Rezi*)

In Seiten
2856

Durchschnittsbewertung
3,8 Wölkchen
 
Highlight des Monats
Mal wieder ein qualitativ sehr guter Monat; von daher fällt die Wahl nicht leicht. Ich entscheide mich dann aber doch relativ eindeutig für Die Landkarte der Zeit von Palma. Das ist einfach ein besonderes Buch voller großartiger Bilder und Gedanken!

Enttäuschung des Monats
Da kann ich freudig sagen: ich wurde nicht enttäuscht! :)

In Bildern




Da habe ich den wirklich guten März tatsächlich getoppt! Aber es waren ja auch Semesterferien und ich hatte wirklich gute, süffige Bücher zwischen den Fingern. Und ich hab aktuell so einige tolle Sachen auf dem SUB! :)