29.05.2016

[Musik] Sonntagslieder #139

23:30 2 Comments
Die letzte Stunde dieses Sonntages nutze ich nun für eine Kombi-Mission. Selbstverständlich gibt es gleich wie gewohnt eine kleine Liste meiner aktuellen Lieblingslieder. Vorher allerdings ein kurzer Text zur aktuellen Blog-Situation.

Falls man überhaupt von einer Situation sprechen kann. Tatsache ist nämlich, dass ich seit der zweiten Mai-Woche weder zu Gast im Haus des Wahnsinns, noch bei anderen Blogs war. Und jetzt, wo ich darüber nachdenke, wird mir bewusst, wie kurz diese Zeitspanne eigentlich war und wie lange sie mir trotzdem vorkommt. Einfach, weil in diesen Wochen einiges passiert ist, was meine volle Aufmerksamkeit beanspruchte und immernoch beansprucht. Und das zusätzlich zu der Baustelle, die gerade meine Lebensplanung ist. Ich war deshalb weder zeitlich noch emotional dazu in der Lage, mich mit den müsigen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Das bedeutet: keine Serien, keine Filme, keine Bücher und keine Blogs. So sehr mich das auch schmerzt, hat mein Gehirn gerade einfach keine Kapazitäten, um auch noch diesen Input aufzunehmen. 
Besonders leid tut es mir dabei auch um die Harry-Potter-Challenge. Da werde ich aber alles geben und in den nächsten zwei Tagen vielleicht wenigstens das Monatsthema abhaken können. Die Chancen stehen 50:50, aber mein Optimismus ist trotz allem ungebrochen.
Das soll hier auch gar keine Jammer-Parade werden und ich denke auch nicht, dass dieser Text so klingt. Ich wollte bloß kurz erklären, warum es hier in letzter Zeit so ruhig ist. Jeder Blogger hat mal ein Tief und bei mir ist es eben gerade soweit. Doch noch ist nicht aller Tage, ich komme wieder, keine Frage!

Und jetzt schnell zu den Liedern, die in meiner Playlist gerade sehr prominent vertreten sind. Das sind auch wieder keine Neuheiten, denn ich brauche gerade auch musiktechnisch sowas wie einen sicheren Hafen :D Aber dafür sind diese Songs optimal, weil ich sie schon ewig kenne und ewig liebe.



The Riddle
Gigi d'Agostino


Liebste Textstelle
Keine. Am liebsten mag ich das Pfeifen :D



Hirngespenster
Tonbandgerät

Liebste Textstelle:
Dann wurd' unsere Welt zu groß und 
unsere Zeit zu klein 
und außer ein paar Mails hin und her 
lebt man sich in fremde Städte ein


Mulholland Drive
The Gaslight Anthem


Liebste Textstelle:
But it scared you, love, to need someone 
So you killed it all instead 
But in the mist up on Mulholland
 I could've sworn I heard you say
That I'd just die
If you ever took your love away


Ihr Lieben, wir lesen uns. Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit, gute Bücher, liebe Menschen und viel Sonne - am Himmel und im Herzen (das klingt kitschig. Ist es auch. Und vor allem ist es ernst gemeint) ♥

07.05.2016

[Rezi] Petra Hülsmann - Hummeln im Herzen

18:51 1 Comments
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Liebsroman
Seitenzahl: 394




Teaser:
Und dann war er plötzlich da. Freitag, der 24. Juni. Heute war mein dreißigster Geburtstag. Heute hätte ich heiraten wollen. Happy Birthday, Lena.





Handlung
Gibt es etwas schlimmeres, als eine Woche vor der Hochzeit von seinem Verlobten wegen einer anderen verlassen zu werden? Vermutlich. Dennoch hilft der Vergleich mit vermeintlich schlimmeren Schicksalen Lena auch nicht weiter, als ihre ganze Welt einschließlich ihrer Zukunftspläne in sich zusammenstürzt, weil Simon ihr seine Liebe zu Cordula gesteht und die Hochzeit absagt. Lena zieht zu ihrem Bruder in dessen Chaos-WG und hat damit nicht nur ihre beste Freundin Juli, sondern auch den besten Freund ihres Bruders Ben als neue Mitbewohner. Und als würde das noch nicht reichen, verliert sie außerdem kurz danach ihren Job und findet sich vor den Trümmern ihrer Existenz als kleines Häufchen Elend wieder. Sie fühlt sich wie die letzte Versagerin und versinkt für einige Zeit in Selbstmitleid.
Doch weil auch das nichts bringt, beschließt sie kurzerhand, ihr Leben völlig neu aufzuzuziehen und stellt dafür einen wohldurchdachten Plan und diverse Listen auf. Ihre Ziele: einen Job in der PR-Branche, einen neuen Mann und vor allem eine charakterliche Generalüberholung. Doch wie das mit Plänen nunmal so ist - am Ende kommt doch alles ganz anders, als man denkt.

Meine Meinung
Gut, der letzte Satz der Handlungszusammenfassung ist ein bisschen gelogen. Denn eigentlich kommt es am Ende des Romanes ziemlich genau so, wie man es von Anfang an ahnt. Aber Lena selbst liest ja nicht mit, also ist es für sie durchaus überraschend.

Im Grunde genommen haben wir hier mit diesem Buch einen typischen Liebes-/Frauenroman, wie er sich ja nur selten in meine Hände verirrt. Aber ich muss sagen, dass mich die Lektüre bei aller Vorhersehbarkeit und den stereotypen Figuren doch sehr unterhalten hat. 
Lena ist so eine typische Identifikationsfigur, die sich jede Frau wie eine Stretchhose überstreifen kann. Tollpatschig, unsicher, mit diversen Macken - ich vermeide das Wort "Neurose", obwohl es durchaus angebracht wäre - und dennoch einer liebenswerten Art und einem spritzigen Humor. Nachdem ihr gewohntes Leben vorbei ist, erhebt sie sich raus aus ihrer Komfortzone und beginnt, endlich selbstständige Entscheidungen zu treffen. Sie lernt viele neue Leute kennen und schafft sich innerhalb eines Jahres ein neues, zugegebenermaßen chaotisches, Zuhause voller Wärme und Zuneigung.

Einzig mit der Liebe hapert es halt. Und das, obwohl wir als Leser sehr schnell wissen, wer der ideale Mann für Lena ist. Nur die muss das erst noch herausfinden und dieser Weg ist lang. Aber dafür hat Lena genug Zeit, um sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten - also der Möglichkeiten einer relativ stereotypen Figurenkonzeption - von einem weinerlichen Häufchen Elend in eine selbstbewusste, mehr oder weniger toughe junge Frau zu entwickeln.
Sehr hilfreich dabei ist Ben, der ihr bereitwillig Auskunft darüber gibt, welche Garderobe, welches Make-Up und welches Verhalten anziehend auf Männer wirkt. Und das tut er selten, ohne Lena auf irgendeine witzige Art zu beleidigen. Die Dialoge zwischen den beiden gibt der Geschichte wirklich Schwung und hat mich ernsthaft mehr als einmal wirklich zum Lachen gebracht.

Insgesamt würde ich das Buch als nicht so platt wie viele seiner Genre-Genossen einordnen. Die Figuren sind zwar von dem fürsorglichen Elternersatz, über den windigen aber weisen Bekannten, bis hin zu den unsympathischen Kurzzeitbeziehungen relativ standardmäßig besetzt, aber dennoch auf eine teilweise überzeichnende Art und Weise mit Geist versehen, dass ich die Lektüre wirklich genießen konnte. Als schönes Buch für zwischendurch, wenn man einfach mal ein bisschen abschalten will, vergebe ich 3 gute Wölkchen.

04.05.2016

[Challenge] 9 3/4 Hogwarts-Challenge. Update #2

08:54 0 Comments

Ahoi Potterheads und willkommen zu meinem etwas verspäteten Challenge-Update für den Monat April. Wie ich eben erfahren habe, war der anscheinend ziemlich turbulent und es hätte auch von meiner Seite viel zu berichten geben können - aber aus noch zu erläuternden Gründen bin ich schon ganz froh, neben der Monatsaufgabe noch ein paar weitere Punkte erlesen haben zu können.

Unter folgendem Motto stand der April:

Da in Harry Potter und die Kammer des Schreckens das Rätsel um den Erben Slytherins thematisiert wird, widmen wir den April dem Thema Krimis.

Da traf es sich doch gut, dass Krimis und Thriller fester Bestandteil meiner regelmäßigen Leseliste sind und ich tatsächlich noch ein passendes Buch auf dem SUB hatte. Leider war es kein wirklich gute Buch, aber die Tatsache, dass es bei der Challenge wenigstens ein paar Punkte gebracht hat, war immerhin ein bisschen tröstend.
Das Rachspiel (Monatsaufgabe Krimi)

Ansonsten habe ich es geschafft, fast allen Büchern, die ich gelesen habe, ein Schulfach zuzuordnen und damit noch ein paar Pünktchen gut zu machen. Nur eines hat es beim besten Willen nicht geschafft, aber das ist schon okay. Zu der Schulfachgeschichte muss ich später sowieso noch ein bisschen was loswerden.

Angriff auf die Sicherheit (Schulfach: Muggelkunde)
Die unendliche Geschichte (Schulfach: Verwandlung; mehr als 394 Seiten)
Percy Jackson V (Schulfach: Geschichte der Zauberei/Pflege magischer Geschöpfe; mehr als 394 Seiten)
Die Erfindung der RAF (Schulfach: Wahrsagen; mehr als 394 Seiten)

Insgesamt ergeben das laut meiner Rechnung 90 Punkte für den Monat und damit eine ziemlich gute Steigerung im Vergleich zum letzten Monat. 
Was ich allerdings sagen muss (und ich bin froh, dass sich dieses Problem gewissermaßen bereits gelöst hat, denn es gab ein paar berechtigte Regeländerungen), ist, dass diese Schulfachgeschichte schon ein bisschen schwammig ist. Mir fiel im letzten Monat immer öfter auf, dass die Zuordnung doch recht willkürlich und sehr weit hergeholt erfolgte. Tatsächlich kann man es bei fast jedem Buch so hinbiegen, dass es zu einem oder mehreren Schulfächern passt, aber ich finde, das ist nicht unbedingt Sinn der Challenge. Ich habe mich schon bei "Die Erfindung der RAF" ein bisschen hochstaplerisch gefühlt, obwohl das Buch auf jeden Fall zukunftsprognostizierende Aspekte hat.
Aber gut, dem ist ja nun ein bisschen entgegengewirkt. Und das ist auch wirklich Meckern auf hohem Niveau - was ich jetzt aber auch lieber bleiben lasse. Denn ich habe immernoch sehr viel Spaß an der Challenge. 
Im Mai geht es weiter mit dem Thema Lüge und ich habe tatsächlich schon 2 Bücher dafür im Auge. Mal sehen, was es zuerst wird ;)